Die „dunkelste Zeit Deutschlands“ von innen erleuchtet – 4. Teil
Sonntag, 3. August 2025 von Adelinde |
Wir achten jede Jugend,
die mit voller Hingabe
ihrer Nation dient!
Jutta Rüdiger
Die propagandistisch als „dunkelst“ geziehene Zeit Deutschlands soll einzigartig nationalistisch, ja chauvinistisch, rassistisch gewesen sein. Suchst du im Weltnetz zu diesen Begriffen Näheres, erfährst du durch die Bank nur Verachtenswertes zur NS-Zeit.
Es ist bekannt, daß die Deutschen im Nationalso-zialismus rassenbewußt waren. Nun hat das Ras-senbewußtsein seinen Ursprung allerdings nicht in Deutschland und nicht erst in der NS-Zeit, wie wir bei Wikipedia erfahren:
Joseph Arthur de Gobineau oder Joseph Arthur, comte de Gobineau (* 14. Juli 1816 in Ville-d’Avray bei Paris; † 13. Oktober 1882 in Turin) war ein französischer Diplomat, Schriftsteller und Rassen-ideologe. Seine allgemeine Bekanntheit verdankt er dem „Versuch über die Ungleich-heit der Menschenrassen (Essai sur l’inégalité des races humaines, 1853–1855)“.
Nun, wer Augen im Kopf hat, sieht den Menschen ihre Rassenzugehörigkeit an. Während mit Hingabe Hunde- und Pferderassen gezüchtet und „Stamm-bäume“ der Rassenzugehörigkeit der Lieblinge ge-führt werden, wird heutzutage Blindheit gefordert, wenn es sich um das Thema Menschen-Rassen handelt. Es wird behauptet, es gäbe keine Men-schen-Rassen.
„Alle Menschen sind gleich,“
heißt das Diktat. Auch „Wissenschaftler“ hüten sich, das Wort Rasse in die Feder oder den Mund zu nehmen.
Die Darlegungen Gobineaus aus dem 19. Jahrhundert dagegen hatten rasch An-klang gefunden in ganz Europa, so auch bei dem Engländer Houston Steward Chamberlain, der seit Beginn des ersten Weltkriegs Aufsätze veröffentlichte, die besonders gegen sein Mutterland Eng-land gerichtet waren. Den britischen Kriegseintritt auf Seiten der Entente charakterisierte er als Verrat an der gemeinsamen „Rasse“.
Wer will ihm da widersprechen? Die Angelsachsen sind – wie ihr Name schon sagt – Nachfahren der Angeln aus Schleswig-Holstein und der Nieder-sachsen. Ihre Ähnlichkeit mit uns Deutschen fiel mir schon als 10-Jähriger auf, als die britische Besat-zung im Mai 1945 in Hamburg einzog.
Sehr bald kam eine blonde Engländerin, deren Ehe-mann als Offizier mit seiner Familie in unserer Nähe eine Villa besetzt hielt und dafür die deutschen Eigentümer in den Keller verwiesen hatte, zu meiner Großmutter, einer genialen Damenschneiderin, um sich von ihr ein Kleid nähen zu lassen.
Sie konnte kein Deutsch, meine Großmutter kein Englisch, aber irgendwie einigten sie sich auf den Vorschlag der Engländerin anzuerkennen, daß es in jedem Volk „Gute und Böse“ gäbe. Jedenfalls zog die Engländerin höchst zufrieden mit dem Werk einer Deutschen vondannen.
Angesichts des Zerstörungswerks der „Tommies“ in unserer Heimatstadt Hamburg und in den Städten ganz Deutschlands fiel es meiner Großmutter sicht-lich schwer, hier ein Gleichgewicht des Bösen der Deutschen mit dem der Engländer zu sehen. Die Engländer selbst aber mußten ja auch erst zu ihren perversen Untaten am Brudervolk der Deutschen getrieben werden. Die wirklich Schuldigen sind ihre Führer wie Winston Churchill und dessen interna-tional agierende weltmachtgierige Hintermänner.
