Wie die Gier nach Weltherrschaft die Seelen zerfrißt
Sonntag, 22. März 2026 von Adelinde
Die Aggression zweier Atommächte gegen Teheran
als „Präventivschlag“ darzustellen,
ist eine weitere haarsträubende
Propagandakampagne der Systemmedien.
Es ist ein neues Indiz, daß die westlichen Medien
mit den Regierungen der USA und Israel
Hand in Hand zusammenarbeiten,
um in Israel ein neues Zentrum
der technokratischen Weltherrschaft zu errichten.
Vanessa Beeley
Agnes berät Menschen hinsichtlich Geldanlagen und Versicherungen. Und was man heute so gut wie nir-gends antrifft: Sie will damit kein Geld verdienen. Sie will den Menschen – gerade auch Alternden – helfen, richtige Entscheidungen für ihre Zukunft zu treffen. Geld nimmt sie erst bei Vertragsabschluß.
Auf die wiederholte Frage, was sie für ihre Bera-tungsdienste zu bekommen habe, lächelt sie: „nichts, außer dem was ich hier ja schon kriege – eine Tasse Tee, Dankbarkeit, Zufriedenheit …“
Ja, wo gibt‘s denn sowas? Wir sind heute im Ge-schäftsleben gewohnt, eher auf Macht- und Habgier zu treffen als auf etwas, was Agnes uns vorlebt. Mit vor Güte strahlenden Augen steigt sie ins Auto. Sie fühlt sich durch die Dankbarkeit der Beratenen reich entlohnt.
Du selbst bleibst erschüttert vom Erlebten zurück. Hier haben wir das alte Deutschland von eh und je vor uns. Und wenn wir genau hinschauen auf das Leben in unserem Volk, so erblicken wir auf Schritt und Tritt gütige Menschen, die beglückt sind, andern helfen zu können. Die Macht ihres Gutseins ist durch keine Niedertracht zu brechen.
Ganz anders, was
Bernhard Schaub
im Folgenden berichtet! Er sieht – wie viele Auf-gewachte – die alles zerstörende Macht der Habgier in großem Stil bei uns im Geschäftsleben und in der Politik verwirklicht.
So furchtbar, wie es augenblicklich für die betroffe-nen Völker ist, die Macht- und Habgier einer bib-lischen Hintergrundmacht am eigenen Leib zu spüren, so öffnet sie jetzt der Völkerwelt endlich, endlich drastisch und ungeschminkt die Augen bei ihrem rücksichtslosen Völkermord im Vorderen Orient.
Sie glaubt, von ihrem „Gott“ das Recht eines Herren-volkes über alle Völker der Erde zugesprochen be-kommen zu haben, dessen Verwirklichung allerdings von seinem eigenen zweckgerichteten, die Völker zerstörenden Handeln abhängt. Hier nun Bernhard Schaub:
Verehrte Leser,
es gibt grundsätzlich drei verschiedene Mög-lichkeiten, den Außenpolitiker Trump im Lichte des Iran-Krieges zu beurteilen:
– Er ist entweder ein Schuft und Judenknecht, wie man es von amerikanischen Präsidenten kennt.
– Er ist ein Blödian, der erst jetzt merkt, wie er von der Israel-Lobby als Tanzbär am Nasenring geführt wird.
– Er ist ein Genie, der die Israeli ins Messer des Iran laufen läßt, um sich dann selber elegant zurückzuziehen.Die dritte Variante ist – zugegeben – die unwahrscheinlichste. Die Zukunft wird es weisen.
Ich füge aus gegebenem Anlaß ein paar Ausführungen zum Talmud an. Es sind zwei Kapitel aus meinem neuen, noch in Arbeit befindlichen Buch über das Imperium Roma-num, seine Götter und seine Feinde. Ich denke, sie machen sowohl den geistigen Hintergrund der Epstein-Clique als auch den gegenwärtigen Krieg verständlicher, an dem die drei abrahamitischen Religionen durch ihre Fanatiker beteiligt sind:
– Die Juden wollen den Dritten Tempel bauen und die Weltherrschaft übernehmen;
– die US-Bibelchristen unterstützen sie dabei mit der Hinterabsicht, der kommende Messias sei dann aber der christliche, nicht der jüdische;
– und die Muselmänner warten auf ihren eigenen Erlöser, den Mahdi oder zwölften Imam.Alles Wahnsinnige, denen das peinliche heutige Europa nichts entgegenzusetzen hat!
