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Das Hakenkreuz 3. Teil

Thomas Engelhardt

fährt fort mit dem Thema „Hakenkreuz“:

Das Hakenkreuz gilt im BRD-Staat als Kennzeichen einer verfassungsfeindlichen Organisation.

Dies erscheint um so bemerkenswerter, als daß dieser Staat noch nicht einmal eine Verfassung besitzt. [35*] Und geradezu überzogen scheint, daß heute selbst das Porträt Hitlers als verfassungs-feindliches Objekt gelten muß.

Stalin-, Lenin-, Mao-Bilder gelten als nicht verfassungsfeindliche Kennzeichen. Man reibt sich die Augen. Und daß das Bild Kemal Atatürks, der Millionen Tote (Armenier, Griechen, Assyrer, Kurden, Aramäer) zu verantworten hat, hierzulande in jeder türkischen Imbißstube hängt, wird ungestraft toleriert. Auf Hitler aber liegt ein Fluch und ein Tabu gleichermaßen.

Solange der historische deutsche Nationalsozialismus nicht wirklich wissenschaftlich bearbeitet, sondern tabuisiert und sein Wesen verfälscht wird, solange wird die Mythologisierung bestimmter ideologischer Inhalte, historischer Abläufe, Erscheinungen und Geschehnisse anhalten.

Anmerkung

Einige böswilige Zeitgenossen behaupten allen Ernstes, der Zweite Weltkrieg sei nur deshalb ausgeheckt worden, weil den Juden Ende des 19. Jahrhunderts ihr Staat Eretz Israel in Palästina  versprochen wurde und sich orthodoxen Israeliten damit eine alte Weissagung erfüllte, ja erfüllen mußte.

Epilog

Angemerkt werden muß in jedem Fall, daß nach 1933, dem Jahr der sog. Machter-greifung, alle ariosophischen Gruppierungen und alle anderen okkultistischen sowie frei-maurerischen Vereinigungen und  religiöse Kleingruppen als „staatsfeindliche Sekten“ eingestuft und zunächst vom Sicherheits-dienst des Reichsführers SS beobachtet wurden.

Der nationalsozialistische Staat lehnte alles Okkulte offiziell grundsätzlich ab und ging aus diesem Grund bereits unmittelbar nach der Machtergreifung auf Distanz zu den di-versen Kleingruppen, die dann in der Folge staatspolizeilich überwacht wurden.

Bereits im zeitigen Frühjahr 1933 wurden okkultistische und pseudo-religiöse Bewe-gungen und Vereine als „staatsfeindliche Sekten“ eingestuft. Gegen Astrologen ergingen erste Berufsverbote.

Einige Organisationen wurden vom Sicher-heitsdienst des Reichsführers SS zunächst nur überwacht, darunter die Theosophische Gesellschaft. Im Februar 1935 wurden die Publikationen von Hermann Rudolph [36*] dem Vorsitzenden der Internationalen Theosophischen Verbrüderung, konfisziert und waren fortan verboten.

Beide Organisationen, die Theosophische Gesellschaft sowie die Internationale Theo-sophische Verbrüderung wurden im Juli 1937 zwangsaufgelöst.

Die vom Stellvertreter des Führers Rudolf Heß und anderen ranghohen Nationalsozialisten protegierte Anthroposophische Gesellschaft wurde am 1. November 1935 in Deutschland verboten.

Zuvor hatten sich die theosophischen Verei-nigungen darin überboten, den Nationalso-zialismus zu glorifizieren und die Machter-greifung zu bejubeln. Hermann Rudolph hatte die Theosophie zur Verwirklichung der wahren Ziele des Nationalsozialismus stilisiert und den Nationalsozialismus als nächsten Schritt einer spirituellen Evolution bezeichnet.

Aus seiner Sicht hatte Deutschland eine religiöse Mission, alle „arischen“ Völker zu vereinen, und seine Organisation schien ihm dabei der natürliche Bundesgenosse auf der spirituellen Ebene zu sein.

Theosophische Auffassungen und Doktrinen seien seiner Meinung nach die ideologische wie auch religiöse Grundlage des National-sozialismus.

