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Wer die Knechtschaft liebt …

Reinhard Heuschneider

<heurein.wordpress.com>

7.04. 2026

Offener Brief an Wolfgang Kubicki

wolfgang.kubicki@bundestag.de

Guten Tag, Herr Kubicki!

Den gemeinsamen völker- und kriegsver-brecherischen Überfall der beiden Regimes Israel und USA am 28. Februar 2026 auf den Iran nahm Tino Chrupalla (AfD) endlich dan-kenswerterweise zum Anlaß, Trump aufzu-fordern, aus Ramstein zu verschwinden.

Es ist schließlich kein Geheimnis, daß die USA von ihren zahlreichen Stützpunkten in der BRD aus die Welt mit Kriegen überziehen und gegenwärtig ihre Völkermorde im Nahen und Mittleren Osten verüben.

Doch anstatt die Freiheitsbemühungen zu unterstützen, wehren sich die Kartellparteien, einschließlich Ihrer Person, mit Händen und Füßen gegen die Befreiung. Offenbar haben sie die bereits über 80 Jahre währende Knechtschaft so selbstverständlich ange-nommen, ja liebgewonnen, wie Eunuchen ihren Sklavendienst beim Sultan.

Und es sind leider nicht nur die ewig Gestri-gen, sondern auch zahlreiche AfD-Politiker – wie etwa Beatrix von Storch oder Rüdiger Lukassen – die sich von der dämlichen US-raelischen Unheilslehre nicht lösen können und Tino Chruppalas gesunder Forderung widersprechen. So schrieben Sie, Herr Kubicki, auf der Plattform X:

„Tino Chrupalla und alle, die auf den Hufeisen ‚Ami go home‘ schreien, sind entweder dumm oder wollen unserem Land aktiv schaden. Zur Erinnerung, Herr Chrupalla und Frau Reichinneck:

Es waren die Amerikaner und nicht die Russen, die uns Freiheit und Wohlstand ermöglicht und gesichert haben. Sie sind bis heute ein bedeu-tender Wirtschaftsfaktor in Ramstein und anderswo. Das Einfordern eines freien Deutschlands durch die Präsi-denten Kennedy und Reagan bleibt ebenso unvergessen, wie die Versor-gung Berlins während der Blockade durch die Sowjets. Zu vergessen sind hoffentlich bald diese dümmlich-gefährlichen innen- und außenpoliti-schen Denkspiele – noch weit unterhalb des Niveaus einer Annalena Baerbock.“

Wer so spricht, ist m. E. entweder dumm oder will unserem Land aktiv schaden. Und das  Zitat von Johann Wolfgang von Goethe fällt mir ein:

„Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein“.

Bevor ich Ihnen einige interessante Fakten, die Sie offenbar vergessen haben, in Erin-nerung rufe, möchte ich zu Ihrem o. g. Kommentar Stellung nehmen.

Ihr Satz:

„Es waren die Amerikaner und nicht die Russen, die uns Freiheit und Wohlstand ermöglicht und gesichert haben“,

ist derselbe Unsinn, den die beiden grünen Leuchten Kathrin Schulze in Bayern und Claudia Roth einst von sich gegeben haben, nämlich den Wiederaufbau Deutschlands hätten wir nicht den Trümmerfrauen und anschließend den deutschen Heimkehrern aus Krieg und Gefangenschaft, schlicht dem gesamten deutschen Volk zu verdanken, sondern den Türken und anderen Gastar-beitern.

Nein, Herr Kubicki, es waren neben den Russen auch nicht die Amerikaner, die uns

„Freiheit und Wohlstand ermöglicht und gesichert haben“,

sondern die Deutschen, die – trotz Morgen-thau, Kaufman, Nizer, Hooton, trotz Ermor-dung vieler Millionen nach dem Krieg durch bestialische Vertreibung von 15 Millionen deutscher Menschen (ich selber bin ein Überlebender des Vertreibungs-Holocaust), trotz Hungerblockade, trotz einundzwanzig Todeslagern auf den Rheinwiesen sowie unzähliger sibirischer Gulags – noch immer so viel Durchhaltekraft aufbrachten, um sich wirtschaftlichen Wohlstand zu erarbeiten und zu sichern!

Ferner schwadronieren Sie vom

„Einfordern eines freien Deutschlands durch die Präsidenten Kennedy und Reagan“.

