Die Reichsgründung 1871
Mittwoch, 11. März 2026 von Adelinde
Und wieder ein Beitrag aus „Volk in Bewegung“ 1-2/2026, hier von
Reinhard Heuschneider
Vor 155 Jahren: Ein Kraftzentrum für Europa entsteht
Die Reichsgründung 1871
Vor 155 Jahren wurde das vom „Eisernen Kanzler“ Otto von Bismarck geschaffene Zweite Deutsche Reich im Spiegelsaal von Versailles ausgerufen.
Unter Napoleon III. hatte Frankreich 1870 dem Norddeutschen Bund den Krieg erklärt gehabt, und den deutschen Sieg nutzte Bismarck als beste Gelegenheit zur Reichs-gründung, mit der Proklamation des preu-ßischen Königs Wilhelm I. als Kaiser Wilhelm I. zum Oberhaupt.
Allerdings ist den wenigsten Menschen be-wußt, daß die antideutsche Greuelpropa-ganda, wie wir sie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs kennen, schon zu jener Zeit von Deutschlands Feinden propagiert wurde. „Nazis“, als Inkarnation des Bösen, konnte man die Deutschen damals noch nicht nen-nen, dafür „Hunnen“.
Die globalistischen Oberschurken, die Deutschland seit jeher vernichten wollen, wissen um die Vergeßlichkeit des deutschen Michels, wissen, daß er die Abläufe der Ge-schichte und die Zusammenhänge kaum im Blick behält, und daher präparierten sie ab 1945 Hitler als allumfassendes deutsches Universalschreckgespenst und fokussieren die zwölf Jahre des hoffnungsvollen Auf-bruchs unter dem Nationalsozialismus als die „dunkelste“ Zeit.
Ihre seit der Reichsgründung bestehende antideutsche Hetze blenden sie aus; ein typisches Ablenkungsmanöver von eigener Schlechtigkeiten und eigenem Versagen.
Solange Deutschland nach Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation (1806) aus über dreihundert kleinen Staatsgebilden bestand, sahen die hegemonialen zentrali-stischen europäischen Mächte England und Frankreich keinen Grund, das für sie politisch und vor allem wirtschaftlich nicht überragen-de Deutschland mit einer gezielten Greuel-propaganda zu bekämpfen. Mit der Gründung des Deutschen Reiches 1871 änderte sich alles rasant.
Bis dahin, und noch bis zum Ersten Weltkrieg, war England die unbestrittene Weltmacht.
„Es besitzt das größte Kolonialreich der Weltgeschichte und hat alle wichtigen Knotenpunkte des Weltverkehrs in ziel-strebiger Machtpolitik in seine Hand gebracht. Auf allen Meeren herrscht seine Flotte ohne ernsthafte Konkurrenz. Seine Sprache ist die Welthandelsspra-che, sein Kapital arbeitet in der ganzen Welt. Mit dem Sieg über die Buren hat es in Südafrika gerade eine weitere wert-volle, durch die Goldfunde sogar einzig-artige Macht erworben.“1)
Daß sich dabei England mit seinen Konzen-trationslagern, in denen Tausende burischer Frauen und Kinder starben, auch des Verbre-chens des Völkermordes schuldig gemacht hatte, sei hier nur am Rande erwähnt.
Frankreich war früher für Jahrhunderte die herrschende Macht auf dem Kontinent ge-wesen. Hinzu kommt:
„Seit dem Dreißigjährigen Krieg ist es erklärtes Ziel der französischen Politik, sowohl der Bourbonenkönige als auch unter Napoleon und später in der Repu-blik, den deutschen Nachbarn im Osten möglichst ohnmächtig zu halten.“2)
So war die Entstehung des Zweiten Deutschen Reichs der Startschuß für England und Frank-reich, gezielt und schnell auf seine Vernich-tung hinzuarbeiten.