Aus der Perspektive anti-esoterisch einge-stellter Nationalsozialisten war eben dieses offene Bekenntnis der Theosophen zum Nationalsozialismus jedoch ein Problem, weil sie darin eine Gefährdung der ideologischen Integrität des Nationalsozialismus identifizierten.

Mit Erlaß vom Juli 1937 erfolgte dann eine Verbotsverfügung aller derartigen „Sekten“.

Die der Anthroposophie nahestehende Christengemeinschaft konnte als christliche Vereinigung zunächst weiter bestehen. Von den bestehenden acht Waldorfschulen wurden bis 1938 fünf durch Verbot oder Selbstauflösung geschlossen.

Im Jahr 1941 folgten unter der Leitung von Reinhard Heydrich in der „Aktion gegen Geheimlehren und sogenannte Geheimwis-senschaften“ massive polizeiliche Maßnah-men gegen alle Angehörigen solcher Grup-pierungen, verbunden mit der Anordnung, diese in Gewahrsam zu nehmen und in Schutzhaft-Lager (KL) einzuweisen. [37*]

Die koordinierende Stelle der Aktion war die von SS-Sturmbannführer Albert Hartl gelei-tete Amtsgruppe „Weltanschauliche Gegner“ im Reichssicherheitshauptamt (RSHA IV B). Diese staatspolizeiliche Aktion wurde fol-gendermaßen begründet:

„Im gegenwärtigen Schicksalskampf des Deutschen Volkes ist es erforderlich, nicht nur die körperlichen, sondern auch die seelischen Kräfte des Einzelnen wie des gesamten Volkes gesund und wider-standskräftig zu erhalten.

Okkulten Lehren, die vorgeben, daß das Tun und Lassen des Menschen von ge-heimnisvollen magischen Kräften ab-hängig sei, kann das deutsche Volk nicht weiter preisgegeben werden. Es ist daher gegen diese Lehren und Wissenschaften mit den schärfsten Sofortmaßnahmen vorzugehen. Eine endgültige gesetzliche Regelung ist bereits in Vorbereitung.“ [38*]

[35*] Das sog. Grundgesetz für die Bundes-repubkik Deutschland besitzt allerdings den Charakter einer solchen nicht existierenden Verfassung.

[36*] Hermann Rudolph, Theosoph, * 8.05.1865 Eibau, Sachsen, † 29.07.1946 Coburg (US-Konzentrationslager Coburg) (US-“Internierungslager“ C.I.E. 12).

[37*] Die „Aktion gegen Geheimlehren und sogenannte Geheimwissenschaften“, befohlen am 4.06.1941, richtete sich in erster Linie gegen Okkultisten.

Die am 9. Juni 1941 begonnene Aktion war eine Reaktion der Parteiführung der NSDAP auf den sogenannten „Englandflug“ von Rudolf Heß, dem nachgesagt wurde, dem Okkultismus anzuhängen.

Die den Okkultismus strikt ablehnenden Parteigrößen Martin Bormann und Joseph Goebbels waren die Hauptakteure der von Hitler angeordneten Aktion. Ausführende Organe waren der Sicherheitsdienst (SD) und die Polizei unter der Leitung von Reinhard Heydrich.

Im Zuge der Aktion kamen nicht nur viele Okkultisten in Haft, sondern auch Mitglieder der Christengemeinschaft (die sich auf die Anthroposophie Rudolf Steiners beriefen) und anderer Organisationen waren von den Ver-haftungen betroffen (insgesamt etwa 1.000 Personen reichsweit).

[38*] Qu.: Bundesarchiv Koblenz R 58/1030: Der Chef der Sicherheitspolizei und des SD an alle Leiter der Staatspolizei(leit)stellen, Kripo(leit)stellen, Führer der SD (Leitab-schnitte vom 4. Juni 1941), gez. Heydrich. Für die Richtigkeit Hartl, Sturmbannführer, Gruppenleiter IV B.

