Feed für
Beiträge
Kommentare

Hitlers Friedensbemühungen – 2. Teil

Dr. Friedrich Stieve

fährt fort:

Jetzt konnte kein Zweifel mehr darüber be-stehen, daß die Westmächte die alten Pfade zur kriegerischen Auseinandersetzung beschritten und zielbewußt einen neuen Schlag gegen Deutschland vorbereiteten.

Dabei war Adolf Hitlers ganzes Sinnen und Trachten darauf gerichtet, gerade den West-mächten zu beweisen, daß er mit ihnen im besten Einverständnis bleiben wollte.  Zahl-reiche Schritte in dieser Richtung hatte er im Laufe der Jahre unternommen, von denen wir wenigstens einige anführen wollen.

Mit England vereinbarte er das Flotten-Abkommen vom 18. Juni 1935, auf Grund dessen die deutsche Flotte nur 35 vom Hundert der britischen Flotte betragen sollte. Dadurch wollte er nach seinen eigenen Worten dartun, daß das Reich

„weder die Absicht, noch die Notwendig-keit, noch das Vermögen“ habe, „in ir-gendeine neue Flottenrivalität einzutre-ten“,

die sein Verhältnis zu Großbritannien be-kanntlich vor dem Weltkrieg so verhäng-nisvoll getrübt hatte.

Frankreich versicherte er bei jeder sich bie-tenden Gelegenheit seines Wunsches, mit ihm in Frieden zu leben. Er sprach wiederholt den ausdrücklichen Verzicht auf Elsaß-Lothringen unumwunden aus. Als das Saargebiet durch die Abstimmung seiner Bevölkerung in das Reich zurückkehrte, erklärte er am 1. März 1935:

„Wir hoffen, daß durch diesen Akt einer ausgleichenden Gerechtigkeit, der Wie-dereinsetzung natürlicher Vernunft, wir hoffen, daß durch diesen Akt das Ver-hältnis zwischen Deutschland und Frank-reich sich endgültig bessert. So, wie wir den Frieden wollen, müssen wir hoffen, daß auch das große Nachbarvolk gewillt und bereit ist, diesen Frieden mit uns zu suchen. Es muß möglich sein, daß zwei große Völker sich die Hand geben, um in gemeinsamer Arbeit den Nöten entge-genzutreten, die Europa unter sich zu begraben drohen.“

Ja, sogar mit Polen, dem östlichen Verbün-deten der Westmächte, strebte er ein besse-res Übereinkommen an, obwohl sich dieses Land 1919 Millionen von Deutschen wider-rechtlich einverleibt hatte und sie seitdem dauernd aufs Schlimmste unterdrückte. Am 26. Januar 1934 schloß er mit ihm einen Nichtangriffspakt, in dem die beiden Regierungen vereinbarten,

„sich in den ihre gegenseitigen Beziehungen betreffenden Fragen, welcher Art sie auch sein mögen, unmittelbar zu verständigen“.

So stemmte er nach allen Seiten seinen entschlossenen Friedenswillen den feind-lichen Plänen entgegen und bemühte sich, dadurch Deutschland zu schützen.

Als er nun aber sah, daß man sich in London und Paris zum Angriff rüstete, mußte er abermals zu neuen Abwehrtaten greifen. Das Lager der Gegner war, wie wir oben sahen, durch das Bündnis zwischen Frankreich und Rußland ungeheuer ausgedehnt worden.

Dazu kam noch, daß sich die [10] beiden Mächte eine Verbindungslinie im Süden des Reiches geschaffen hatten, indem die bereits mit Frankreich verbündete Tschecho-Slowa-kei ebenfalls einen Vertrag mit Rußland ab-schloß, der sie nun zur Brücke zwischen dem Osten und Westen machte.

Die Tschecho-Slowakei aber beherrschte das Hochland Böhmens und Mährens, das Bismarck bekanntlich die Zitadelle Europas genannt hat. Und diese Zitadelle schob sich tief in den deutschen Raum hinein. Die Bedrohung Deutschlands nahm also wahrhaft überwältigende Formen an.

Adolf Hitler wußte ihr in genialer Weise zu begegnen. Die durch den Terror der Schusch-nigg-Regierung in Deutsch-Österreich auf den Bürgerkrieg hintreibenden Zustände gaben ihm die Gelegenheit, dort rettend einzugreifen und das Brudervolk im Südo-sten, das durch den Zwang der Siegermächte 1919 zum Dasein eines hoffnungslos dahinsiechenden „Freistaates“ verurteilt worden war, ins Reich zurückzuführen.

Nachdem er so bereits neben der erwähnten Verbindungslinie zwischen Frankreich und Rußland Fuß gefaßt hatte, setzte in dem künstlich aus den verschiedensten Nationali-täten zusammengewürfelten Mischstaate der Tschecho-Slowakei der Auflösungsprozeß ein, bis nach der Befreiung des Sudetenlan-des und der Absonderung der Slowakei die Tschechen selbst um den Schutz des Deutschen Reiches baten.

Damit gelangte die Brücke der Gegner in Adolf Hitlers Hand. Zugleich war die direkte Verbindung zu dem seit längerer Zeit als Freund gewonnenen Italien hergestellt.

Während der Erringung dieses strategischen Erfolges zur Sicherung seines Landes hat Adolf Hitler sich wiederum mit großem Eifer um ein friedliches Auskommen mit den Westmächten bemüht. In München, unmittel-bar nach der von England, Frankreich und Italien gebilligten Befreiung der Sudetendeut-schen traf er eine Verabredung mit dem britischen Ministerpräsidenten N. Chamberlain, deren Wortlaut der folgende war:

„Wir haben heute eine weitere Bespre-chung gehabt und sind uns in der Erkenntnis einig, daß die Frage der deutsch-englischen Beziehungen von allererster Bedeutung für beide Länder und für Europa ist. 

Wir sehen das gestern abend unter-zeichnete Abkommen und das deutsch-englische Flottenabkommen als symbo-lisch für den Wunsch unserer beiden Völker an, niemals wieder gegeneinander Krieg zu führen.

Wir sind entschlossen, auch andere Fra-gen, die unsere beiden Länder angehen, nach der Methode der Konsultation zu behandeln und uns weiter zu bemühen, etwaige Ursachen von Meinungsver-schiedenheiten aus dem Wege zu räu-men, um auf diese Weise zur Sicherung des Friedens Europas beizutragen.

        September 1938. Adolf Hitler, Neville Chamberlain.“

[11] Zwei Monate später vereinbarte auf Hitlers Veranlassung Reichsaußenminister von Ribbentrop die nachstehende Überein-kunft mit Frankreich:

„Der deutsche Reichsminister des Aus-wärtigen, Herr Joachim von Ribbentrop, und der französische Minister für Aus-wärtige Angelegenheiten, Herr Georges Bonnet, haben bei ihrer Zusammenkunft in Paris am 6. Dezember 1938 im Namen und im Auftrag ihrer Regierungen fol-gendes vereinbart:

  1. Die deutsche Regierung und die fran-zösische Regierung sind übereinstim-mend der Überzeugung, daß friedliche und gutnachbarliche Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich eines der wesentlichsten Elemente der Konsolidierung der Verhältnisse in Europa und der Aufrechterhaltung des allgemeinen Friedens darstellen. Beide Regierungen werden deshalb alle ihre Kräfte dafür einsetzen, daß eine solche Gestaltung der Beziehungen zwischen ihren Ländern sichergestellt wird.

  2. Beide Regierungen stellen fest, daß zwischen ihren Ländern keine Fragen territorialer Art mehr schweben, und erkennen feierlich die Grenze zwischen ihren Ländern, wie sie gegenwärtig verläuft, als endgültig an.

  3. Beide Regierungen sind entschlossen, vorbehaltlich ihrer besonderen Bezie-hungen zu dritten Mächten, in allen ihre beiden Länder angehenden Fragen in Fühlung miteinander zu bleiben und in eine Beratung einzutreten, wenn die künftige Entwicklung dieser Fragen zu internationalen Schwierigkeiten führen sollte.

Zu Urkund dessen haben die Vertreter der beiden Regierungen diese Erklärung, die sofort in Kraft tritt, unterzeichnet.

Ausgefertigt in doppelter Urschrift in deutscher und französischer Sprache in Paris am 6. Dezember 1938.

Joachim von Ribbentrop,
Reichsminister des Auswärtigen

Georges Bonnet,
Minister für auswärtige Angelegenheiten.“

Nach menschlicher Berechnung hätte man nun annehmen können, daß die Bahn für einen gemeinsamen Aufbau durch alle führenden Mächte frei sei und daß den Friedensbestrebungen des deutschen Führers endlich Erfolg beschieden sein werde.

Aber das Gegenteil trat ein. Kaum war Chamberlain von München nach Hause zurückgekehrt, als er dort zur Aufrüstung im [12] weitesten Umfang aufrief und eine neue ganz gewaltige Einkreisung Deutschlands in die Wege leitete.

An Stelle von Frankreich übernahm jetzt England die Führung in der weiteren Um-zingelung des Reiches, um so einen viel-fachen Ersatz für die verlorengegangene Tschecho-Slowakei zu gewinnen. Es eröffnete Verhandlungen mit Rußland, es schloß Garantie-Verträge mit Polen, Rumänien, Griechenland und der Türkei ab. Das waren Alarmsignale höchster Stärke.

Adolf Hitler war gerade damit beschäftigt gewesen, die störenden Rei-bungen mit Polen für immer aus der Welt zu schaffen. Er hatte zu diesem Zweck einen ungemein ent-gegenkommenden Vorschlag gemacht, durch das die rein deutsche Freistadt Danzig zum Reiche zurückkehren und eine schmale Straße durch den polnischen Korridor, der das deutsche Gebiet im Nordosten seit 1919 in unerträglicher Weise zerriß, die Verbindung zwischen den getrennten Strecken herstellen sollte.

Dieser Vorschlag, der Polen überdies einen 25jährigen Nichtangriffspakt und andere Vorteile in Aussicht stellte, wurde jedoch in Warschau abgelehnt, weil man dort, in dem Bewußtsein, einen Hauptpfeiler der gegen Deutschland von London aus aufgestellten Front zu bilden, jegliches auch noch so kleine Zugeständnis ablehnen zu können glaubte. Ja, noch mehr! In dem gleichen Bewußtsein ging Polen alsbald aggressiv vor, bedrohte seinerseits Danzig und schickte sich an, die Waffen gegen Deutschland zu erheben.

Damit stand die Stunde des Losschlagens der gegen das Reich in ein System gebrachten Länder unmittelbar bevor. Adolf Hitler rettete mit letzter, äußerster Anstrengung für den Frieden, was er nur retten konnte.

Am 23. August gelang es Ribbentrop, in Moskau mit Rußland einen Nichtangriffspakt zustande zu bringen. Zwei Tage später machte der deutsche Führer selbst ein letztes, wahrhaft erstaunliches Angebot an England, indem er sich bereit erklärte,

„… mit England Abkommen zu treffen, die … nicht nur die Existenz des briti-schen Weltreiches unter allen Umständen deutscherseits garantieren würden, son-dern auch, wenn es nötig wäre, dem Bri-tischen Reich die deutsche Hilfe sicher-ten, ganz gleich, wo immer eine solche Hilfe erforderlich sein sollte“.

Zugleich war er bereit, eine vernünftige Begrenzung der Rüstungen zu akzeptieren, die der

„neuen politischen Lage entsprachen und wirtschaftlich tragbar wären“.