Der Schlüssel zum jüdischen Wesen und zur israelischen Politik ist der Talmud. Das kann auch andern bekannt gemacht werden.
DER TALMUD
„Ihr habt mich zum einzigen Herrscher der Welt gemacht. Daher werde auch ich euch zum einzigen Herrscher in der Welt machen.“(Jehova zu den Israeliten. Talmud, Chagiga 3 AB)
Der Talmud ist eine sehr umfangreiche Sammlung von rabbinischen Kommentaren zur Thora, also zum Tanach, dem Alten Testament, und er enthält viele praktische Anweisungen für fromme Juden. Auch wenn es jetzt richtig unangenehm wird: Wir können dem Leser einige Kostproben daraus nicht ersparen.
Man wird von jüdischer Seite einwenden, der Talmud sei sehr umfangreich, und die hier zitierten Text-stellen machten nur einen kleinen Teil des Ganzen aus, müßten außerdem im Kontext gelesen werden.
Das ist freilich zuzugeben. Aber es ist kein Argument. Eine Pistolenkugel ist auch sehr klein, und doch ist man tot, wenn sie im Kopf steckt. Was den Kontext betrifft: den können uns die Rabbiner gerne erklären, wenn sie Lust darauf haben. Die weltweite Epstein-Bande hat jedenfalls bewiesen, daß das alles ernst gemeint ist.
Man muß diese Zitate, die sich um ein Viel-faches vermehren ließen, kennen, um zu verstehen, daß man den Jüngern dieser Lehren nicht ein einziges Wort glauben kann und daß man sie von sich fern halten muß, so weit wie nur möglich.
Gleich beim ersten Zitat denken wir schon an die Warnung des antiken Komödiendichters Menander:
«Den Eid eines schlechten Mannes kannst du ins Wasser schreiben.»
Blicken wir also aus den Augen des Menander auf die folgenden Textstellen. Ohne Humor – in diesem Falle Galgenhumor – ist das nämlich nicht auszuhalten, auch wenn einem öfters das Lachen im Halse stecken bleibt.
Wir zitieren aus der Übersetzung des vollständigen Babylonischen Talmud von Lazarus Goldschmidt, Suhrkamp Verlag Frankfurt a. M., 2002:
«Wenn jemand wünscht, daß seine Ge-lübde des ganzen Jahres nichtig seien, so spreche er am Beginn des Jahres: Jedes Gelübde, das ich tun werde, ist nichtig. Nur muß er beim Geloben daran denken.» (Nedarim 23b) –
«Es ist erlaubt, den Frevlern in dieser Welt zu schmeicheln.» (Sotah 71b) –
«Dem Juden ist es erlaubt, zum Nichtjuden (Goj) zu gehen, diesen zu täuschen und mit ihm Handel zu treiben, ihn zu hinter-gehen und sein Geld zu nehmen. Denn das Vermögen des Nichtjuden ist als Gemein-eigentum anzusehen, und es gehört dem ersten, der es sich sichern kann.» (Baba kamma 113) –
«Die Güter der Nichtjuden (Gojim) gleichen der Wüste; sie sind ein herrenloses Gut, und jeder, der zuerst von ihnen Besitz nimmt, erwirbt sie.» (Choschen hamisch-path 156, 271. Baba bathra 54b) –
«Die Wohnung eines Nichtjuden wird nicht als Wohnung betrachtet.» (Erubin 75a) –
«Die Beraubung eines Israeliten ist nicht erlaubt, die Beraubung eines Nichtjuden ist erlaubt, denn es steht geschrieben (Lev. 19,13): Du sollst deinem Bruder nicht unrecht tun. Aber diese Worte, sagt Jehno-la, haben auf den Goj keinen Bezug, indem er nicht dein Bruder ist.» (Baba mezia 61a) –
Ein Sabbat-Gebet: «Verschaffe mir meine Nahrung und mein Brot, welches mir be-schieden ist, damit ich baldmöglichst mit den allerbesten Gütern der Gojim gesättigt werde.» (Bens-Buch, Fol. 16 AB unter Semiroth Lemozae) –
