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Ernst Cran bleibt unseren Toten der Rheinwiesen-Lager treu. Alljährlich steht er dort an der Gedenk-stätte und spricht zu den Deutschen, die wie er das Leid der Geschundenen in sich wachhalten aus Treue zu unseren dort in alliierter Schande zu Grunde ge-richteten Volksgeschwister. Hier als Beispiel seine Rede vom 11. Mai 2019:

 

Ernst Cran spricht in Bretzenheim

Liebe Freunde der Wahrheit, liebe Geschwister im deutschen Volke,

heute und hier an der Gedenkstätte für die Opfer alliierter Gewalt unter der deutschen Soldatenschaft möchte ich Worte sprechen, die zweierlei sind: Ein Bekenntnis und ein Gebet.

– Ich bekenne: Ich bin ein deutscher Mann, Jahrgang 1956 und damit scheinbar weit weg geboren vom Grollen des Krieges und vom Leid des Sterbens und Verderbens. Ich bekenne:

– Ich bin gesegnet – und ich bekenne: Ich bin geschlagen. Ich bin ein Teil dieses Totenfel-des, ich bin ein Teil dieses Sterbens, ich bin ein Teil dieses Leides.

Meine beiden Großväter kämpften im Felde. Beide hießen sie Johann, beide waren sie Bauern. Mein Großvater väterlicherseits kam 1890 zur Welt. Er war das einzige Kind seiner Eltern. Von 1914 bis 1918 kämpfte er in Frankreich und geriet dann dort in Gefangenschaft.

Zwei Jahre später kehrte er zurück; die Eltern waren verstorben, der Hof verwaist und verödet. Man führte ihm eine Frau zu, der Hof erblühte neu. Die Tochter der beiden starb 1930 mit 6 Jahren. Ein Jahr später wurde mein Großvater mit 41 Jahren noch einmal Vater: Mein späterer Vater Friedrich wurde geboren. Er blieb das einzige Kind. Auch er wurde Bauer.

Mein Großvater mütterlicherseits kam 1906 zur Welt. Er kämpfte von 1939 bis 1945 an verschiedenen Fronten, auch in Frankreich.

Als er ins Feld zog, ließ er eine Frau und drei kleine Kinder daheim zurück. Als er zurück-kehrte, waren seine Familie und sein Heimat-ort noch immer wohlauf. Seine älteste Tochter hieß Margareta und war 1934 zur Welt gekommen. Sie wuchs nur 12 km entfernt von meinem späteren Vater auf.

Ich bin gesegnet und ich bin geschlagen. Gesegnet bin ich, weil meine Eltern geboren werden durften und ihre Väter dem Kriege entrannen.

Geschlagen bin ich durch die Schläge, die meinen beiden Großvätern in zusammen 10 Jahren Gefechtsgefahr und meinen Eltern im Erleben des Krieges in Kindertagen vor ihren jeweiligen Haustüren zuteil wurden.

Mein späterer Vater Friedrich wurde am 04. April 1945, am „Weißen Sonntag“, konfir-miert. Am selben Sonntag Vormittag machte sich meine spätere Mutter mit einer Freundin auf den Fußweg in ihren Nachbarort, um die dortige Konfirmation in der Kirche mitzuerleben.

Der 13-jährige Friedrich und die 10-jährige Margareta wurden an diesem selben Vor-mittag von den Schrecken militärischer Gewalt im Kern ihrer Seele erschüttert und gepackt.

Der Konfirmationszug meines Vaters hatte kaum die Kirche verlassen und war auf dem Weg den Kirchberg hinab ins Dorf, als ame-rikanische Bomber den kleinen Militärflug-platz am Ortsrand angriffen und bombardierten.

Eben noch mit Fleisch und Blut des Herrn gestärkt, erlebte der Knabe Donner und Rauch vom Himmel fallen – auf seinen Heimatort und auf die, mit denen er dort lebte. Die Konfirmation war vorbei, der Tag versank in Schrecken und Panik.

Am selben Vormittag – vielleicht ein bis zwei Stunden früher – wurde die 10-jährige Mar-gareta mit ihrer Freundin von amerikanischen Tieffliegern angegriffen. Nur der Sprung in den Straßengraben rettete die Mädchen vom feigen und tödlichen Knattern der feindlichen Bord-MGs.

Sie blieben unverletzt, doch in ihre Seelen wurde hineingeschossen in diesen Momen-ten. In ihre Herzen brannte sich der hinter-hältige Angriff auf ihre jungen Leben, die sich an den Angreifern nun wirklich nichts zu Schulden hatten kommen lassen.