Fortsetzung folgt

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Karsten
Karsten
1 Monat zuvor

Das Hakenkreuz: „Die Swastika oder Fylfot oder Jaina-Kreuz, da sie alle drei Namen trägt, die an anderer Stelle erklärt werden, wurde als Teil der Unterschriften von Mitgliedern hermetischer Vereinigungen verwendet und wird dann als Hermetisches Kreuz bezeichnet, das der Unterschrift beigefügt wird. Die Farbe der Tinte gibt den Rang des Unterzeichners an, und diese Einzelheiten können geändert werden“. (Zitat aus Encyclopedia of Freemasonry von Albert G. Mackey (3 Bände), Erstauflage 1909, Neuauflage 1946.

Karsten
Karsten
1 Monat zuvor

vielen Dank für die sachkundige Arbeit. Ich wäre dankbar, von der entstehenden Gesamtarbeit eine PDF-Datei zu erhalten. Vielleicht kann Adelinde das organisieren. Dankeschön.

Carin
Carin
1 Monat zuvor

Ich habe 2013 mit der Erforschung/Hobby von Weimar begonnen. U.a. habe ich Fotos vom Hotel Russischer Hof aufgenommen, wo über dem Eingang eine interessante Kette von einandergereihten Hakenkreuzen steht. Ich hoffe, sie sind noch da. Leider kann ich das Foto nicht zu dem Kommentar einfügen.

Rüdiger Lack
Rüdiger Lack
1 Monat zuvor

Welche Machtergreifung?
Adolf Hitler wurde als Fraktionschef der größten Reichstagsfraktion vom Reichspräsidenten gemäß der Reichsverfassung zum Reichskanzler ernannt.

RV Art. 53: Der Reichskanzler und auf seinen Vorschlag die Reichsminister werden vom Reichspräsident ernannt und entlassen.

Der Reichspräsident v. Hindenburg hat fast drei Monate gezögert, bis er Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannte.

markwart cochius
markwart cochius
1 Monat zuvor

Die heute Gewählten im Parlament kennen zumeist nicht den Unterschied zwichen dem Deutschen Reich – mindestens in der Grüße von 1937 – und der BRD von heute.

Sie kennen in genauso großer Unkenntnis nicht den rechtlichen Unterschied.

Aber die Ideologen der Mächte, die die Wehrmacht des Deutschen Reiches besiegt haben, die wissen das sicherlich.

Nachdem die Regierungen der BRD z.B. durch das 2+4-Abkommen am Tropf der USA hängen, brauchte mindestens dieser Staat auch ständig eine „Reibfläche“, um die Erinnerung der deutschen Bevölkerung gefährlicherweise nicht an das Deutsche Reich wieder aufkommen zu lassen; nichts anderes war der VS, bis Frau Merkel kam.

Völkervernichtung? Bis heute; nur sind heute die sie treiben, so schlau, daß es schwierig ist, die persönlich Verantworlichen da mit bloß zu stellen. Z.B. was läuft in Gaza und was im Süd-Sudan, was wird kommen im Iran.

Natürlch steht das deutsche Volk in einer besonderen Stellung dem auserwählten Volk gegenüber. Ob Hitler von seiner auserwählten Aufgabe wußte, weiß ich nicht. Aber ich weiß, daß er sich nicht an die Gebote gehalten hat, die möglich gewesen wären, um dem deutschen Volk korrekt aus der Segnung Jakob/Israels heraus zu helfen: „Verflucht sei, wer dir flucht…“ oder „…und verfluchen, die dich verfluchen“. Und woher kommt’s? „Völker müssen Dir dienen…zu Fuße fallen…“

Sogar noch schlimmer war die deutsche Politik im Bismarck-Reich. Denn viele der Auserwählten hielten sich nicht mehr an Gottes Gebot: „Sei ein Fremdling in diesem Land…“ Sodom und Gomorrah war Zeichen für die Erfüllung Jehovas Gebote in dem Bund „Das ist der Bund, den ihr halten sollt…des Seele soll ausgerottet werden aus seinem Volk.“

Engelhardt drückt sich in dem Absatz vor „Anmerkung“ vor Konkretem. Nämlich die Ideologie als Anstifter der äußeren, der politischen Ereignisse.

Erst mal das!

