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Entnazifizierung nach 80 Jahren!

Man schüttelt den Kopf angesichts des neuerlichen Beweises der BRD-Politiker, daß sie als Linksextre-misten und Deutschenfeinde die Guten sind und unsere Welt verbessern und daher bereinigen wollen.

Reinhard Heuschneider 

schaut einmal in der Zeitschrift „Volk in Bewegung“ genau hin auf die Putzsüchtigen – und tatsächlich, man hält es nicht für möglich: 

Filmschauspieler verlieren BRD-Auszeichnung mit ihrer Entnazifizierung 80 Jahre nach Kriegs-„Ende“:

Mit dem sich abzeichnenden Ende der BRD verstärkt deren Führung den Kampf gegen das Volk und seine Geschichte.

Der Entnazifizierungseifer erstaunt selbst die Besatzungsmächte.

Bekanntlich wurde nach dem Krieg von den Feinden Deutschlands die sogenannte „Ent-nazifizierung“ durchgeführt; die Knechte der Sieger nahmen diese Maßnahme dankbar auf, haben sie liebgewonnen und betreiben sie seit achtzig Jahren in immer skurrileren For-men. Der folgende Fall beweist es wieder einmal.

Eine propagandistische Aufgabe von größtem Ausmaß fällt dem Spitzenverband der Film-wirtschaft (SPIO) zu. Er wurde 1923 gegrün-det, 1933 aus nachvollziehbaren Gründen verboten und kroch 1949, dem Gründungs-jahr der fremdbestimmten und deutsch-feindlichen BRD, wieder aus seinem Loch. Nach seinen eigenen Worten ist sein Ziel,

„den deutschen Film in seiner Vielfalt, Qualität und internationaler Wahrneh-mung zu stärken und seine Wettbe-werbsfähigkeit als Wirtschafts- und Kulturgut zu sichern.“

Das heißt, der nationalsozialistische Deutsche wird der Welt nur als Bestie, seine Feinde werden nur als Engel präsentiert.

Das Verständnis des Vereins von Kultur entspricht dem einer Claudia Roth und dem der mit der Antifa-Kultur eng verbundenen Nancy Faeser. So unterstützt er, seinen eigenen Worten zufolge, natürlich auch das erst kürzlich gegründete Bündnis „Dach gegen Haß“ und setzt ein Zeichen gegen – gegen was wohl? Richtig! Gegen „Antisemi-tismus“.

Dieser Verband hatte dem in München ansässigen Institut für Zeitgeschichte (IfZ) eine Entnazifizierungs-Studie in Auftrag gegeben, welche vierzehn Schauspieler des nationalsozialistischen Deutschen Reichs bewerten sollte, eine Studie mit dem Ergebnis:

Leni Riefenstahl 1938 (meta)

Dreizehn wurden als „NS-belastet“ oder „NS-konform“ eingestuft und die vom SPIO ihnen nach dem Krieg einst verliehenen Ehrenzei-chen posthum aberkannt. Darun-ter Heinz Rühmann, Leni Riefenstahl und Olga Tschechowa.

Heinz Rühmann (meta)

Heinz Rühmann war nicht einmal Mitglied der NSDAP, und Leni Riefenstahl war eine hochgeschätzte her-vorragende Fachfrau der Filmwirtschaft in der Kameraführung und Photographie.

Olga Tschechowa (gettyimages)

Doch bei einer politischen „Stu-die“ im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus zählt nicht fachliches Können. Vielmehr ist es der Deutschenhaß, den man selbst an nicht mehr Lebenden ausschwitzen kann, der das Urteil bestimmt.

Der einzige von den 14 Geprüf-ten, der rehabilitiert wurde, war Hilmar Hoffmann, ehemaliger Kulturdezernent der Stadt Frankfurt am Main; Begründung: Hoffmann habe sich nach 1945

„wirksam für eine kritische Aus-einandersetzung mit der NS-Vergangenheit eingesetzt und Akzente für eine künstlerische Gegenposition zum nationalso-zialistischen Filmerbe gesetzt.“

Mit anderen Worten, wie so viele Chamäleons nach dem Krieg entdeckte auch er seine Liebe zu Deutschlands Feinden und seinen Wider-stand gegen den Nationalsozialismus im Nachhinein.

Zu diesen „Akzenten“ gegen das NS-Filmerbe zählte auch seine Gastprofessur an den Uni-versitäten Jerusalem und Tel Aviv, wofür ihn letztere 1989 sogar zu ihrem Ehrenbürger machte …

Auffallend ist, wie sich das Münchner Institut für Zeitgeschichte mittlerweile zum Institut für angepaßte Geschichtsschreibung gewan-delt hat. Die ersten Jahre nach dem Krieg konnte ihm partiell noch ein kleiner Wille zur geschichtlichen Objektivität bescheinigt werden. Dazu ein Beispiel.

Immer wieder wurden in den Archiven der Siegerstaaten Dokumente freigegeben. Darunter war eines, aus dem hervorgehen sollte, daß die SS-Reichsführung Miß-handlung von Häftlingen in den Konzen-trationslagern streng bestrafte.

In einem Schreiben hatte ich das IfZ um Aufklärung gebeten, und tatsächlich sandte mir das Institut am 15. 3. 1999 (Datum des Poststempels) das gewünschte Doku-ment in Kopie kommentarlos zu; zur Angabe seiner Herkunft bzw. wo das Doku-ment gespeichert ist, war ein Kärtchen beigefügt mit dem Wortlaut:

„Die US-Signatur lautet: T 175, roll 40“.