Es war auch kein Deutscher, der auf die Idee kam, eine Herrenrasse unter der Menschheit auszuma-chen. Neben dem Franzosen Gobineau schrieb auch der Engländer Houston Stewart Chamberlain längst vor Erscheinen des Nationalsozialismus Artikel und Bücher über die Rassen und ihre Bewertung.
Der begeisterte sich im 19. Jahrhundert für das Deutschtum, so daß er nach Deutschland zog und eine Tochter des von ihm verehrten Richard Wagner heiratete.
Seit Beginn des Ersten Weltkriegs veröffent-licht Chamberlain Aufsätze, die besonders gegen sein Mutterland England gerichtet sind. Den britischen Kriegseintritt auf Seiten der Entente charakterisiert er als Verrat an der gemeinsamen „Rasse“. (dhm.de/lemo)
So war die
… starke Befürwortung der Rassenhygiene vor 1933 … kein spezifisch deutsches Phä-nomen. In vielen Ländern Europas und Amerikas wurden Rassenhygiene und Sterili-sierung geistig Behinderter als ein Instrument staatlicher Sozialpolitik angesehen. (Wikipedia)
So erfahren wir denn in der Beziehung bei Dr. Jutta Rüdiger, der obersten Mädelfüh-rerin im Dritten Reich,
wie die Rassenfrage in der Hitler-Jugend gesehen wurde. Bekannt war, daß das Deutsche Volk durch Verschmelzung ver-schiedener europäischer Rassen entstanden war und dadurch eine „Eigenart“ entwickelt hatte. Zu diesem Volk und seinem Volkstum sollte jeder Deutsche stehen, aber auch andere Völker achten.
Der Begriff „Herrenrasse“ wurde von der Ju-gend abgelehnt, da keine Rasse als besser, sondern nur als andersartig zu bezeichnen ist. Weil das Volk, wie beispielsweise Eduard Spranger es ausgedrückt hat, aus einer Kette von Generationen besteht, ist jeder Einzelne als Glied dieser Kette für die Zukunft seines Volkes verantwortlich.
Nun schildert Rüdiger Begegnungen mit Jugendver-bänden verschiedener europäischer Völker:
Nachdem bereits 1940 an den Winterkampf-spielen in Garmisch-Partenkirchen italieni-sche und rumänische Jugend-Abordnungen teilgenommen hatten, wurde ich Ende Fe-bruar zum Besuch der weiblichen Jugend Rumäniens eingeladen. Die Zeitschrift „Das deutsche Mädel“ vom März 1940 gibt meinen Besuch lebendiger wieder, als mein Gedächt-nis es heute vermag:
„Wir fliegen! Von Berlin nach Bukarest. Ein herrliches Landschaftsbild bietet der Flug über die tiefverschneiten Klüfte der Karpaten … dann erblicken wir weit das Häusermeer von Bukarest. Wir sind am Ziel.
Eine Ehrenformation der weiblichen ,Wacht des Landes‘ steht zur Begrüßung der Reichsreferentin angetreten. Dane-ben sticht das Braun der HJ-Uniformen und der BDM-Kleidung der reichsdeut-schen Jugend ab.
Aus jungen Kehlen tönt der Reichsrefe-rentin beim Verlassen des Flugzeuges ein schallendes ,Heil‘ entgegen. Es war ein überaus herzlicher Empfang für den eine Woche währenden Besuch.
Die rumänische Staatsjugend hatte ein umfangreiches Programm aufgestellt, um ihren Gästen einen Einblick in die straffe, festgefügte Erziehung der neuen rumäni-schen Jugend zu bieten.
