Anmerkungen zu Deutschland 4. Teil
Dienstag, 2. Dezember 2025 von Adelinde
Thomas Engelhardt
bringt hier nun den 4. und damit Schlußteil seiner „Anmerkungen zu Deutschland“:
Ein Nachtrag zum Zwei-plus-Vier-Vertrag (1990)[1].
Kaum bekannt ist die Tatsache, daß die Sie-germächte des Zweiten Weltkriegs darauf bestanden, daß der Artikel 7 des Überlei-tungsvertrags von 1954, der alliierte Ho-heitsrechte in Deutschland festschreibt, inhaltlich unverändert übernommen wurde.[2]
Im Annex zum Vertrag wird darüber hinaus ausgeführt, daß die Vorbehaltsrechte ins-besondere der US-Amerikaner auch weiterhin Gültigkeit besitzen.
Es gibt demzufolge ausreichende Hinweise, für die die Annahme und hinreichende In-dizien für den Vorhalt, die belegen, daß diese BRD ein besonderer Staat ist, jedenfalls ein Staat mit nach wie vor nur eingeschränkter bzw. kontrollierter (beaufsichtigter) Souveränität.
Die Frage, weshalb Rußland die ungeklärte deutsche Frage bis heute nicht politisch instrumentalisiert, ist berechtigt. Die ein-fache Antwort lautet: Die Zeit hierfür ist noch nicht reif.
Noch dominieren die Vereinigten Staaten in Europa, erscheinen als übermächtige Macht, geopolitisch, militärisch, wirtschaftlich.
Das amerikanische Jahrhundert neigt sich jedoch seinem Ende entgegen, das Imperium erscheint überdehnt und ist nicht mehr in der Lage, die gigantischen Militärausgaben zu leisten (kaum berücksichtigt wird, daß die Vereinigten Staaten in erster Linie eine mari-time Macht sind. Mit ihren weltweit operie-renden Flotten ist US-Amerika in allen Welt-meeren präsent und in der Lage, zu jeder Zeit an jedem beliebigen Ort der Welt militärisch einzugreifen und zu intervenieren).
Wenn sich die geopolitischen Bedingungen grundlegend ändern, wird die oben genannte Nachkriegsperiode ihrem Ende entgegenge-hen. Die sog. westliche Welt, der sich der bundesdeutsche Staat zugehörig fühlt, tau-melt von einer Krise zur anderen.
Die De-facto-Niederlage im Afghanistan-Abenteuer, der faktische Rückzug aus dem Mittleren Osten, die sich abzeichnende Niederlage im ukrainischen Krieg sind In-dizien für die nachlassende Kraft des Westens und die Unfähigkeit, die Probleme der Welt zu lösen.
Die Welt ordnet sich neu, künftig wird der Globus von den neuen Herausforderern China und Indien und anderen aufstrebenden Mächten[3] dominiert werden.
Dann – aber auch erst dann – werden neue politische Rahmenbedingungen auch eine Neubewertung der deutschen Frage zulassen. Möglicherweise, denn die Neudeutschen scheinen sich kollektiv von der Weltbühne verabschieden zu wollen. So jedenfalls der gegenwärtige Eindruck.
Mit dem Zusammenbruch des Sowjet-Impe-riums waren die Tage des sowjetischen Modellstaates DDR gezählt. Sobald US-Amerika kollabiert (und hierfür stehen mehrere Szenarien zur Auswahl; ein Krieg mit China, ein Währungszusammenbuch des $-Systems, eine globale Wirtschaftskrise, ein neuer Bürgerkrieg) wird auch die Existenz der sog. BRD zur Disposition stehen.
Bis dahin verbieten sich im Grunde genom-men jedoch alle Spekulationen und die nicht zielführenden Diskussionen, ob das Reich nun existiert oder nicht.
Das Gebot der Zeit lautet vielmehr, sich auf diese neue Umbruchszeit so gut wie möglich vorzubereiten, materiell, existentiell und geistig-weltanschaulich.
Fazit
Die neudeutschen Bundesrepublikaner, die Deutsche zu nennen man sich zunehmend versagen muß, erkennen bis heute die hi-storische Bedeutung und Schicksalshaftigkeit des größten Waffenganges der Weltgeschich-te nicht.
