Türkei Teil III
Sonntag, 15. Februar 2026 von Adelinde
Thomas Engelhardt
faßt zusammen:
In der Wahrnehmung Europas bzw. insbesondere der mitteleuropäischen Bevölkerung war das Osmanische Reich immer nur eine expansive, auf Raub und Eroberung orientierte Macht und die Angehörigen der osmanischen Armee eine brutale Eroberungstruppe, die hart und unbarmherzig gegen Ungläubige (Christen) vorgeht.
Die historische Wahrheit ist wie so oft auch in diesem Fall weitaus vielschichtiger.
Das bis heute gezeichnete Geschichtsbild läßt sich auf nachstehende Kernaussagen redu-zieren:
Die Osmanen vertilgten Andersgläubige mit Feuer und Schwert. Sie verteidigten die Sklaverei Ungläubiger. 2. Die Ar-meen des Osmanischen Reiches ver-heerten und verwüsteten christliche Kulturländer wie Syrien, Kleinasien und Ägypten, die einst die Kornkammern Europas waren.
In blindem Fanatismus verwandelten sie blühende Kulturlandschaften in Wüste-neien.
Keine dieser vereinfachenden Zusammenfassungen entspricht der historischen Realität.
Richtig ist, daß das Osmanische Reich im Zuge seines politischen Aufstiegs expan-dierte und seine Vorherrschaftsansprüche auf dem Balkan, im Mittleren Osten und Ägypten unbarmherzig durchsetzte.
Insgesamt gesehen war jedoch der Umgang mit religiösen Minderheiten und die Be-handlung nichttürkischer Völkerschaften bzw. von Nichtmuslimen weitaus schonender, rücksichtsvoller und ausgewogener als in zeitgleich existierenden europäischen („christlichen“) Staaten. Toleranz war in diesem Sinne ein Staatsprinzip. Genau das Gegenteil aber wird mit den Türken und dem Osmanischen Reich in der Regel verbunden.
In der Liste der Großwesire[1] des Osmani-schen Reiches erscheinen zwischen 1580 bis etwa 1800 zahlreiche Amtsträger nichttür-kischer Abstammung, darunter mehrere Albaner, Kroaten, Bosnier, Ungarn, Georgier, Tscherkessen, Griechen, Serben und Bulgaren.
Erst mit Beginn des 19. Jh. sind die Großwesire dann nahezu durchgängig türkischer Abstammung.
Bemerkenswert ist darüber hinaus auch die Tatsache, daß die soziale Mobilität im Osmanischen Reich wesentlich höher war als zeitgleich in den europäischen Staaten.
Der Ziehvater von Carl Detroit/Mehmed Ali Pascha, Mehmed Emin Ali Efendi (Pascha)[2] ist bestes Beispiel für diese These. Mehmed Emin wurde als Sohn eines Bediensteten im öffentlichen Dienst geboren, sein Vater war Pförtner am Eingang bei der Mercan-Moschee zum Ägyptischen Basar in Istanbul, zudem verkaufte er an einem kleinen Stand Gewürze.
Nach dem Tod seines Vaters erhielt Mehmed Emin – vermutlich vermittelt durch die Zunft der Gewürzhändler – eine Stelle als Schrei-berlehrling in den Schreibstuben des Groß-herrlichen Staatssekretariates (Sadâret Dîvân-ı hümâyûn).
In Anerkennung seiner Leistungen gaben ihm seine Vorgesetzten den Beinamen Âli (arabisch „der Erhabene“). Fortan wurde er mit „Âli Efendi“ angeredet, später als „Âli Pascha“.
Der begabte Junge erlernte die französische Sprache und wurde im Alter von 18 Jahren Übersetzer im Großherrlichen Übersetzungs-büro (Tercüme odası) an der Hohen Pforte, dem Sitz der osmanischen Regierung. Ein solcher sozialer und gesellschaftlicher Auf-stieg mußte in Europa undenkbar erscheinen!
Die in Europa bis heute gepflegten und manifestierten Vorbehalte und Vorurteile gegenüber der türkischen Nation[3] werden nicht zuletzt auch in der Politik der Euro-päischen Union gegenüber der Türkischen Republik deutlich.
Nahezu alle Ministerpräsidenten der vergan-genen fünfzig Jahre bemühten sich um An-näherung an die Europäischen Gemein-schaften bzw. die EU. In Europa war man sich jedoch weitestgehend einig, daß die Türkei die Bedingungen selbst für eine assoziierte Mitgliedschaft nicht erfülle.