Ich bin gesegnet und ich bin geschlagen. Gesegnet bin ich, weil ich geboren werden konnte, weil meinen Eltern und Großeltern das Leben im Kriege belassen wurde.

Geschlagen bin ich, weil ich all jene Schläge, die sie im Kampf und in der Verfolgung ihres Lebens erlitten, in mir trage und in mir spüre. Hineingeboren wurde ich in eine Welt, die scheinbar alles gut überstanden hatte.

Hinausgeworfen wurde ich aus allen Selbst-verständlichkeiten des Daseins, die sich ihrer Existenz als eines wie von selbst geschulde-ten Obolus des Lebens an sich selbst rühmen.

Ein Bekenntnis spreche ich heute und hier – und ein Gebet formuliere ich damit. Und mit Gebet meine ich durchaus etwas Anderes als das Anrufen einer personalen Gottheit durch ein gläubiges Individuum. Danken und prei-sen, bitten und loben – all das meine ich nicht.

– Beten hat eine ganz andere und universale Grundlage.

– Beten öffnet die Türen von Herz und Seele für das, worin alles Leben Ursprung und Quelle hat.

– Beten wird sich jener Elemente gewahr, die uns alle ausmachen und bestimmen: Mutter Erde, Vater* Sonne und die Geschwister Luft und Wasser.

– In diesem Gewahrwerden liegt die wahre Religion, die Rückbindung an den Zusam-menhalt und Zusammenklang allen Lebens und aller Existenz.

– In diesem Gewahrwerden liegt die alleinige Heiligkeit und Göttlichkeit alles Geschaffenen und Gewordenen, aller Lebendigkeit und einer jeden Lebensspanne.

– Wenn ich also „beten“ sage, dann meine ich in diesen Elementen ein Mitschwingen im Wissen und Spüren der Verbundenheit mit allem und allen, die mir vorangegangen sind. 

– Wenn ich „beten“ sage, dann meine ich ein Zusammenklingen mit allen Frequenzen und Energiedichten gelebten und durchlittenen Daseins vor mir und um mich herum.

– Wenn ich „beten“ sage, dann meine ich heute ein Hineinfließen meiner Seele in alle die Seelen, die hier an dieser Stätte wie in allen Rheinwiesenlagern geschunden und gequält wurden – waren es nun 40.000 oder vermutlich bis zu einer Million.

Mit euch Opfern sein – darum geht es im Gebet. Mit euch Toten sein – darum geht es im Gebet. Mit euch gelebten deutschen Leben sein – darum geht es im Gebet. Damit ihr Toten Frieden findet, müssen wir Lebende euren erlittenen Unfrieden bezeugen.

– Damit ihr Toten Ruhe findet, müssen wir Lebende Unruhe über das Gras bringen, das die Zeit über euch wachsen lassen will.

– Damit ihr Toten Gerechtigkeit erlangt, müssen wir Lebende das ins rechte Licht rücken, was euch widerfahren ist.

Wir tun es – im Bekenntnis und im Gebet. Wir tun es – in der Klage gegen das Unrecht, das euch zuteil wurde. Euer Unrecht ist unser Unrecht, eure Qualen sind unsere Qualen.

– Wir stehen hier auf einem Feld von Blut, unser ganzes Land ist eine einzige bleibende Wunde.

 – Wir stehen hier in der Reihe der Genera-tionen, die geschunden, um ihr Leben betrogen und gemordet wurden.

– Wir stehen in der Verbundenheit unserer Volksseele, die zeitlos leidet an dem, was ihr angetan wurde.

Das bekennen wir – und in diesem Bekenntnis leben wir. Wir leben für euch mit – und ihr sollt wissen: Ihr seid in unseren Herzen aufgehoben, denn diese Herzen schlagen weiter für das, wofür ihr euer Leben gabt – für den Fortbestand und das Wohl unseres Volkes auf dem Boden unseres Vaterlandes in Einigkeit, Recht und Freiheit. Amen**.

__________

Amerkungen von Adelinde:

*) „Vater Sonne“. Dieser „Vater“ – le sol – ist eine spätere patriarchalische Verfälschung der ursprünglich mutterrechtlichen Anschauungen im germanischen Raum. Hier waren sie alle weiblich: die Sonne, die Mane (Mond), die Erde, die Natur, die Schöpfung, die Wahrheit, die Freiheit, die Liebe, die Schönheit …
**) Amen: Das hebräische Wort „Amen“ stammt aus dem Tanach. Ein Anklang an die kirchlichen Gebete, aber undeutsch.