Der Wortlaut des Dokuments:

„Mißhandlung von Häftlingen [unterstrichen im Original, d. V.]

Der SS-Oberscharführer Zeidler hat im Konzentrationslager Sachsenhausen infolge sadistischer Anwandlungen einen Häftling in gemeinster Weise geschlagen. Er wurde zum SS-Mann degradiert, für dauernd aus der SS ausgeschlossen und dem Strafrichter über-geben.

Dieser Fall wird als warnendes Beispiel bekanntgegeben. Im Unterricht soll fort-gesetzt auf die Folgen einer Gefange-nenmißhandlung hingewiesen werden. Eine einfache Ohrfeige ist bereits vollendete Mißhandlung.

Die Strafen, die ein Lagerkommandant über widerspenstige Häftlinge verhängen kann, sind so scharf und durchgreifend, daß es keiner Selbsthilfe bedarf.

„Das Ansehen der Schutzstaffel wird in allen Fällen durch die Ausstoßung des Täters reingehalten.“

Dieses von dem Inspektor der Konzentra-tionslager, dem SS-Gruppenführer Eicke, am 4. Juni 1937 herausgegebene und gezeichne-te Befehlsblatt wurde an mehrere KL verteilt. Es ist zusätzlich vom SS-Standartenführer und Stabsführer Glücks mit Unterschrift beglaubigt.

Offenbar gab es früher Angestellte des IfZ, die noch ein Interesse an der geschichtlichen Wahrheitsfindung und -verbreitung haben mochten. Diese Zeiten sind längst vorbei.

Weil viele Dokumente und Fakten das Ge-genteil der Greuelpropagandisten aussagen, werden, wie im vorliegenden Falle die SPIO-Studie zeigt, tüchtige Menschen, die damals lebten, von den Akteuren des gegenwärtigen Systems herabgesetzt.

Doch was für einen Wert haben Orden und Ehrenzeichen überhaupt, verliehen oder aberkannt durch ein antideutsches System, das 1945 in Deutschland Einzug gehalten hat? Nicht den geringsten!

Mehr noch, sie muten wie Hohn oder Zynis-mus an, mit dem die Menschen belästigt und beleidigt werden. Zum Beispiel, wenn der Rassist Coudenhove-Kalergi als

„Vordenker der europäischen Einigung“,

1950 den nach dem Krieg ins Leben gerufe-nen Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen verliehen bekam; der bereits vor über hundert Jahren geschwärmt hat von einer

„eurasisch-negroiden Zukunftsrasse“1) und vom Judentum, das der „Schoß (ist), aus dem ein neuer geistiger Adel Europas hervorgeht; der Kern, um den sich ein neuer geistiger Adel gruppiert.

Eine geistig-urbane Herrenrasse ist in Bildung: Idealisten, geistvoll und fein-sinnig, gerecht und überzeugungstreu, tapfer wie der Feudaladel in seinen besten Tagen, die Tod und Verfolgung, Haß und Verachtung freudig auf sich nehmen, um die Menschheit sittlicher, geistiger, glücklicher zu machen.

Die jüdischen Helden und Märtyrer der ost- und mitteleuropäischen Revolution stehen an Mut, Ausdauer und Idealismus den nichtjüdischen Helden des Welt-kriegs in nichts nach – während sie dieselben an Geist vielfach überragen.“2)

Als weiteres anschauliches Beispiel: Wenn einer der größten Massenmörder und Kriegs-verbrecher, namens Winston Churchill, 1956 mit dem Karlspreis geehrt wurde für seine angeblichen

„Verdienste um die Freiheit und die Einigung Europas“ –,

was für einen Wert soll dann so eine Auszeichnung haben?

Oder nehmen wir den ehemaligen Vizeprä-sidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel Friedman. Er erhielt u. a. das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, natürlich auch den BRD-Fernsehpreis und 2001 die Goethe-Plakette, wegen „Verdiensten um die Kultur“.

Und wie sah Friedmans Kultur aus? Wurden dem Kulturträger die Ehrenzeichen nach seinen Ausflügen ins Rotlichtmilieu aber-kannt, so wie sie Heinz Rühmann und Leni Riefenstahl aberkannt wurden, obgleich letztere sich nicht die geringsten Schwei-nereien hatten zuschulden kommen lassen?

Davon ist nichts bekannt. Warum? Die Ant-wort kann man sich sparen, weil sie jeder kennt. Im Übrigen reist Friedman noch immer als Moralprediger in deutschen Landen her-um; die Medien haben ihm jetzt das Prädikat „Philosoph“ verliehen.

Eine besondere Ehren- und Ordensrolle spielt die umstrittenste Person der BRD-Geschich-te: Angela Merkel. Deren Auszeichnungen, vor allem verliehen von Israel, sind nicht mehr zu zählen.

Und jedesmal, wenn sie einen Glitzerstern umgehängt bekam, dann strahlte sie über das ganze Gesicht so selig, wie der Indianer-häuptling Nebelkrähe strahlte, als er sein Land für ein paar Glasperlen verschenkte.

Kein integrer Mensch kann m. E. von diesem BRD-System „geehrt“ werden.

Rühmann und Riefenstahl könnten wegen des Entzugs der zweifelhaften Ehrenzeichen nur nachsichtig lächeln. 

______________

Endnoten:

1) Richard Coudenhove-Kalergi, „Praktischer Idealismus“, 1925, S. 22f

2) Ebenda S. 51

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