Endlich versicherte er erneut, daß er an den westlichen Problemen nicht interessiert sei, und daß

„eine Grenzkorrektur im Westen außerhalb jeder Erwägung stehe“.

Die Antwort hierauf war ein am selben Tage unterzeichneter Beistandspakt zwischen Großbritannien und Polen, der den Ausbruch des Krieges unvermeidbar machte. Denn nunmehr entschloß man sich in Warschau alsbald zur allgemeinen Mobilmachung gegen Deutschland und begann mit tätlichen Über-fällen nicht nur auf die Deutschen in Polen, die schon längst in furchtbarer Weise massa-kriert wurden, sondern direkt auf reichsdeut-sches Gebiet.

[13] Aber selbst als England und Frankreich den Krieg, den sie wollten, erklärt hatten und als Deutschland durch einen ruhmreichen Feldzug ohnegleichen der polnischen Gefahr im Osten Herr geworden war, selbst dann erhob Adolf Hitler noch einmal seine Stimme im Namen des Friedens.

Er tat es, obwohl er nun die Hände frei hatte, um gegen den feindlichen Westen loszu-schlagen. Er tat es, obwohl in London und Paris der Kampf gerade gegen ihn persönlich in maßlosem Haß als Kreuzzug gepredigt wurde.

In diesem Augenblick besaß er die über-legene Selbstbeherrschung, in seiner Rede vom 6. Oktober 1939 der Weltöffentlichkeit einen neuen Plan zur Befriedung Europas zu unterbreiten. Dieser Plan lautete folgendermaßen:

„Die in meinen Augen weitaus wichtigste Aufgabe ist aber die Herstellung nicht nur der Überzeugung, sondern auch des Gefühls einer europäischen Sicherheit.

  1. Dazu ist es notwendig, daß eine unbe-dingte Klarheit über die Ziele der Außenpolitik der europäischen Staaten eintritt. Insoweit es sich um Deutsch-land handelt, ist die Reichsregierung bereit, eine restlose und volle Klarheit über ihre außenpolitischen Absichten zu geben. Sie stellt dabei an die Spitze dieser Erklärung die Feststellung, daß der Versailler Vertrag für sie als nicht mehr bestehend angesehen wird, bzw. daß die deutsche Reichsregierung und mit ihr das ganze deutsche Volk keine Ursache und keinen Anlaß für irgend-eine weitere Revision erblicken, außer der Forderung nach einem dem Reich gebührenden und entsprechenden kolonialen Besitz, in erster Linie also auf Rückgabe der deutschen Kolo-nien. Diese Forderung nach Kolonien ist begründet nicht nur im historischen Rechtsanspruch auf die deutschen Kolonien, sondern vor allem in dem elementaren Rechtsanspruch auf die deutschen Kolonien [als] Rohstoff-quellen der Erde. Diese Forderung ist keine ultimative, und sie ist keine Forderung, hinter der die Gewalt steht, sondern eine Forderung der politischen Gerechtigkeit und der wirtschaftlichen allgemeinen Vernunft.

  2. Die Forderung nach einem wirklichen Aufblühen der internationalen Wirt-schaft in Verbindung mit der Steigerung des Handels und des Verkehrs setzt die Inordnungbringung der Binnenwirt-schaften bzw. der Produktionen inner-halb der einzelnen Staaten voraus. Zur Erleichterung des Austausches dieser Produktionen aber muß man zu einer Neuordnung der Märkte kommen und zu einer endgültigen Regelung der Währungen, um so die Hindernisse für einen freien Handel allmählich abzubauen.

[14] 3. Die wichtigste Voraussetzung aber für ein wirkliches Aufblühen der europäischen und auch außereuro-päischen Wirtschaft ist die Herstellung eines unbedingt garantierten Friedens und eines Gefühls der Sicherheit der einzelnen Völker. Diese Sicherheit wird nicht nur ermöglicht durch die endgül-tige Sanktionierung des europäischen Status, sondern vor allem durch das Zurückführen der Rüstungen auf ein vernünftiges und auch wirtschaftlich tragbares Ausmaß. Zu diesem notwen-digen Gefühl der Sicherheit gehört vor allem aber eine Klärung der Anwendbar-keit und des Verwendungsbereichs gewisser moderner Waffen, die in ihrer Wirkung geeignet sind, jederzeit in das Herz eines jeden einzelnen Volkes vorzustoßen und die damit ein dauerndes Gefühl der Unsicherheit zurücklassen werden. Ich habe schon in meinen früheren Reichstagsreden in dieser Richtung Vorschläge gemacht. Sie sind damals – wohl schon, weil sie von mir ausgingen – der Ablehnung verfallen.

Ich glaube aber, daß das Gefühl einer nationalen Sicherheit in Europa erst dann einkehren wird, wenn auf diesem Gebiet durch klare internationale und gültige Verpflichtungen eine umfassende Fixie-rung des Begriffes erlaubter und uner-laubter Waffenanwendung stattfindet.

So wie die Genfer Konvention einst es fertig brachte, wenigstens bei den zivi-lisierten Staaten die Tötung Verwundeter, die Mißhandlung Gefangener, den Kampf gegen Nichtkriegsteilnehmer usw. zu verbieten, und so, wie es gelang, diesem Verbot im Laufe der Zeit zu einer allge-meinen Respektierung zu verhelfen, so muß es gelingen, den Einsatz der Luft-waffe, die Anwendung von Gas usw., des U-Bootes, aber auch die Begriffe der Konterbande so festzulegen, daß der Krieg des furchtbaren Charakters eines Kampfes gegen Frauen und Kinder und überhaupt gegen Nichtkriegsteilnehmer entkleidet wird. Die Perhorreszierung bestimmter Verfahren wird von selbst zur Beseitigung der dann überflüssig gewor-denen Waffen führen.

Ich habe mich bemüht, schon in diesem Kriege mit Polen die Luftwaffe nur auf sogenannte militärisch wichtige Objekte anzuwenden bzw. nur dann in Erschei-nung treten zu lassen, wenn ein aktiver Widerstand an einer Stelle geleistet wur-de. Es muß aber möglich sein, in Anleh-nung an das Rote Kreuz eine grund-sätzliche, allgemeingültige internatio-nale Regelung zu finden. Nur unter sol-chen Voraussetzungen wird besonders in unserem dicht besiedelten Kontinent ein Friede einkehren können, der dann be-freit von Mißtrauen und von Angst die Voraussetzung für eine wirkliche Blüte auch des wirtschaftlichen Lebens geben kann. Ich glaube, es gibt keinen verant-wortlichen europäischen Staatsmann, der nicht im tiefsten Grunde seines Herzens die Blüte seines Volkes wünscht. Eine Realisierung dieses Wunsches ist aber nur denkbar im Rahmen einer allgemei-nen Zusammenarbeit der Nationen dieses Kontinents. Diese Zusammenarbeit sicherzustellen, kann daher nur das Ziel jedes [15] einzelnen wirklich um die Zukunft auch seines eigenen Volkes ringenden Mannes sein.

Um dieses große Ziel zu erreichen, wer-den doch einmal die großen Nationen in diesem Kontinent zusammentreten müssen, um in einer umfassenden Regelung ein Statut auszuarbeiten, anzunehmen und zu garantieren, das ihnen allen das Gefühl der Sicherheit, der Ruhe und damit des Friedens gibt.

Es ist unmöglich, daß eine solche Konferenz zusammentritt ohne die gründlichste Vorarbeit, d. h. ohne die Klärung der einzelnen Punkte und vor allem ohne eine vorbereitende Arbeit. Es ist aber ebenso unmöglich, daß eine solche Konferenz, die das Schicksal gerade dieses Kontinents auf Jahrzehnte hinaus bestimmen soll, tätig ist unter dem Dröhnen der Kanonen oder auch nur unter dem Druck mobilisierter Armeen. Wenn aber früher oder später diese Probleme doch gelöst werden müssen, dann wäre es vernünftiger, an diese Lösung heranzugehen, ehe noch erst Millionen an Menschen zwecklos ver-bluten und Milliarden an Werten zerstört sind.

Die Aufrechterhaltung des jetzigen Zustandes im Westen ist undenkbar. Jeder Tag wird bald steigende Opfer fordern. Einmal wird dann vielleicht Frankreich zum erstenmal Saarbrücken beschießen und demolieren. Die deut-sche Artillerie wird ihrerseits als Rache Mülhausen zertrümmern. Frankreich wird dann selbst wieder als Rache Karlsruhe unter das Feuer der Kanonen nehmen und Deutschland wieder Straßburg. Dann wird die französische Artillerie nach Freiburg schießen und die deutsche nach Kolmar oder Schlettstadt. Man wird dann weiterreichende Geschütze aufstellen, und nach beiden Seiten wird die Zerstö-rung immer tiefer um sich greifen, und was endlich von den Ferngeschützen nicht mehr zu erreichen ist, werden die Flieger vernichten. Und es wird sehr interessant sein für einen gewissen internationalen Journalismus und sehr nützlich für die Fabrikanten der Flug-zeuge, der Waffen, der Munition usw., aber grauenhaft für die Opfer. Und dieser Kampf der Vernichtung wird sich nicht nur auf das Festland beschränken. Nein, er wird weit hinausgreifen über die See. Es gibt heute keine Inseln mehr.

Und das europäische Volksvermögen wird in Granaten zerbersten, und die Volkskraft wird auf den Schlachtfeldern verbluten. Eines Tages wird aber zwi-schen Deutschland und Frankreich doch wieder eine Grenze sein, nur werden sich an ihr dann statt blühender Städte Ruinenfelder und endlose Friedhöfe ausdehnen.“

Das Schicksal dieses Aufrufes war das gleiche wie das aller früheren Appelle Adolf Hitlers im Namen der Vernunft, im Namen eines wahren europäischen Aufbaus. Die Gegner versagten ihm die Beachtung. Jede Antwort von ihrer Seite blieb auch diesmal aus. Sie hielten starr an der Haltung fest, die sie von Anfang an eingenommen hatten.

[16] Bedarf es angesichts dieser Reihe von geschichtlichen Tatsachen noch näherer Ausführungen über die Frage, warum sie das taten? Sie hatten Versailles geschaffen, und als Versailles in Stücke zu gehen drohte, wollten sie den Krieg, um ein noch viel schlimmeres Versailles folgen zu lassen.

Genau die Vorwürfe, die sie heute gegen Adolf Hitler und Deutschland erheben, fallen einzig und allein auf sie zurück und kenn-zeichnen ihr Handeln. Sie sind die Friedens-störer, sie sinnen auf gewaltsame Unter-drückung anderer Völker, sie trachten da-nach, Europa in Verwüstung und Unheil zu stürzen.

Wäre dem nicht so, dann hätten sie längst die ihnen hingestreckte Hand ergriffen oder we-nigstens ganz zuletzt eingeschlagen, um ehrlich an einer Neuordnung mitzuarbeiten und dadurch den Völkern „Blut, Tränen und Schweiß“ im Übermaß zu ersparen.

Die Weltgeschichte ist das Weltgericht. Und sie wird hier wie immer in ihren ganz großen Entscheidungen ein gerechtes Urteil fällen.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

22 Kommentare
Inline Feedbacks
Lese alle Kommentare
Waffenstudent
Waffenstudent
1 Monat zuvor

Deutschland begann nach international dokumentierten polnischen Masakern an der deutschen Urbevölkerung als letzen Ausweg einen Präventivkrieg. Darüber wird seit der Wehrmachtkapitulation offiziell geschwiegen. Aber nun führt Rußland ebenfalls einen Präventivkrieg gegen die Ukraine. Und damit ist das Thema wieder in Erinnerung.

