Putin über den bisherigen Kriegsverlauf des „Westens“ gegen Rußland
Freitag, 22. November 2024 von Adelinde |
Wir sehen ihn täglich, den Wahnsinn „unserer“ derzeitigen Bundesregierung, die tatkräftig mithilft, unser Deutschland abzuwickeln. Sie benehmen sich wie die schlimmsten Feinde unseres Volkes und seiner Kultur. Daß sie aber soweit gehen, einen Angriffskrieg von deutschem Boden ausgehend gegen Rußland zu führen, ist unfaßbar.
Die Bevölkerung wird – soweit sie weiß, was Krieg auch für die Heimat bedeutet – mit der Angst vor kommenden Schrecken im Stich gelassen.
Da wird uns Deutschen, die wir uns nicht in Selbstmordabsicht dem US-„Wertewesten“ unterwerfen mögen, die Aufklärung über den bisherigen Kriegsverlauf willkommen sein und ein wenig Klarheit bringen, die uns die gekauften Medien vorenthalten.
Hier ist die Übersetzung der Rede Putins, aus Anti-Spiegel von gestern, übersandt von Dr. Christoph Gottschalk:
Ich möchte die Soldaten der russischen Streitkräfte, die Bürger unseres Landes, unsere Freunde auf der ganzen Welt sowie diejenigen, die weiterhin Illusionen über die Möglichkeit einer strategischen Niederlage Rußlands hegen, über die Ereignisse infor-mieren, die heute im Gebiet der Militärope-ration stattfinden, und zwar nach dem Ein-satz westlicher Langstreckenwaffen auf unserem Territorium.
Die USA und ihre NATO-Verbündeten haben den Kurs der Eskalation des vom Westen provozierten Konflikts in der Ukraine fort-gesetzt und zuvor bekannt gegeben, daß sie die Erlaubnis zum Einsatz ihrer Langstrek-ken Präzisionswaffensysteme auf dem Ter-ritorium der Russischen Föderation erteilen. Experten wissen es sehr genau und Rußland hat es wiederholt betont, daß der Einsatz solcher Waffen ohne die direkte Beteiligung von Militärspezialisten aus den Ländern, die diese Waffen herstellen, unmöglich ist.
Am 19. November haben sechs in den USA hergestellte operativ-taktische ATACMS-Raketen und am 21. November während eines kombinierten Raketenangriffs der in Großbri-tannien hergestellten Systeme Storm Shadow und der in den USA hergestellten HIMARS militärische Ziele auf dem Territorium der Russischen Föderation in der Regionen Brjansk und Kursk getroffen. Von diesem Moment an hat der vom Westen provozierte regionale Konflikt in der Ukraine, wie wir bereits mehrfach betont haben, Elemente globaler Natur angenommen. Unsere Luft-verteidigungssysteme haben diese Angriffe abgewehrt, sie haben die vom Gegner ge-setzten Ziele offensichtlich nicht erreicht.
Ein durch herabstürzende Fragmente von ATACMS-Raketen verursachter Brand in einem Munitionsdepot in der Region Brjansk wurde gelöscht; es gab keine Opfer oder ernsthafte Schäden. In der Region Kursk wurde ein Angriff auf einen der Kommando-posten unserer Gruppe Nord verübt. Infolge des Angriffs und der Flugabwehrschlacht kam es leider zu Opfern, zu Toten und Verletzten, unter dem Personal der äußeren Sicherheits-einheiten der Anlage und dem Serviceperso-nal. Das Führungs- und Einsatzpersonal des Kontrollzentrums wurde nicht verletzt und leitet die Aktionen unserer Truppen zur Vernichtung und Vertreibung gegnerischer Einheiten aus der Region Kursk normal weiter.
Ich möchte noch einmal besonders betonen, daß der Einsatz dieser Waffen durch den Gegner keinen Einfluß auf den Verlauf der Kampfhandlungen im Gebiet der Militärope-ration haben kann. Unsere Truppen rücken entlang der gesamten Kontaktlinie erfolgreich vor. Alle Aufgaben, die wir uns stellen, werden gelöst.
