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Wir machten aus Hitler
ein Monstrum, einen Teufel.
James Baker 

Der Wirklichkeit der „Aneignung fremden Hoheits-gebietes“, die Hitler verbrochen haben soll, und wie sie aussah 2. Teil.

Doch zuvor soll eine Schilderung von Dr. Jutta Rüdiger, die große Mädelführerin im Dritten Reich, uns auf den letzten Reichsparteitag der NSDAP 1938 führen.

In diesem glücklichen Reich – des Aufbaus nach den Zerstörungen durch das Versailler Vernichtungs-Diktat, der Volksgesundung, der Hilfsbereitschaft, der seelisch-geistigen Verwurzelung der Deutschen in ihrem Volkstum, besonders der Jugend in der reichen deutschen Kultur – erhalten wir tiefe Ein-blicke in das innenpolitische Streben der Führung.

Baldur von Schirach (ghettyimages)

In ihrem leichtlesbaren, lebendig geschriebenen Buch „Ein Leben für die Jugend“ (Adelinde) schildert sie u.a. auch Vorgänge auf den Reichsparteitagen und die tiefen Einblicke in das Denken des Führers Adolf Hitler und der Führer einzelner Gebiete, wie z.B. Baldur von Schirarchs, ihres Vorgesetzten im Bereich der Jugendführung.

So erfahren wir auch von dem Reichsparteitag im September 1938, dem letzten vor dem uns aufgezwungenen Krieg, Einzelheiten, die uns heutigen Deutschen von der seit 80 Jahren nach dem Krieg herrschenden Feindpropaganda und Ge-hirnwäsche verschwiegen bzw. lügenhaft verzerrt übermittelt wurden und werden.

Auf dem besagten Reichsparteitag waren unter anderen Jugendlichen auch 5000 Führerinnen des Bundes Deutscher Mädel (BDM) zugegen, die

Bamberger Dom (Wikipedia)

von der gesamten Bevölkerung … und bei Familien in Pri-vatquartieren herzlich aufgenommen worden waren …

Für den BDM fand abends eine ein-drucksvolle Feier vor dem Bamberger Dom statt. Auf dem Marktplatz wurde gesungen, und an Spielen nahmen auch die Einwohner Bambergs mit Freude und Humor teil.

Auf der Jugendkundgebung in Nürnberg wurde Adolf Hitler von 60.000 Jungen und Mädeln begeistert begrüßt. Erstmals sangen sie dort

„Deutschland, heiliges Wort,
du voll Unendlichkeit,
über die Zeiten fort,
seist du gebenedeit …“

Tanz der 5200 Mädel (Bild: Rüdiger)

Am 8. September, dem „Tag der Gemeinschaft“, haben zum ersten-mal in der Geschichte der Reichs-parteitage 5.200 Mädel auf der Zeppelinwiese Tänze vorgeführt und damit eine neue Note in den Ablauf der Veranstaltungen ge-bracht, die bisher durch Aufmarsch und Übungen des Arbeitsdienstes, der Politischen Leiter, der Hitler-Jugend, der Wehrmacht und der Polizei gekennzeichnet waren. Der „Illustrierte Beobachter“ schrieb damals:

„1938 war für den BUND DEUTSCHER MÄDEL Höhepunkt seiner Arbeit. Die Mädel ernteten auf dem Parteitag den stärksten Beifall. 5200 Mädel brachten durch Mädeltänze von lieblicher Schönheit und strahlender Buntheit in den Parteitag eine anmutige weibliche Note. Dadurch trat dieses Element erstmals neben die harte männliche Darstellung vorheriger Parteitage.

Es war die Stunde der jungen Mädel, die sich hier im Schaufenster der Nation be-währten und in so begeisternder Ein-dringlichkeit Ausschnitte ihrer Arbeit zeigten. Das Fluidum ihrer anmutigen Mädchenhaftigkeit ergriff alle Teilneh-mer.

Der Parteitag war der des BUNDES DEUTSCHER MÄDEL!“

Hier folgt nun die 2. angeblich „gewaltsame An-eignung fremden Territoriums“ durch Hitler, die des

Sudetenlandes

Wie war es wirklich:

Am 12. September

folgte die große Schlußrede des Führers vor dem Parteikongreß. Dabei kam er auf das brennendste Thema der damaligen Zeit zu sprechen, die Lage der nationalen Minder-heiten in der Tschecho-Slowakei, die, obwohl sie zusammen die Majorität in diesem Staat ausmachten, von den Tschechen politisch beherrscht und ihrer Rechte beraubt wurden. Wörtlich führte er aus:

„Unter der Mehrheit der Nationalitäten, die in diesem Staat unterdrückt werden, befinden sich auch dreieinhalb Millionen Deutsche, also ungefähr so viel Men-schen unserer Rasse, als auch Dänemark Einwohner hat …

Die Zustände in diesem Staat sind, wie allgemein bekannt, unerträgliche … Dieses Elend der Sudetendeutschen ist ein namenloses. Man will sie vernichten.

Menschlich werden sie in unerträglicher Weise unterdrückt und entwürdigend behandelt … ich stelle die Forderung, daß die Unterdrückung der dreieinhalb Millionen Deutschen in der Tschecho-Slowakei aufhört und an dessen Stelle das freie Recht der Selbstbestimmung tritt.“

Das war also die gewaltsame Aneignung des deutsch besiedelten Sudetenlandes? Nein, es war die Fürsor-ge für die Angehörigen eines vom Mutterland abge-trennten Volksteiles, der Hilfe brauchte. Aber ir-gendwie brach sich bei den Deutschen dieses letzten Reichsparteitages der Nationalsozialistischen Deut-schen Arbeiter-Partei die Sorge vor einem bevorste-henden Krieg Bahn. In Eile packten Schirach und andere die Koffer. Rüdiger:

Gott sei Dank ging die Sache damals glimpf-lich aus. Auf Druck Englands und Frankreichs stimmte die tschecho-slowakische Regierung wenige Tage später der Abtretung der sude-tendeutschen Gebiete an Deutschland zu, und Ende September wurden auf der Münch-ner Konferenz zwischen Deutschland, Italien, England und Frankreich Etappen und Zeitplan dieser Übergabe vereinbart.

Am 1. Oktober 1938 marschierte unter dem Jubel der dort lebenden Deutschen die Wehr-macht in das Sudetenland ein. Es war ein großes Erlebnis für mich, wenig später die wunderschöne Landschaft des Elbsandstein-gebietes, Marienbad und Franzensbad, Orte, an denen schon Goethe geweilt hatte, und deren Menschen, insbesondere die Jugend, besuchen zu dürfen.

3. Südtirol

Die Südtiroler müssen bis heute darauf warten, „heim ins Reich“ kommen zu dürfen. Das Reich gibt es nicht mehr, es hat den gegen es aus Neid geführ-ten Vernichtungs-Krieg nicht überstanden, und der Rest, der uns verblieben ist, ist seit der Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 nicht mehr frei, ist gründlich gehirngewaschen, hat alle Liebe zu sich selbst verloren und kümmert sich um die abgetrenn-ten Volksteile nicht.

So leiden die Südtiroler bis heute unter der Herr-schaft Italiens. Aus politischem Kulkül überließ Hitler das wertvolle, urdeutsche Land seinem Mitstreiter Mussolini. Ihre „gewaltsame Aneignung“ blieb aus. Geben wir dem hochedlen Völkermörder Winston Churchill das letzte Wort:

Dieser Krieg wird wegen der Stärke des Deutschen Volkes geführt, das ein für alle Mal zu Brei gemacht werden muß.

Fortsetzung mit Jutta Rüdiger folgt

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