Waffenstudent
Waffenstudent
1 Monat zuvor

Mit Verlaub, werte Adeline, die AfD wurde offiziell als eine „Judenpartei“ gegründet! Auch wenn der Zentralrat samt Mainstream dies leugnen. Juden sind die AfD-Aufpasser!

Die Bundesvereinigung Juden in der AfD e.V., kurz Juden in der AfD (JAfD), auch Jüdische Bundesvereinigung in der AfD genannt, ist eine parteinahe politische Vereinigung, die am 7. Oktober 2018 von – nach Eigenangaben – jüdischen Mitgliedern der teils rechtspopulistischen, teils politischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) gegründet wurde. Bundesvorsitzender der Juden in der AfD ist seit Juni 2021 Artur Abramovych (* 1996), stellvertretende Vorsitzende sind aktuell Marcel Goldhammer und Marcel Hirsch, Schatzmeister ist Dimitri Schulz.

dv.
dv.
1 Monat zuvor

Im Wissen darum, daß J.da stets beide Seiten kontrolliert, würde es an Wahnsinn grenzen, darauf zu hoffen, daß entgegen dem j. Fahrplan Friedensangebote angenommen werden würden. Um den Glauben der Deutschen in einen todfeindlichen j. Agenten und ihn in der Wahrnehmung als jemanden, der keinen Krieg, sondern deutsches Leben zu schützen beabsichtigt, zu stärken, machen diese unsinnigen Friedensangebote hingegen sehr wohl „Sinn“.

„Der Haltebefehl vor Dünkirchen – Doch dann geschieht etwas Seltsames. Am 24. Mai stehen Guderians Panzer nur noch 18 Kilometer von Dünkirchen entfernt. Doch statt den Befehl zum endgültigen vernichtenden Schlag gegen die eingekesselten Franzosen und Briten zu geben, läßt Hitler die Panzer plötzlich anhalten.

Drei Tage lang bekniet der Generalstab Hitler, den Haltebefehl wieder aufzuheben. Aber der weigert sich.“

@Waffenstudent

Man mag einmal darüber nachdenken, weshalb die naSozialistische Regierung nicht versucht hat, die deutsche Minderheit in Polen zu schützen, sie vollständig nach Deutschland umzusiedeln bzw. zu evakuieren, auch dann nicht, nachdem feststand, in Polen einzumaschieren (was dann unweigerlich zum Bromberger Blutsonntag führte), weshalb man in Anbetracht der den Polen ausgelieferten Deutschen (und *) nicht wenigstens der Sojewtunion den Vortritt ließ, und weshalb der „Weltöffentlichkeit“ gegenüber der Einmarsch in Polen mit einem offensichtlich inszenierten „polnischen“ Überfall auf einen x-beliebigen Sender begründet wurde, und nicht mit den massiven Repressalien und Massenmorden an der dt. Minderheit in Polen. So bescheuert kann man gar nicht sein, um nicht Absicht zu unterstellen.

Während lsrael seinen 100.000fachen Massenmord an den Palästinensern mit einem inszenierten Überfall mit Geiselnahme, also mit menschlichen Opfern rechtfertigt/e.

Warum erklärte Hitler den USA den Krieg?

Antwort:
Die Kriegserklärung war eine folgenschwere Fehlentscheidung, die das Ende des „Dritten Reiches“ beschleunigte, da sie den USA den direkten Eintritt in den europäischen Krieg ermöglichte (und wiederum Dtl. als Bösewicht dastehen ließ).

*) „Im Polenfeldzug 1939 verzeichnete die deutsche Wehrmacht ca. 10.600 bis 16.000 gefallene Soldaten. Die Verluste der Roten Armee beim Einmarsch in Ostpolen ab dem 17. September 1939 waren vergleichsweise gering, da kaum organisierter Widerstand bestand.

Deutsche Verluste (Polenfeldzug 1.9.–6.10.1939):

Gefallene: ca. 10.572 bis 16.000.
Verwundete: ca. 30.000 bis 34.000.
Vermißte: ca. 3.400.
Materialverluste: Über 25 % der eingesetzten Flugzeuge beschädigt/abgeschossen, ca. 10 % der Panzer als Totalverlust.
Sowjetische Verluste (Einmarsch ab 17.9.1939):
Die Rote Armee stieß auf wenig strukturierten Widerstand, da sich der Großteil der polnischen Armee im Kampf gegen Deutschland befand.
Die Verluste waren viel geringer als die deutschen, wurden aber durch vereinzelte Gefechte und logistische Probleme verursacht.“

Bzgl. AfD bin ich ganz bei Ihnen.

Waffenstudent
Waffenstudent
1 Monat zuvor

Auch die Deutsche Kriegserklärung an die USA geschah ganz im Sinne eines Präventivkrieges:

Am Donnerstag, dem 12. Dezember 1941, wurde der ranghöchste amerikanische Diplomat in Deutschland, der US-Geschäftsträger Leland B. Morris, in das Büro von Außenminister Joachim von Ribbentrop zitiert, wo Ribbentrop Morris‘ formelle Erklärung verlas. Die Sitzung dauerte von 11:2 bis 18:2 Uhr. Der Text lautet wie folgt:

Herr Geschäftsträger:
Die Regierung der Vereinigten Staaten hat immer schwerwiegendere Schritte unternommen, um alle Neutralitätsregeln zugunsten der Feinde Deutschlands zu verletzen, und ist seit dem Ausbruch des europäischen Krieges weiterhin der schwersten Provokationen gegen Deutschland schuldig. Auslöser war die Kriegserklärung Großbritanniens an Deutschland am 9. September 1939, die letztlich zum Beginn einer militärischen Aggression führte.

Am 1941. September 9 erklärte der Präsident der Vereinigten Staaten öffentlich, er habe der amerikanischen Marine und Luftwaffe befohlen, deutsche Kriegsschiffe auf Sicht abzuschießen. In seiner Rede am 11. Oktober 1941 bekräftigte er noch einmal deutlich die Gültigkeit dieses Befehls. Aufgrund dieses Befehls griffen Schiffe der US-Marine seit Anfang September 10 systematisch die deutsche Marine an. So eröffneten amerikanische Zerstörer wie Greer, Kearny und Reuben James wie geplant das Feuer auf die deutschen U-Boote. Der US-Marineminister, Herr Knox, bestätigte persönlich, daß amerikanische Zerstörer deutsche U-Boote angegriffen hätten.

Darüber hinaus behandelte die US-Marine auf Befehl ihrer Regierung deutsche Handelsschiffe auf hoher See als feindliche Schiffe und kaperte sie unter Verletzung des Völkerrechts.

Die Reichsregierung stellt daher folgenden Sachverhalt fest:

Deutschland hat sich während der gesamten Dauer des gegenwärtigen Krieges in seinen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten strikt an die Regeln des Völkerrechts gehalten, doch vom ersten Bruch seiner Neutralität an begann die Regierung der Vereinigten Staaten schließlich, feindselige Handlungen gegen Deutschland zu unternehmen. Dies führte für die US-Regierung praktisch zu einem Kriegszustand.

Infolgedessen hat die deutsche Regierung die diplomatischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Amerika abgebrochen und erklärt, daß sie sich selbst unter den von Präsident Roosevelt geschaffenen Bedingungen vom heutigen Tag an im Kriegszustand mit den Vereinigten Staaten von Amerika befindlich sieht.

Herr Geschäftsträger, bitte nehmen Sie meine Hochachtung entgegen.

dv.
dv.
1 Monat zuvor

„Roosevelt erließ am 11. September 1941, rund }}}} drei {{{{ Monate vor der Kriegserklärung des Deutschen Reiches (11. Dezember 1941), den sogenannten „Shoot-on-Sight“-Befehl (Schießen-auf-Sicht) für die US-Marine im Atlantik.

Der „Shoot-on-Sight“-Befehl (11. September 1941): Nach dem sogenannten „Greer-Zwischenfall“ am 4. September 1941, bei dem ein deutsches U-Boot ein US-Kriegsschiff (das die U-Boot-Position an Briten gefunkt hatte) angriff, verkündete Roosevelt, dass US-Kriegsschiffe und Flugzeuge nun befugt seien, deutsche und italienische Kriegsschiffe in als sicher definierten Zonen des Atlantiks anzugreifen.
De-facto-Krieg: Obwohl die USA offiziell neutral waren, führte dies im Herbst 1941 zu einem „ungeklärten Seekrieg“ im Atlantik. Die USA eskortierten britische Konvois und bekämpften deutsche U-Boote.“

Es wäre völlig idiotisch, einem Land, das mich unter Verletzung der Haager Konvention (schon über Monate hinweg) ohne Kriegserklärung angreift, den Krieg zu erklären. Diese unnötige Kriegserklärung stellte nicht nur Deutschland vor der Weltöffentlichkeit wiederholt als Aggressor dar, sondern es war zudem ein Geschenk Hitlers an seinen Volksgenossen Rosenfeld:

„Die Kriegserklärung Adolf Hitlers an die Vereinigten Staaten am 11. Dezember 1941, wenige Tage nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor, war für US-Präsident Franklin D. Roosevelt in strategischer Hinsicht äußerst vorteilhaft. Sie löste ihn und seine Regierung aus einer schwierigen innenpolitischen Zwickmühle.“

Hier sind die Hauptvorteile für Roosevelt:

Überwindung des Isolationismus:

Zwar war die amerikanische Öffentlichkeit nach Pearl Harbor wütend, doch richtete sich diese Wut primär gegen Japan. Es hätte erhebliche innenpolitische Debatten und Zeit gekostet, den US-Kongreß und die Bevölkerung davon zu überzeugen, auch in den europäischen Krieg gegen Deutschland einzutreten. Hitlers Kriegserklärung machte diese Debatte überflüssig und vereinte die Nation sofort gegen alle Achsenmächte.

Rechtfertigung der „Germany First“-Strategie:
Roosevelt und seine Militärberater verfolgten die Strategie „Deutschland zuerst“ (Germany First), da sie Nazi-Deutschland als die gefährlichere Bedrohung ansahen. }}}}} Hitlers Kriegserklärung legitimierte es, den Großteil der amerikanischen Ressourcen primär in den europäischen Kriegsschauplatz zu lenken, obwohl der Angriff von Japan kam.

Vermeidung eines „Zwei-Fronten-Streits“ im Pazifik: Wäre nur Japan der Feind gewesen, hätte der Druck auf Roosevelt zugenommen, sich nur auf den Pazifik zu konzentrieren. Durch Hitlers Handeln konnte Roosevelt den Krieg als einen einzigen, globalen Kampf gegen eine „Achse des Bösen“ darstellen.

Direkte Unterstützung Großbritanniens: Zuvor hatte Roosevelt die Alliierten (insb. Großbritannien) nur indirekt durch das Leih- und Pachtgesetz (Lend-Lease-Act) unterstützt. Nun war der Weg frei für eine offene, direkte militärische Allianz.

Zusammenfassend läßt sich sagen, daß Hitler Roosevelt von der Notwendigkeit entband, dem amerikanischen Volk einen Krieg gegen Deutschland mühsam erklären zu müssen. Die Kriegserklärung verhinderte, daß die USA ihre Kraft zersplitterten, und erlaubte eine rasche Mobilisierung für den europäischen Kriegsschauplatz.“

Es ist für mich unbegreiflich, daß eigentlich niemand sonst die für unser Volk absolut katastrophalen Auswirkungen von Hitlers Aktionen erkennt und erst recht nicht die so offensichtliche wirkliche Absicht dahinter.

