Die „BRD“, die Araber und Israel
Dienstag, 3. Februar 2026 von Adelinde
Thomas Engelhardt
betrachtet am 20.3.2024 die uns alle angehenden Beziehungen:
Deutschland und die „BRD“, die deutsche Außenpolitik und der arabische Raum sowie das Problem Israel und der arabisch-israelische Konflikt:
Dargestellt werden soll hier nachstehend die (außen-)politische Handlungsfähigkeit Deutschlands im 19. und in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Deutschland agierte bis zum Zusammenbruch des Staates am 8. Mai 1945 als eigenständiges völkerrechtliches Subjekt. Seitdem findet deutsche Außenpo-litik de facto nicht mehr statt.
Wenn man die dümmlich gestelzten Sätze des früheren Außenministers der sog. „BRD“ Heiko Maas (bundesdeutsch korrekt: Bundes-minister des Auswärtigen Amts) in den Nach-richtensendungen hörte, wird deutlich, wie tief gesunken dieses Land ist. Selbst in den Systemmedien wurden kritische Einschät-zungen nicht unterdrückt. Einhelliger Tenor: ungeeignet, Fehlbesetzung usw.
Der Tagesspiegel vom 1.08.2018: Auswärtiges Amt: Heiko Maas, die unemanzipierte Hilfskraft
Die Welt 27.10.2019: Der Außenminister sollte sich dringend seines Amtseides besinnen
Der Tagesspiegel 27.10.2019: Peinlicher Moment deutscher Außenpolitik
FAZ 6.11.2019: Heiko Maas ist als Außenminister nicht prägend.
Zeitenspiegel Reportagen 7.11.2020: Heiko Maas – das personalisierte Elend der SPD
www.heise.de v. 7.11.2020 Maas ist eine einzige Fehlbesetzung
Letztgenannter Beitrag soll hier vollständig zitiert werden, weil der Autor Wesentliches zusammenfaßt, dabei jedoch den Charakter und die Funktion des Besatzungsgebildes „BRD“ außen vor läßt:
„Heiko Maas ist eine Fehlbesetzung. Er hat zu viel ANTIFA gefrühstückt!“
„Vor Maas sagten SPD-Politiker immer routinemäßig, sie seien „wegen Willy Brandt“ in die Politik gegangen. Ver-mutlich wegen des „Kniefalls“ oder der „Friedenspolitik“ oder was auch immer.
Diese Generation tritt jetzt langsam in den Ruhestand. Stattdessen kommen Leute wie Maas ans Ruder, die dreist und frech „Auschwitz“ benutzen, um sich selbst moralisch zu überhöhen.
Willy Brand alleine reicht nicht mehr, jetzt muß es „Auschwitz“ sein. „Ich bin wegen Auschwitz in die Politik gegan-gen.“ Wenn Heiko Maas diesen Satz geäußert hat, dann ist das betrachten seines Handelns nur der traurige Beleg, daß er Auschwitz gar nicht verstanden hat.
Was für ein unglaublicher Zynismus: wegen Auschwitz in die Politik gegangen zu sein, um dann eine Politik zu betrei-ben, die Islamisierung und somit den Antisemitismus fördert. Die Logik ist irgendwie verdreht. Als Justizminister hat er jedenfalls versagt, die Juden zu schüt-zen, falls das überhaupt in seinem Interesse war.
Die große Frage ist jetzt natürlich, was er als Außenminister macht? Also entweder versucht er Netanjahu zu erklären, wa-rum jüdisches Leben in Deutschland nicht mehr möglich ist, ohne die mosle-mischen Bürger in ein schlechtes Licht zu rücken, oder er preist das Erreichen des judenreinen Deutschlands in der islamischen Welt.
Mit dieser unerklärlichen und zutiefst heuchlerischen Toleranz gegenüber dem Islam erreichen wir noch das, was die Nationalsozialisten nicht geschafft ha-ben, nämlich ein judenreines Deutsch-land bzw. Europa.
Ist auch eine Möglichkeit, die Juden loszuwerden, wir vernichten sie nicht, wir holen nur die rein, die sie vernichten wollen und deklarieren das als religiöse Freiheit.