Der Wolf
Der Wolf
1 Monat zuvor

Werter Markwart,

wieso viele glauben, der Esau-Segen beziehe sich auf uns, ist – unabhängig von dem Wahrheitsgehalt der Esau-Legende bzw. Abraham-Sage – in keiner Weise nachzuvollziehen. Denn eins ist sicher: Die Stammväter der Juden sind nicht die Stammväter der Arier bzw. Indogermanen, denn unsere Stammväter existierten bereits, als es die Juden noch gar nicht gab. Daher ist es, ehrlich gesagt, lächerlich anzunehmen, der Esau-Segen würde sich auf uns beziehen. Zeitlich wird Abraham ca. 1800 v. Christus verortet. Die Urheimat unserer Vorfahren ist zwar nicht genau bekannt, doch gehören wir eher zu Atlantis und Skandzia bzw. Skandinavien als zu West-Asien. Und diese alten Hochkulturen sind um viele tausend Jahre älter.

Wer von den Deutschen glaubt, sein Stammvater sei Abraham, denn Esau war ja laut dem Tanach (d.h. dem Alten Testament) der Enkel Abrahams, dem kann man leider nicht helfen. Lassen wir die hebräischen Sagen und Legenden lieber dort, wo sie herkommen; mit uns hat das alles nichts zu tun, und alle Segenssprüche oder Flüche von hebräischer Seite gehen uns gar nichts an. Auf deren Segen können wir getrost verzichten, und ihre Flüche gegen uns werden sie am Ende selber treffen.

Der Wolf
Der Wolf
1 Monat zuvor

Liebe Adelinde,

die Macht des Glaubens ist für uns tatsächlich sehr entscheidend. Die Macht des Glaubens an uns selbst benötigt allerdings keinen Rekurs auf irgendwelche biblisch-hebräischen Mythen und den Segen der Diener Shaddains, denn dadurch geben wir Jenen und ihrem Oberdämon, ob wir uns dessen bewußt sind oder nicht, die Definitionsmacht. Diese gilt es zu brechen. Warum sollten wir daher unnötigerweise auf halbem Wege stehen bleiben? Wir können aus eigener Kraft und völlig unabhängig von ihnen leben. Diese Botschaft ist für die hebräischen Märchenerzähler viel vernichtender als alles andere. Wir sind nicht sie, und sie fürchten unsere verborgene Kraft. Wenden wir die Macht unseres Bewußtseins an, konsequent Nein zu ihren Mythen zu sagen! In Wirklichkeit sind es nämlich sie, die von unserer Kraft leben. Wir brauchen nicht sie, sie jedoch uns. Das ist die Wahrheit, die sie am meisten fürchten.

Freilich benötigen wir einen Glauben. Aber der einzige Glaube der zählt, ist der Glaube an die Macht der Wahrheit und an uns selbst.

Markwart Cochius
Markwart Cochius
1 Monat zuvor

Die Frage treibt mich um: Sind 1000 Leute wirlich eine Gefährdung des Deutschen Reiches gewesen?

Ins Einzelne zu gehen: Waren die HJ mit dem Jungvolk und der BDM nicht längst ein so starker Arm gegenüber diese 1000 Leuten?

Oder provokativ zugespitzt gefragt: Wären diese 1000 Leute in der Lage gewesen, Hitlers Weg in den Weltkrieg zu verhindern?

Dieser Krieg war es, der all die Veränderungen, die vom Volk im großen Stil mitgetragen wurden, zunichte machte.

Engelhardt zeigt richtig auf, welche Maßnahmen die Reichsregierung damals ergriff. Die Bedeutung, die speziell diese Angelegenheit hatte, wäre eine eigene Betrachtung wert.

Zwei Verantwortungsträger wurden genannt:
Goebbels war Jesuiternschüler. Was brachte er davon in sein politischen Tun ein, welche nicht offenen Verbindungen pflegte er eventuell in dieser Richtung?

Bormann? Ihm sagt man große Eigenwilligkeit nach, speziell nach Hess. Wer waren die Leute um Hitler, die ihm geholfen haben, die Verbote und die personellen Maßnahmen durchzuführen? So frage ich auch bei Bormann.

Ich denke, seit ich das Buch von Bronder „Bevor Hitler kam“ gelesen habe, nehme ich an, daß längst viele kluge Köpfe aus all den dort aufgeführten Vereinen und Gruppierungen in die NSDAP eingetreten waren und dort agiert haben. Bronder führt 24 Quellen an, die er analysierte und darin dort die richtungweisenden Vereine und Persönlickeiten nannte.