Drei Wochen nach seiner Gründung, am 9. Februar 1871, sagte der damalige britische Premierminister, William Evard Gladstone, in einer Rede vor dem Unterhaus düster:
„Die Errichtung des deutschen Staates ist von größerer Bedeutung als die Französi-sche Revolution – die Folgen sind kaum abzuschätzen, und neue, noch nicht er-kannte Ziele und Gefahren stehen bevor. Das Gleichgewicht der Kräfte (‚Balance of power’) ist völlig zerstört, und England ist das Land, das am meisten darunter leiden wird.“3)
Selbstverständlich konnte auch sein Amts-nachfolger, Benjamin Disraeli, kein Interesse an vermeintlich britischer Machtschmälerung haben, denn, so meinte er,
„in Kontinentaleuropa darf kein herr-schender Staat entstehen. Weder ein wirtschaftlicher Rivale noch eine militä-rische Bedrohung für das britische Empire.“4)
Er glaubte, gerade als Jude seine Tüchtigkeit unter Beweis stellen zu müssen:
„In verschiedenen literarischen Werken hoben er bzw. die von ihm geschaffenen Figuren die Überlegenheit der jüdischen ‚Rasse‘ hervor.“5)
Nicht weniger jammerte Frankreich. Schon Kardinal Richelieu, der Berater des franzö-sischen „Sonnenkönigs“, hatte in seinem politischen Testament festgelegt, daß Frankreich
„die deutsche Zwietracht möglichst schüren und ausnützen (solle), die deut-sche Einheit zu verhindern, vor allem versuchen, ‚unter der Hand alle Angele-genheiten Deutschlands in den größt-möglichen Schwierigkeiten zu halten‘. Frankreichs Ostpolitik bestehe also demnach in der Organisation und Vere-wigung der deutschen Anarchie und Kleinstaaterei.“6)
So gestand
„die französische Politik dem deutschen Volke eine politische Einheit nicht nur nicht zu, sondern empfindet sie als eine unmittelbare Bedrohung Frankreichs.“7)
Nicht vergessen werden darf auch: Dem damals noch lange nicht geborenen Hitler wird heute von den moralisierenden Mächten ein Streben nach der Weltherrschaft vorge-worfen, ein scheinheiliger Vorwurf, den vor allem ausgerechnet jene Staaten erhoben, die tatsächlich um die Weltherrschaft wetteifer-ten und diese teilweise erreicht hatten.
Zur Zeit der Gründung des Deutschen Reiches hatte England im Laufe von 150 Jahren be-reits 40 Millionen Quadratkilometer Länder rund um den Globus gewaltsam zusammen-geraubt; Frankreich besaß 12 Millionen km². Das Deutsche Reich hatte sich 2,5 Millionen km² Kolonien durch Verträge angeeignet, fremdes Land, das es, nach 30 Jahren Besitz, 1918 wieder verlor.
Und die von Hitler bekämpfte bolschewisti-sche Sowjetunion hatte bis zuletzt von der kommunistischen Weltherrschaft geträumt und sie mit Hilfe der Komintern durchzu-setzen versucht.
Bekanntlich war es der weisen Politik Bis-marcks, vor allem dem 1887 mit Rußland geschlossenen Rückversicherungsvertrag zu verdanken, daß die beiden kriegslüsternen Mächte England und Frankreich erst einmal im Zaum gehalten werden konnten.
Das hinderte sie allerdings nicht daran, schon 1870 und in den 1880er Jahren, mittels ein-drucksvoller französischer und englischer Karikaturen, den pickelhäubigen Deutschen als Menschenfresser, der in seinem vollge-stopften Maul Menschen zermalmte, darzu-stellen, und Bismarck, einmal als Metzger in seinem Schlachthof, wo die geschlachteten Menschen ausgeweidet und zerteilt an Haken hingen, das andere Mal, wo er als Krake
„Gallia und Slavia in die Fluten des Rheins ziehen will.“8)
Mit der unverständlichen Entlassung Bis-marcks durch Kaiser Wilhelm II. sowie der törichten Nichtverlängerung des Vertrages mit Rußland konnten die an den Fäden der überstaatlichen Weltmacht zappelnden Kriegshunde endlich den Ersten Weltkrieg beginnen.
Die greuelpropagandistische Hetze, an der sich jetzt auch Rußland, die USA und später Polen beteiligten, war schier unbeschreiblich. Der deutsche „Hunne“ und „Barbar“ betätigte sich als Frauenschänder, Kinderhändeab-hacker, Kannibale, als Soldat, der mit seinem Seitengewehr oder Säbel reihenweise kleine Kinder aufspießt, der an heiligen Stätten seine Notdurft verrichtet, der als Bestie woll-lüstig zu mittelalterlichen Folterungen greift. Die Phantasie der krankhaften antideutschen Greuelpropagandisten kannte keine Grenzen.
Grenzenlos war auch der Haß und Betrug unserer Feinde, der nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg zum Versailler Diktat führte, das mit vorgehaltener Pistole zu unterschrei-ben die deutsche Führung gezwungen wurde, trotz der „demokratischen“ Versprechungen des amerikanischen Präsidenten Wilson, was mit tödlicher Sicherheit zum Zweiten Welt-krieg führen mußte.
