Mit Glaubens-Suggestionen wird die Welt regiert
Mittwoch, 25. Februar 2026 von Adelinde
Walter Löhde
schreibt in seinem Beitrag „Mathilde Ludendorff und die überstaatlichen Mächte“ in der „Festschrift zum 80. Geburtstag Mathilde Ludendorffs“:
Wer die Rituale, Lehren und Kulte von Prie-sterreligionen, Mysterienverbrüderungen, Geheimorden, Freimaurerlogen und dergl. okkulten Vereinigungen ältester, alter und neuer Zeit unvoreingenommen durchforscht, könnte dem Urteil des deutschen Kulturhi-storikers Johannes Scherr zustimmen, der sagte:
„Was ist der menschlichen Narrheit un-möglich? – Die Geschichte der Religion strotzt ja förmlich von der Verübung von Narreteien, die, so sie nicht unwider-sprechlich dokumentiert wären, jeder Mensch von fünf gesunden Sinnen für unmöglich erklären würde.“ *
*) Hammerschläge und Historien, Zürich 1878, S. 398
Dazu Löhde:
Diese „Narreteien“ haben indessen im Laufe der Geschichte nicht nur teilweise namenlo-ses Elend über die Menschheit gebracht, – man denke an Religionskriege und deren Auswirkungen oder Revolutionen mancher Art – sie haben auch das Schicksal einzelner Menschen, ja ganzer Völker entscheidend beeinflußt.
Dabei ist, wie Löhde zu Recht einwendet, noch rätselhafter
wohl die Gefolgstreue, die unwandelbare Anhänglichkeit, die sklavische Gehorsams-pflicht, welche die Angehörigen derartiger Vereinigungen an ihre Priester oder Oberen bindet und sie veranlaßt, allen deren Wei-sungen widerspruchslos zu folgen, sollten diese noch so sonderbar, ja, unter Umstän-den sogar – nach normaler Bewertung – verbrecherisch sein …
Die Anziehungskraft aller solcher Logen und Geheimorden beruht in der Mystik, dem „Nu-minosen“, das auf besonders dafür veranlagte Menschen fast unwiderstehlich wirkt. Der Begriff des „Numinosen“ ist von Rudolf Otto in seinem Buch „Das Heilige“ näher erläutert. Er umfaßt eine spezifisch religiöse Kategorie des Irrationalen.
… Dabei ist diese Bindung an das Numinose nicht etwa mit der Vorstellung an einen persönlich oder unpersönlich vorgestellten Gott geknüpft. Das ist zum Verständnis der Freimaurerei sehr wichtig. „Gott“ wird in der Freimaurerei bekanntlich als der „Baumeister der Welt“ bezeichnet.
Für den Freimaurer bilden die Rituale, die maurerischen „Kleinodien“ und „Werkzeuge“, die Zeichen, Symbole und Zahlen das Numi-nose, durch das er an die Eide und die Loge gebunden wird.
Das Numinose bindet den Freimaurer und Okkulten in allem seinen Denken und Han-deln genau so wie den einfachen Christen sein Glaube, seine Heiligtümer, Statuen und Altäre an seine Kirche.
Einer der Revolutionäre von 1848, Friedrich Kapp, der nach den USA ausgewandert war, schrieb über die ungewöhnliche Verbreitung der Geheimorden und Logen in den USA:
Geheimniskrämerei und Ordenswesen üben auf die Eisenteile des amerikanischen Blutes eine wahrhaft magnetische Wirkung aus. Der Zudrang zu dem neuen Orden wurde daher ein ungeheurer, und die Logen schossen im Süden und im Norden wie Pilze nach einem Gewitterregen empor.*
*) Friedrich Kapp: „Geschichte der Sklaverei in den Vereinigten Staaten von Amerika“, Hamburg 1861, S. 402
Als sich in gleicher Weise das Logen- und Geheim-ordenswesen in Europa auszubreiten begann, schrieb Ernst Moritz Arndt:
Mystische und gaukelnde, ehrliche und trü-gerische Verbrüderungen, die zum Teil nur den Mantel einer unschuldigen Mystik an-nahmen, während sie etwas ganz anderes trieben, entstanden zu dieser Zeit, und man-cher Fromme, von einem geheimen Bewußt-sein getrieben, manche Schwachköpfe, die in solchen Brüderschaften den Stein der Weisen oder doch Wahrheit und Ruhe zu finden hofften, gesellten sich ihnen zu.