In zahlreichen öffentlichen Empfängen bei hohen und höchsten politischen Persönlichkeiten RUMÄNIENS kam die große Bedeutung zum Ausdruck, die man dem Besuch der Führerin der gesamten deutschen Mädel in Rumänien beimaß …
Am selben Tag wurde auch die Führer-schule in BREAZA besucht. Die Mädel zeigten einen frohen Heimabend. Sie schöpften aus dem reichen Schatz ihrer bodengebundenen Kultur.
Herzlich war der Abschied von unseren rumänischen Kameraden, vor allem von der Führerin der weiblichen Jugend Ru-mäniens …, die uns die ganze Zeit über begleitet hatte.
Das kameradschaftliche Verstehen zwischen Hitler-Jugend und ,Straja Tarii‘, das sich in den letzten Jahren immer mehr entwickelt hat, wurde durch den Besuch der Reichsreferentin – gerade jetzt mitten im Krieg – noch mehr ver-tieft.
Wir haben diese neue rumänische Staatsjugend gesehen und voll und ganz ihre große Zielsetzung verstanden. Die BDM-Reichsreferentin Jutta Rüdiger hat unsere Gefühle gegenüber der in die Zukunft drängenden rumänischen Jugend zum Ausdruck gebracht, als sie folgen-den Satz in das Gästebuch einer Führe-rinnenschule eintrug:
,Wir achten jede Jugend, die mit voller Hingabe ihrer Nation dient!‘“.
Dazu bemerkt Jutta Rüdiger, diese Eintragung in das Gästebuch
bezeugt gegenüber heute verbreiteter Auf-fassung, daß wir Nationalgefühl nicht als etwas Trennendes zwischen den Völkern, sondern als einigend und verbindend emp-fanden.
Wir wollten mit keiner Jugend zusammenar-beiten, die ihr Vaterland nicht achtete.
Die bald darauf folgende Reise führte sie ebenfalls im Jahre 1940 mit ihrer Mädelabordnung nach Preßburg (Bratislava), der Hauptstadt der Slowakei:
Sehr beeindruckend war für mich auch der Empfang in einem slowakischen Dorf, wo der Pfarrer und eine Jugendgruppe mich ausge-sprochen herzlich mit Brot und Wein will-kommen hießen. Die Jugendlichen sangen Lieder und führten Spiele und Tänze ihrer Heimat vor.
Die Slowaken hatten erst ein Jahr zuvor ihre Unabhängigkeit von den Tschechen, die sie nicht sehr liebten, erhalten und lebten jetzt in einem eigenen Staat unter der Führung von Tiso, einem katholischen Geistlichen. Sie hat-ten diese Selbständigkeit unter der Mitwir-kung des Deutschen Reiches erhalten und brachten ihre Dankbarkeit für diese Hilfe durch besondere Freundlichkeit zum Aus-druck …
Die Fahrt ging weiter:
Unterwegs kamen wir schon durch Dörfer, in denen die deutsche Bevölkerung am Wegrand stand und mir zuwinkte. Ich stieg wiederholt aus dem Wagen und begrüßte sie. Männer, Frauen und Kinder, Kriegervereine, Turner, Feuerwehrleute: alle waren angetreten, und immer wieder erging an mich die Bitte:
„Sagen Sie dem Führer, daß er uns auch noch heimholen soll ins Reich.“
… Ich vergesse nie, wie die Jugend zum Ab-schied sang:
„Wir tragen das Vaterland in unsern Herzen.“
Obwohl bereits im April 1940 Norwegen und Dä-nemark von deutschen Truppen besetzt worden waren,
wurde bald die Zusammenarbeit mit der Jente Hirt, der Jugend der von Vidkun Quisling ge-führten National Samling Norwegens, aufge-nommen.