Als Reaktion auf den Einsatz amerikanischer und britischer Langstreckenwaffen haben die russischen Streitkräfte am 21. November dieses Jahres einen kombinierten Angriff auf ein Objekt des militärisch-industriellen Kom-plexes der Ukraine gestartet. Eines der neu-esten russischen Mittelstreckenraketen-systeme wurde unter Kampfbedingungen getestet, in diesem Fall mit einer ballistischen Rakete, die mit nichtnuklearer Hyperschall-ladung ausgestattet war. Unsere Raketen-wissenschaftler haben sie „Oreschnik“ ge-nannt. Die Tests verliefen erfolgreich, das Ziel des Starts wurde erreicht. Auf dem Territorium der Ukraine wurde in der Stadt Dnjepropetrowsk einer der größten, seit der Sowjetunion bekannten Industriekomplexe getroffen, der auch heute noch Raketen-technik und andere Waffen produziert.
Die Entwicklung von Kurz- und Mittelstrek-kenraketen haben wir als Reaktion auf die Pläne der USA begonnen, Kurz- und Mittel-streckenraketen zu produzieren und in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum zu stationieren. Wir glauben, daß die USA einen Fehler begangen haben, als sie 2019 unter einem weit hergeholten Vorwand einseitig den Vertrag zum Verbot von Kurz- und Mittelstreckenraketen gekündigt haben. Heute produzieren die USA diese Technik nicht nur, sondern sie haben, wie wir sehen, im Zuge der Vorbereitung ihrer Truppen die Verlegung ihrer modernen Raketensysteme in verschiedene Regionen der Welt, einschließ-lich Europa, geübt. Darüber hinaus führen sie während Manövern Trainings zu deren Einsatz durch.
Ich erinnere daran, daß Rußland sich frei-willig und einseitig verpflichtet hat, keine Kurz- und Mittelstrekkenraketen zu sta-tionieren, bis amerikanische Waffen dieser Art in irgendeiner Region der Welt auftauchen.
Ich wiederhole: Der Test des Oreschnik-Raketensystems unter Kampfbedingungen war eine Reaktion auf die aggressiven Aktionen der NATO-Staaten gegenüber Rußland. Über die Frage der weiteren Stationierung von Kurz- und Mittelstrek-kenraketen entscheiden wir abhängig vom Vorgehen der USA und ihrer Satelliten. Die Ziele zur Zerstörung bei weiteren Tests unserer neuesten Raketensysteme werden wir auf der Grundlage der Bedrohungen für die Sicherheit der Russischen Föderation be-stimmen. Wir betrachten uns als berechtigt, unsere Waffen gegen militärische Ziele der-jenigen Länder einzusetzen, die den Einsatz ihrer Waffen gegen unsere Ziele erlauben, und werden im Falle einer Eskalation der aggressiven Aktionen ebenso entschieden und in gleicher Weise reagieren. Ich empfehle den herrschenden Eliten jener Länder, die Pläne für den Einsatz ihrer Militärkontingente gegen Rußland schmieden, ernsthaft darüber nachzudenken.
Selbstverständlich werden wir bei der Auswahl von Zielen zur Zerstörung durch Systeme wie Oreschnik auf dem Territorium der Ukraine die Zivilisten und auch die Bürger befreundeter Staaten, die sich dort befinden, vorher auffordern, die Gefahrengebiete zu verlassen. Wir werden das aus humanitären Gründen tun – offen, öffentlich, ohne Angst vor den Gegenmaßnahmen des Gegners, der diese Informationen auch erhält.
Warum ohne Angst? Weil es derzeit keine Mittel gibt, solchen Waffen entgegenzu-wirken. Die Raketen greifen Ziele mit einer Geschwindigkeit von Mach 10 an, was 2,5 bis 3 Kilometer pro Sekunde entspricht. Die modernen Luftverteidigungssysteme auf der Welt und die von den Amerikanern in Europa geschaffenen Raketenabwehrsysteme können diese Raketen nicht abfangen.
Ich möchte noch einmal betonen, daß es nicht Rußland, sondern die USA sind, die das internationale Sicherheitssystem zerstört haben und die ganze Welt durch den fort-gesetzten Kampf und das Festhalten an ihrer Hegemonie in einen globalen Konflikt trei-ben. Wir haben es immer vorgezogen und sind jetzt bereit, alle kontroversen Fragen mit friedlichen Mitteln zu lösen, aber wir sind auch auf jede Entwicklung der Ereignisse vorbereitet.
Wenn noch irgend jemand daran zweifelt, dann ist es vergebens – die Antwort wird immer kommen.
Ende der Übersetzung