«Wenn irgendwo die Mehrheit aus Israeliten be-steht, so muß man die gefundene Sache ausrufen; wenn aber die Mehrheit aus Nichtjuden besteht, so kann man sie behalten.» (Baba mezia 24a) –
«Jeder Einzelne (Jude) muß sich sagen: Meinetwegen wurde die Welt erschaffen.» (Sanhedrin 7) –
«Zehn Maß Weisheit kam auf die Welt, neun Maß bekam das Land Israels, und ein Maß die ganze übrige Welt. Zehn Maß Schönheit kam auf die Welt, neun Maß bekam das Land Israels, und ein Maß die ganze übrige Welt.» (Kidduschin 4) –
«Wer die Scharen der Gojim (Nichtjuden) sieht, spreche: Beschämt ist eure Mutter, zu Schande, die euch geboren hat.» (Berakoth 58a. Orach chajjim 224,5) –
«Wer die Gräber der Gojim sieht, spreche: Beschämt ist eure Mutter, zu Schande, die euch geboren hat.» (Berakoth 58b) –
«Die Geburtenrate von Nichtjuden muß massiv herabgedrückt werden.» (Zohar II, 4B) –
«Ihr aber seid meine Schafe, die Schafe meiner Weide, Menschen seid ihr, ihr heißt Menschen, nicht aber heißen die weltli-chen (nichtjüdischen) Völker Menschen, sondern Vieh.» (Baba mezia 114b) –
«Der Samen der Nichtjuden ist Viehsamen.» (Jabmuth 94b) –
«Der Beischlaf der Nichtjuden ist wie Beischlaf der Viecher.» (Synhedrin 74b) –
«Was ist eine Prostituierte? Irgend eine Frau, die keine Jüdin ist.» –
«Ein Nichtjude hat keinen Vater, weil sie in Unzucht versunken sind; der Herr hat ihren Samen für frei erklärt, wie es heißt: Deren Fleisch gleicht dem Fleische des Esels, und ihr Samen ist Pferdesamen.» (Jabmuth 98b) –
«Ein Mädchen von drei Jahren und einem Tag ist zum Beischlaf geeignet.» (Nidda 71a und weitere Stellen) –
«Ein nichtjüdisches Mädchen, das drei Jahre und einen Tag alt ist, darf ein Jude schänden» (Aboda zara 37a) –
«Ehebruch ist nur gegeben, wenn ein großjähriger Jude das Eheweib eines anderen großjährigen Juden verführt. Seiner eigenen Frau oder einem Nicht-juden gegenüber begeht der Jude keinen Ehebruch.» (Sanhedrin 52b) –
«Seine eigene Frau darf der Jude auf jede ihm beliebende Weise geschlechtlich mißbrauchen.» (Nedarim 20B) –
«Sobald der Messias kommt, sind alle (Nichtjuden) Sklaven der Israeliten.» (Erubin 43b) –
«Eine Israelitin darf einer Nichtjüdin keine Geburtshilfe leisten.» (Aboda zara 26a) –
«Weshalb sind die Nichtjuden schmutzig? Weil sie am Berg Sinai nicht gestanden haben. Als nämlich die Schlange der Eva beiwohnte, impfte sie ihr einen Schmutz ein; bei den Israeliten, die am Berge Sinai gestanden haben, verlor sich der Schmutz, bei den Nichtjuden verlor er sich nicht.» (Schabbath 146a) –
«Wenn jemand einen Israeliten ohrfeigt, ist es ebenso, als hätte er die Gottheit geohrfeigt.» (Synhedrin 58b) –
«Wenn sich ein Nichtjude mit der Thora befaßt, so verdient er den Tod.» (Synhedrin 59a) –
«Dem Israeliten ist es erlaubt, den Goj zu unterdrücken.» (Synhedrin 57b) –
«Den besten der Gojim sollst du töten.» (Aboda zara 26b und weitere Stellen) –
«Die Völker werden zu Kalk verbrannt. Gleich wie der Kalk keinen Bestand hat, sondern verbrannt wird, so haben auch die weltlichen Völker keinen Bestand, sondern werden verbrannt.» (Sotah 35b) –
«Was bedeutet der Berg Sinai? Der Berg, auf welchen der Haß gegen die Völker der Welt herabgekommen ist.» (Schabbath 89a) Anm. d. V.: Sinah bedeutet Haß; auf dem Sinai empfing Moses die zehn Gebote.