Inzwischen hat sich eine neue Führungs-schichtengeneration in der Türkei für einen eigenen Weg entschieden, der von der Wahrnehmung nationaler türkischer Inter-essen und der engeren Anbindung der Turkvölker in Mittelasien, im Kaukasus und im Mittleren Osten gekennzeichnet ist.
Die in der Europäischen Union auf vorgeblich universell geltenden Werten beruhenden und entsprechend praktizierten Politikmodelle finden in der Türkei nur noch bedingt Aner-kennung und Anwendung.
Völlig aus dem kollektiven Gedächtnis der Bundesdeutschen getilgt sind die Ende d. 19. Jh. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts be-stehenden engen Beziehungen zwischen dem Osmanischen Reich und Deutschland (Deutsches Reich). Stichworte sind der Bau der Bagdadbahn von 1903-1918, die Waf-fenbrüderschaft in der Zeit des I. Weltkriegs und die Präsenz deutscher Truppen und Militärberater in Istanbul sowie an den Kriegsschauplätzen im Mittleren Osten.
Zwischen 1914 bis 1918 waren 800 deutsche Offiziere des Kaiserreiches als Militärberater im Bestand der kaiserlichen Militärmission im Osmanischen Reich eingesetzt.
Darüber hinaus war das deutsche Freikorps „Haidar Pascha“ unter dem Befehl von Ewald Hecker (1879-1954) sowie das Levante-Korps im Kriegseinsatz. Das Levante-Korps war in zwei Korps-Einheiten aufgeteilt.
Oberbefehlshaber des Levante-Korps war Generalmajor Friedrich Freiherr Kreß von Kressenstein (1870–1948), (Kommandeur des 1. Türkischen Expeditionskorps), später Befehlshaber der Gaza-Front.
Von Juli 1917 bis August 1918 wurde das Korps von Generalmajor Werner von Frankenberg und Proschlitz (1868–1933) geführt, in den letzten Kriegsmonaten übernahm Oberst Gustav von Oppen (1867–1918) den Befehl.
Dieses Einsatzkorps war direkt dem Befehl der osmanischen Heeresgruppe F unterstellt, welche von General Erich von Falkenhayn und ab Februar 1918 bis Kriegsende von Mar-schall Liman von Sanders geführt wurde.
In der Zeit von Dezember 1917 bis April 1918 gab es Stellungskämpfe in Mittelpalä-stina, von April bis September 1918 darüber hinaus dann auch schwere Kämpfe im Ost-jordanland. Die deutschen Truppen in Palästina wurden daraufhin noch einmal verstärkt.
Insgesamt waren 16.000 deutsche Soldaten in Palästina im Kriegseinsatz. Im Frühjahr (April/Mai) 1918 kamen dabei auch das 1. Masurische Infanterie-Regiment Nr. 146 unter Major Frithjof von Hammerstein-Gesmold (1870–1944) und von Mai bis Juli das Kurhessische-Reserve-Jäger-Bataillon Nr. 11 („Marburger Jäger“) mit über 1000 Mann und 468 Pferden unter Major von Menges zum Einsatz.
Die deutschen Fliegerabteilungen wurden in dieser Zeit u.a. nach Amman, Rayak, Aleppo, Hama und Homs ver-legt. Städte, die im vergangenen Jahrzehnt erneut in den Focus der Politik und medialen Berichterstattung rückten.
Während der fliegerischen Einsätze war der Fliegeroffizier Hellmuth Felmy (1885-1965) Führer der „Fliegerabteilung 300“, die den Beinamen „Pascha“ trug. Die Abteilung flog in der Zeit von 1916 bis 1918 Einsätze in Palästina.
Auf dem dortigen Kriegsschauplatz war Felmy der bei den britischen Streitkräften berühm-teste deutsche Pilot. Als ein ‚Nebenprodukt‘ militärischer Aufklärungstätigkeit (Aufklä-rungsfotografie) entstand die ‚Flug-Archäo-logie‘, da sich antike Bauwerke aus der Luft eindeutig abzeichneten, während sie vom Boden aus nicht zu erkennen waren.