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11 Kommentare
Jens
Jens
21 Tage zuvor

Danke für diese Worte, auf Ewig gültig.

Dann wurden die Opfer und das Deutsche Volk auch noch verhöhnt, indem die Leichen der Deutschen als jüdische Opfer verkauft wurden:

Hans-Ulrich Ohagen
Hans-Ulrich Ohagen
21 Tage zuvor

… die Geschundenen und Ermordeten in den Rheinwiesen-Lagern – ist das nicht ein weiterer Grund, unseren „Befreiern“ auf ewig und auf Knien zu danken? Wohl eher nicht! Warum verschweigt man diese Verbrechen? Dreimal darf man raten!

waffenstudent
waffenstudent
21 Tage zuvor

DIE TOTEN VON LANDSBERG
In Landsberg wurden 279 Todesurteile durch den Strang und 29 durch Erschießen vollstreckt, u. a. an

1. Akkermann, Jan Varus (15. 10. 1948)
2. Altfuldisch, Hans (28. 5. 1947)
3. Ankenbrand, Adam (19. 11. 1948)
4. Auer, Franz (26. 11. 1948)

5. Back, Peter (29. 6. 1945)
6. Bakos, Miklos (1. 10. 1946)
7. Barczay, Stefan (27. 5. 1947)
8. Baumann, Heinrich (26. 11. 1948)
9. Becher, Fritz (29. 5. 1946)
10. Birnbreier, Heinrich (5. 12. 1947)
11. Blei, August (28. 5. 1947)
12. Bloch, Karl (12. 1. 1946)
13. Blomberg, Konrad (3. 10. 1947)
14. Bock, Wilhelm (3. 4. 1947)
15. Böhn, Hans (12. 11. 1948)
16. Boettger, Franz (29. 5. 1946)
17. Bollow, Wilhelm (5. 11. 1948)
18. Brauner, Josef (21. 3. 1949)
19. Brünning, Wilhelm (27. 5. 1947)
20. Bruns, Curt Bury, Albert (19. 11. 1945)

21. Chihas, Istvan (1. 10. 1946)
22. Curdts, Eduard Karl (15. 7. 1947)

23. Deppe, Gustav (20. 6. 1947)
24. Deiner, Josef (14. 11. 1947)
25. Diehl, Hans (28. 5. 1947)
26. Dietermann, Wilhelm (12. 1. 1946)
27. Dietrich, Dr. Fritz (22. 10. 1948)
28. Dopierala, Wladislaus (22. 10. 1948)
29. Drabek, Otto (27. 5. 1947)
30. Drauz, Richard (4. 12. 1946)
31. Durschke, Franz (20. 6. 1947)

32. Eckert, Willy (27. 5. 1947)
33. Eckstein, Georg (3. 12. 1948)
34. Eggert, Karl (27. 5. 1947)
35. Ehlen, Josef (15. 1. 1949)
36. Eichberger, Leonhard Anselm (29. 5. 1946)
37. Eichel, Hans (3. 12. 1948)
38. Eichelsdorfer, Johann Baptist (29. 5. 1946)
39. Eiermann, Adolf (19. 11. 1948)
40. Eigruber, August (28. 5. 1947)
41. Eisbusch, Christian (3. 10. 1947)
42. Eisenhöfer, Heinrich (28. 5. 1947)
43. Endres, Anton (28. 5. 1946)
44. Endress, Heinz (4. 12. 1946)
45. Engelniederhammer, Johann (15. 1. 1949)
46. Entress, Dr. Friedrich (28. 5. 1947)

47. Fachinger, Nikolaus (1. 4. 1946)
48. Feldmeier, Waldemar (5. 11. 1948)
49. Fiegl, Rudolf (27. 5. 1947)
50. Fischer, Willi (19. 9. 1947)
51. Fitschok, Heinrich (27. 5. 1947)
52. Flauaus, Heinrich (1. 4. 1946)
53. Flaucher, Quirin (19. 11. 1948)
54. Fleischer, Karl (12. 11. 1948)
55. Förschner, Otto (28. 5. 1946)
56. Franke, Heinrich (29. 10. 1948)
57. Frey, Willy (28. 5. 1947)
58. Frindt, Matthias (29. 10. 1948)
59. Frohnapfel, Franz (14. 11. 1947)
60. Führ, Arthur (22. 10. 1948)