Diese Töne sind nicht nur verstaubte Ge-schichte: es sind Feststellungen und Anwei-sungen für gottesfürchtige Juden, nach wie vor in Kraft als Richtlinien für Leben und Politik. Bei besonderen Gelegenheiten äußern sich israelische Staatsmänner und Rabbiner gerne in ähnlichen Sentenzen über ihre Gegner. Rabbi Ytzak Ginsburg («Globe and Mail», Toronto, 03.06.1989, S.1):
«Das Töten von Palästinensern ist ge-rechtfertigt, weil das Blut von Juden und Nichtjuden nicht als gleichwertig angesehen werden kann.» –
Rabbiner Yaacov Perrin in seiner Grabrede für den Massenmörder Baruch Goldstein (London Times, 28.02.1994, S. 1):
«Eine Million Araber sind nicht soviel wert wie der Fingernagel eines einzige Juden.»
Unter dieser Voraussetzung ist natürlich auch ein Vermischungsverbot folgerichtig: Die «All-gemeine Jüdische Wochenzeitung» schreibt 08.10.1992, S. 3):
«Die Vermischung mit Nichtjuden ist die fürchterlichste Erscheinung für das jüdische Volk.»
Und das gilt sogar über den Tod hinaus:
«Eine gemeinsame Grabstätte für jüdisch-nichtjüdische Ehepaare ist nach jüdischem Religionsgesetz gänzlich ausgeschlossen.» (AJW/1905. 1994, S. 1)
Im Zusammenhang mit dem Gaza- und Iran-Krieg höre sich der Leser das an (ab Min. 15:39):
Endzeit – Der Netanjahu-Plan – YouTube
Der Gott der Juden, Christen und Moslems tritt also dem Rest der Welt mit dem Anspruch auf Alleinherrschaft gegenüber. Es soll zwar immer noch Leute geben, die nicht glauben wollen, daß diese drei Religionen denselben Gott anbeten, obwohl sie doch alle die Ring-parabel aus dem abrahamitischen Rührstück «Nathan der Weise» des Philosemiten Gotthold Ephraim Lessing kennen.
Sie sollten einmal die Rede lesen, die der heilige Papst Johannes Paul II. am 19. August 1985 vor islamischen Jugendlichen im marokkanischen Casablanca gehalten hat.
– Oder jenen Leitfaden für Religionslehrer, der von der lutherischen Kirche Berlin-Branden-burg herausgegeben wurde und der für das Gebet mit Kindern die Verwendung des Namens «Jahwe» vorsieht.
– Oder die Empfehlung jenes niederländischen katholischen Bischofs, in öffentlichen Gebeten den Gottesnamen «Allah» zu verwenden, um mißlaunige Muselmänner nicht zu erzürnen.
Bereits vor einem Jahrtausend hat der große jüdische Gelehrte Maimonides den Juden erlaubt, in einer Moschee zu beten, weil Allah und Jahwe derselbe Gott sei.
Man könnte noch vieles aufzählen, etwa die moslemi-schen Gebetsräume, die neulich im Vatikan eingerichtet wurden, angeblich für Gelehrte, die in der Vatikanischen Bibliothek studieren.
Jeder Pilger zum Moses-Berg Sinai – an der Südspitze der Sinai-Halbinsel – kennt nicht nur dessen zentrale Bedeutung für das Judentum, sondern auch die auf seiner Spitze befindliche islamische Moschee und die christliche Moses-kapelle.
Jehova ist ja kein Dummkopf. Er agierte bisher nach dem taktischen Prinzip «Getrennt mar-schieren, vereint schlagen». Jetzt ist der Zeit-punkt für das Schlagen gekommen.
Wenn er die drei Machtsphären der Juden, Christen und Moslems vereint, hat er als ernstzunehmende heidni-sche Gegner, da China durch die Lehren des Rabbinerenkels Karl Marx bereits paralysiert ist, nur noch Indien und Japan: die Hindus, Schintoisten und Zen-Buddhisten, und mit denen glaubt er wohl auch noch fertig zu werden. Wenn – ja wenn nicht im letzten Augenblick der europäische Polytheismus aus seiner Benommenheit erwacht und Nein! sagt.
Eigentlich seltsam, daß nicht die Juden Christen wur-den, um die Jesus ja geworben hatte und zu denen er nach eigener Aussage von seinem Vater gesandt war. Jesus hätte sie wenigstens teilweise von ihrem Judentum erlöst. Aber die Juden blieben, was sie waren, und es wurden die zu Christen gemacht, die es nicht nötig hatten: die Europäer. Man könnte das für absurd halten, wenn man nicht einen klugen Plan dahinter vermuten müßte.