Fast genauso blind ist man nun gegenüber der AfD, der nach eigener Aussage „j.dischsten Partei Deutschlands“.

Marco (Heimkehr)
Marco (Heimkehr)
1 Monat zuvor

Die Geschichte des Überfalls auf den Sender Gleiwitz, die zum Angriff auf Polen geführt haben soll, ist Teil der „offiziellen Geschichtsschreibung“. Den Deutschen wird dabei vorgeworfen, einen inszenierten Vorwand geschaffen zu haben, um anzugreifen.

Die tatsächlichen Streitigkeiten mit Polen waren aber die Versorgung der vom Reich seit dem Versailler Vertrag abgetrennten Stadt Königsberg. Die Polen erschwerten während der langen Verhandlungen mit Deutschland die Versorgung der Stadt über den Landweg zunehmend. Hitler machte viele Angebote, um einen Versorgungskorridor zu errichten. Desweiteren führten die Drangsalierungen der Deutschen in den von Polen verwalteten Gebieten zur Eskalation des Konfliktes.

Hitler selbst erwähnte in seiner Rede vom 01. September 1939 den Überfall auf Gleiwitz mit keinem Wort. Sehr wohl sprach er über das Korridorproblem und die eskalierenden Übergriffe Polens auf die deutsche Zivilbevölkerung. Auch die Wochenschau erklärte den Deutschen und der Welt genau diese beiden Hauptgründe für den Kriegsausbruch. Ein Auschnitt aus dieser Wochenschau machte sogar auf Telegramm die Runde.

Polen hatte passend zur Garantieerklärung der Engländer und Franzosen die Generalmobilmachung eingeleitet. Daß sich die polnischen Truppen während des Krieges an der Westfront aufhielten, dürfte klar sein, und daß Stalin dann später beim Einmarsch vom Osten leichtes Spiel hatte, ist wohl ebenfalls keine Überraschung. Jetzt Adolf Hitler die Schuld für den einfachen russichen Einmarsch in Polen zu geben, ist wohl eher lächerlich.

Daß Adolf Hitler am 24. Mai 1940 die Wehrmacht an der Westfront in Dünkirchen stoppen ließ und die Engländer evakuiert werden konnten, hatte mit großer Wahrscheinlichkeit den Grund, daß Hitler immer noch auf einen Frieden mit England hoffte und er so ein Zeichen setzte. Aus demselben Grund ist Rudolf Heß ein Jahr später über Großbritannien mit dem Fallschirm abgesprungen. Wahrscheinlich kommt jetzt wieder von bestimmten Leuten der Einwand, daß Heß auch ein NS-J… war. Deshalb hat er sich ja auch in England foltern lassen, wurde lebenslang in Spandau eingesperrt und nach der Aussage seines Pflegers am Ende ermordet.

Und der Spruch, daß die Hochfinanz immer beide Seiten kontrolliert, ist im Prinzip genauso wertlos wie die Plattitüde, „folge der Spur des Geldes“. Denn was die Auserwählten wollen und was sie am Ende bekommen, sind immer noch zwei ganz verschiedene Dinge. Die kommunistische November-Revolution 1918 in Deutschland hat eben nicht zum Kommunismus in Europa geführt wie ein Jahr zuvor in Rußland. Und Stalins Traum von der gewaltsamen kommunistischen Weltrevolution war nach dem Präventischlag Hitlers auch für die Tonne.

Daß sich Hitler aussichtslos um Frieden bemühte, weil bestimmte Kreise den Krieg unbedingt wollten, um Deutschland wieder unter ihre Kontrolle zu bringen, kann man ihm nicht vorwerfen, da er ja wußte, wieviel Tod, Leid und Schmerz das Ganze bringt.

dv.
dv.
1 Monat zuvor

//Die kommunistische November-Revolution 1918 in Deutschland hat eben nicht zum Kommunismus in Europa geführt wie ein Jahr zuvor in Rußland.//

Bis auf den vorgetäuschten Antisemitismus und Germanophilie des Führers (dessen Neffe und sicher auch er selbst von der j. Anstammung ihrer Familie überzeugt war) und daß die Wirtschaft zwar NOCH nicht ganz verstaatlicht, aber unter einer zunehmenden staatlichen Aufsicht, Lenkung und Kontrolle stand, ähnelten sich der naSozialismus und der Kommunismus in außergewöhnlicher Weise:

„Zentralisierte Lenkung: 

Die staatliche Einflußnahme nahm mit der Zeit stark zu. Ab 1936, mit der Einführung des Vierjahresplans unter Hermann Göring, wurde die Wirtschaft massiv auf Rüstung ausgerichtet.

Ausschüsse und Planung: 
Rüstungswichtige Industrien wurden in Ausschüssen überwacht, die von Behördenvertretern geleitet wurden, um die Produktion zu steuern.

Regulierung von Preis und Lohn: 
Der Staat setzte Löhne und Preise fest, um Inflation [selbst verursacht durch Staatsverschuldung bzw. die Geldmengenerhöhung der Reichsbank] zu verhindern und die Produktionskosten für die Aufrüstung niedrig zu halten.“ Usw.

Kein Wunder also, daß die NSDAP aufgrund ihrer Ähnlichkeit gezielt um Kommunisten warb und J. Goebbels, der sich selbst als Kommunisten bezeichnete, begeistert zeigte von der erfolgreichen Installierung der j.-kommunistischen Schreckensherrschaft in Rußland.

Eine Grafik, die eine Vielzahl nasozialistischer und kommunistischer Propagandaplakate gegenüberstellt und durch deren verblüffenden Ähnlichkeiten stark vermuten läßt, daß sie aus ein und derselben Feder, ja vllt. sogar aus derselben Druckerei stammen, ist mir leider nicht mehr auffindbar.

Bzgl. „Nationalismus“ (besser gesagt: Imperialismus) der naSozialisten:
Zitat Hitler nach Rauschning*:

»Der Begriff der Nation ist leer geworden. Ich habe mit ihm aus zeitgeschichtlichen Gründen noch beginnen müssen […] Der Tag wird kommen, an dem von dem landläufigen Nationalismus nicht viel übriggeblieben sein wird, auch bei den Deutschen nicht.«

*) bzgl. des Vorwurfs, daß Rauschnings Zitate eine Fälschung wären, weil seine Privatgespräche mit Hitler gar nicht stattgefunden haben können, schreibt E.R. Carmin:

„Gerade in bezug auf die Geschichte des Dritten Reiches kann man allenthalben etwas recht erfolgreich als Fälschung abqualifizieren, was nicht in den aktuellen politischen Kram paßt oder in das vorgeklitterte Geschichtsbild, und umgekehrt kann als unumstößlich authentisch hingestellt werden, was offensichtlich eine Fälschung ist: Schließlich verschwanden nach der Kapitulation von 1945 aus deutschen Amtsstuben und Ministerien nicht nur alles Quellenmaterial. Rauschning … der es gewagt hatte, schon 1932 Hitler Aussprüche in den Mund zu legen, die 1939 »nicht nur realistisch, sondern sogar höchstwahrscheinlich« zu sein schienen. Wie auch immer: Die in Rauschnings Buch enthaltenen Aussagen, ob authentisch oder nicht, werden in frappierender Weise durch die verschiedensten Äußerungen Hitlers, Görings, Himmlers und andere Exponenten des Dritten Reiches, durch weitere Zeitzeugen und nicht zuletzt durch die Ereignisse [und den Nero-Befehl Hitlers] selbst bestätigt. Es bestand daher kein Grund, auf die Rauschning-Zitate zu verzichten, zumal ihre zumindest »atmosphärische« Richtigkeit im Zusammenhang mit dieser Arbeit mehr und mehr bestätigt wurde.“

„Schon bald hatte Hermann Rauschning Lug und Trug im nordischen Mythos geortet: »Hitler interessierte in Skandinavien nicht das reine arische Blut, nicht der nordische Mythos vom Wikingerhelden […] Ihn
interessierten ausschließlich die Erzgruben in Schweden und Finnland.«

Und hinsichtlich der Auslandsdeutschen, ob deutsche Staatsbürger oder nicht, »erkannte ich, welches verbrecherische Spiel hier mit dem Auslandsdeutschtum zur allgemeinen Revolutionierung der Welt getrieben wurde.«“

Also ein vorgetäuschter Antisemitismus und vorgetäuschter deutscher Nationalismus der nasozialistischen Führung, die Voraussetzung waren, um auf Kosten von deutschem u.a. nichtj. Leben und Souveränität die Welt auf dialektische Art und Weise j. umzugestalten.

//Hitler selbst erwähnte in seiner Rede vom 01. September 1939 den Überfall auf Gleiwitz mit keinem Wort.//

Offizieller Anlaß für den Einmarsch in Polen:

„Vom Überfall auf den Sender Gleiwitz am Abend des 31. August 1939 bis zum offiziellen Einmarsch in Polen (Beginn des Zweiten Weltkriegs) am 1. September 1939 vergingen }}}} nur wenige Stunden {{{{. Die Aktion fand gegen 20:00 Uhr statt, der Angriff auf Polen begann in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages.
Neben Gleiwitz wurden am 31. August 1939 weitere fingierte Angriffe von der SS durchgeführt, darunter auf ein Zollhaus in Hochlinden und eine Forststation in Pitschen.“

Auch bezog sich Hitler in seiner Rede ganz eindeutig auf diese offensichtlich inszenierten Zwischenfälle als Kriegsauslöser.

Warum sah Hitler jahrelang zu, wie selbst Deutsche in den grenznahen Gebieten überfallen und getötet wurden und nahm nicht diese an Deutschen begangenen Massenmorde zum Anlaß für einen Einmarsch, sondern lenkte mit einer offensichtlichen Inszenierung eines lächerlichen Überfall auf den Gleiwitz-Sender davon ab?

Ein belegtes Zitat Hitlers wirft die Behauptung, daß der Krieg Hitler aufgezwungen wurde, völlig über den Haufen:

„Vom ersten Augenblick an war mir klar, daß ich mich nicht mit dem sudetendeutschen Gebiet begnügen könnte. Es war nur eine Teil-Lösung. Der Entschluß zum Einmarsch in Böhmen war gefaßt. Dann kam die Errichtung des Protektorates, und damit war die Grundlage für die Eroberung Polens gelegt. […] Die steigende Volkszahl erforderte größeren Lebensraum.“
(Das Zitat Adolf Hitlers aus einer Rede vor den Oberbefehlshabern der Wehrmacht am 23. November 1939)

Es ist mir unverständlich, wie man bei all den vorliegenden Fakten immer noch glaubt, daß Hitler ehrlich um Frieden bemüht war. Ganz im Gegenteil hatten er und seinesgleichen ein großes Interesse daran, daß die deutsche Minderheit auf polnisch kontrolliertem Gebiet nicht umgesiedelt/evakuiert und die Deutschen in den Grenzregionen nicht ausreichend geschützt wurden. Und natürlich hatte auch das ebenso jüd. beherrschte Polen (wie England, Rußland, JSA …) seinen Part zur Herbeiführung des 2. WKs zu erfüllen.