Denn der 2. Dreißigjährige Krieg wird als Europäischer Bürgerkrieg überlagert von der Auseinandersetzung des internationalen Kapitals mit der staatsgewordenen Idee des nationalen Sozialismus.
Primär war also der II. Weltkrieg Ausruck des Hauptwiderspruchs der Epoche, des sich ver-schärfenden Widerspruchs zwischen dem raffenden und zerstörerisch wirkenden inter-nationalen Groß- und Finanzkapital[4] und schöpferischer tätiger Arbeit.
Die südwest-/westdeutsche BRD (seit 1989 Großwestdeutschland) ist weder de facto noch de jure der Nachfolgestaat des Deut-schen Reiches. Die deutsche und die öster-reichische Bundesrepublik sind nicht Deutschland.
Beide Bundesrepubliken sind territorial jedoch mit dem Deutschen Reich teil-identisch.
Staatsrechtlich befindet sich der alliierte Besatzungssprößling und Modellstaat BRD in einem Kriegszustand mit dem Deutschen Reich. Jede Aussage, der Staat BRD stünde in irgendeiner Nachfolgebeziehung zum Deut-schen Reich, muß deshalb als unsinnig bewertet werden.
Die westdeutsche Föderation, 1990 erweitert um Mitteldeutschland, könnte sich allenfalls Bund deutscher Länder oder Deutsche Bun-desrepublik, nicht aber Deutschland nennen.
Die durch und durch amerikanisierte groß-westdeutsche „Republik“ ist nicht nur ein Konstrukt der Sieger des Großen Krieges. Nein, mehr als das. Sie ist ein Gespenst, das den heiligen Namen DEUTSCHLAND entehrt und beschmutzt.
Die indoktrinierten, manipulierten Neudeut-schen sind darüber hinaus der irrigen Mei-nung, daß dieser Suzeränstaat Bundesre-publik ein mit vollständiger und uneinge-schränkter staatlicher Souveränität ausge-statteter Staat sei, ihr Staat der Deutschen.
Er ist es definitiv nicht. Im Gegenteil ist diese BRD vielmehr als „Besonderes politisches Gebiet ,BRD‘“ als auch weiterhin unter Vorbe-haltsrechten der Siegermächte des Jahres 1945 stehend zu definieren.
Die Bundesrepublik stellt insofern ein Novum nicht nur der jüngeren deutschen Geschichte dar. Vordergründig und in der Außenschau sicherlich ein Staat wie jeder andere auch und international anerkannt.
Dem aufmerksamen Betrachter bietet sich jedoch ein differenziertes Bild:
Eine gründlichere Analyse fördert die Tat-sache zutage, daß wir es hier mit einem weiterhin unter Aufsicht stehenden Selbst-verwaltungsgebilde der Deutschen zu tun haben.
Erstaunlicherweise aber wird diese Tatsache kaum angesprochen, ist kein Thema in den Parlamenten oder in der politischen Debatte.
Aber: Tempora mutantur, nos et mutamur in illis.
* Die Zeiten ändern sich und wir mit ihnen.
In diesem Sinne verbleibt wie stets sachlich, kritisch und dennoch optimistisch Thomas Engelhardt, Ostfalen, Norddeutschland
Zitate und Quellenbelege:
„Die Bundesrepublik Deutschland ist die Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft.“
Carlo Schmid, Rede am 18.09.1948 in der Zweiten Sitzung sog. Parlamentarischen Rats in Bonn (wörtlich im Abschnitt „Was heißt eigentlich: Grundgesetz?“:
„Was aber das Gebilde von echter demokratisch legitimierter Staatlichkeit unterscheidet, ist, daß es im Grunde nichts anderes ist als die Organisations-form einer Modalität der Fremdherr-schaft; denn die trotz mangelnder Freiheit erfolgende Selbstorganisation setzt die Anerkennung der fremden Gewalt als übergeordneter und legitimierter Gewalt voraus.“[5]
Tatsächlich waren es die westlichen Besat-zungsmächte, die die Entstehung des Grund-gesetzes beherrschten. Sie dekretierten den Erlaß des Grundgesetzes, nahmen massiv Einfluß auf seinen Inhalt und stellten sein Inkrafttreten unter den Vorbehalt ihrer Genehmigung.