Thomas E. Lawrence urteilte über die seinerzeitigen deutschen Truppenkontingente:„Hier zum ersten mal wurde ich stolz auf den Feind, der meine Brüder getötet hatte. Sie waren zweitausend Meilen von ihrer Heimat entfernt, ohne Hoffnung in fremdem unbekannten Land, in einer Lage, verzweifelt genug, um auch die stärksten Nerven zu brechen.
Dennoch hielten ihre Trupps fest zu-sammen, geordnet in Reih und Glied, und steuerten durch das wild wogende Meer von Türken und Arabern wie Panzerschif-fe, schweigsam und erhobenen Hauptes. Wurden sie angegriffen, so machten sie halt, gingen in Gefechtsstellung und gaben wohlgezieltes Feuer. Da war keine Hast, kein Geschrei, keine Unsicherheit. Prachtvoll waren sie.“[4]
Die Ereignisse des I. Weltkriegs liegen jetzt mehr als hundert Jahre und damit drei Generationen zurück und sind im heutigen Deutschland doch so gut wie unbekannt.
Die Türkei wird heute allenfalls mit Urlaub an der Mittelmeerküste in Verbindung gebracht. Darüber hinaus ist das Land durch die Prä-senz von mehreren Millionen ehemaligen sog. Gastarbeitern und deren Nachkommen sehr eng mit der Bundesrepublik verbunden.
Das frühere Militärbündnis und die freund-schaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern dagegen spielen im kollektiven Bewußtsein der heutigen Deutschen keine Rolle mehr.
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Anmerkungen
[1]Großwesir oder Großvezir = oberster osmanischer Regierungsbeamter, faktisch Regierungschef und oberster, nur dem Sultan unterstellter Amtsträger des Osmanischen Reiches, der die Regierungsgeschäfte führte.
[2]Mehmed Emin Ali Pascha, eigtl. Mehmed Emin Rauf Pascha. Mehmed Emin Ali Pascha, * 1815 Konstantinopel,
† 6. Sept. 1871 Erenken (Erenkeni), 1846-1852 Außenminister unter Reşid Pascha (1846–1852) , Staatsmann, Diplomat, 1852 Großwesir des Osmanischen Reiches.
[3]In Europa wird kaum zur Kenntnis genommen, dass auch die moderne Türkei ein Vielvölkerstaat ist. Die Mehrheits- bevölkerung sind Türken (71 %) und Kurden. Darüber hinaus leben mehr als 40 unterschiedliche Nationalitäten, Völkerschaften u. kleinere Volksgruppen in der Türkei. Vgl. https://www.joshuaproject.net/
https://joshuaproject.net/countries/TU (abgerufen 14.01.2022).
[4]aus: Thomas E. Lawrence: Aufstand in der Wüste, 1927.

Thomas Engelhardt –
der Mann schreibt ab, gibt auch Quellen an und auch, wenn ich mich hier jetzt wieder mehr als unbeliebt mache, mich interessiert das nicht, weil man Vieles ja selber weiß.
Schade, auch dieses einst so tolle Forum, welches mir empfohlen wurde, verkommt immer mehr zu einem Thomas-Engelhardt-Forum.
Gabs hier etwas zur Vernichtung von fast einer Million Menschen in Dresden vor 81 Jahren???
Werter Herr Engelhardt,
wenn ich auch im Allgemeinen Ihre Beiträge sehr schätze, habe ich mich bei Ihren letzten drei Beiträgen gefragt, was das Ganze überhaupt soll? Man gewinnt bei Ihrer Eloge auf die Türkei den Eindruck, es wäre tatsächlich besser gewesen, die Türken hätten Wien 1685 überrannt. Vielleicht sollten wir daher Lieder wie „Prinz Eugen der edle Ritter“ am besten ganz aus unserem Liederschatz streichen. Ist ja letztlich sowieso nichts anderes als unangemessene Propaganda gegen die Türkei, wenn es nicht sogar eine Form von Türkenbeleidigung darstellt. Politisch korrekt ist es so oder so nicht. Was hatte Österreich überhaupt auf dem Balkan zu suchen?
Was die sog. Toleranz der Türkei gegenüber Christen und nationale Minderheiten angeht, widersprechen Sie sich übrigens selbst. Aber das nur am Rande. Vielleicht darf in diesem Zusammenhang auch auf die aktuelle Christenverfolgung in der Türkei hingewiesen werden. Und was überhaupt ist mit den Kurden in der Türkei? Die sollten sich doch – folgt man Ihnen – glücklich schätzen, zur Türkei dazugehören zu dürfen. Tun sie leider nicht. Die Kurden werden vermutlich dafür ihre Gründe haben.