So entstanden oder wuchsen doch immer mehr, wie das Jahrhundert ablief, Freimaurer, Illuminaten, Rosenkreuzer, Swedenborgianer und eine Menge anderer geheimer Gesell-schaften, die sich in der Zahl verlieren und deren jede sich geheimer Offenbarungen und hoher Mysterien rühmte.*
*) Ernst Moritz Arndt: Germanien und Europa, Altona 1803, S. 133
Löhde weiter:
Es lag also sehr nahe, daß die in den Hoch-graden sitzenden, den Mitgliedern der Ge-heimorden meist völlig unbekannten Oberen diese Orden, sobald sie zahl- und einfluß-reich genug waren, zum Erreichen bestimm-ter politischer Ziele verwerteten …
Nach dem Zusammenbruch des politischen Papsttums – äußerlich erkennbar durch die Erstürmung Roms i.J. 1527 – trat der Jesui-tenorden mehr und mehr in den Vordergrund. Er ergriff die eigentliche Leitung der katholi-schen Kirche, begann eine energische Re-katholisierung der protestantischen Länder und brachte den Papst unter seine Botmäßig-keit.
Der Jesuitismus entwickelte sich zu einer überstaatlichen Macht, d.h. der Orden wirkte in den Nationalstaaten religiös und handelte über sie hinaus politisch, so daß er mit der Religion Politik und mit der Politik Weltreli-gion betrieb.
Damit verwirklichte er das hierarchische Ideal einer Weltreligion und sicherte deren Be-stand, während er die Völker durch die Für-sten beherrschte.
Die wachsende Macht des Jesuitismus wurde so drückend, daß sich mit Beginn des 18. Jahrhunderts die Freimaurerei organisierte, um – ebenfalls als überstaatliche Macht – dem Jesuitismus zu begegnen und ihrerseits die Fürsten zu gewinnen.
Löhde:
Unwillkürlich denkt man daran, daß das deutsche Volk schon einmal 30 Jahre lang einen … Glaubenskrieg im Sinne der Herr-schaftansprüche überstaatlicher Mächte, besonders Roms, geführt hat, ein Krieg, den der päpstliche Legat Alexander in seinem Bericht über den Reichstag in Worms (1521) bereits kommen sah …:
„Wenn wir auf dem Reichstag nichts Ausgezeichnetes bewirkt haben, so ist doch gewiß, daß wir durch dieses Edikt in Deutschland eine große Schlachtbank aufrichten, auf welcher die Deutschen selbst gegen ihre Eingeweide wütend in ihrem eigenen Blut erstickt werden.“*
*) Ludwig von Seckendorf: „Commentarius de Lutheranismo“, Francof. et Lips 1692, I, Seite 43
Der Jesuit Koch:
Nicht selten hat man den Freimaurerbund mit dem Jesuitenorden verglichen. Nicht mit Un-recht; denn beide verhalten sich zueinander wie Pol und Gegenpol.
Beide Verbindungen stammen aus der Periode des untergehenden Mittelalters: Während der Jesuitenorden sich für die mittelalterliche Idee der kirchlichen Hierarchie (Priesterherr-schaft) begeisterte, fingen die Freimaurer an, in ihrer Weise an dem großen Neubau der modernen Gesellschaft zu arbeiten.
Beide Vereine haben sich von Anfang an über die lokale und nationale Beschränkung er-hoben, der Jesuitenorden als ein christliches Institut, die Freimaurerei als ein rein mensch-licher Verein …
Die Gegner fanden sich; im 18. Jahrhundert, dem Aufklärungs- und Geheimbund-Jahr-hundert, sammelten sie sich unter dem Zeichen der Maurer, und bald stellten sie eine Macht ins Feld, nicht minder geschlossen, nicht minder zielbewußt als die des Geg-ners, stärker aber dadurch, daß diese Macht nicht im hellen Tageslicht wirkte, sondern in dem geheimnisvollen Zwie- und Dämmerlicht der Logen. Diese Macht hatte ihre Verbünde-ten an jedem Hof; an jedem „aufgeklärten“ Bischofsitz, in jedem Domkapitel saßen ihre Getreuen.*
*)Koch S. J.: Jesuitenlexikon, Paderborn 1934
Erich Ludendorff hat nach seiner Entlassung als Feldherr des 1. Weltkrieges durch den von der Linken beeinflußten Kaiser Wilhelm II. sich der Auf-klärung des Volkes zugewandt. Zunächst schrieb er sein überaus lesenswertes Buch „Meine Kriegserin-nerungen“, ehe er sich der Erforschung der im Hintergrund treibenden Kräfte in der Politik zu-wandte und die Völker aufklären konnte.