Quisling hatte in den zwanziger Jahren zu-sammen mit dem bekannten Polarforscher Fridtjof Nansen, der als Oberkommissar des Völkerbundes Hilfsaktionen für die hungern-de Bevölkerung in der Sowjetunion organi-sierte, die von Moskau beherrschten Men-schen in einem unvorstellbaren Elend erlebt und später die Überzeugung gewonnen, nur Adolf Hitler könne Europa vor dem Bolsche-wismus bewahren.
Daher war er zu einer engen Zusammenarbeit mit Deutschland bereit. Er schenkte Adolf Hitler ein kleines silbernes Wikingerschiff mit der Aufschrift:
„Adolf Hitler, dem Führer aller Germanen – Vidkun Quisling.“
Weiter lesen wir bei Rüdiger, wie die Jugend Flan-derns sich Deutschland besonders verbunden fühlte. Sie wurde
als einzige Jugendorganisation aus einem anderen Land in die Hitler-Jugend aufgenom-men und trug nur zu der üblichen Uniform den Flämischen Löwen auf dem Ärmel.
Viele Mädel, vor allem Jungmädel der neuen Gebiete, kamen freiwillig in unsere Reihen, wirkten doch die Begeisterung und der Schwung der HJ und des BDM mitreißend auf sie. Immer wieder mußte ich den Mädeln in den Grenzgebieten versichern, daß sie nun nicht mehr allein in ihrem Volkstumskampf seien, sondern einer großen und allumfas-senden Jugendgemeinschaft des Reiches angehörten, die jederzeit bereit war, ihnen in Kameradschaft zur Seite zu stehen.
Wie sie die Menschen in den von Deutschland nach dem Versailler Diktat 1919 abgetrennten Gebieten nicht vergessen hatten, so besuchten sie Danzig und Westpreußen sowie das Wartheland. In Danzig sah sie, wie
die Jungen und Mädel nun doppelt glücklich darüber waren, daß sie und ihre Heimatstadt wieder unmittelbar zu Deutschland gehörten. Auch der Besuch im westpreußischen Marien-werder war für mich besonders interessant. Dort war meine Mutter geboren …
Der Regierungspräsident von Westpreußen, Freiherr von Keudell, der viel Verständnis für die Jugend hatte, mit ihr verbunden war und ihr hilfreich zur Seite stand, führte mich per-sönlich durch dieses geschichtsträchtige Land.
Die deutschen Mädel des Warthelandes, die viele Jahre lang und vor allem in den letzten Monaten vor der Befreiung furchtbar unter der polnischen Herrschaft leiden mußten, waren in der Entwicklung ihrer Jugendarbeit verständlicherweise nicht so weit wie die Danziger Jugend, aber voller Bereitschaft, ihr Bestes für ihr Vaterland zu geben …
In Eupen-Malmedy wollten sie mir beweisen, daß sie genauo gut wie ihre Kameradinnen im Altreich Kasperl-Theater für Kinder spielen konnten. Als ich andächtig vor dem sich öff-nenden Vorhang saß, rief das Kasperle plötz-lich:
„Und nun singen wir zunächst das Lieblingslied der Reichsreferentin!“
Ich war gespannt, was nun kommen würde:
„An dem reinsten Frühlingsmorgen ging die Schäferin und sang“ von Goethe.
Alles in allem entsteht vor unserem geistigen Auge, was es als das von uns Später-Geborenen nicht selbst mitansehen durfte, das Bild einer Zeit, die heute in Grund und Boden verteufelt wird und denen, die noch ebenso volkstreu und heimatver-bunden denken wie einst unsere Vorgänger im Dritten Reich und sich dementsprechend äußern, die Polizei ins Haus geschickt wird wegen „Volksverhet-zung“, „Rechtsextremismus“, „Rassismus“. Das Kunstwort „Nazi“ gilt als besonders vernichtend.
Es ist Zeit, sich die Scheuklappen abzustreifen, den Blick zu befreien und die Wirklichkeit mit eigenen Augen und nicht durch die heute verordnete Brille des Linksextremismus zu erkennen.
Fortsetzung folgt