61. Gartmann, Max Bruno (5. 11. 1948)
62. Gay, Emil Andreas (12. 11. 1948)
63. Gerstenberg, Justus (12. 10. 1946)
64. Gierens, Matthias (29. 6. 1945)
65. Ginschel, August (15. 10. 1948)
66. Girke, Dr. Fritz (15. 10. 1948)
67. Gössl, Georg (27. 5. 1947)
68. Goldmann, Peter (5. 11. 1948)
69. Gonzalez, Indalecio (2. 2. 1949)
70. Goss, Erwin (15. 10. 1948)
71. Grahn, Werner (28. 5. 1947)
72. Grimm, Johannes (28. 5. 1947)
73. Grönwaldt, Karl (5. 11. 1948)
74. Grossmann, Hermann (19. 11. 1948)

75. Häfner, Wilhelm (19. 11. 1945)
76. Häger, Heinrich (27. 5. 1947)
77. Hähnert, Fritz (15. 6. 1947)
78. Hammer, Albert (26. 11. 1948)
79. Hasselow, Ewald (5. 11. 1948)
80. Hauser, Josef (3. 10. 1947)
81. Hegenscheidt, Hans (27. 5. 1947)
82. Heim, Albert (2. 2. 1949)
83. Helbig, Hermann (19. 11. 1948)
84. Hellenbroich, Hein (15. 10. 1948)
85. Henkel, Dr. Wilhelm (28. 5. 1947)
86. Hermann, Maximilian (5. 12. 1947)
87. Hildebrandt, Friedrich (5. 11. 1948)
88. Hintermayer, Dr. Fritz (29. 5. 1946)
89. Hipp, Alois (14. 11. 1947)
90. Höllriegl, Alois (29. 10. 1948)
91. Hoffmann, Emil (22. 10. 1948)
92. Hollacher, Ludwig (2. 2. 1949)
93. Horcicka, Karl (12. 11. 1948)
94. Huber, Franz (28. 5. 1947)
95. Hunsicker, Karl (29. 10. 1948)

96. Ingebrandt, Andreas (26. 11. 1948)
97. Ittameier, Ernst (5. 11. 1948)
98. Jarolin, Josef (28. 5. 1946)
99. Jobst, Dr. Wilhelm (28. 5. 1947)

100. Kaiser, Paul (28. 5. 1947)
101. Karcher, Wilhelm (19. 11. 1948)
102. Kaufmann, Anton (27. 5. 1947)
103. Kaunty, Franz (27. 5. 1947)
104. Kaupp, Wilhelm (12. 11. 1948)
105. Kehles, Nikolaus (14. 11. 1947)
106. Keilwitz, Kurt (27. 5. 1947)
107. Kestel, Josef (19. 11. 1948)
108. Kick, Johann (29. 5. 1946)
109. Kiern, Simon (28. 5. 1946)
110. Kirchner, Karl Adam (26. 11. 1948)
111. Kirchner, Kurt (12. 11. 1948)
112. Kirsch, Johann Viktor (28. 5. 1946)
113. Kisch, Josef (12. 11. 1948)
114. Kiwitt, Josef Johann (15. 10. 1948)
115. Klein, Anton (5. 11. 1948)
116. Klein, Rudolf Gustav (29. 10. 1948)
117. Klimowitsch, Kaspar (28. 5. 1947)
118. Klüttgen, Ludwig (29. 10. 1948)
119. Klumpp, Isidor (19. 11. 1948)
120. Knoll, Christoph Ludwig (29. 5. 1946)
121. Knopp, Otto (5. 12. 1947)
122. Kobus, August (15. 3. 1946)
123. Köhler, Richard (26. 11. 1948)
124. Kofler, Franz (19. 11. 1948)
125. Kohn, Peter (29. 6. 1945)
126. Korsitzki, Rene (19. 11. 1948)
127. Kramer, Alfred (29. 5. 1946)
128. Krautwurst, Hubert (26. 11. 1948)
129. Krebsbach, Dr. Eduard (28. 5. 1947)
130. Kreindl, Gustav (27. 5. 1947)
131. Kunze, Herbert (22. 10. 1948)

132. Langeloh, Wilhelm (alias Felix Bauer) (10. 10. 1947)
133. Langleist, Walter Adolf (28. 5. 1946)
134. Leeb, Josef (27. 5. 1947)
135. Lienhart, Markus (26. 11. 1946)
136. Lippmann, Arno (29. 5. 1946)
137. Ludolf, Julius (28. 5. 1947)