//Daß Adolf Hitler am 24. Mai 1940 die Wehrmacht an der Westfront in Dünkirchen stoppen ließ und die Engländer evakuiert werden konnten, hatte mit großer Wahrscheinlichkeit den Grund, daß Hitler immer noch auf einen Frieden mit England hoffte und er so ein Zeichen setzte.//

Indem man alle Trümpfe aus der Hand gibt? Ich bitte Sie! Gegenüber einem völlig verj. England? Indem man dem Kriegsgegner nicht in eine Lage versetzt, in der er einem Frieden zustimmen muß?

Weiteres verifiziertes Zitat:
„Danzig ist nicht das Objekt [sondern wie die Überfälle auf deutsche Zivilisten, selbst auf reichsdeutschem Gebiet, nur probates Mittel zum Zweck], um das es geht. Es handelt sich für uns um die Erweiterung des Lebensraumes im Osten* und Sicherstellung der Ernährung**, sowie der Lösung des Baltikum-Problems.“

*/**) Wie paßt das zusammen, wenn er gleichzeitig allein aus den besetzten Ländern ein halbes Dutzend Millionen von J herankarren, sie zur Vermehrung und Schutz j. Lebens und Inszenierung des Holos in von den zu bombardierenden dt. Städten und Industrie weit entfernten Lagern unterbringen und auf Kosten der hunger- und kriegsleidenden Deutschen versorgen ließ?

Gleichzeitig hinderte eine Politik im Sinne des vor den Deutschen verheimlichten Ha’avara-Abkommens (in Zusammenspiel mit der restriktiven Einwanderungspolitik der alliierten u.a. Staaten), daß die Jdn – endlich und wohin auch immer! – das Land verlassen (entsprechend von 1933 bis 1940 lediglich 50k! nach Palästina).

Ohne einer großen Anzahl an J im Land wäre eben keine Opfer- und Holo-Inszenierung möglich gewesen, um die damit zu Monstern umgedichteten Deutschen legal abschlachten zu können.

Das kann man sich gar nicht ausdenken: selbst die J, die bspw. von den USA abgewiesen wurden (der Grund siehe oben), nahm Hitler allesamt zurück und hätte auch die j. Passagiere der MS St. Luis zurückgenommen. Und zu Kriegsende hatte man nichts Besseres zu tun, als die j. KL-Insassen in Richtung Westen, ins deutsche Kernland zu führen. Den schriftlichen Aufzeichnungen nach, die Pater Sixtus O’Connor von Hans Frank erhielt, schrieb er über Hitlers Herkunft und daß es der Plan der naSozialistischen Führung war, die J nach dem Krieg [anstelle der massenhaft verheizten Deutschen] in Dtl. anzusiedeln, was dann auch so realisiert wurde.

//Jetzt Adolf Hitler die Schuld für den einfachen russischen Einmarsch in Polen zu geben, ist wohl eher lächerlich.//

Indem er nicht nach oder zeitgleich mit Sojewt-Rußland in Polen einmarschierte, machte er nicht nur Deutschland zum alleinigen Buhmann (und es der internationalen j. Presse leicht, die Völker gegen Deutschland zu hetzen), sondern es kostete, da Polen alles Militär nach Westen warf, sinnloserweise Zehntausende deutschen Soldaten und wehrlosen deutschen Zivilisten das Leben, und natürlich auch viel Kriegsgerät.

//Deshalb hat er sich ja auch in England foltern lassen, wurde lebenslang in Spandau eingesperrt und nach der Aussage seines Pflegers am Ende ermordet.//

Ja, Heß war zwar wie alle anderen außer Haushofer selbst j. Provenienz, aber er machte den Fehler aus der Reihe zu tanzen, wollte tatsächlich einen Frieden, war aber so naiv zu glauben, ihn wider das j. Drehbuch aushandeln zu können.

//Und Stalins Traum von der gewaltsamen kommunistischen Weltrevolution war nach dem Präventischlag Hitlers auch für die Tonne.//

Der Kommunismus ist nur ein Part in der großen dialektischen Inszenierung (die samt zeitlicher Vorgabe vom j. Drehbuch bestimmt ist) hin zur verschleiert als „Weltrevolution“ umschriebenen totalen j. Weltherrschaft. Rußland war das Testfeld hierfür (siehe Alexander Solschenyzins Werke).

Der Wolf
Der Wolf
1 Monat zuvor

Werter dv.,

es ist ja nun nicht alles falsch, was Sie schreiben. Aber Ihre Argumentationslogik ist – Entschuldigung – beispiellos dumm. Tun Sie doch nicht ständig so, als wären Sie der bessere Hitler! Das nehmen Ihnen ohnehin nur die wenigsten Leute ab. Aber Sie scheinen es sich ja leisten zu können. Abgesehen davon: Folgt man Ihrer Argumentation, ist es ohnehin egal, was der ehemalige Reichskanzler getan oder nicht getan hat, es war sowieso alles falsch.

Sie selber z.B. bringen den Beweis, daß Roosevelt den Krieg gegen das Deutsche Reich schon vor der Kriegserklärungs Deutschlands längst eröffnet hatte (übrigens genauso wie die Polen!). Aber die darauf folgende Kriegserklärung Deutschlands an die USA, ja, die ist schlimm! Und zeigt wieder einmal….

Ja, was zeigt sie uns?

Keineswegs das, was Sie uns mit ermüdender Ignoranz damit nahelegen wollen! Allerdings zeigt es umso deutlicher, daß Sie gar nicht die Absicht haben, ernsthaft zu argumentieren, denn es geht Ihnen offenbar nicht um die Sache, sondern um die Person. Denn es ist ja wohl klar, daß Deutschland nicht länger bereit war und es sich auch gar nicht leisten konnte, die Angriffe amerikanischer Kriegsschiffe auf deutsche Schiffe – seien es Kriegs- oder Handelsschiffe – hinzunehmen, obwohl man zunächst versucht hatte, das zu ignorieren. Immerhin befand man sich ja offiziell noch im Frieden mit Amerika. Und wenn Hitler einfach so zurückgeschlagen hätte? Dann wären die bekannten Kriegstreiber genauso über ihn hergefallen. Notfalls hätten die Amis so lange provoziert, bis die andere Seite zurückgeschlagen hätte, siehe der Zwischenfall mit der Lusitania während des Ersten Weltkrieges oder der Tongking-Zwischenfall im Südchinesischen Meer, der den Amerikanern den Vorwand für die Bombardierung Nordvietnams lieferte. Was wollen Sie also damit überhaupt beweisen? Dadurch wird das, was Sie sagen, auch nicht glaubwürdiger.

Mit Ihren anderen Argumenten ist es auch nicht viel besser. Nun bin ich freilich der Überzeugung, daß jedes Wort in Ihre Richtung Verschwendung ist. Aber es gibt auch Grenzen. Grenzen der ertragbaren Dummheit! Obwohl Dummheit das Letzte ist, was ich Ihnen unterstellen würde.

dv.
dv.
1 Monat zuvor

//Aber die darauf folgende Kriegserklärung Deutschlands an die USA, ja, die ist schlimm!//

Die normale politische Reaktion auf den ersten Angriff* eines offiziell neutralen Staates gegen deutsche Schiffe und U-Boote, die Begleitung englischer Schiffe und die massive Belieferung Englands mit Rüstungsgütern, von all dem die amerikanische Öffentlichkeit nichts erfahren sollte, wäre eine sofortige offizielle scharfe Protestnote, Warnung und Aufforderung, dies umgehend einzustellen, gewesen, doch stattdessen liefert Hitler auf dem Silbertablett genau die Begründung, die sein Stammesgenosse Rosenfeld brauchte, um die amerikanische Öffentlichkeit und den Kongreß für den Krieg in Europa zu gewinnen und trotz Pearl Harbor den Freifahrtschein, die Hauptkräfte gegen Deutschland zu richten, das sich durch Hitlers vorheriger Meisterleistung schon in einem Zweifrontenkrieg befand.

*) „In einem Bericht, der vom US-Senat anläßlich der Untersuchung des Zwischenfalls angefordert worden war, gab Admiral Harold R. Stark an, daß die USS Greer einem britischen Flugzeug mehrmals den Standort von U 652 gemeldet hatte.“

Hitler begründete seinen „Nero“-Befehl (der bei Umsetzung viele weitere Millionen deutscher Leben gefordert hätte) folgendermaßen:

„Wenn der Krieg verloren geht, wird auch das Volk verloren sein. […] Es sei nicht notwendig, auf die Grundlagen, die das Volk zu seinem primitivsten Weiterleben braucht, Rücksicht zu nehmen. Im Gegenteil sei es besser, selbst diese Dinge zu zerstören. Denn das Volk hätte sich als das schwächere erwiesen und dem stärkeren Ostvolk gehöre dann ausschließlich die Zukunft. Was nach dem Kampf übrigbliebe, seien ohnehin nur die Minderwertigen; denn die Guten seien gefallen.“

Er, der „Jdnbengel“, der laut seinen Kriegskameraden selbst in einer Konservenfabrik verhungert wäre, der nur einmal in Kampfhandlungen beteiligt war, bevor er sich weit hinter die Fronten als Melder versetzen ließ (entsprechend überlebten alle in dieser Einheit den Krieg, und der Grund, weshalb er Gefreiter blieb), einer, der sich, während täglich Zehntausende deutsche Soldaten aufgrund seiner unzähligen Fehlentscheidungen starben, um seine Pusteln sorgte, er, der der Ansicht war, wenn das deutsche Volk nicht stark genug sei, den von ihm und seinesgleichen im Auftrag der J.Macht entfachten Krieg zu gewinnen, es auch kein Recht mehr habe, weiter zu existieren. Ich könnt so kotzen!

Und uns will man weismachen, Hitler hätte die überreichlich*) vorhandenen Kampfgase nicht eingesetzt, weil er fürchtete, die Alliierten (die eh schon pausenlos die deutsche Zivilbevölkerung mit Phosphorbomben bewarfen und keine nennenswerten Mengen an Giftgas besaßen) könnten es ebenfalls einsetzen.

*) „Das Dritte Reich“ lagerte gegen Ende des Zweiten Weltkriegs Schätzungen zufolge etwa 27.000 bis über 70.000 Tonnen Kampfstoffe. Einige Quellen sprechen sogar von bis zu 300.000[!!!] Tonnen gelagerter Giftgasmunition (einschließlich Munitionsgewicht).

Hier sind die Details zur Kampfstofflagerung und -produktion:
Bestand: Die Wehrmacht verfügte über große Mengen an konventionellen Kampfstoffen wie Senfgas.
Nervengase: Deutschland war führend in der Entwicklung von Nervenkampfstoffen (Tabun, Sarin, Soman). Allein von Tabun wurden bis Kriegsende rund 12.000 Tonnen produziert und in Fliegerbomben sowie Artilleriegranaten abgefüllt.
Produktion: Zwischen 1935 und 1945 produzierten 13 Hauptproduktionsstätten insgesamt etwa 69.500 Tonnen chemische Kampfstoffe [nur, um es einzulagern].
Verbleib: Nach dem Krieg wurden große Mengen der Kampfstoffe von den Alliierten beschlagnahmt und entsorgt, oft durch Versenkung im Meer (z. B. im Skagerrak).
Obwohl die Wehrmacht über große Bestände verfügte, wurden diese im Zweiten Weltkrieg so gut wie gar nicht eingesetzt.“

Auch nicht in Stalingrad (wo es extrem effektiv eingesetzt hätte werden können).