Ach du lieber Himmel! Weder haben die Sowjets den Mitteldeutschen in der DDR, noch die Amis den Westdeutschen in der BRD jemals Freiheit gewährt. Die haben sie uns 1945 genommen. Zwei Beweise unter hun-derten:

Fehlender Friedensvertrag und bestehende Feindstaatenklauseln Art. 53 und 107. Wenn also ein Kennedy sagte:

„Ich bin ein Berliner“

und ein Reagan rief:

„Herr Gorbatschow, reißen Sie die Mauer nieder!“,

dann riecht das eher nach Zynismus. Viel-leicht für Dumpfbacken und Hooligans ein Grund zum Jubeln.

Was die von Ihnen so gelobhudelte

„Versorgung Berlins während der Blockade durch die Sowjets“

betrifft: Die Amis hatten doch schon in Jalta mit Stalin und Churchill die Demarkationslinie in Berlin festgelegt. Wenn die zwei Schurken-brüder USA und Sowjets gleich nach dem Krieg zum Zanken anfingen und die Amis uns Deutsche plötzlich als Unterstützer ihrer eigenen verrückten Politk wünschten, weil sie auf einmal erkannt hatten, Hitler hatte Recht gehabt, den imperialistischen unmenschli-chen Bolschewismus zu bekämpfen, dann sollen wir, Ihrer Meinung nach, noch heute für die Überbrückung der katastrophalen Zustände in Berlin, für die die Amis die Hauptverantwortung trugen, noch dankbar sein?

Und schließlich und endlich Ihre Meinung, Ramstein und andere US-Stützpunkte seien ein „bedeutender Wirtschaftsfaktor“ und somit zu unserem Nutzen. Da könnte man satirisch ausrufen:

Angesichts dieses in Wahrheit unbedeuten-den wirtschaftlichen Aspekts zwischen Be-satzungsmacht und Besetzten fällt es doch überhaupt nicht ins Gewicht, daß die USA von Ramstein und den anderen 20 Stützpunkten hierzulande ihre Kriege in die Welt hinaus-tragen und eines Tages unser Volk und Vaterland mittels eines berechtigten militärischen Konterschlages vernichtet wird.

Können Sie, Herr Kubicki, denn nur noch in der Sphäre eines Untergebenen und in der kurzfristigen monetären Bilanzierung eines drittklassigen Krämers denken und fühlen?

Man erinnert sich: Gegen Ende seiner ersten Amtszeit zog Trump einen Teilabzug der US-Truppen aus der BRD in Erwägung, und zahl-reiche sogenannte Politiker hierzulande – darunter Markus Söder, Winfried Kretsch-mann, Volker Buffier, Malu Dreyer –,  anstatt aufzuatmen und den Abzug zu unterstützen, bettelten per Brief Mitglieder des US-Kon-gresses an, die Besatzung in der BRD doch bitte aufrechtzuerhalten.

Haben auch Sie diesen Brief unterschrieben, Herr Kubicki? Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Stamm von Eingeborenen im tiefsten afrikanischen Busch so wenig Selbstachtung besitzt.

Dieser Tiefstpunkt sittlichen Verfalls trat in den frühen Nachkriegsjahren noch nicht ganz so ungeniert zutage wie heute. Zwar war die Rolle des Deutschen als Helot der Sieger-mächte von Anfang an festgelegt, doch hat-ten zahlreiche BRD-Politiker noch ein Scham-gefühl und versuchten dem Niedergang gegenzusteuern.

Einer davon war Ewald Bucher, der, wie Sie, Herr Kubicki, der FDP angehörte; einer Partei, die damals noch einigermaßen ehrenwert war. Ewald Bucher diente von 1962 bis 1965, unter der Regierung Adenauer und dann Ludwig Erhard, als Bundesjustizminister. Von 1931 – 1933 war er Mitglied des NS-Schüler-bundes gewesen und mit dem Goldenen Ab-zeichen der Hitler-Jugend ausgezeichnet worden. Danach war er Mitglied der NSDAP und der SA. Von 1940 bis 1944 diente er als Soldat im Zweiten Weltkrieg, wurde verletzt und war dann Batteriechef und Leutnant der Reserve.