138. Menrath, Christian (5. 12. 1947)
139. Merbach, Hans (15. 1. 1949)
140. Metz, Friedrich (2. 2. 1949)
141. Miessner, Erich (27. 5. 1947)
142. Miroff, Fritz (26. 11. 1948)
143. Möser, Hans (26. 11. 1948)
144. Möller, Reinhard(2. 5. 1947)
145. Mohr, Christian (15. 10. 1948)
146. Moll, Otto (28. 5. 1946)
147. Müller, Emil (28. 5. 1947)
148. Müller, Kurt (5. 11. 1948)
149. Müller, Wilhelm (12. 11. 1948)
150. Mynzak, Rudolf (27. 5. 1947)

151. Neuner, Josef (26. 9. 1947)
152. Niedermeyer, Engelbert Valentin (28. 5. 1946)
153. Niedermeyer, Josef (28. 5. 1947)
154. Noack, Hermann (21. 3. 1947)
155. Nohel, Vinzenz (27. 5. 1947)
156. Noky, Eugen Hermann (19. 9. 1947)

157. Olschewski, Willi (3. 10. 1947)
158. Otte, Heinrich F. (26. 9. 1947)
159. Otto, Kurt (14. 11. 1947)

160. Pausch, Max (12. 11. 1948)
161. Penzien, Franz (5. 11. 1948)
162. Peroutka, Alexander (12. 11. 1948)
163. Petrat, Gustav (19. 11. 1948)
164. Pleissner, Emil (26. 11. 1948)
165. Piorkowski, Alexander (22. 10. 1948)
166. Pribyll, Hermann (28. 5. 1947)
167. Priebel, Theophil (27. 5. 1947)
168. Purucker, Reinhardt (26. 11. 1948)
169. Raaf, Michael (22. 10. 1948)
170. Redwitz, Michael (29. 5. 1946)
171. Reinke, Alwin (15. 8. 1947)
172. Remmele, Josef (3. 12. 1948)
173. Richter, Fabian (5. 11. 1948)
174. Rieger, Josef (27. 5. 1947)
175. Rieke, Willy (15. 10. 1948)
176. Roller, Albert (3. 10. 1947)
177. Rübsamen, Paul (15. 7. 1947)
178. Ruhnke, August Richard (14. 11. 1947)
179. Ruppert, Friedrich Wilhelm (28. 5. 1946)

180. Schallermair, Georg (7. 6. 1951)
181. Schilling, Prof. Claus Carl (28. 5. 1946)
182. Schmidt, Hans Theodor (7. 6. 1951)
183. Schmitz, Dr. Heinrich (26. 11. 1948)
184. Schmitz, Josef Johann (15. 10. 1948)
185. Schmitz, Theo (19. 11. 1948)
186. Schmutzler, Kurt (29. 10. 1948)
187. Schneider, Hans (15. 1. 1949)
188. Schneider, Johann (19. 11. 1948)
189. Schobert, Max (19. 11. 1948)
190. Schöpperle, Karl (12. 11. 1948)
191. Schöttl, Vinzenz (28. 5. 1946)
192. Schosser, Anton (12. 1. 1946)
193. Schreyer, Martin Philipp (19. 9. 1947)
194. Schroegler, Karl (2. 2. 1949)
195. Schwanner, Cornelius (15. 10. 1948)
196. Schwarz, Ludwig (3. 10. 1947)
197. Seuss, Josef (28. 5. 1946)
198. Sielaff, Hans Wilhelm (12. 11. 1948)
199. Sigmund, Thomas (27. 5. 1947)
200. Skierka, Bruno (3. 10. 1947)
201. Spatzenegger, Hans (27. 5. 1947)
202. Sponsel, Johann Georg (4. 3. 1947)
203. Stattmann, Karl Franz (22. 10. 1948)
204. Staudinger, Hans (5. 12. 1947)
205. Stemmler, Willi (29. 10. 1948)
206. Stoltz, Otto Hermann (14. 11. 1947)
207. Stork, Gustav (20. 6. 1947)
208. Strasser, Franz Xaver (10. 12. 1945)
209. Straub, Julius (29. 10. 1948)
210. Streng, Karl (12. 11. 1948)
211. Striegel, Otto (20. 6. 1947)
212. Struller, Karl (28. 5. 1947)
213. Sturm, Hans (5. 11. 1948)
214. Suttrop, Rudolf Heinrich (28. 5. 1946)

215. Tandler, Oskar (26. 11. 1948)
216. Tempel, Wilhelm (29. 5.1946)
217. Thomas, Dominikus (12. 1. 1946)
218. Trauner, Leopold (27. 5. 1947)
219. Tremmel, Paul (5. 11. 1948)
220. Trenkle, Franz Xaver (28. 5. 1946)
221. Trumm, Andreas (28. 5. 1947)
222. Trummler, Hans (22. 10. 1948)
223. Tuntke, Hermann (19. 9. 1947)