Jeder der hier den Kopf wegdreht, hat in meinen Augen das Recht verwirkt zu sagen, man sei besser als die Nazis. Heuchlerischer vielleicht ja, bestimmt aber nicht besser.
Henryk M. Broder schrieb mal über Maas, er sei die Dekonstruktion des Deutschen.
Mit Maas ist die ANTIFA ins Außenmini-sterium eingezogen. Bisher saß die nur mit am Frühstückstisch von Herrn Maas. Wer Maas auf politischen Veranstal-tungen reden hört, der könnte denken, hier will jemand Herbert Wehner clonen oder zumindest den, den der „Pöbel“ als „Pöbel Ralle“ bezeichnet.
Warum kann Maas zum Beispiel im Bundestag auf Fragen von ihm unlieb-samen Bundestagsabgeordneten nicht schlicht und einfach sachlich antworten? Stattdessen antwortet er stets sarka-stisch bis zynisch und läßt alle wissen, wie wichtig er sich fühlt.
Maas ähnelt im Aussehen Adolf Eichmann. Manchmal ergab sich sogar der Eindruck, er kultivierte das. Maas hat sehr wohl mitbe-kommen, daß sein Konterfei dem Eichmanns gleicht. In anderen Kulturkreisen würde man viel-leicht von der Wiedergeburt Adolf Eichmanns sprechen. Von dieser „ästheti-schen“ Assoziation mußte er sich distanzieren. Siehe ganz oben – Auschwitz.“
Der Beitrag wäre vollständig, wenn der Autor den „BRD“-Staat als das bezeichnen würde, was er ist, ein staatsähnliches Gebilde der Selbstverwaltung der Deutschen unter Auf-sicht der 1945er-Kriegssieger, in erster Linie der US-Amerikaner.
Eine These, die hier jedoch nicht weiter begründet werden soll.
Staatsrechtlich ist diese „BRD“ am ehesten mit dem napoleonischen Rheinbund-Staat (kor-rekt: Rheinische Konföderation), damals auch als das „Dritte Deutschland“ (neben Öster-reich und Preußen) bezeichnet.
Als Vergleiche zu Charakter und Funktion dieser „BRD“ eignen sich aber die fran-zösischen (von Kaiser Napoleon konzipierten) Modellstaaten noch weitaus mehr: Das Königreich Westphalen (1807-1813), das Großherzogtum Berg (1806-1813), das Großherzogtum Frankfurt (1810-1813), das Fürstentum Erfurt 1806-1814 (als kaiserliche Staatsdomäne, domaine réservé à l‘empereur, unter dem Namen Provinz Erfurt direkt Napoleon Bonaparte unterstellt) sowie das Fürstentum Bayreuth (1807-1810 als pays reservé-Gebiet unter direkter französischer Militärverwaltung).
Im 20. Jh. begegnet dem Zeitgeschichtlicher das Protektorat Böhmen und Mähren als geeignet, mit dem 1949 von den Kriegssie-germächten zum Zweck der Kontrolle, Aus-plünderung, Ausbeutung und Unterdrückung der in den drei westlichen Besatzungszonen lebenden Deutschen konzipierten Besat-zungs- und Suzeränstaat „BRD“ verglichen zu werden.
In der Zeit dieses ab 1939 existierenden deutschen Protektorates gab es einen tschechischen Staatspräsidenten (Emil Hácha), einen tschechischen Gesandten des Protektorates Böhmen und Mähren in Berlin (František Chvalkovský) und eine tschechi-sche Protektoratsregierung.
Das Protektorat verfügte damit über das Recht zur Selbstverwaltung und über eine eigene Legislative.
Darüber hinaus existierte eine eigene Mili-tärtruppe mit der Bezeichnung „Regierungs-truppe des Protektorats Böhmen und Mähren“, die nicht in die Kommandostruktur der Deutschen Wehrmacht eingebunden war.
Nur nebenbei: Auch Grönland gilt im Staatsrecht als Protektorat. In diesem Falle übt Dänemark die Schutzherrschaft aus.