Heute kann jedermann, der geschichtliches und politisches Wissen besitzt, Ähnliches feststellen mit dem Hintergrund, den ich eben mit meinen Fragen angrissen habe: In der AfD stehen plötzlich Leute auf, die Zustände reklamieren, wie sie in anderen Parteinen „normal“ sind. Diese „Schläfer“ gab’s bei Hitler, und die gibt’s eben auch heute.

Ein Wort noch zu Herrn Wolf.
Die Thora ist für das jüdische Volk Glaubensbuch, Gesetz und Handlungsanweisung mit vielen negativen Saktionen, aber auch positiven. Jakobs Auftrag von Jehova wirkt bezüglich der Freiheit der Völker negativ und Esau bekommt den „Trostpreis“: Er „darf“ sich befreien, aber eben nicht, wie es Hitler getan hat.

Nun frage ich Herrn Wolf: Ist dieses Buch für das gläubige jüdische Volk keine Realität mehr?

Der Wolf
Der Wolf
1 Monat zuvor

Lieber Herr Cochius,

der Herr Wolf ist mit Ihnen durchaus derselben Überzeugung, daß die Thora für den gläubigen, orthodoxen Juden weiterhin Realität und Richtschnur ist. Aber nun können die Juden glauben, was sie wollen, unser Glaube ist es nicht. Und wir stammen auch nicht von den Juden ab. Daher mag irgendein Zukurzgekommener aus deren Stammeslinie sich mit dem Trostpreis zufrieden geben. Nicht ausgeschlossen werden kann freilich, daß der Esau-Erzählung eine andere, altbabylonische Legende zugrundeliegt, denn die Juden haben lange genug an den Flüssen Babylons „geweinet“ wie es so schön heißt. Dabei hatten sie natürlich reichlich Gelegenheit, die babylonischen Mythen kennenzulernen, von denen sie so manche für sich adaptiert haben, etwa die Geschichte von Noah und der Sintflut. Das kennt man ja von ihnen zu Genüge. Allerdings ist das eine reine Hypothese.

Doch brauchen wir diese Hypothese für uns gar nicht. Der Glaube an die eigene Kraft genügt – und ein kraftvoller Glaube versetzt bekanntlich Berge. Mit den hebräischen Dämonen haben wir jedenfalls nichts zu schaffen, und ein entstellter Mythos – falls oben genannte Hypothese zutrifft – führt leider nur zu einer erneuten Bindung. Wer geistig frei sein will, sollte den ganzen Schritt tun und sich nicht mit dem halben begnügen.

KWHugo
KWHugo
1 Monat zuvor

@ Markwart Cochius

Ich hätte nie geglaubt, daß ich für Goebbels einmal Partei ergreifen würde, aber nachdem ich mich mit seiner Biographie näher beschäftigte, muß ich sagen, daß er von den Jesuiten als armer, aber hochintelligenter Mensch von diesen gefördert wurde, er aber mit ihnen vollständig abgeschlossen hatte, indem er seine Schulden vollständig zurückgezahlt hatte und ihnen nichts mehr schuldig war. Das ist ausgeschlossen. Über Bibelthemen weiß ich nicht Bescheid.