(Hans Herbert von Arnim in „Die Deutschlandakte“, München: C. Bertelsmann, 2008, ebda. S. 16)
Es wäre langsam an der Zeit, daß einmal grundsätzlich geklärt wird: Welche Relikte aus der Besatzungszeit gelten immer noch?
„Die deutsche Souveränität ist ja 1955 erklärt worden, aber sie war gleich Null (…), und das, was dann 1990 draufge-setzt worden ist, hat das auch noch nicht grundsätzlich verändert.“ (Interview mit Egon Bahr, in der Sendung Monitor/WDR, 7.11.2013)
„Wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen.“ (Wolfgang Schäuble, Rede auf dem European Banking Con-gress, Frankfurt/ M. 18.11.2011)
„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“ (Horst Seehofer in der TV- Sendung ,Pelzig unterhält sich‘, BR3, 20.05.2010)
„Die alte Bundesrepublik war ein Pro-tektorat Amerikas. Auch nachdem Deutschland 1990 nach eigener Defini-tion den Zustand voller Souveränität erreicht hatte, bewahrte es seine Loyalität gegenüber der Schutzmacht ohne Abstriche. Lehenstreue über 45 Jahre hat jedoch ihren Preis, und der besteht darin, daß die Zustimmung der Deutschen zur amerikanischen Politik für selbst-verständlich genommen wird.“
Robert Gerald Livingston: Die Treue des Vasallen. In: Der Spiegel, Nr. 8/1997 (16.02.1997).
„1955 wurden die Pariser Verträge ge-schlossen. Damals wurde das Besat-zungsstatut für Deutschland aufgehoben. Konrad Adenauer wollte seiner Bevölke-rung zeigen, daß er in der Lage ist, diesen Status zu überwinden.
Andererseits wollten die USA aber kaum auf ihre Rechte verzichten. Deshalb wur-den Geheimverträge geschlossen, die den USA weitgehend ihre Rechte zubilligten, die sie bis 1955 hatten.
Diese Geheimverträge wurden auch bei den Zwei- plus- Vier- Verhandlungen nicht aufgehoben. ( …) Es wäre schön, wenn es einen Friedensvertrag gäbe, aber ich glaube nicht mehr daran, daß er entstehen wird.“
(Gregor Gysi, Bundestag, Plenarsitzung, 4.09.2013)
Anmerkung: Der Interessierte findet im Netz (z.B. bei Youtube) Filmausschnitte bzw. auch die kompletten Textpassagen, aus denen hier lediglich Ausschnitte zitiiert wurden. Alle Zitate sind belegbar und quellensicher. Th. E., Steiner Archiv Zeitgeschichte/Publizist. Archiv, Ostfalen, Norddeutschland.
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Anmerkungen
[1] Zwei-plus-Vier-Vertrag vom 12. September 1990 (in: BGBl. II,. 1318). In Kraft seit dem 15. März 199 (BGBl. II, 585).
[2] Der Artikel 7 legte fest, daß die Urteile und Entscheidungen der alliierten Gerichte nach deutschem Recht rechtskräftig und rechtswirksam bleiben, das heißt, sie haben die gleiche Wirkung wie rechtskräftige Urteile von deutschen Gerichten.
[3]U. a. Brasilien, Mexiko, Indonesien, Nigeria. Nigeria beispielsweise wird in 75 Jahren eine Bevölkerung von ca. 1 Milliarde Menschen umfassen und Brasilien ist neben Rußland einer der potentiell wohlhabendsten Staaten der Welt.
[4]Mit den beiden Hauptzentren City of London und US-amerikanische Ostküste.
[5]Carlo Schmid, eigentlich Karl Johann Martin Heinrich Schmid. * 03.12.1896 in Perpignan ( Pyrénées-Orientales), Frankreich, † 11.12.1979 in Bad Honnef (Nordrhein-Westfalen), Deutschland.
Was bitte sind neudeutsche Bundesrepublikaner?
Ich kenne nur Deutsche, und das sind weiße Europäer.
Wie wir hier konstatieren, ist dieser Staat gar kein richtiger, daher ist auch jeder von diesem Konstrukt ausgestellte Paß ungültig, wenn wir eine Regierung hätten, die für uns Deutsche zuständig ist.