„Um Sarin in einer Stadt effektiv einzusetzen, kalkulierten US-Militärformeln einen Einsatz von lediglich 11,3 kg pro Hektar.“

Hitler entschied sich stattdessen für einen verlustreichen Häuserkampf:

„Nachdem die Stadt fast vollständig durch die Luftwaffe zerstört war, verwandelten sich die Ruinen in ein ideales Verteidigungsgelände. Der Kampf von Haus zu Haus („Rattenkrieg“) machte Panzer in der Stadt ineffektiv, dennoch beharrte Hitler auf der direkten Eroberung.“

Die beabsichtigten logischen Konsequenzen:

„Zu Beginn des eigentlichen Häuserkampfes in Stalingrad im September 1942 verfügte die 6. Armee zusammen mit der 4. Panzerarmee über eine beträchtliche Anzahl an Panzern, doch die Zahl der einsatzbereiten Panzer im direkten Stadtgebiet sank aufgrund der heftigen Kämpfe und des ungeeigneten Geländes drastisch.

Hier sind die wichtigsten Fakten zur Panzereinheit der 6. Armee (unter General Friedrich Paulus) im Häuserkampf:
Anfang September 1942:
Zu Beginn des Angriffs auf die Stadtgrenzen waren noch Hunderte Panzer verfügbar. Ein Bericht vom 23. August erwähnte, dass die Panzerung im Häuserkampf kaum effektiv war, da sie „wenig sahen und ein Ziel boten“.

Abnutzung im Häuserkampf:
Aufgrund der extremen Häuserkämpfe ab Mitte September waren die Panzerregimenter der 6. Armee schnell auf einen Bruchteil ihrer Stärke dezimiert.

Oktober 1942:
In den intensiven Angriffen auf das Traktorenwerk und die Barrikady-Fabrik Mitte Oktober wurden Panzer oft nur noch truppenweise eingesetzt. Berichte deuten darauf hin, daß die Panzerverbände zu diesem Zeitpunkt bereits stark geschwächt waren.

Dezember 1942:
Eine der beteiligten Einheiten, die Panzer-Abteilung 129, war im Dezember 1942 so weit dezimiert, daß sie kaum noch als kampffähige Panzertruppe im Häuserkampf fungieren konnte.

Zusammenfassend läßt sich sagen: Obwohl die 6. Armee mit Hunderten von Panzern in die Offensive ging, sank die Zahl der im engen Häuserkampf effektiv eingesetzten Panzer der 6. Armee (unterstützt durch die 4. Panzerarmee) im Oktober/November 1942 massiv, da sie in den Ruinen wenig Wirkung zeigten und hohe Verluste erlitten.“

Nochmal zum Haltebefehl bei Dünkirchen:
Heinz Guderian schrieb in seinen Memoiren „Panzer Leader“ hierzu:

„Am 24. Mai griff die Oberste Führung in die laufenden Operationen ein, mit Ergebnissen,
}}}} die einen höchst unheilvollen Einfluß auf den gesamten weiteren Kriegsverlauf haben sollten.
Hitler befahl dem linken Flügel, an der Aa zu halten. […] Wir wurden über die Gründe nicht informiert. […] Wir waren völlig sprachlos.“

Guderian ergänzte später, daß die Operation viel schneller abgeschlossen worden wäre, wenn das Oberkommando nicht wiederholt Haltbefehle erteilt hätte.

„Viele Offiziere auf niedrigerer Ebene (wie Reinhardt) fühlten sich dem Gegner so überlegen, daß ein Halt als unnötig empfunden wurde. Es wurde berichtet, daß der Halt „nur dem Gegner nützt“.“

Das j. „Genie“ Hitler forderte überall unzählige deutsche Opfer.

Marco (Heimkehr)
Marco (Heimkehr)
1 Monat zuvor

@dv.
Sie behaupten jetzt wieder, Adolf Hitler hätte sich in seiner Rede vom 01. September 1939 auf den „Vorfall beim Sender Gleiwitz“ bezogen, um den Angriff auf Polen zu erklären.

Im ersten Kommentar schreiben Sie:

„und weshalb der „Weltöffentlichkeit“ gegenüber der Einmarsch in Polen mit einem offensichtlich inszenierten „polnischen“ Überfall auf einen x-beliebigen Sender begründet wurde, und nicht mit den massiven Repressalien und Massenmorden an der dt. Minderheit in Polen. So bescheuert kann man gar nicht sein, um nicht Absicht zu unterstellen.

Im zweiten Kommentar rudern Sie bereits etwas zurück und sagen, Hitler bezieht sich auf diesen und jetzt noch andere Vorfälle in der selben Nacht vor dem Angriff.

Ich zitiere Sie:

„Neben Gleiwitz wurden am 31. August 1939 weitere fingierte Angriffe von der SS durchgeführt, darunter auf ein Zollhaus in Hochlinden und eine Forststation in Pitschen.“

Auch bezog sich Hitler in seiner Rede ganz eindeutig auf diese offensichtlich inszenierten Zwischenfälle als Kriegsauslöser.“

Die Rede Hitlers zum Kriegsbeginn gegen Polen kann auf Metapedia.org gefunden werden unter dem Suchbegriff:

„Rede vom 1. September 1939 (Adolf Hitler)“ Unter dem Abschnitt Volltext der Rede bekommt man die komplette Rede.

Eine Zusammenfassung der Rede zeigt, daß er sich auf Danzig, den Versorgungskorridor nach Königsberg und die Mißhandlung der Volksdeutschen bezieht. Sie, dv., behaupten ja – und ich zitiere Sie nochmals:

„und nicht mit den massiven Repressalien und Massenmorden an der dt. Minderheit in Polen. So bescheuert kann man gar nicht sein, um nicht Absicht zu unterstellen.“

Hier die Auschnitte aus seiner Rede:

„Danzig wurde von uns getrennt, der Korridor von Polen annektiert neben anderen deutschen Gebieten des Ostens, vor allem aber die dort lebenden deutschen Minderheiten in der qualvollsten Weise mißhandelt. Wie immer habe ich auch hier versucht, auf dem Wege friedlicher Revisionsvorschläge eine Änderung des unerträglichen Zustandes herbeizuführen. Alle diese Vorschläge sind, wie Sie wissen, abgelehnt worden. Aber nicht nur das, sie wurden beantwortet erstens mit Mobilmachungen, zweitens mit einem verstärkten Terror, mit gesteigertem Druck auf die Volksdeutschen in diesen Gebieten und mit einem langsamen Abdrosselungskampf gegen die Freie Stadt Danzig wirtschaftlich, zollpolitisch und in den letzten Wochen endlich auch militärisch und verkehrstechnisch.

Ich habe nun vier Monate lang dieser Entwicklung ruhig zugesehen. Allerdings nicht, ohne immer wieder zu warnen. Ich habe in letzter Zeit nun diese Warnungen verstärkt. Ich habe dem polnischen Botschafter mitteilen lassen, vor nun schon über drei Wochen, daß, wenn Polen noch weitere ultimative Noten an Danzig schicken würde, daß wenn es weitere Unterdrückungsmaßnahmen gegen das dortige Deutschtum vornehmen würde oder wenn Polen versuchen sollte, auf dem Wege zollpolitischer Maßnahmen Danzig wirtschaftlich zu vernichten, daß dann Deutschland nicht mehr länger untätig zusehen könnte!

Und ich habe auch keinen Zweifel darüber gelassen, daß man in dieser Hinsicht das heutige Deutschland nicht verwechseln darf mit dem Deutschland, das vor uns war. Man hat versucht, das Vorgehen gegen die Deutschen damit zu entschuldigen, daß man erklärte, die Volkstumsdeutschen hätten Provokationen begangen. Ich weiß nicht, worin die Provokationen der Kinder oder Frauen bestehen sollen, die man mißhandelt, die man verschleppt, oder worin die Provokationen derer bestanden haben sollen, die man in der tierischsten, sadistischsten Weise teils mißhandelt, teils getötet hat. Das weiß ich nicht. Aber nur eines weiß ich: Daß es keine Großmacht von Ehre gibt, die auf die Dauer solchen Zuständen zusehen würde!….

….„Unsere Ziele: Ich bin entschlossen: Erstens die Frage Danzig, zweitens die Frage des Korridors zu lösen und drittens dafür zu sorgen, daß im Verhältnis Deutschlands zu Polen eine Wendung eintritt, eine Änderung, die ein friedliches Zusammenleben sicherstellt. Ich bin dabei entschlossen, so lange zu kämpfen, bis entweder die derzeitige polnische Regierung geneigt ist, diese Voraussetzung herzustellen, oder bis eine andere polnische Regierung dazu geneigt ist.

Ich will von den deutschen Grenzen das Element der Unsicherheit, die Atmosphäre ewiger bürgerkriegsähnlicher Zustände entfernen. Ich will dafür sorgen, daß im Osten der Friede an der Grenze kein anderer ist, als wir ihn an unseren anderen Grenzen kennen. Ich will dabei die notwendigen Handlungen so vornehmen, daß sie nicht dem widersprechen, was ich Ihnen hier, meine Herren Abgeordneten, im Reichstag selbst als Vorschläge an die übrige Welt bekanntgab. Das heißt, ich will nicht den Kampf gegen Frauen und Kinder führen.

Ich habe meiner Luftwaffe den Auftrag gegeben, sich auf militärische Objekte bei ihren Angriffen zu beschränken. Wenn aber der Gegner daraus einen Freibrief ablesen zu können glaubt, seinerseits mit umgekehrten Methoden kämpfen zu können, dann wird er eine Antwort erhalten, daß ihm Hören und Sehen vergeht!“

dv.
dv.
1 Monat zuvor

Hitler gab wie bei den verheerenden Luftangriffen auf die deutschen Städte zu, über Monate hin weggesehen zu haben (und nannte es „Langmut“):

„Ich habe nun }}vier Monate{{ lang dieser Entwicklung (den Übergriffen auf die deutsche Bevölkerung) ruhig zugesehen.“

Erst die inszenierten Überfälle „regulärer polnischer“ Truppen sollen für ihn dann der Auslöser gewesen sein, in Polen einzumaschieren:

„Polen hat nun heute nacht zum erstenmal auf unserem eigenen Territorium auch durch reguläre Soldaten geschossen (Gleiwitz, Liegwitz ect.). Seit 5 Uhr 45 wird jetzt zurückgeschossen!“

„…. Grenzzwischenfälle zu verzeichnen waren, sind es heute nacht 14 gewesen, darunter drei ganz schwere. Ich habe mich }}daher nun{{ entschlossen, mit Polen in der gleichen Sprache zu reden, die Polen seit Monaten uns gegenüber anwendet.“

Auch daß weder die (plump inszenierten) Überfälle „regulärer polnischer Einheiten“ in der Nacht auf den 1. September, noch die tatsächlichen Übergriffe und Morde an deutschen Zivilisten Hitler veranlaßte, in Polen einzumaschieren, gab Hitler freimütig zu:

„Vom ersten Augenblick [1938 oder schon früher] an war mir klar, daß ich mich nicht mit dem sudetendeutschen Gebiet begnügen könnte. Es war nur eine Teil-Lösung. Der Entschluß zum Einmarsch in Böhmen war gefaßt. Dann kam die Errichtung des Protektorates, und damit war die Grundlage für die Eroberung Polens gelegt.“

Aber auch das war gelogen, denn wie alle „hohen“ Politdarsteller war nicht er der Regisseur, sondern die Marionette der j. Regisseure im Hintergrund.