Der Wolf
Der Wolf
1 Monat zuvor

Liebe Adelinde,

leider kann ich Deinen Standpunkt nicht nachvollziehen. Denn selbst, wenn Jene an das Esau-Narrativ glauben und uns als Esau-Erben ansehen (was wir keinesfalls sind), dann dürfte das allenfalls ihren Haß und Vernichtungswillen gegen uns steigern. Und wenn wir es nicht sind, dann noch um so mehr, besonders dann, wenn besagte Melkkuh Ansätze geistiger Gesundung zeigt. Denn wer will seine Melkkuh schon freiwillig loswerden? Abgesehen davon bleiben wir dann im geistigen Dunstkreis des Jahwismus gefangen. Und wieso sollten sie ihren Gott Jahwe so sehr fürchten? Höchstens werden sie versuchen, ihren eigenen Gott zu betrügen – vorausgesetzt, dieser „Gott“ meint es tatsächlich ehrlich mit uns Deutschen. Das freilich kann – legt man die entsprechenden Aussagen des Alten Testaments und die darin dokumentierte Feindschaft Jahwes gegen alle anderen Völker zugrunde – vollkommen ausgeschlossen werden. Und überhaupt, was ist das für ein Gott, den uns das Alte Testament präsentiert? Grausam, rachsüchtig, blutgierig – in einigen Bibelpassagen sogar regelrecht sadistisch – der sich nicht einmal scheut, einen Lügengeist auszusenden, um seine Feinde zu vernichten! Im Prinzip das genaue Gegenteil der christlichen Gottesvorstellung. Was die Feindschaft des Judentums gegen das Christentum hinreichend erklärt. Freilich wäre an dieser Stelle zum Christentum noch einiges zu sagen. Wenn wir daher schon die Macht des Glaubens einsetzen, müssen wir Schluß mit diesem ganzen Unsinn machen und dürfen nur einen Glauben akzeptieren, der sich auf unsere eigene innere Wahrheit und Kraft stützt. Alles andere ist in Wirklichkeit eine Form der Manipulation, d.h., es zieht den Menschen aus seiner eigenen Kraft und macht ihn sozusagen von hintenrum wieder zum Sklaven irgendwelcher Manipulateure.
Das zu erkennen ist vielleicht nicht immer ganz so einfach, wenn man die jahrtausendelange Konditionierung der Menschen mit diesem Ungeist berücksichtigt. Aber wir kommen an dieser Erkenntnis leider nicht vorbei.

Hier muß freilich jeder seine eigene Entscheidung treffen. Aber wie lange wollen wir in diesem Labyrinth der Lügen noch herumirren?

Marco (Heimkehr)
Marco (Heimkehr)
1 Monat zuvor

Wie kam es denn zum deutschen Problem der Bibel. Es kam dazu, weil der Deutsche so ist, wie er ist. Bei allem Talent und all der Intelligenz, die ihm nachgesagt wird, bedient er doch gerne seine gottgegebene Sollbruchstelle. Es wird in nationalen Kreisen gerne vom gutmütigen Deutschen gesprochen, der sich überumpeln ließ. Ja stimmt, nur leider tut er das immer wieder. Denn neben der deutschen Naivität, ist der ach so hochgelobte deutsche Freigeist, oftmals das Einstiegstor für unsere Feinde.

Ja, jeder Deutsche glaubt, was er möchte, und die Auserwählten brauchen nur ihre Leimruten auszulegen, und der Deutsche tappt zu gerne hinein. Warum kam es denn zur Bibel? Hätten alle deutschen Stämme zusammen gegen den Vatikan und seine Franken gekämpft, wäre uns das alles erpart geblieben. Aber viele deutsche Verräter haben lieber ihre eigenen Fleichtöpfe gefüllt.

Und auch während des 2. WK gab es viele Gründe und teils auch Überzeugungen, warum Verrat ein gutes Mittel ist, um seinen eigenen Ideen nachzugehen. Selbst nach dem Krieg, von den Feinden hofiert, gaben sich die Verräter noch moralisch überhöht und hatten das Blut von hundertausenden Deutschen an ihren Händen kleben. Aber alles kein Problem.

Genau das war der Grund, warum der Auslandsgeheimdienst der miltärischen Abwehr am Ende von Hitler zerschlagen und der SS unterstellt wurde.

Und heute schauen wir uns die vielen verschieden Richtungen an in der Erwachtenszene. Jeder glaubt, daß sein Verein das Problem löst. Was nicht begriffen wird, ist, daß Macht nur durch Macht gebrochen werden kann. Also ist die Vereinigung der Deutschen unerläßlich. Deshalb ist es den Dunkelkräften so wichtig, die Deutschen zu spalten. Und dann kommt ein Anführer, der bei Bedrohung nicht die Bibel hochhält, sondern das Schwert, und schon zucken die ersten zusammen.

Die Runen haben es immer wieder klar gesagt, auf die Frage, wann die Auserwählten hier verschwinden. Die Antwort: Wenn die Deutschen sich vereinen.

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