@ Thomas Engelhardt
Mein großer Dank an Ihren Ausführungen. Insbesondere an Ihrer Zusammenfassung. Man kann sich diesen Schlußfolgerungen nur weitgehend anschließen. Dennoch möchte ich an dieser Stelle noch einmal auf einen wichtigen Punkt hinweisen:
Der sog. 2+ 4 Vertrag, korrekt „Vertrag zur abschließenden Regelung für Deutschland“ enthüllt das ganze Dilemma der bisherigen Debatte. Denn nach wie vor steht immer noch, wenn auch unsichtbar, die Frage des Deutschen Reiches im Raum wie ein unheimlicher Schatten, dem alle auszuweichen versuchen. Sie ist und bleibt in dieser ganzen Matrosckapuppe der Deutschen Frage das Kernproblem bzw. das innere Kernstück, um das sich alles dreht. Die Frage, ob das Deutsche Reich Fortbestand hat oder nicht, ist daher keineswegs obsolet. Ganz im Gegenteil.
Denn ein Friedensvertrag kann nur zwischen den kriegführenden Parteien abgeschlossen werden. Und die BRD als abhängige Treuhänderorganisation der Alliierten, speziell der US-Amerikaner, gehört zwar zu den Kriegsparteien, allerdings auf Seiten der Alliierten, d.h. in Gegnerschaft zum Deutschen Reich. Sollte daher in irgendeiner Zukunft ein echter Friedensvertrag abgeschlossen werden (müssen), ist damit automatisch die BRD als Treuhändergebilde bzw. Vasall der Alliierten hinfällig.
Gewissermaßen haben also die Alliierten einen Vertrag untereinander geschlossen über die Zusammenlegung der bis dahin unter getrennter Verwaltung agierenden zwei Besatzungskonstrukte BRD und DDR. Eine Absprache zu gegenseitigem Vorteil zwischen den Hauptmächten der Alliierten. Sonst weiter nichts. Vom Frieden mit dem Deutschen Reich kann dabei überhaupt keine Rede sein, was durch die Fortexistenz der Feindstaatenklausel der UNO im übrigen bestätigt wird. Und vom gegenseitigen Vorteil zwischen den verbliebenen Hauptalliierten kann schon längst nicht mehr die Rede sein, hat doch jede Seite versucht, die andere bei dem Deal zu übervorteilen. Das Resultat ist einerseits der gegenwärtige Ukrainekrieg bzw. die stillschweigende Übernahme der BRD durch die DDR.
Daß Rußland als rechtlicher Nachfolger der Sowjetunion, sich an diesem Punkt eher bedeckt hält, ist allein schon aus all diesen Gründen kein Wunder. Es liebäugelt zwar mit dem Wunsch nach einem Übereinkommen mit dem Deutschen Reich, aber so ganz traut es sich offenbar an diese Frage doch nicht ran. Denn ein Deutsches Reich mit vollem souveränem Machtspielraum bzw. offener Präsenz im zentraleuropäischen Raum wäre ihr dann doch zu mächtig und tendenziell gefährlich. Lieber würde es die BRD ganz aus dem transatlantischen Interessenverband herauslösen und die Führungselite der BRD für sich gewinnen, in einer ähnlichen Rolle, wie sie derzeit im transatlantischen Bündnis spielt. Aber die BRD-“Elite“ macht da leider nicht mit. Mittlerweile allerdings sitzt diese Clique selber zwischen allen Stühlen und kann nicht mehr weiter.
Ohne das Deutsche Reich scheint es daher keine wirkliche Lösung zu geben. Schon gar nicht für die Deutschen selbst. Hier hält das Deutsche Volk, so naiv und gehirngewaschen es in seiner Mehrheit tatsächlich immer noch ist, sein Schicksal selbst in den Händen bzw. spielt das Zünglein an der Waage. Nach welcher Seite es sich daher entscheidet, dahin werden die Würfel am Ende auch fallen.
Marx hat zwar gesagt, daß das Sein das Bewußtsein bestimmt, aber das ist nur eingeschränkt richtig, denn am Ende ist es das Bewußtsein, welches das Sein gestaltet und damit über unser Glück oder Unglück entscheidet.