Nach dem Krieg studierte er Rechtswissen-schaft und arbeitete dann als Rechtsanwalt in Schwäbisch-Gmünd. Von 1957 bis 1962 war er Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, und 1957 wurde er in den FDP-Bundesvorstand gewählt. Im März 1965 trat er als Bundesjustizminister zurück; der Grund:

Übelster antideutscher Rassismus, der vor allem mit jüdischen Druck auf das BRD-Parlament ausgeübt wurde, und dem die Mehrzahl der deutschen Parlamentarier feige nachgaben.  Und das kam so:

Nach dem Strafgesetzbuch von 1871, also des Zweiten Deutschen Reichs, betrug die Verjährungsfrist für Mord bekanntlich 20 Jahre. Dies galt auch für die BRD. 1965 wäre die Verjährungsfrist eingetreten, und man hätte tatsächliche oder angebliche NS-Mörder, die man ja für Schauprozesse brauchte, nicht mehr verfolgen können.

Die Bundestagsabgeordneten wußten na-türlich um den antideutschen Rassismus, welcher der ausländischen Forderung nach Aufhebung der Verjährungsfrist zugrunde lag, denn während angeblich oder tatsächlich verübte deutsche Verbrechen im Zweiten Weltkrieg nach dem 8. Mai 1945 und auch nach der Gründung der BRD 1949 weiterhin strafrechtlich verfolgt wurden, waren die schrecklichsten Massenmörder der Sieger für ihre Untaten sofort automatisch amnestiert worden!

Dieses rassistische Messen zulasten unseres Volkes mag manche von den unter Druck gesetzten  BRD-Abgeordneten zu recht mit Unbehagen erfüllt haben, doch offenbar war schon damals der Platz am reich gefüllten Abgeordneten-Futtertrog zu verlockend, um widerstehen zu können.

Anstatt Gerechtigkeit auch für das eigene deutsche Volk einzufordern und die Ver-jährung 1965 eintreten zu lassen, verrieten sie ihr/unser Volk, noch dazu auf eine schmutzige Art und Weise:

Sie schoben den Eintritt der Verjährungsfrist um die Zeitspanne vom Ende des Krieges 1945 bis zur Gründung der BRD 1949 hinaus, sodaß die Verjährung erst am 31. Dezember 1969 erfolgen sollte; Begründung: Die Straf-verfolgung habe während der Zeit vom Tage der Kapitulation bis zur Gründung der BRD „geruht“.

Eine hirnrissige und zugleich makabre Behauptung, denn just in diesen Jahren hatten die Alliierten eine Schreckens-herrschaft über Deutschland ausgeübt: Mindestens 50.000 bis 60.000 Deutsche wurden wegen angeblicher Kriegsverbrechen verurteilt, in 806 Fällen sollen Besatzungsge-richte auf To-desstrafe erkannt und 486 Todesurteile vollstreckt worden sein (Rückerl, „NS-Prozesse“, S. 19).

Um es kurz zu machen, 1969 wurde durch Parlamentsbeschluß die Verjährungsfrist von 20 auf 30 Jahren verlängert und 1979 ganz abgeschafft. Die Jagd war eröffnet, und bis in alle Ewigkeit wollen nun jene, die in deut-schem Blut badeten und sich heute noch damit brüsten, zum Halali gegen unser Volk blasen.

Das war Ewald Bucher, der ehemalige Nationalsozialist und SA-Mann, der den Verrat an unserem Volk nicht mitmachen wollte und deshalb als Justizminister 1965 zurücktrat.

Ein weiterer FDP-Politiker der damaligen Zeit, der größten Respekt verdiente, war Erich Mende, ehemaliger Major und Führer eines Grenadier-Regiments, der als Bundesvorsit-zender der FDP und Vizekanzler unter Erhard das einst verliehene Ritterkreuz auch in der Öffentlichkeit trug.

Und schließlich dürfte Jürgen Möllemann noch in guter Erinnerung sein; jener zu Recht erfolgreiche FDP-Chef, der es wagte, dem ehemaligen Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel Friedman alias Paolo Pinkel, zu widersprechen und ur-plötzlich mit dem Fallschirm tödlich „verun-glückte“.

Mit seinem Tod versank die FDP, wie alle anderen Kartellparteien, im USraelischen Sumpf. Alles vaterländisch Deutsche wurde ausgetilgt und nur noch fremden Interessen gedient, in erster Linie israelisch-amerikani-schen.