War er den völkerfeindlichen Überstaatlichen als geliebter und verehrter Feldherr des Deutschen Volkes schon ein Dorn im Auge, so steigerte sich deren Haß auf ihn, als er ihre Geheimnisse aufdeckte.
Als seine Frau, die Philosophin Mathilde Ludendorff, als Psychiaterin auch noch die Abrichtungsmethoden in den Orden aufdeckte, beschrieb und beurteilte, kannte der Haß der ins helle Licht gestellten Dunkel-männer keine Grenzen. Erich Ludendorff:
Es ist für die Völker höchste Zeit, daß sie das Wirken der überstaatlichen Mächte erken-nen. Sie stehen ihnen mit gewalti-gen Waffen gegenüber, sofern sie das Rasseerbgut wieder in sich sprechen las-sen, die Gefahren, die es birgt, erkennen und zu arteigenem Gotterleben zurück-kehren …
Die Völker bleiben die hauptverantwortli-chen Geschichtegestalter, und ihre Schuld ist es, wenn sie sich mißbrauchen lassen, weil sie aus der Geschichte nichts lernen.
Während also der Feldherr Erich Ludendorff das politische Wirken der Geheimorden auf-klärend darstellte, zeigte die Psychiaterin Dr. Mathilde Ludendorff die seelischen Bedin-gungen und Voraussetzungen, unter denen ein Mensch diesen Orden hörig wurde.
Damit zeigte sie die Ursachen der verderbli-chen Wirkungen. Erst die Erkenntnis dieser seelengesetzlichen Tatsachen, deren Zer-gliederung und ihre Beziehung auf das Treiben der Geheimorden – der okkulten Mystik, der Rituale, der Zeichen und Eide – konnte deren Wirksamkeit aufheben, indem es die künftige Gefolgschaft schützte – immunisierte – und die bisherige zu heilen vermochte.
Die Geheimorden – Freimaurerei und Jesui-tismus – waren bereits oft gerandmarkt und bekämpft worden. Vergebens. Man erschöpf-te sich eben an den unheilvollen Wirkungen, aber man erkannte die Ursachen nicht.
Die Psychiaterin Dr. med. Mathilde Luden-dorff zeigte zuerst den ungeheuren, ja, man kann sagen den verbrecherischen Seelenmiß-brauch durch die Ordensdressur, bzw. das Ordensritual, der mit den gläubigen, durch das Numinose angezogenen Menschen vor-genommen wurde, die sich den Ideologien der Geheimorden vertrauensvoll hingegeben hatten.
Sie wies den Ablauf der seelischen Ketten-reaktionen nach, der ursprünglich freie, denkfähige Menschen zu hörigen, willenlosen Werkzeugen entwürdigte, so daß sie – wie es die Satzungen des Jesuitenordens ausdrücken sich
„leiten und regieren lassen müssen, gerade als wenn sie ein Leichnam wären … oder ähnlich wie der Stock eines Greises, welcher jedem, der ihn in der Hand hält, dienstbar ist, wo auch immer und wozu er ihn gebrauchen will…“*
*) Summarium Const. § 36; Inst. II. pag. 73.
Der Philosoph Arthur Schopenhauer hatte schon die Suggestionen des Religionsunterrichts in den Schu-len gegenüber unmündigen Kindern aufs Korn ge-nommen. Er schreibt in Parerga und Paralipomena, 2, 15:
Die Religionen wenden sich ja eingeständlich nicht an die Überzeugung mit Gründen, son-dern an den Glauben mit Offenbarungen. Zu diesem Letzteren ist nun aber die Fähigkeit am stärksten in der Kindheit: Daher ist man vor allem darauf bedacht, sich dieses zarten Alters zu bemächtigen.