224. Vetter, Dr. Hellmuth (2. 2. 1949)
225. Viehl, August (15. 1. 1949)

226. Wagner, Wilhelm (29. 5. 1946)
227. Waldmann, Ernst (19. 11. 1945)
228. Wasicky, Dr. Erich (28. 5. 1947)
229. Weiss, Martin Gottfried (29. 5. 1946)
230. Welter, Wilhelm (29. 5. 1946)
231. Wentzel, Erich (3. 12. 1948)
232. Werner, Gottlieb (5. 12. 1947)
233. Wilhelm, Friedrich (26. 11. 1948)
234. Winkler, Paul (5. 8. 1947)
235. Wlotzka, Ewald (12. 11. 1948)
236. Wodak, Wenzel (22. 10. 1948)
237. Wohlrab, Christian (12. 11. 1948)
238. Wolf, Erhard (3. 10. 1947)
239. Wolf, Hans (19. 11. 1948)
240. Wolter, Dr. Waldemar (28. 5. 1947)
241. Wurst, Joseph (3. 10. 1947)

242. Ziehmer, Eugen (15. 1. 1949)
243. Ziehnert, Walter (4. 3. 1947)
244. Zisch, Hermann (29. 9. 1947)
245. Zoller, Viktor (28. 5. 1947)
246. Zutter, Adolf (27. 5. 1947)

Da die Todesstrafe in Westdeutschland bereits seit Mai 1949 abgeschafft war, baten alle Parteien aus Stadt und Kreis Landsberg in einer Resolution im November 1950 um Gnade für die zum Tode Verurteilten.

Danach fanden die letzten sieben Hinrichtungen am 7. Juni 1951 statt. Die Hingerichteten wurden auf dem sogenannten Spöttinger Friedhof (Gefängnisfriedhof) begraben. Aufgrund starker Proteste [von der Gutmenschen-Mafia!] wurde 2003 der Friedhof entwidmet und die Namensschilder von den Gräbern entfernt.

Quelle: Wikipedia

Weiters wurden im Zuge des Ärtzteprozesses in Landsberg hingerichtet:

1) SS-Gruppenführer (Waffen-SS) Prof. Dr. med. Karl Brandt, Begleitarzt Hitlers und Reichskommissar für das Sanitäts- und Gesundheitswesen, – Todesstrafe – am 2. Juni 1948 hingerichtet

2) Prof. Dr. med. Karl Gebhardt, Chefarzt der Heilanstalt Hohenlychen, Oberster Kliniker beim Reichsarzt SS, Leibarzt Heinrich Himmlers, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes – Todesstrafe – am 2. Juni 1948 hingerichtet

3) SS-Hauptsturmführer Dr. med. Waldemar Hoven, Lagerarzt KZ Buchenwald – Todesstrafe – am 2. Juni 1948 hingerichtet

4) SS-Oberführer Prof. Dr. med. Joachim Mrugowsky, Chef des Hygiene-Institutes der Waffen-SS, Oberster Hygieniker – Todesstrafe – am 2. Juni 1948 hingerichtet

5) SS-Oberführer Viktor Brack, Oberdienstleiter in der “Kanzlei des Führers” – Todesstrafe – am 2. Juni 1948 hingerichtet

6) SS-Standartenführer Dr. jur. Rudolf Brandt, Persönlicher Referent des Reichsführers-SS, Leiter des Minister-Büros im Reichsinnenministerium – Todesstrafe – am 2. Juni 1948 hingerichtet

7) SS-Standartenführer Wolfram Sievers, General-Sekretär der Gesellschaft Ahnenerbe (Forschungs- und Lehrgemeinschaft der SS), Direktor des Institutes für wehrwissenschaftliche Zweckforschung, – Todesstrafe – am 2. Juni 1948 hingerichtet

8)Im Wirtschafts- u- Verwaltungshauptamt-Prozeß SS-Obergruppenführer Oswald Pohl – Todesstrafe, am 7. Juni 1951 hingerichtet

Im Einsatzgruppen-Prozeß
1) SS-Gruppenführer Otto Ohlendorf – Todesstrafe, am 7. Juni 1951 hingerichtet
2) SS-Brigadeführer Erich Naumann- Todesstrafe, am 7. Juni 1951 hingerichtet
3) SS-Standartenführer Paul Blobel – Todesstrafe, am 7. Juni 1951 hingerichtet
4) SS-Obersturmbannführer Werner Braune – Todesstrafe, am 7. Juni 1951 hingerichtet

IM EWIGEN …!