Und was ist mit der stillen, gezielten Übernahme der BRD durch die Türken? Daß dies von Ankara aus keineswegs nur wohlwollend gefördert wird, ist durchaus bekannt. Da hört meine Toleranz ganz entschieden auf. Das müssen wir uns nicht gefallen lassen. Zwar kann und sollte man immer zwischen den Einzelindividuen und den Aktivitäten ihrer Gruppe differenzieren – für Pauschalurteile bin ich jedenfalls nicht zu haben – aber zu ignorieren, was zur Zeit hierzulande abläuft, ist geradezu sträflich.
Nun ja, vielleicht ist Ihre Beitragsserie zu dieser Frage ja noch nicht ganz vollständig. Ich empfehle Ihnen daher, sich doch noch einmal gezielt mit diesem Punkt zu befassen. Im übrigen finde ich es völlig nebensächlich, daß die Türkei im Ersten Weltkrieg Bündnispartner des Deutschen Reiches war. Entscheidend ist, was im Hier und Jetzt geschieht.
Mit freundlichem Gruß!
@ Wolf Dazu einige Gedanken: Die einzigen, die Volk und Religion als Einheit sehen, sind die Juden. Erst gestern habe ich einen Beitrag auf terraherz dazu gefunden von einem Kartenleger, der früher versucht hat, Zugang zu ihnen zu finden, indem er sich Sprache und Religion zu eigen gemacht hatte, und der erkennen mußte, daß, wenn er kein gebürtiger Jude war, immer außerhalb ihrer Gemeinschaft bleiben muß. Christentum und Islam spalten Völker und sind missionarisch und expansiv. Auf diese Weise, können sie zu immerwährenden Kriegen benutzt werden, indem man von außen nur den Schalter auf völkisch umlegen braucht wie bei den einzelnen Völkern der GUS derzeit. Georgien, Tschetschenien, Ukraine, Versuche in Kasachstan und im Baltikum. Vielvölkerstaaten sind ein hervorragendes Terrain dazu, weshalb sie global eifrig geschaffen werden von denen, die an Kriegen seit Jahrhunderten verdienen und von Blut ihre Seele nähren.
Deshalb sind die Türken nach Europa organisiert worden, um das Christentum zu schwächen, das diesen Vorgang noch beflügelt, aus welchen Gründen auch immer.
Wir Deutschen spielen die Schlüsselrolle, weshalb wir nach dem Krieg durch Gewalt gesetzlich und medial sturmreif für Völkermischung gemacht werden, denken wir an Boris Beckers Privatleben, das uns medial genüßlich zelebriert wurde. Europäische Einwanderer paßten sich wie in den USA auch dem Volk der Deutschen einigermaßen an. Darum mußten die Türken her. Daß sie Mittel zum Zweck sind, sagt ihnen keiner. Man lockt sie alle her mit Geld und Werbefilmchen in ihrer Gegend. Die Filmindustrie machts möglich.
Das war natürlich die Meisterprüfung, ein Volk, das völkisch geprägt wurde, nach 2 Generationen zum Bahnhofs-Teddywerfer für Eindringlinge jeder Art umzuerziehen, die sie selbst noch unterhalten müssen, kein Wunder, daß Merkel mit Preisen überhäuft wurde.
Die orthodoxe Kirche wurde ab 1917 in der UdSSR mit Feuer und Schwert vernichtet, im westlichen Abendland wird die christliche Kirche durch stückweise Unterwanderung und künstlich hineingetragene Wertevernichtung bis zur offenen Unmoral unterhöhlt, wobei die Medien einen wesentlichen Anteil haben. Diese hatten 2 Möglichkeiten: Den Menschen im Sinne der Natur zu beider Wohl zu beeinflussen oder den Menschen in ein naturfeindliches Wesen zu verwandeln, was seit 1968 durch die Frankfurter Schule geschieht. Der Motor ist die Kraft, die sich der Erfindung von Funk und Fernsehen bemächtigte und uns, die diese Entwicklung zulassen. Ich habe den rapiden moralischen Verfall des Westteils Deutschlands seit 1990 resigniert beobachtet. Gerade in den 90ern wurden die Medien widerlich, sexistisch. Bibelfilme verschwanden, egal, wie man sie finden mochte, übrig bleiben bis zum gestrigen Tag Dokumentationen mit Tieren ausschließlich bei Verfolgungs- und Freßszenen, ekelhaft. Und keiner merkte hier, wie die Entwicklung sich selbst widersprach. Einerseits die Quotenfrau, andererseits medial als Ware.