@ Wolf, Rußland steckt in der Lüge. Es lebt durch den Großen Vaterländischen Krieg, mehr Zusammenhalt hat es nicht, keine Kultur, keine Feiertage, keine Geschichte, ein zusammengepreßter Haufen seit 1917 voll Betrug, Lüge und Raub in den Republiken. Man verklärt den Mordbrenner Väterchen Stalin zum Volkshelden und pilgert zu dessen Geburtshaus. Wie soll man diese falsche Legende richtigstellen? Also lügen Putin, Lawrow und Sacharowa von bösen Nazis weiter.
Die ungeklärte Geschichte des Deutschen Reiches gärt weiter, und ich bin mir sicher, daß die Deutschen einen Ausweg finden wie meine Enkelin, die gestern aus den Fängen des Jugendamtes floh, eine würdige Nachkommin meines rebellischen Charakters. Wir finden einen Weg in diesem kriminellen System. Brd und Weltsystem seit 1945.
Im Anhang alle 4 Teile dieses wahrlich atemberaubenden Beitrages zur neueren deutschen (Staats-)Geschichte und ihren Besonderheiten. Hier wird mit manchem liebgewordenem und liebegewonnenen Gedankengang aufgeräumt … . Es lohnt sich jede Seite und jeder Abschnitt! Sehr feine Arbeit!
@ Wolf
Resultat ist einerseits (der gegenwärtige Ukrainekrieg) bzw. die stillschweigende Übernahme der BRD durch die DDR.
Der Satz hat mich beschäftigt. Tatsächlich!!! Es war anders als im 2+4 Vertrag steht, wie alles in der Nachkriegs(ver)ordnung.
Wie konnte es sein, daß es so eine durchsichtige dDR-Pflanze aus dem Nichts in die Regierung Kohl samt seinem Hofstaat schafft und innerhalb von 8 Jahren (1998-2006) alle, einschließlich Stoiber, verdrängt? Das geht nur durch Hilfe von außen.
Vera Lengsfeld ließ blicken, daß diese Gestalt nicht einmal Mitglied der CDU geworden war. Dasselbe mit Obama, der nicht in den USA geboren war, was Voraussetzung für einen US-Präsidenten sein muß. Hier wie da wird gesetzlos regiert.
Ich sah einmal, wie W. Bush in einer öffentlichen Veranstaltung der Merkel den Nacken massierte, was mich stark irritierte, ebenso die Zitteranfälle der Merkel.
Wie konnte der Alki Juncker sturzbetrunken medienwirksam von allen europäischen Regierungschefs wie ein Kegel von einem zum anderen geschubst werden? Wir erleben doch ein seltsames Bühnenstück!!!! Oder eine Verhöhnung durch die Machthaber.
Warum sitzt die Merkel immer noch im Kanzleramt und kostet Geld, wie Stefan Schuberts Buch beweist? Die dDR-Diktatur ist lebendiger denn je!!!! Was war alles möglich bei Corona und jetzt bei mir durchs Jugendamt? Wir sind in eine Diktatur gedrängt worden.
Weltpolitisch tobt anscheinend auch immer noch der Kampf der 2 Kräfte, USA und GUS (UdSSR ohne Baltikum) um unser kleines Restdeutschland?
Der Kampf wird erst enden, wenn Deutschland wiederhergestellt ist, liebe Gegner. Es sitzt Euch sonst ewig wie ein Pfahl im Fleisch, egal, wer von Euch es okkupiert. Dann organisiert mal schnell Potsdam 2, sonst geht die gesetzlose Zeit weiter. Wer nimmt die Politik hier noch ernst?
@ KWHugo
Liebe KWHugo,
da muß ich Dir leider recht geben. Daher brauchen wir uns von Putin nicht allzuviel erwarten. Von Trump genauso wenig. Wir sind nur der Preis. Die Deutschen werden wieder mal zum Sündenbock gemacht, während die wirklichen Strippenzieher wie gewohnt im Dunkel bleiben. De facto sind wir auf uns allein gestellt, innerlich zerrissen, durch Masseneinwanderung geschwächt und von außen auf allen Seiten eingehegt und bedroht. Und die meisten ducken sich immer noch weg. Wenn kein Wunder geschieht, war’s das dann für uns. Dennoch bin ich mir sicher, daß dies nicht der endgültige Spruch der Geschichte ist. Denn Trumps Amerika ist ebenfalls am Ende, und auch Rußland steht lange nicht so stabil da, wie es scheint.