Hierdurch, vielmehr noch als durch Dro-hungen und Berichte von Wundern, schlagen die Glaubenslehren Wurzel. Wenn nämlich dem Menschen in früher Kindheit gewisse Grundansichten und Lehren mit ungewohnter Feierlichkeit und mit der Miene des höchsten, bis dahin von ihm noch nie gesehenen Ern-stes wiederholt vorgetragen werden, dabei die Möglichkeit eines Zweifels daran ganz übergangen oder aber nur berührt wird, um darauf als den ersten Schritt zum ewigen Verderben hinzudeuten – da wird der Ein-druck so tief ausfallen, daß in der Regel – das heißt in fast allen Fällen – der Mensch beina-he so unfähig sein wird, an jenen Lehren wie an seiner eigenen Existenz zu zweifeln …
Das haben sie bloß dem zu danken, daß die Erziehung in den Händen der Geistlichen ist, welche Sorge tragen, ihnen sämtliche Glau-bensartikel in frühester Jugend so einzu-prägen, daß es bis zu einer Art partiellen (teilweiser) Gehirnlähmung geht.
Diese Gehirnlähmung nennt Mathilde Ludendorff nach Prof. Kraepelin, ihrem einstigen Lehrer, „induziertes Irresein“. Schopenhauer ergänzte später:
Durch stetes Vorsagen, von Jugend auf, kann man jeden Aberglauben dem Menschen als fixe Idee einpfropfen. Wenn die Welt erst ehrlich genug geworden sein wird, um Kin-dern vor dem 15ten Jahr keinen Religions-unterricht zu erteilen, dann wird etwas von ihr zu hoffen sein.*
*) A.S., handschriftl. Nachlaß, herausgg. v. Ed. Griesebahc, Leipzig 1892, 4. Bd. S. 248/9, §§ 404, 410
Dazu Mathilde Ludendorff:
Der Religionsunterricht im engeren Sinne setzt das Kind dauernd unter Wachsugge-stionen und kann so auf dem Gebiet des Glaubens bei vielen eine Insel der Denk- und Urteilslähmung erzeugen. Ein so Erkrankter benimmt sich, sobald es sich um dieses Gebiet handelt, von nun an so denkunfähig wie ein durch Krankheit oder Geburt Ver-blödeter.
Durch Feuer und Schwert war es möglich, unseren Vorfahren die neue, fremde Religion aufzuzwingen, und der eingeweihte Jude Eli Ravage erklärt uns Gojim, wer und was hinter dieser Religion stand, falls man nicht selbst einmal in die Bibel hinein-schaut, in der man alle Absicht, die Völker zu bezwingen, geschrieben liest:
Wir (Juden) haben euch ein fremdes Buch und einen fremden Glauben aufgebürdet, der mit Eure angeborenen Geist im Widerspruch steht … Wir haben Eure Seele gespalten …
So ist es, und mit ihrer Einwirkung sind Jesuitismus und Freimaurerei von jüdischer Weltanschauung durchsetzt. Und die „Allgemeine Wochenzeitung der Juden in Deutschland“ brachte am 27.1.1956 die Worte, die der bekannte Rabbiner Dr. Leo Baeck, Ehrenpräsident der rein jüdischen Bnai-Brith-Loge bei seiner Rede anläßlich der Installation der „Distriks Großloge Kontinental-Europa XIX“ am 14.9.55 in Basel sprach:
Aufgabe der Logen in Europa ist es, das jüdische Gewissen in Europa zu sein, und daß ein jüdisches Gewissen in den Ländern nicht verstumme.
So konnte die „Allgemeine Wochenzeitung der Juden in Deutschland“ in ihrer Ausgabe zur Jahreswende triumphieren:
Im Jahre 1956 zeigte es sich, daß der Zustand der außenpolitischen Handlungsfreiheit der Nationen, deren Bewegungen heute weitge-hend von den Zentren der großen Blöcke ferngeleitet werden, der Vergangenheit an-gehört …
Und so ist das Ziel heute erreicht. Die biblischen Forderungen für Israel werden mit Hilfe der Logen erfüllt. Die Gojim selbst sind derart suggeriert, daß sie die Interessen Israels als höchste Ziele den Völ-kern hinstellen und diese ihre eigene Bevölkerung zu jedem Opfer für Israel bereit machen. Alles für Israel!
Klar, daß die Parole „Alles für Deutschland“ straf-würdig ist in „diesem unserem Land“.
Da die Wahrheit aber unüberwindlich ist, kommt es auf diejenigen an, die – geistig gesund geblieben – erkennen und furchtlos aufklären.