Da der Einmarsch in Polen längst feststand, spielten Verbrechen an der deutschen Minderheit in Polen (und mWn sogar einige auf deutschem Staatsgebiet) ihm, bei der Begeisterung der Deutschen für einen neuerlichen Weltkrieg, in die Karten. Es kann davon ausgegangen werden, daß sie als notwendiges Übel in Kauf genommen bzw. teils absichtlich provoziert wurden. Während des ganzen Krieges hatte er gezeigt, daß ihm keine deutsche Opferzahl zu hoch ist.

Ganz so, als hätte es vor dem 1. September keinerlei Verbrechen an der dt. Minderheit in Polen gegeben (wie es auch die j. Geschichtsschreibung behauptet), soll laut Naujocks Heydrich folgendes gesagt haben:

„Ein tatsächlicher Beweis für polnische Übergriffe ist für die Auslandspresse und für die deutsche Propaganda nötig.“

„In einer Ansprache vor den Oberbefehlshabern der Wehrmacht äußerte Adolf Hitler am 22. August 1939:

„Die Auslösung des Konfliktes wird durch eine geeignete Propaganda erfolgen. Die Glaubwürdigkeit ist dabei gleichgültig, im Sieg liegt das Recht.““

Der Wolf
Der Wolf
1 Monat zuvor

@ dv.

Fall 1

Sie behaupten, die Alliierten hätten keine nennenswerten chemischen Kampfstoffe besessen. Irrtum! Der Fall Bari zeigt, daß sie diese nicht nur besaßen, sondern auch gewillt waren, sie anzuwenden. Wenn Adolf seinerseits Kampfgase besessen, diese aber nicht angewendet hatte, ist er natürlich der Schlimme. Ähnlich verhielt es sich mit den deutschen Atomwaffen. Aber egal. Sie dagegen fordern auch noch, er hätte diese Kampfgase einsetzen müssen. Fatal! Und hätte er es tatsächlich getan, was dann?

Man sucht verzweifelt nach der Logik einer solchen Argumentation.

Fall 2

Wissen Sie überhaupt, welchen Gefahren ein Meldegänger ausgesetzt war? Anscheinend nicht. Aber Sie behaupten mehr oder weniger offen, daß Adolfs Einsatz als Meldegänger nur seiner Absicht geschuldet war, sich vor dem Fronteinsatz zu drücken. Erstens verleumden Sie damit alle anderen Soldaten und Offiziere, die nicht unmittelbar an der Front eingesetzt waren, zweitens war es ja gerade die Aufgabe der Meldegänger, den Kontakt zur Front zu halten, auch durch den schlimmsten Granatenhagel hindurch. Von wegen Sicherheit!

Im übrigen wurde Adolf Hitler zweimal wegen seines mutigen Einsatzes militärisch ausgezeichnet. Als Gefreiter konnte er damals allerdings nicht das EK 1. Klasse verliehen bekommen. Sie stellen die wirklichen Zusammenhänge daher schlicht auf den Kopf. Im übrigen wurde Hitler bei einem seiner Einsätze am Ende doch noch schwer durch Gaseinsatz verwundet und hätte dadurch beinahe sein Augenlicht verloren. So viel zur offenbar doch nicht so harmlosen Tätigkeit eines Meldegängers, dem übrigens nur allzuviele Kollegen Hitlers zum Opfer fielen. Übrigens hatte Hitler als Österreicher sich freiwillig zur Bayerischen Armee gemeldet. Auch aus dem Grunde kann man das, was Sie sagen, beim besten Willen nicht nachvollziehen.

Die übrigen Anschuldigungen, die Sie gegen AH vorbringen, übergehe ich an dieser Stelle, weil diese an anderer Stelle bereits ausführlich behandelt wurden. Summa summarum: Egal wie man die damals handelnden Personen auch sonst noch beurteilen mag, es gibt trotzdem eine Verpflichtung, bei den Tatsachen zu bleiben. Das vermisse ich leider bei Ihnen.

dv.
dv.
1 Monat zuvor

@wolf

Senfgas ist ein sogenannter Hautkampfstoff. Die um einige Potenzen wirksameren Gase Tabun, Sarin und Soman, die während des Zweiten Weltkriegs ausschließlich von Deutschland (und von Deutschland kontrollierten Gebieten) entwickelt und im industriellen Maßstab hergestellt wurden, sind Nervenkampfstoffe. Sarin ist etwa 28-mal tödlicher als Senfgas. Soman nochmal signifikant letaler als Sarin.

„Phosphorbomben (insbesondere solche mit weißem Phosphor) gelten aufgrund ihrer extremen, schwer kontrollierbaren Wirkungsweise als besonders grausame Waffen. Sie wurden im Zweiten Weltkrieg, aber auch in jüngeren Konflikten eingesetzt. Weißer Phosphor (Brandwaffe): Verbrennt den Körper bei extrem hohen Temperaturen (bis zu 1500 °C), frißt sich tief durchs Fleisch bis auf die Knochen und brennt weiter, solange Sauerstoff vorhanden ist. Die Schmerzen sind extrem, da die Partikel im Körper weiterglimmen. Zusätzlich führt das Einatmen des Rauchs zu schweren Verätzungen der Atemwege und Vergiftungen.“

Die ✡️lliierten löschten eine deutsche Stadt nach der anderen und Millionen deutsche Zivilisten (hauptsächlich Frauen und Kinder) mit den besonders grausamen Phosphorbomben aus und hätten zudem bedenkenlos Senfgas gegen deutsche Soldaten wie auch Zivilisten eingesetzt, wäre es ihnen nicht buchstäblich unterm Ar… weggebombt worden, aber selbst soll man auf den Einsatz von äußerst wirkungsvollen Nervenkampfgasen, die der völlig skrupellose Gegner zum Glück nicht besaß, gegen feindliches Militär verzichten, obwohl ein Verzicht Millionen deutscher Leben einfordern und letztlich den Untergang unseres Volkes zur Folge haben würde? In meinen Augen ist auch das einfach nur geisteskrank.

//Und hätte er es tatsächlich getan, was dann?// Ja, was dann? Man sucht verzweifelt nach der Logik einer solchen Argumentation.

„Das Land, das während des Zweiten Weltkriegs über die technisch fortschrittlichsten und wirkungsvollsten Giftgase verfügte, war Deutschland. Hier sind die wichtigsten Fakten dazu:
Entwicklung von Nervenkampfstoffen: Deutsche Wissenschaftler entdeckten in den 1930er Jahren die ersten Nervenkampfstoffe, darunter Tabun (1936) und Sarin (1938).

Wirkung: 
Diese Nervengase waren um ein Vielfaches tödlicher als die Kampfstoffe des Ersten Weltkriegs (wie Senfgas oder Phosgen). Sarin beispielsweise ist schätzungsweise 26-mal tödlicher als Blausäure [und 28x tödlicher als Senfgas]. Produktion: Deutschland verfügte über große Lagerbestände an Tabun und produzierte Sarin.

Nutzung: 
Obwohl Deutschland über diese „Wunderwaffen“ verfügte, wurden sie auf dem Schlachtfeld nicht eingesetzt.

Japan hingegen setzte in China in großem Umfang Giftgase (Senfgas, Lewisit) ein. Italien verwendete Senfgas während des Abessinienkrieges (vor dem eigentlichen Zweiten Weltkrieg, aber relevant für die Zeitperiode). Die Alliierten (USA, Großbritannien, Sowjetunion) verfügten ebenfalls über große Bestände an klassischen Kampfstoffen (wie Senfgas), lagen jedoch im Bereich der Nervengase technologisch weit hinter Deutschland.“

Der Wolf
Der Wolf
1 Monat zuvor

@ dv.

Nun ja, der Zweck heiligt die Mittel – das typische Kennzeichen unserer Gegner. In deren Logik ist die Nichtverwendung derartiger Mittel entweder ein Zeichen von Dummheit oder Schwäche. Dies als Ausdruck eines hinterhältigen Verrats zu bezeichnen, blieb allerdings Ihnen vorbehalten.

dv.
dv.
1 Monat zuvor

@Wolf

//Aber Sie behaupten mehr oder weniger offen, daß Adolfs Einsatz als Meldegänger nur seiner Absicht geschuldet war, sich vor dem Fronteinsatz zu drücken.//

Ja, das behaupte ich. Hitler war ein sogenanntes „Etappenschwein“, weil er sich sogleich in die Etappe versetzen hat lassen.

Das fing schon damit an, daß er sich der österreichischen Musterung entzog. Dann aufgespürt und nach Salzburg zurückgebracht, wurde er von einem sicherlich jüd. Arzt als untauglich ausgemustert.

„Kurz nach seiner Ausmusterung durch Österreich meldete er sich nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs im August 1914 freiwillig zur bayerischen (deutschen) Armee, wo er trotz seiner vorherigen „Untauglichkeit“ angenommen wurde.“

Vorteil für ihn als Freiwilligen gegenüber Wehrpflichtigen:
„Wahl der Truppenteile (Anfang 1914): Freiwillige konnten sich bei Kriegsbeginn oft aussuchen, zu welcher Einheit sie gehen wollten, während Wehrpflichtige zugeteilt wurden.“

„In München lebte der damals 25-jährige Hitler als mittelloser Kunstmaler in prekären Verhältnissen. Die Aufnahme in die Armee bedeutete eine gesicherte Existenz mit Unterkunft, Verpflegung und Sold.

Fehleinschätzung der Kriegsdauer: Wie viele Zeitgenossen ging Hitler davon aus, daß der Krieg nur wenige Monate dauern würde. Er hoffte auf einen schnellen Sieg, der ihm persönliche Vorteile bringen könnte.“

„Doch das Geld reicht hinten und vorne nicht, anders, als er in seiner späteren geschönten Rückschau vorgibt, hat er nicht oder bloß extrem kurz auf dem Bau als Hilfsarbeiter gearbeitet, …“

„Ja, im Ersten Weltkrieg gab es funktionale Unterschiede bei den Meldegängern, die sich aus der Struktur des Stellungskrieges und der Notwendigkeit sicherer Kommunikation ergaben. Man kann grob zwischen Frontmeldegängern (direkt an der Linie) und Verbindungsmeldegängern (hinter der Front/im Etappenbereich) unterscheiden.

Hier sind die Unterschiede im Detail:
Die Meldegänger direkt an der Front (Frontlinie/Graben):
Aufgabe: Sie überbrachten Nachrichten zwischen Schützengräben, Vorgeschobenen Posten und den Bataillonsgefechtsständen.
Gefahr: Dies war eine der gefährlichsten Aufgaben. Sie liefen durch feindliches Artilleriefeuer, Maschinengewehrbeschuß, über offenes Feld oder durch zerstörte Gräben.
Bedeutung: Da Telefonkabel oft durch Artillerie zerrissen wurden, waren diese Läufer die verläßlichste Form der Kommunikation. Sie mußten oft den Inhalt auswendig lernen, falls sie die Papiere verlieren sollten.
Die Meldegänger weit hinter der Front (Verbindungs-/Etappenläufer):
Aufgabe: Sie überbrachten Nachrichten zwischen den Regimentsstäben, Brigaden, Divisionen und der Artillerie im Hinterland (Etappe).
Gefahr: Diese Wege waren weitaus weniger gefährlich, weil nicht dem Gewehrfeuer ausgesetzt.
Mittel: Hier wurden oft Fahrräder oder Motorräder (Ordonnanzen) genutzt, da die Wege befestigter waren.“
„die schrecklichen Erfahrungen, die er im Ersten Weltkrieg an der Front gemacht haben will. In Wahrheit war Hitler nur selten in vorderster Linie dem Trommelfeuer ausgesetzt, er lag keinen einzigen Tag und auch keine Nacht im Schützengraben, bei Regen und Kälte im Schlamm zwischen Leichen und Ratten. Als Meldegänger war er hinter der Front unterwegs. Für die Soldaten, welche die ganze brutale Härte des Krieges ertragen mußten, war einer wie Hitler nichts weiter als ein „Etappenschwein“. Wahrscheinlich hat er im ganzen Krieg keinen einzigen Schuß abgefeuert.
Nichtsdestoweniger gilt es als ausgemacht, daß die Härte des Krieges Hitler geprägt haben soll. Doch diese Härte hat er kaum gespürt. Das belegt ein neues Buch, welches sich fast ausschließlich dem Soldaten Hitler widmet: „Hitlers erster Krieg“ von Thomas Weber. Die Thesen dieses Werkes sind nicht ganz neu – aber Weber kann sie durch eine gewaltige Fülle zuvor noch nie aufgearbeiteten historischen Materials insbesondere über das List-Regiment, in dem Hitler diente, belegen.“

Das ist der Grund, weshalb in „Mein Kampf“ bzgl. Hitlers Kampferfahrungen im 1. WK gähnende Leere herrscht.