Wir werden es sehen.
@ KWHugo
„Wie konnte es sein, daß es so eine durchsichtige dDR-Pflanze aus dem Nichts in die Regierung Kohl samt seinem Hofstaat schafft und innerhalb von 8 Jahren (1998-2006) alle, einschließlich Stoiber, verdrängt? Das geht nur durch Hilfe von außen.“
Richtig! Genau diese Frage hat mich auch immer beschäftigt. Außerdem habe ich mich gefragt, ob da die westlichen Geheimdienste, allen voran die CIA, nicht einfach furchtbar gepennt haben. Das haben sie mit Sicherheit jedoch nicht. Allein schon wegen der Personalie als solcher ist das gar nicht vorstellbar. Wer oder was hatte da seine Finger im Spiel?
Tja.
Wir wissen es nicht, aber wir können es ahnen. Und wer überhaupt war Kohl? Der hat sie schließlich in diese Position reingehievt. War übrigens der Familienname Kohl nicht mal irgendwann vorher in Wirklichkeit Kohn? Was hat hat uns das in diesem Zusammenhang zu sagen?
Natürlich gar nichts. Aber wir ahnen es.
Und das alles sollen westliche Geheimdienste nicht gewußt haben? Nicht interessiert haben? Nicht ebenfalls geahnt haben? Dürfen wir einmal laut lachen? Nein, das dürfen wir natürlich nicht.
Es gibt nämlich Dutzende derartiger Ungereimtheiten.
Dann war vielleicht der ganze Kalte Krieg ohnehin nur ein großes Theater. Und der Krieg der Sterne – siehe Ronald Reagan – am Ende auch. Da wollte er sich doch tatsächlich mit der damaligen Sowjetunion zusammentun. Gegen wen, um Gotteswillen? Gegen die grünen Männchen vom Mars?
Ja, das fragen wir uns auch.
An dieser Stelle mache ich mal lieber Schluß. Denn es ist nicht immer so gut, die falschen Fragen zu stellen. Außerdem wissen wir es ja sowieso nicht. Also was soll’s!
@Wolf
Der CIA ist kein Fehler unterlaufen, denn der angebliche Gegensatz zwischen der UdSSR bzw. Rußland und den USA besteht nur für die breite Masse.
Achten Sie auf die Symbolik: Alle Flaggen der vier Siegermächte haben die Farben blau-weiß-rot, die Farben der Freimaurerei. Ebenso benutzen die Russen immer noch den roten Stern und die Amis den weißen Stern. Es sind unterschiedliche Filialen der selben Firma.
Der Ost-West-Gegensatz dient dazu, das Geld in die Rüstung zu stecken und den Rest der Welt in Angst zu halten.
Warum wollte Ronald Reagan SDI? Warum hat Trump die US-Space-Force gegründet? Gilt es etwa, Reichsflugscheiben abzuwehren?
Was Helmut Kohl betrifft, so gibt es das Gerücht, daß sein richtiger Name Ennoch Kohn gewesen sei und er von galizischen Juden abstammen soll. Seine Großeltern sollen in der jüdischen Abteilung des Wiener Zentarlfriedhofes begraben sein. Aber wie gesagt, ein Gerücht.
Lieber Wolf, lieber Rüdiger Lack, die 2 uns gezeigten Feinde sind die Mißgeburt derselben Kräfte und waren nie wirkliche Feinde. Das zaristische Rußland seinerzeit schon. Hatte doch der Zar 1882 die Gesetze gegen die Juden verschärft, indem er ihnen bestimmte Berufe verweigerte und sie in ihre Ursprungsgegend zurückdrängen wollte. Die Antwort der Zionisten in den USA blieb nicht aus: Jakob Schiff invertierte 17-24 Millionen Dollar in die vorrevolutionäre Bewegung, Japan bekam Anleihen zur Aufrüstung für den Japanisch-Russischen Krieg 1904. Den Rest schleppte Trotzki mit sich, und Warburgs sind auch immer vorne dabei. Kapital und Kommunismus gehören zu derselben Medaille, ihr wirklicher Feind sind Nationen/Völker =Zusammenhalt mit einem fähigen Führer für sein Volk. Das führte zur Entmachtung des national denkenden Adels.