SIE STARBEN FÜR DEUTSCHLAND UND EUROPA!

Anna
Anna
20 Tage zuvor

Im Wald beim Spazierengehen machte ich Bekanntschaft mit einem älteren Herrn, der mit seinem Hund spazieren ging. Ich weiß gar nicht mehr, wie wir ins Gespräch gekommen sind. Aber er erzählte mir, daß er auch im Rheinwiesenlager war. Er kam dann nach Frankreich und anschließend nach München. In München läutete er bei seiner Tante, und als die Tante die Tür öffnete, fragte sie ihn: „Wer bist denn du?“ „Ich bin der Peter, erkennst du mich nicht mehr, Tante?“ „Ach der Peterle!“ sagte sie. Ich war ja nur mehr Haut und Knochen! Ich blieb bei der Tante einige Tage und machte mich dann zu Fuß in meine Heimatstadt auf. Seit Jahren pflegte er seine querschnittsgelähmt Frau.

waffenstudent
waffenstudent
20 Tage zuvor

21.11.2005 – Am Mahnmal „Feld des Jammers“ – Mit dem ehemaligen Landesvorsitzenden der NPD, Wilhelm Herbi.

Regionalnachrichten aus Ihrer Zeitung

Kundgebung ohne besondere Vorfälle
Am Mahnmal „Feld des Jammers“ legt eine überraschend junge rechte Szene Kränze nieder

Der rechten „Gedenkhandlung“ am Mahnmal setzte der Kirchenkreis ein Friedensgebet entgegen.

Vom 21.11.2005

Etwa 120 Angehörige der rechten Szene, mehr als in den vergangenen Jahren, versammelten sich gestern am Mahnmal „Feld des Jammers“ um den ehemaligen Landesvorsitzenden der NPD, Wilhelm Herbi. Den Autokennzeichen nach kamen die meisten Rechten aus der Nordpfalz (KIB) und aus dem Kreis Birkenfeld (BIR) – ein Indiz für den räumlichen Schwerpunkt der rechten Aktivitäten.

Wer allerdings nur mit den üblichen Betagten gerechnet hatte, der wurde eines Besseren belehrt – die große Mehrzahl der Rechten war jung. Und wer die üblichen vernarbten Schlägerminen erwartet hatte, wurde ebenfalls enttäuscht. Natürlich gab es sie und auch die paar voraussehbaren Jungs, denen die Unsicherheit deutlich in den Augen flackerte. Aber es waren auch junge Frauen dabei, und einige junge Männer, denen die gefestigte Gesinnung mitsamt der Genugtuung, als politische Pariahs der Gesellschaft eine verschworene Gemeinschaft zu bilden, ins Gesicht geschrieben stand. In ihrer Mitte Wilhelm Herbi, dessen Ansprache nur in Fetzen zu hören war – nicht nur für die „Heimatpostillen“, wie er die lokale Presse abschätzig bezeichnete, sondern mit Sicherheit auch für die Anhänger.

Doch auf die Worte kommt es ohnehin kaum an, es ist immer dieselbe Leier vom „heiligen Deutschland“ und so weiter und so fort. Natürlich wachte auch ein zu den rechten Reihen gehörender Rechtskundiger darüber, daß nichts gesagt wurde, was im Sinne des Strafrechts negative Folgen haben könnte. Was hier zählte, war die Symbolik, das feierliche Gemeinschaftserlebnis.

Ernsten Blickes schritt eine Abordnung schön langsam mit vier Kränzen zum Mahnmal, in der Gewißheit, so die „Nazis raus!“-Rufe der „anderen Seite“ provozieren zu können, die sich in einiger Entfernung hinter der Polizeiabsperrung versammelt hatte. Nur ein rechter Kranzträger ließ sich zu< einem "Stinkefinger" hinreißen, ansonsten konnte man sich der eigenen Gefolgschaft auf diese Weise bestens als friedfertige Gedenkende präsentieren – die Aggressiven, die Schreier, das vermittelte diese Inszenierung, sind die Anderen.

Es fällt schwer, es einzuräumen, aber am Friedensgebet des Kirchenkreises an Nahe und Glan nahmen nicht viel mehr Menschen teil als an der rechten Kundgebung – und weit weniger junge. Angesichts des erschreckend hohen Anteils junger Menschen bei den Rechten war die Forderung eines Verwaltungsbeamten der Verbandsgemeinde Langenlonsheim nachzuvollziehen, die etablierten Parteien müßten mehr tun, um jungen Menschen ein ebensolches Gemeinschaftsgefühl zu vermitteln, wie es die rechte Szene offenbar bietet.