Der boshafte Geist des Talmud scheint so alt zu sein wie das Judentum: Kürzlich hat man bei der Sichtung des Aushubmaterials von der Ausgrabung des Altars auf den «Berg des Fluches» (Berg Ebal, neben dem Berg Garizim, dem «Berg des Segens») im Westjordanland ein Bleiplättchen mit einer Fluchformel entdeckt.
Auch wenn man gerechterweise zugeben muß, daß es Fluchformeln in jeder antikem Religion gab, so ist es doch symptomatisch, daß dies nicht nur die älteste je gefundene hebräische Inschrift ist, sondern daß sie auch die älteste Nennung des Jahwe- oder Jehova-Namens enthält.
Er besteht hier nicht aus dem später ge-bräuchlichen Tetragramm JHWH, sondern aus den drei Buchstaben YHW. Eine Buchstabierung ergibt den Lautwert Jot We Han. Das Plättchen wird auf 1200 v. A. datiert und ist somit 400 Jahre älter als die bisher älteste Nennung des Jehova-Namens auf einer Stele des 9. Jahr-hunderts, die das Tetragramm trägt. Der Text besagt in lateinischer Umschrift:
«Arur Arur Arur – Arur La EL YHW Tamut Arur – Arur Mot Tamut Arur Le’ YHW – Arur Arur Arur»
Zu deutsch:
«Verflucht, verflucht, verflucht – Du wirst, verflucht durch Gott Jehova, sterben – Verflucht wirst du ganz sicher sterben; Verflucht durch Jehova – Verflucht, verflucht, verflucht.»
Das paßt zu einem Aufsatz des Zionisten Cheskel Zwi Klötzel in der Zeitschrift «Janus», Heft 2 (1912/13) mit dem Titel «Das große Hassen»:
«Wie wir Juden von jedem Nichtjuden wissen, daß er irgendwo in einem Winkel seines Herzens Antisemit ist und sein muß, so ist jeder Jude im tiefsten Grunde seines Seins ein Hasser alles Nichtjüdi-schen…» –
Wobei man allerdings beachten sollte, da0 der jüdische Haß die Actio ist, der Antijudaismus die Reactio …
Die Flüche setzen sich übrigens auch im Neuen Testament fort mit den Verfluchungen Jesu von Bäumen, Menschen und Städten. Als die Ein-wohner von Kapernaum auf seine Predigten nicht hören wollte, gab es Zeter und Mordio:
«Und du, Kapernaum, wirst du etwa bis zum Himmel erhöht werden? Bis zum Hades wirst du hinabgestossen werden.» (Luk. 10,15)
Und an die Leute gewandt:
«Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen; aber die Söhne des Reiches werden hinausgeworfen in die äußerste Finsternis; dort wird Heulen und Zähne-knirschen sein.» (Matth. 8, 11-12).
Daß der sanfte Heiland den Söhnen des Im-periums solches zudenkt, ist ja aus seiner Sicht verständlich, aber was konnte zum Beispiel der arme Feigenbaum dafür, daß Jesus gerade dann Feigen essen wollte, als es nicht die Jahreszeit dafür war?
Am Morgen, nachdem er auf seinem Esel in Jerusalem eingeritten war, hungerte ihn, aber er fand an dem Baum keine Feigen. Da ver-fluchte er ihn und ging zum Tempel, um die Taubenhändler und Geldwechsler aus dem «Haus seines Vaters», dem «Haus des Gebetes für alle Völker», hinauszuwerfen. Auf dem Rückweg sahen die Jünger, daß der Baum verdorrt war bis zur Wurzel (Mark. 11, 12-25; Matth. 21, 18-22).
NB: Wie anders mutet im europäischen Mythos die Geschichte des Fernhintreffers APOLLON an, der die Nymphe Daphne liebte und ver-folgte! Um sich seinen Werbungen zu entzie-hen, verwandelte sie sich in einen Lorbeer-baum. Aber Apoll, weit davon entfernt, sie zu verfluchen, heiligte den Baum, mit dessen Zweigen später die Sieger in den Pythischen Spielen bekränzt und damit ihrem Gott angenähert wurden.