Das Tier wird sowieso ausgebeutet, neuerdings schränkt der VDH gesetzlich die kontrollierte Hundezucht ein, während das Einschleppen von Straßenhunden aus aller Welt boomt und medial fleißig begleitet wird. Die Welt steht auf dem Kopf und keiner merkt es.
Die Medien sind in den falschen Händen, wo es nur noch Gewalt und Pädagogik hin zur Völkermischung gibt.
Und Kriege wabern bis zum heutigen Tag weltweit. Keiner sieht den Satan im Hintergrund, der das alles organisiert. Untalentiert ist er nicht, weil wir dumm genug gemacht worden sind. Die westliche Welt ist schläfrig gemacht worden durch Wohlstand und importierte Dummheit. Da braucht man nur bezahlte Götzen in die Schaltstellen zu setzen, die den Motor der Volksvermischung immer weiter anheizen. Alles übrige läuft von allein wie Jahrhunderte davor. Aufhetzen wie das Tapfere Schneiderlein die 2 Riesen, schöner Vergleich von Horst Mahler, den ich nie vergessen werde, Gott hab ihn selig.
Liebe Kersti,
„Keiner sieht den Satan im Hintergrund, der das alles organisiert. „
Ja, genauso ist es. Deswegen finde ich die letzte Artikel-Serie von Thomas Engelhardt auch so problematisch, und ehrlich gesagt auch ein bißchen daneben. Es ist ja ganz schön, wenn man versucht, objektiv zu bleiben; allerdings, die historischen Erfahrungen mit den wiederholten Eroberungsversuchen Europas durch die Türkei nur unter der Rubrik „unangemessene Propaganda“ zusammenzufassen, dürfte durchaus an der Realität vorbeigedacht sein. Hatten die europäischen Völker nicht das Recht, sich dagegen zur Wehr zu setzen? Man denke nur an den Freiheitskampf der Griechen und Bulgaren gegen die Türken im 19. Jahrhundert. Ja, ja, der friedliche Islam! Damit haben wir schon seit über 1000 Jahren zu tun. Und daß Türken und Deutsche wirklich so gut zusammenpassen, halte ich ebenfalls für ein Gerücht. Die Mentalität ist einfach zu unterschiedlich. Und es ist Absicht, uns mit ihnen zusammenzupferchen, denn man will Konflikte. Man züchtet sie geradezu! Teile und herrsche, das alte Spiel. Doch ist es noch weitaus schlimmer, da die Flutung mit Ausländermassen – insbesondere aus dem nichteuropäischen Ausland – zum Kaufman- und Hooton-Konzept gehören (>Umzüchtung und ethnische Ausrottung der Deutschen). Rassistischer geht’s nicht mehr! Und der nette Herr Erdogan spielt dieses böse Spiel auf seine Weise mit. Und wie stehen die Türken, die in Deutschland leben, überhaupt zu uns? Sie verachten uns (Stichwort „Köterrasse“) und übernehmen einfach kalt lächelnd ein Stück unserer angestammten Heimat nach dem anderen – mit eifriger finanzieller Unsterstützung aus Ankara. Und die „deutschen“ Behörden spielen dieses Spiel ebenso eifrig mit.
Wenn die Deutschen nicht so friedlich wären, hätten wir hier schon längst einen Bürgerkrieg.
Wie auch immer: Ein Schuft, der Böses dabei denkt!