KWHugo
KWHugo
20 Tage zuvor

Danke an den Waffenstudenten, wir dürfen unserer Opfer nicht einmal gedenken, welche Untat. Wir werden gezwungen, sowjetische Ehrenmale zu erhalten. Welch verlogene Unterwerfung, ähnlich den römischen Triumphzügen. Und nicht anders die Gegenseite, sie überarbeitete heimlich Schulbücher und überwacht uns bis heute durch Schnüffelbrigaden. Frei sind wir nicht. Wir sind von 2 Seiten besetzt. Welch unwürdige Situation!

Sie halten uns alle in diesem globalen Verbrecherkäfig mit Drogen-, Waffen-, Menschen- und Organhandel, verschleiert in den schönen Worten „freier Kapital- Waren- und Personenverkehr.“ Sie drehen alles ins Gegenteil. Und sind skrupellose Verbrecher seit 100 Jahren. Sie haben den ganzen Erdball mit einem Geflecht von kriminellen Zellen NGOs überzogen, die wir finanzieren müssen. Jetzt brauchen wir eine Weltrevolution, um diese Blutsauer, Schmarotzer, loszuwerden. Sie gingen von England in die USA, schufen von dort die Mißgeburt UdSSR und siegten 1945 über eine Macht, die sich entgegenstellte und die Recht hatte. Wir sollen unsere Vorfahren verachten. Welcher Teufel denkt sich sowas aus? Russen und Amis!!!!

Doris Mahlberg
20 Tage zuvor

@Waffenstudent

Millionen vergewaltigt, Millionen ermordet, Millionen gefoltert und verstümmelt, Millionen vertrieben, Millionen versklavt ———-

Der Obergruppenführer Oswald Pohl erinnert sich an die britischen Folterpraktiken in Bad-Nenndorf zwecks Erstellung eidesstattlicher Erklärungen und Geständnisse von Verbrechen, die nie begangen wurden: „Ich wurde nackt an einen Stuhl gefesselt, drei Tage und drei Nächte wach gehalten und mit Alkohol abgefüllt. Dann hat man mich stundenlang verprügelt, mit Fußtritten traktiert und Salz in meine Wunden gestreut. In diesem Zustand hätte ich alles unterschrieben.“ Pohl wurde in Landsberg hingerichtet. Berühmt-berüchtigt war auch das britische Hunger- und Folterlager Staumühle, ein weiteres befand sich in Minden an der Weser. Die Deutschen wurden systematisch ausgehungert und verprügelt, bis sie nach wenigen Tagen verstarben. Der deutsche Lagerarzt Erich Möllendorff durfte mit keinem Wort über die grausamen Verbrechen der Briten sprechen, sonst drohte auch ihm die Folter und der Tod.

Als die fürchterlichen Zustände schließlich doch nach außen drangen, gab es einen lächerlichen Scheinprozeß. Keiner der britischen Folterer und Mörder wurde bestraft. Im Jahr 1986 ließ man auch dort in einer Nacht- und Nebelaktion mehr als 200 Gräber der deutschen Folteropfer abgeräumt und eingeebnet. Es sollte keine Erinnerung an die Schandtaten der Briten mehr geben.

Es ist von großer Wichtigkeit, die Verbrechen der Alliierten für die Nachwelt zu sichern. Ein großes Problem sind die Verräter im Innern. So nannte Richard von Weizsäcker die Vertreibung von Millionen Deutschen aus ihrer Heimat „eine humane Umsiedlung“, und die schlimmsten Verbrechen der Alliierten werden uns als „Befreiung und heilige Rettung“ angepriesen. Die abscheulichen Greueltaten der Alliierten an Deutschen werden immer mehr verharmlost, minimiert, bagatellisiert und schließlich ganz weggelogen. Das darf nicht sein. Wir müssen die Wahrheit sagen, und Adelinde trägt in bewundernswerter Weise dazu bei.

Doris Mahlberg
20 Tage zuvor

Korrektur :

Im Jahr 1986 wurden auch dort in einer Nacht- und Nebelaktion mehr als 200 Gräber der deutschen Folteropfer abgeräumt und eingeebnet.

(Das kommt davon, wenn man drei Dinge auf einmal machen will)

Carin
Carin
19 Tage zuvor

In Youtube gibt es es „Der geplante Tod – Other Losses“ in Deutsch, teils mit Zeitzeugen-Aussagen.

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