EIN AKTUELLES JÜDISCHES GEBETBUCH
Ein guter Bekannter hat uns aus einer Kölner Synagoge ein aktuelles jüdisches Gebetbuch für den deutschsprachigen Raum mitge-bracht. Wir wollen daraus einige Texte mitteilen, die unsere obigen Betrachtungen ergänzen. Es handelt sich um einen Band, in dem in hebräischer Sprache und Schrift und deutscher Übertragung die Gebete für die Feiern im Jahres- und Lebenslauf enthalten sind:
„Siddur Schma Kolenu, ins Deutsche übersetzt von Raw Joseph Scheurer, veröffentlicht mit Unterstützung der Irene Bollag-Herzheimer Stiftung in Zusammen-arbeit mit der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich, Verlag Morascha Basel/Zürich 1997“.
Beginnen wir mit einer eher humoristischen Angelegenheit: Während in der jüdisch dominierten Welt seit 1945 Antirassismus, Feminismus und soziale Gleichberechtigung geradezu Kultstatus erlangt haben und die Diskriminierung weiblicher Wesen neben der Diskriminierung von Negern und der Leugnung des Holocaust als zuchthauswürdiges Ver-brechen gilt, beten die Juden in der Synagoge ungerührt ihr Morgengebet in folgender Weise – getrennt nach Geschlechtern:
Männer sprechen:
«Gelobt seist du, Ewiger, unser Gott, König der Welt, der mich nicht als Nichtjude erschaffen hat. Gelobt seist du, Ewiger, unser Gott, König der Welt, der mich nicht als Knecht erschaffen hat. Gelobt seist du, Ewiger, unser Gott, König der Welt, der mich nicht als Frau erschaffen hat.»
Frauen sprechen:
«Gelobt seist du, Ewiger, unser Gott, König der Welt, der mich nicht als Nichtjüdin erschaffen hat. Gelobt seist du, Ewiger, unser Gott, König der Welt, der mich nicht als Magd erschaffen hat. Gelobt seist du, Ewiger, unser Gott, der mich nach Seinem Willen erschaffen hat.»
Schwerwiegender als diese seltsamen Sprü-che, die von jedem Linken als rassistisch, sexistisch und asozial klassifiziert werden müssen, ist allerdings das rituelle «Aufheben von Gelübden – Hatarat Nedarim» an Feier-tagen wir Rosch Haschana oder Jom Kippur. In der Gebrauchsanweisung zum Gebet heißt es:
«Je drei Männer bilden ein Gericht, und der vierte trägt ihnen seine Bitte vor. Dieses Forum ist befugt, Gelübde aufzulösen.»
Der Trick ist also, einen Meineid oder den Bruch eines Gelöbnisses dadurch gegen-standslos zu machen, daß das Gelöbnis selbst aufgelöst wird. Der Bittsteller spricht folgendermaßen:
«Hört bitte, meine Herren, sachkundige Richter. Jedes Gelübde, jeder Schwur, jedes Verbot – oder andere dafür ver-wendete Ausdrücke wie Konam oder Cherem – alles, was ich gelobt oder ge-schworen habe in wachem Zustand oder im Traum, all das, was ich bei den heiligen Namen (Gottes), die wir nicht auslöschen dürfen, oder beim Namen J-H-W-H, gelobt sei er, geschworen habe, alle Arten von Nasiräertum, die ich auf mich genommen, sogar wenn es das Nasiräertum des Schimschon war, jedes andere Verbot, sogar das Verbot des Genusses, das ich mir oder anderen durch irgend einen Ausspruch auferlegt habe, durch den Ausdruck Cherem oder Konam, jede andere Verpflichtung, sogar die einer Mizwa, die ich als Gelübde, freiwillig, als Schwur, als Nasiräertum oder durch jeden anderen Ausspruch auf mich genommen habe, auch wenn es durch Handschlag bekräftigt wurde, jedes Gelübde, jede aus freiem Willen eingegangene Verpflichtung, jede durch Brauch nur angewöhnte Mizwa, jeder Ausspruch meines Mundes, alles was ich gelobt, was ich in meinem Herzen beschlossen habe bezüglich dem Ausüben von Mizwot, einem schönen Brauch, einer guten Sache, die ich schon dreimal getan ohne vorher zu betonen, daß dies kein Gelübde sei, betreffe es mich oder andere, Gelübde, die mir bewußt sind oder die ich schon vergessen habe – all das hier Erwähnte bereue ich von vornherein.