//Im übrigen wurde Adolf Hitler zweimal wegen seines mutigen Einsatzes militärisch ausgezeichnet.//

Mit dem EK 2. Klasse wurde außer Fahnenflüchtige so gut wie jeder Soldat ausgezeichnet (5 Millionen Verleihungen im 1. WK).

Das EK 1. Klasse erbettelte sich Hitler bei seinem jüd. Vorgesetzten Gutmann.

„Während der Historiker Joachim Fest aber dennoch der Meinung war, Hitler sei tapfer gewesen und habe verdientermaßen das Eiserne Kreuz II. Klasse bekommen, geht Weber davon aus, daß sich Hitler diese Auszeichnung nur mit vielen Kratzfüßen erbettelt hatte. Ausgerechnet ein Jude war es, der [seinen j. Stammesgenossen A.H.] für die militärische Ehre vorschlug: Regimentsadjutant Hugo Gutmann. So ist es kein Wunder, daß Hitler später den Mantel des Schweigens über die näheren Umstände der Ehrung legte. „Ein konkreter Anlaß für diese Auszeichnung ist bis heute nicht ausfindig gemacht worden“, schrieb auch Fest.“
„1935, nach Verabschiedung der Nürnberger Gesetze, verlor Gutmann seine deutsche Staatsbürgerschaft und wurde formell aus der Veteranenliste der Armee entlassen, bezog aber weiterhin eine Rente, möglicherweise aufgrund des Einflusses Hitlers.

1938 wurde Gutmann von der Gestapo verhaftet, aber aufgrund des Einflusses von SS-Angehörigen, die seine Vergangenheit kannten, wieder freigelassen.“

//Als Gefreiter konnte er damals allerdings nicht das EK 1. Klasse verliehen bekommen.//

Doch, wenn auch selten. Der Grund, weshalb Hitler Gefreiter blieb:
„Ja, Meldegänger in der Etappe hatten im Ersten Weltkrieg im Vergleich zu Meldegängern direkt an der Front tendenziell geringere Aufstiegschancen und genossen oft ein niedrigeres Ansehen unter den Soldaten. Der „Etappen“-Status: Die Etappe bezeichnete den logistischen Bereich hinter der Front. Soldaten dort, oft abfällig als „Etappenschweine“ bezeichnet, waren weniger direkter Lebensgefahr durch Artillerie oder Angriffe ausgesetzt.“
_____

„Hitler gab an, seine nationalistische Weltanschauung während seiner Zeit in Wien (ca. 1908–1913) entwickelt zu haben. In seinem Buch „Mein Kampf“ beschreibt er diese Jahre als die prägendste Phase, in der er vom kosmopolitischen Wiener zum überzeugten deutschnationalen Antisemiten wurde.“

„Er pflegte fast ausschließlich Kontakte zu jüdischen Mitbewohnern im Männerheim und verkaufte seine Bilder an jüdische Kunsthändler, ohne Antisemitismus zu zeigen.

Jüdische Bekanntschaften: Im Männerheim Meldemannstraße hatte Hitler Kontakt zu jüdischen Bewohnern, darunter Josef Neumann, der ihm bei der Korrespondenz half und als wohlwollend ihm gegenüber galt.
Wirtschaftliche Kontakte: Ein wesentlicher Teil seiner frühen Einnahmen als Postkartenmaler stammte von jüdischen Händlern, wie Samuel Morgenstern, der Hitlers Bilder kaufte und an eine jüdische Kundschaft weiterverkaufte.“

„Und direkt nach dem Krieg, 1919 in München, schloß sich Hitler nicht etwa einem Freikorps an – vielmehr hat es den Anschein, daß er zunächst die Räterepublik befürwortete. Zumindest zeigt ein Foto – das ausgerechnet sein späterer Leibfotograf Heinrich Hoffmann aufnahm – wie Hitler mit einer schwarzen und einer roten Armbinde im Trauerzug hinter dem Sarg des ermordeten [Juden, Sozialisten und] Ministerpräsidenten Kurt Eisner einhergeht.“

Der Wolf
Der Wolf
1 Monat zuvor

@ dv.

Als Meldegänger war Hitler verpflichtet, unter schwierigsten und gefährlichsten Bedingungen die Einsatzbefehle an die Front zu bringen. Viele seiner Kollegen fanden dabei den Tod. Und wegen Tapferkeit und besonderem Mut bei diesem Einsatz erhielt er zweimal besondere militärische Auszeichnungen, u.a. das Eiserne Kreuz 2. Klasse. Zum Schluß wurde er selber Opfer eines Gasangriffes. Die Bezeichnung Etappenschwein verdienen daher definitiv andere. Außerdem disqualifizieren Sie damit alle anderen Soldaten, die in einer ähnlichen Situation ihren Dienst als Meldegänger erfüllen mußten. In meinen Augen maßen Sie sich ein Urteil an, das Ihnen gar nicht zusteht. Auch möchte ich nicht wissen, wie Sie sich selber in einer solchen Situation bewährt hätten. Freilich befinden sie sich mit ihren Ansichten und Vorurteilen in „bester“ Gesellschaft. Das allein sagt alles.

dv.
dv.
1 Monat zuvor

@Wolf

Sind Sie nicht dazu in der Lage, aus dem von mir geschriebenen und zitierten Text zu entnehmen, daß sich Frankenberger-Schicklgruber sogleich in die sichere Etappe hat versetzen lassen und wie auch er all seine Kameraden in dieser Einheit (mWn körperlich völlig unbeschadet) den Krieg überlebten?

Und selbst von dieser sicheren Aufgabe (von der 99% der Weltkriegssoldaten nur träumen konnten) hat sich der j. Lump und Deutschenschlächter mit Vortäuschung einer Gasblindheit entbunden:

„Historische Neubewertung: Obwohl Hitler in „Mein Kampf“ behauptete, durch das Gas blind geworden zu sein, fanden Historiker (insb. Dr. Thomas Weber) 2011 Beweise in Form von Briefen zweier US-Neurologen aus dem Jahr 1943. Diese Briefe enthüllten, daß der deutsche Neurochirurg Otfried Förster Hitlers Krankenakte aus Pasewalk eingesehen hatte und eine „hysterische Amblyopie“ (psychisch bedingte Blindheit) diagnostizierte.

[Hitler, der Simulant:]
}}}}Es wird berichtet, daß er die Fähigkeit zu sehen zurückgewann, als er von der deutschen Kapitulation und dem Zusammenbruch der Monarchie erfuhr.{{{{

Vernichtung der Beweise: Die Original-Krankenakte aus Pasewalk wurde später auf Hitlers Befehl hin vernichtet.“

Überall vernichtete Hitler Beweise über seine Vergangenheit und seine j. Herkunft.

dv.
dv.
1 Monat zuvor

@Wolf

Sind Sie nicht dazu in der Lage, aus dem von mir geschriebenen und zitierten Text zu entnehmen, daß sich Frankenberger-Schicklgruber sogleich in die sichere Etappe hat versetzen lassen und wie er auch all seine Kameraden in dieser Einheit (mWn körperlich recht unbeschadet) den Krieg überlebten?

Und selbst von dieser sicheren Aufgabe (von der 99% der Weltkriegssoldaten nur träumen konnten) hat sich der j. Lump und Deutschenschlächter mit Vortäuschung einer Gasblindheit entbunden:

„Historische Neubewertung: Obwohl Hitler in „Mein Kampf“ behauptete, durch das Gas blind geworden zu sein, fanden Historiker (insb. Dr. Thomas Weber) 2011 Beweise in Form von Briefen zweier US-Neurologen aus dem Jahr 1943. Diese Briefe enthüllten, daß der deutsche Neurochirurg Otfried Förster Hitlers Krankenakte aus Pasewalk eingesehen hatte und eine „hysterische Amblyopie“ (psychisch bedingte Blindheit) diagnostizierte.

[Hitler, der Simulant:]
}}}}Es wird berichtet, daß er die Fähigkeit zu sehen zurückgewann, als er von der deutschen Kapitulation und dem Zusammenbruch der Monarchie erfuhr.{{{{

Vernichtung der Beweise: Die Original-Krankenakte aus Pasewalk wurde später auf Hitlers Befehl hin vernichtet.“

Überall vernichtete Hitler Beweise über seine Vergangenheit und seine j. Herkunft.

Der Wolf
Der Wolf
1 Monat zuvor

Werter dv.,

auch organische Läsionen (im konkreten Falle hervorgerufen durch Kampfgas), können die Symptome einer psychisch bedingten Ambliopie erzeugen; wenn Hitler wieder seine normale Sehfähigkeit zurückerlangte, ist davon auszugehen, daß – zum Glück für den Patienten – keine tiefgreifende organische Läsion vorlag. Doch auch ein psychischer Schock, der ausgelöst wurde durch den Gasangriff, kann Symptome hervorrufen, die denen einer Hysterischen Ambliopathie ähneln. Tausende von Gasopfern des 1. Weltkrieges müßten dann, folgt man Ihrer Logik, Simulanten gewesen sein. Vielleicht wechseln Sie einfach mal Ihre KI, mit deren einseitigen Ergebnissen sie Ihre Mitwelt füttern. Abgesehen davon, auch eine KI kann lügen.

dv.
dv.
1 Monat zuvor

@Wolf

Daß man die Antworten der KI nicht ungeprüft übernehmen sollte, zeigt sich insbesondere zum Thema Holo-Inszenierung durch die kryptoj. naSozialisten.

Auch versucht sie die These, daß der Auslöser für Hitlers „hysterische Blindheit“ (psychogene Erblindung) durch die sich abzeichnende deutsche Niederlage verursacht worden sei, mit einer nachweislichen Lüge, nämlich daß der jüd.-kommunistische Sonderling Hitler „blind“ wurde, nachdem er im Lazarett die Nachricht von der Niederlage Deutschlands erhielt, zu untermauern. Wie wir nun jedoch wissen, täuschte der jüd.-kommunistische Hitler etwa vier Wochen vor der Kapitulation des Deutschen Kaiserreichs eine Erblindung (ohne organische Ursache) vor und erfuhr, nachdem[!] er über die Niederlage Deutschlands unterrichtet wurde, eine Spontanheilung.

22
0
Deine Gedanken interessieren mich, bitte teile diese mit!x