Doch die Bäume wachsen bekanntlich nicht in den Himmel, und die israelische Ära – und mit ihm die Macht der USA – scheint sich dem Ende zuzuneigen. Der gemeinsam prakti-zierte, brandgefährliche religiöse Wahn der Talmudisten Israels und der Episkopalen der USA scheint die Länder der Welt endlich auf-gerüttelt zu haben.

Sie haben Gaza zur Wüste und zum Kinder-friedhof gemacht, zahlreiche Überfälle und Massenmorde auf Länder des Nahen Ostens und vor allem auf den Iran verübt, den Liba-non und die Golan-Höhen besetzt, töten UN-Soldaten, und haben jetzt die Todesstrafe nur für Palästinenser, nicht jedoch für israelische Terroristen eingeführt, denn nach dem Tal-mud (Baba mezia 114b) sind nur Juden Menschen, Gojim hingegen Tiere.

Die religiösen Sektierer Israels haben keinen Zweifel daran gelassen, daß sie, um eventuell die Endschlacht Armageddon auszulösen und die Ankunft ihres jüdischen Messias herbei-zurufen, sich nicht scheuen würden, auch ihre Atomwaffen, die sie als einziges Land im Nahen Osten besitzen, gegen ihre Feinde einzusetzen.

Sie nennen das die „Samson-Option“, was bedeutet, daß sie alle mit sich in den Un-tergang reißen würden, bevor sie Gefahr liefen, die Vormachtstellung zu verlieren.

Um ein Haar hätten die Zionisten diese Samson-Option schon 1973 im Jom Kippur-Krieg angewendet; die vorgesehene Akti-vierung ihrer Atomwaffen zum Einsatz gegen Ägypten und Syrien wäre aller Wahrschein-lichkeit nach erfolgt, wenn der Judenstaat nicht von den USA massive Hilfe mit konventionellen Waffen erhalten hätte.

Das ist der ganzen Welt kein Geheimnis mehr. Und ebenso haben alle Länder die Worte des religiösen Fanatikers Netanjahu vernommen, die er am 12. März des Jahres im Fernsehen von sich gegeben hat:

„Das Königreich wird kommen (…) Wir werden es bis zur Ankunft des Messias schaffen, aber das wird nicht nächsten Donnerstag passieren.“

Die chinesische Führung hat diese irrwitzi-gen, für die Welt ungemein gefährliche jüdi-sche Denkweise und Machenschaft dieser Tage zum Anlaß genommen, auf mehr oder weniger diplomatischen Weg, nämlich über Chinas Vizepräsident des in Peking ansäs-sigen Zentrums für China und Globalisierung, Victor Zhikai Gao, Israel zu warnen:

Sollte der Judenstaat eine Atombombe „gegen den Iran“ oder wen auch immer einsetzen, würde Israel „aufhören zu existieren“!

Meines Erachtens sollten diese Warnung auch jene sich zu Herzen nehmen, Herr Kubicki, die Israel mit allen Mitteln unterwürfig unter-stützen und damit mitgeholfen haben, den Zionistenstaat erst zu dem größenwahnsinni-gen Moloch zu machen, der er geworden ist.

Doch die Zeit der Kopfnicker und Ja-Sager ist, Gott sei Dank, vorbei. Wenn Sie also ange-kündigt haben, FDP-Chef werden zu wollen, dann könnte sich ebenso gut oder schlecht auch Annalena Baerbock oder Claudia Roth um diesen Posten bewerben.

Mit der entsprechenden Referenz verbleibe ich

Reinhard Heuschneider

 

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2 Kommentare
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Peter Kiefer
Peter Kiefer
5 Stunden zuvor

Im Gegensatz zum Kurzzeitgedächtnis des deutschen Normalos hat Herr Heuschneider ein längeres, und ist mit einer Sprachgewalt ausgestattet, die ihresgleichen sucht. Inhaltlich gibt es nichts hinzuzufügen, ganz allgemein sage ich, daß es immer dann, wenn eine Religion involviert ist, gefährlich wird, und im Iran-Konflikt sind es gleich drei Religionen! Mehr als brandgefährlich!

Ulrich Dittmann
Ulrich Dittmann
4 Stunden zuvor

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit“, lautet ein Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach.
 In Abwandlung dessen gilt leider für Deutsch-Michl-Land: „Der erbittertste Feind der Freiheit ist der Sklave, der nicht weiß, daß er einer ist…“

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