Ich erfrage und bitte euch – meine Verehrten – all das Erwähnte aufzulösen, da ich befürchte, ge-strauchelt zu sein, und nun, Gott behüte, das Verbot vom Nichteinhalten von Gelübden, Schwüren, Nasiräertum sowie andere Zusicherungen und Übereinkommen übertreten zu haben.»
Man bemerke, daß die Religion dem Juden sogar erlaubt, «von vornherein», also bevor es gebrochen wurde, das Versprechen zu bre-chen, indem das Versprechen als aufgehoben gilt.
Das im Text genannte «bereue ich» scheint sich gar nicht auf das Gebrochen-haben, sondern auf das Abgegeben-haben des Gelübdes zu beziehen. Das heißt: das Gelübde wird durch das Ritual aufgehoben, und deswegen kann es gar nicht – «Gott behüte» – gebrochen werden.
Wie vertrauenswürdig jüdische Versprechen, Zusi-cherungen und Schwüre sind, ist spätestens jetzt klar geworden. Beim dritten Beispiel aus unserem Gebetbuch wird das am Thema der staatsbürgerlichen Loyalität noch weiter exemplifiziert.
Man pflegt uns zu versichern, unsere jüdischen Mit-bürger seien unserem Staat gegenüber genau so treu wie jeder andere Bürger. Es ist also interessant zu hören, für welchen Staat, welche Armee und welchen Geheimdienst der Jude betet. Das Gebet am «Gedenktag – Jom Hasikaron» wird eingeleitet durch die Worte:
«Nach dem Minchagebet sagen Vorbeter und Gemeinde zum Gedenken an die in den Kriegen für das Land und den Staat Israel Gefallenen:
«Gott gedenke der Seelen der Soldaten des israelischen Verteidigungsheeres und der Seelen der Kämpfer der Untergrund-bewegungen, welche sich für die Heiligung des göttlichen Namens hergegeben haben. Er gedenke derer, die in den Kriegen Israels umgekommen sind und zum Er-stehen des Staates, der Erlösung des Volkes, des Landes und der heiligen Stadt Jeruschalajim beigetragen haben… Seien ihre Seelen im Bunde des Lebens aufge-nommen, bei den Seelen von Awraham, Jizchak und Jaakow… Erbarmungsvoller, in den Höhen thronender Gott, lasse sie unter den Fittichen Deiner göttlichen Gegenwart wahre Ruhe finden, im Range der Heiligen, der Reinen und der Helden, die im himmlischen Glanze leuchten – all die heiligen Seelen derer, die in all den Kriegen Israels gekämpft haben, in den Untergrundbewegungen und im Verteidigungsheer Israels … dafür beten wir für den Aufstieg ihrer Seelen … Der Ewige ist ihr Erbteil, im Garten Eden werden sie weilen, in Frieden auf ihrem Lager ruhen. Möge ihr Verdienst ganz Jisrael beistehen, ihren Anteil werden sie am Ende der Tage bekommen, und wir sagen Amen.»
Was wird ein jüdischer Bürger, erst recht ein jüdischer Soldat eines nichtjüdischen Staates tun, wenn sein Gastland, dessen Bürgerrecht er besitzt, in einen Krieg gegen Israel oder die Judenheit gerät?
Fängt man an zu verstehen, warum zu gewis-sen Zeiten Juden interniert wurden, «nur weil sie Juden waren»?
Langjähriger Vorsitzender des «Zentralrats der Juden in Deutschland» war Ignatz Bubis. Gefragt, ob er sich eher als deutscher Jude oder als jüdischer Deutscher fühle, antwortete er, er sei «ein Jude in Deutschland.» (taz, 25.07.1992)
Allerdings sei er ein Frankfurter Lokalpatriot. Das hatte freilich seinen guten Grund: Ignatz Bubis war nämlich ein umtriebiger Spekulant, ihm gehörten Teile des Frankfurter Rotlicht-viertels. Zum Dank dafür hat die Stadt die ehemalige Obermainbrücke in «Ignatz Bubis-Brücke» umbenannt.
Von BRD-Medien wurde er gerne als das «moralische Gewissen» Deutschlands bezeichnet. Die Leute haben Humor. Man könnte ja der Menschheit das Gespann Bubis-Epstein als die neuen Petrus und Paulus der jüdischen Moral präsentieren. –