“Deutschtürken”? Was sind türkischstämmige Paßdeutsche? Einbürgerung von zuvor türkischen Staatsbürgern in die BRD? In Deutschland (sollte es nicht BRD heiβen?) geborene Kinder türkischer Staatsangehöriger (nun Staatsangehörige und nicht Staatsbürger?) erhalten die deutsche Staatsangehörigkeit kraft Gesetz? Deutsche Staatsangehörigkeit? Unbefristetes Aufenthaltsrecht? ( § 4 Abs. 3 StAG)? — Ist dies immer noch unbekannt: “Der Bundespersonalausweis oder der deutsche Reisepaß sind kein Nachweis über den Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit. Sie begründen lediglich die Vermutung, daß der Ausweisinhaber die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.” ?? (kopiert)
Die BRD ist ein Besatzungsmandat und die Alliierten, die sogenannten Siegermächte, beherrschen uns noch immer. Oder gab es eine Veränderung, und ich habe es verpaßt? Da gab es sogar mal einen, der behauptete, daβ man unser geschrumpftes Restgebiet bis 2099 besetzen wolle. Hat er gelogen? Der BRD-Paß vermutet.
Im Paß steht also “Deutsch”. Wo ist dieses Land? Wer’s zuerst findet, hat gewonnen.
Wer ist Deutsche/Deutscher? RuStAG.
Den türkischen Bewohnern in der BRD ist bewuβt, daβ sie türkische Staatsbürger sind. Alle haben türkische Ausweise. Einfach nachfragen und auf die Antwort aufpassen. Weshalb sind sie in unserem Land? Das Thema hatten wir erst vor kurzem. Warum erhalten sogar angebliche Kinder und wer weiβ noch wer, lebend in der Türkei, Gelder von den Deutschen? Hinzufügen kann man noch, daβ in unserem Heimatland lebende türkische Familien glauben, sich unser Heimatland zu eigen machen zu können. Propaganda kommt aus vielen Ecken und dies schon seit x-Jahren. Was hatte der Präsident der Türkei vor einiger Zeit zum Beispiel zu diesem Thema verlauten lassen? Nun, da haben wir Deutsche ein Wort mitzureden.
Ob irgendjemandem die Kultur, der Brauchtum, der Glaube der Türken fremd erscheint oder vielleicht auch nicht, geht mich nichts an. Meine Kultur, mein Brauchtum, mein Glaube, meine Gedichte, meine Lieder, das ist, was zählt. Was und wie andere Menschen in ihren eigenen Heimatländern leben, geht mich ebenso nichts an. Mögen sie dort, wo ihre Wurzeln sind, glücklich sein und so oder so dort verweilen. Die Unterschiede sollten trotz dieses 3-Teilers erkennbar sein. Wir sind grundverschieden, wenn ich das so sagen darf, und deshalb gibt es auch Reibereien als auch recht seltsame Illusionen vieler derer.
Die Gastarbeiter, Wiederholung Gast, wurden den Deutschen auferlegt. Ein Gast geht dann auch mal wieder heim und klebt sich nicht Jahrzehnte lang an ein Land, welches das Land anderer ist. Die nicht enden wollende Flutung wird uns ebenfalls auferlegt/aufgezwungen. Ich kenne niemanden, der nach Ausländern geschrien hatte oder hat, schon gar nicht nach Abermillionen und überhaupt nicht nach Millionen von Fremden, die anderer Kultur, anderem Brauchtum und hauptsächlich anderem Glauben sind. Wir Deutschen sind in der Lage, alles selbst zu stemmen; kraftvoll, zielbewuẞt, erfolgreich. Wir können das tatsächlich. Unsere Trümmerfrauen zum Beispiel haben ganze Arbeit geleistet. Wir sind zu enormen Leistungen fähig. Neid kam und kommt auf, man bemerkt es, wenn man aufmerksam ist. Es geht sogar so weit, daβ Ausländer sich um ein Vermutungspapier bewerben, um sagen zu können, sie seien auch Deutsche. Das geht so nicht. Jedem das Seine. Das Unserige ist unser. Ganz einfach.
Wir Deutsche freuen uns, wenn es den Menschen in ihren Heimatländern gut geht. Das ist eben auch ein Unterschied zwischen anderen Nationen und den Deutschen.
Ich stimme dem Wolf zu: “Im übrigen finde ich es völlig nebensächlich, daß die Türkei im Ersten Weltkrieg Bündnispartner des Deutschen Reiches war. Entscheidend ist, was im Hier und Jetzt geschieht.”
Das Hier und Jetzt, genau.
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P.S. Ich möchte noch anmerken, daβ ich eine Kerze für meine Vorfahren aufgestellt hatte und allen Heimgegangenen dieser schrecklichen Tragödien gedenke, denn der Unseren zu gedenken, kann niemals zeitlich begrenzt sein. Niemals. Wir werden Euch nie vergessen! Nie!