Der jetzige Sozialismus wurde nicht umsonst geschaffen, auch da gibt es in der globalen Welt wie im sozialistischen Lager nur ein oben (Funktionäre) und unten, statt Kombinate monopolistische Globalkonzerne auch ohne Wettbewerb und folglich ohne Fortschritt. Die Medien sind gleichgeschaltet, die Finanzen gesteuert. Uns beherrscht eine kleine Gruppe unsichtbarer betrügerischer Egomanen.
Naja, das mit den Flugscheiben ist natürlich ein Gerücht, aber dann müßte ich selber an Halluzinationen leiden, aber wer weiß das schon? War ja hier auch schon mal Thema.
Lieber Rüdiger,
danke für Deine wie immer fundierten Antworten! Ost und West, die Rote und die Goldene Internationale, bilden in der Tat nur zwei unterschiedliche Seiten derselben Medaille, beherrscht von der einen Macht, die sie alle lenkt. Nicht nur die gemeinsame Symbolik, auch das Spiel um Merkel beweist es.
Und beim SDI-Projekt muß man sich in der Tat fragen, ob es da nicht überhaupt um etwas ganz anderes geht. Auch das beiderseitige Aufrüstungsprogramm während des kalten Krieges ist vermutlich nicht nur ausschließlich den Bedürfnissen des Militärisch-Industriellen Komplexes geschuldet, sondern zielt möglicherweise auf einen gemeinsamen Gegner, der aber im Unsichtbaren bleibt.
Das Thema Aliens ist dabei nur der Nebelvorhang, der den wirklichen Gegner verbirgt. Damit will ich nicht behaupten, daß wir die einzigen Intelligenzen in diesem phantastischen Kosmos sind. Doch gibt es zu viele Indizien, die auf eher irdische Zusammenhänge hinweisen. Und als ernstzunehmender Gegner kommt wirklich nur eine Macht in Frage, weil diese allein von Anfang an das nötige technische Superwissen, die entsprechenden Produktionskapazitäten sowie das notwendige technisch versierte und ausgebildete Personal haben konnte.
Jedenfalls nochmals danke!
@ KWHugo
„Naja, das mit den Flugscheiben ist natürlich ein Gerücht, aber dann müßte ich selber an Halluzinationen leiden, aber wer weiß das schon? War ja hier auch schon mal Thema.“
Klar, sind das Halluzinationen, was sonst! Zu Deinem Trost kann allerdings gesagt werden, daß Du nicht alleine darunter leidest. Muß ’ne Massenseuche sein!
Eine letzte Anmerkung zur Deutschlandfrage:
Daß die Feindstaatenklauseln der UNO (UNO Artikel 53, 77 und 107) immer noch existieren und welche Bedeutung sie haben, ergibt sich z.B. aus einer am 16. November dieses Jahres (2025) gegen Japan gerichteten Verlautbarung des CGTN (China Global Television Network). Zitat:
„Die Charta der Vereinten Nationen bildet das Herzstück der Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Artikel 53 und 107 werden zusammen mit Artikel 77 der UN-Charta oft als ‚Feindstaatenklauseln‘ bezeichnet. Diese Klauseln räumen den Siegermächten das Recht ein, ‚präventiv zu handeln‘, einseitige militärische Maßnahmen gegen ehemalige „Feindstaaten“ zu ergreifen, sollten diese Staaten jemals wieder aggressive Politik betreiben.“
Diese als inoffizielle Warnung an Japan gerichtete Erklärung, betrifft in gleichem Maße auch uns. Wir reden hier also nicht über irgendwelche Phantasieblasen!
Allein schon aus diesem Grunde sollte sich die Merz-Regierung mit ihren kriegerischen Tönen gegen Rußland zurückhalten. Wie in den vorherigen Kommentaren jedoch bereits angedeutet, sind die Konsequenzen für uns – einschließlich gewisser Perspektiven – noch viel weiterreichender.