Doch die sattsam bekannten Berater Wilsons wußten schon, was sie wollten, und der po-litkriminelle Säufer Winston Churchill war ih-nen zu Willen und merkte in seiner Dummheit und seinem grenzenlosen Deutschenhaß nicht, daß er sich zum Totengräber Großbri-tanniens und gleichzeitig zum Steigbügelhal-ter der USA machte, jenes 1776 gegründeten Staates, der sich erst einmal mit den Sezessi-onskriegen konsolidieren mußte, dann aber die Einladung zur Weltmacht sich nicht zwei-mal sagen ließ. Daß dabei die Interessen der überstaatlichen Mächte bedient wurden, muß nicht erst betont werden.
„Nachdem Roosevelt 1933 zum Präsi-denten der Vereinigten Staaten gewählt worden war (einige Monate nach Hitlers Wahl zum Reichskanzler), begannen er und Stalin eine rege Zusammenarbeit und einen ständigen Nachrichtenaustausch.
Das wichtigste Ergebnis war die sofortige Aufnahme der formellen Anerkennung der stalinistisch geführten Sowjetunion durch die USA.
Die diplomatischen Kontakte intensi-vierten sich gegen Ende der 1930er Jahre und nahmen schließlich einen Umfang an, der für den US-Botschafter in Mos-kau, William Bullit, nicht mehr akzeptabel war. Er warnte Roosevelt vor der Unzu-verlässigkeit Stalins und der Blauäugig-keit des Präsidenten, sich auf ihn zu verlassen.
Schließlich bat Bullit, der Roosevelts naive Verteidigung Stalins satthatte, um eine Versetzung nach Paris und erhielt sie auch.“9)
Daß die USA mit ihrer bombastischen mili-tärischen Unterstützung der Sowjets und Englands ohne Kriegserklärung den Krieg mit Deutschland begannen (Lend-Lease-Gesetz), ist hinreichend bekannt.
Im Zweiten Weltkrieg und danach bis in die Gegenwart, steigerte sich die antideutsche Greuelpropaganda zu einer Perversität, die dem deutschen „Hunnen“ bzw. „Nazi“ fremd ist und zu der er kaum fähig wäre.
Beschimpfung und Hetze gegen unser Volk waren und sind also damals wie heute im Schwang, – mit einem gravierenden Unter-schied: Damals verbaten sich die Deutschen in ihrer Gesamtheit diesen Betrug, – heute fällt ein großer Teil autochthoner deutscher Hohlköpfe, von krankhafter Selbstbezich-tigungswut benebelt, in den hetzerischen Chor mit ein!
Das aber darf uns nicht entmutigen. So wie Churchills Haß zum Untergang seines eng-lischen Vaterlandes führte, so kann unser Glaube und unsere Beharrlichkeit zur Wie-dererstehung des Deutschen Reiches führen.
„Heil dir im Siegerkranz, Herrscher des Vaterlands, Heil Kaiser dir!“,
wurde angesichts der Reichsgründung als Hymne gesungen, doch ist die Reichsform zweitrangig; erstrebenswert ist allein, daß die Reichsführung zum Heil unseres deutschen Vaterlandes führt.
Dieser Traum kann aber nur Wirklichkeit werden, wenn es gelingt, uns von den Clown-Regierungen und dem dummen, gleichzeitig bösartigen Kindergarten-Parlament zu be-freien.
So wie Europa nur gerettet werden kann, wenn die EU verschwindet, so kann Deutschland nur gerettet werden, wenn die BRD verschwindet.
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Endnoten:
1) „Hundert Jahre deutsches Schicksal“, Heinrich Dietwart, Deutsche Verlagsgesellschaft, Rosenheim 1981
2) ebenda
3) „Finnland im Auge des Sturms“, Teil 2, Erkki Hautamäki, 2020, S. 17, ISBN der finnischen Originalausgabe: 978-9529279241
4) ebenda
5) de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_ Disraeli
6) „Hundert Jahre deutsches Schicksal“, Heinrich Dietwart, S. 54, Deutsche Verlagsgesellschaft, Rosenheim 1981
7) ebenda
8) „Vorsicht Fälschung!“, FZ-Verlag, München, 1991
9) „Finnland im Auge des Sturms“, Teil 2, S. 231, Erkki Hautamäki, 2020