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Ein Brief über DDR-Erfahrungen

Thomas Engelhardt

antwortet:

Sehr geehrter Herr Muche, hallo Herr Gerald Schiller,

recht vielen Dank für dieses Thema (Oblast Kaliningrad).

Gestatten Sie mir bitte, das Ganze auch einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Als Westdeutsche bzw. Bürger des „Besonderen politischen Gebiets West-Berlin“ (so die systemkonforme Bezeichnung von Berlin-West in der DDR) waren Sie nach meinem Dafürhalten und entsprechend meiner eigenen persönlichen Erfahrung dennoch in einer deutlich besseren Lage als ich als „Bürger der DDR“.

Für mich selbst waren die Grenzen zu, ab 1981 auch die nach Schlesien, Ostbranden-burg, Ostpreußen (infolge des in Polen ausgerufenen Kriegsrechts). Damit verbun-den war die Aufhebung des visafreien Reiseverkehrs aus der DDR nach Polen.

In die Sowjetunion konnte man gar nicht reisen, jedenfalls in der Regel nicht als Individualtourist. Einige Verwegene gab es, die Transitzüge nutzten (aus Polen nach Rumänien via Lemberg/Ukraine) und die nicht plombierten Züge wohlgemerkt ohne Einrei-sevisum, ausgestatttet nur mit einem Transitvisum, verließen und es schafften, unerkannt und ohne Kontrollen (faktisch inkognito) bis in den Kaukasus oder in den Pamir oder sogar bis nach Sibirien zu kommen. Die Zahl derer, denen das gelang und die das schafften, war aber sehr begrenzt.

1980 war ich selbst mit „Jugendtourist“ (staatliches Reisebüro der DDR) in Moskau. An einem Tag ohne Programm „seilte“ ich mich von der Reisegruppe ab, kaufte pro-blemlos ein Ticket, setzte mich in einem der großen Vorortbahnhöfe in die Elektritschka (russisch электри́чка) und wollte einfach mal außerhalb der zugegebenermaßen beein-druckenden russischen Hauptstadt sehen, wie es in der Provinz aussieht.

Gestartet bin ich vom Kasaner Bahnhof. Weit kam ich allerdings nicht. Nach 20 min, wir durchfuhren noch die Vororte, kam die Transportpolizei durch den Waggon und kontrollierte die Ausweise.

Mein Schulrussisch genügte nicht, den Milizionären zu erklären woher ich kam, wohin ich will und weshalb ich in diesem Zug saß, der von Touristen nicht frequentiert wurde (ausländischen Touristen waren Rei-sewege prinzipiell vorgeschrieben, egal ob man mit dem PKW unterwegs war oder mit einer Reisegruppe; die Reisen mit dem eigenen PKW waren limitiert, wurden streng kontrolliert, Reisewege, Fahrstraßen und Übernachtungsorte strikt vorgeschrieben).

Jedenfalls nahm mich die Miliz „hopp“, verständigte das Hotel und das russische (sowjetische) Reiseunternehmen Intourist. Ich wurde verwarnt und erhielt für die Zukunft eine Einreisesperre in das Gebiet der UdSSR. Selbstredend wurde auch die Polizeibehörde in Dresden, meinem damaligen Wohnort, verständigt, da ich die strengen Reisevor-schriften verletzt hatte …

Aus der Traum von weiteren Reisen in die Sowjetunion. Einigen sehr wenigen DDR-Bürgern war es noch zu Sowjetzeiten ge-lungen, ins sowjetisch besetzte Ostpreußen (Oblast Kaliningrad) zu kommen. Da das aber faktisch gesperrtes Gebiet war, war eine solche Fahrt immer problematisch, weil eine Gratwanderung.

Wer es bis nach Litauen schaffte, konnte aber faktisch ohne Kontrollen in den Oblast fah-ren. Es gab aber andere Ausnahmen: Offiziere der DDR-Kriegsmarine frequentierten regel-mäßig die sowjetische Marinebasis Baltisk (Pillau). Königsberg (Kaliningrad) sahen die aber nie. Eine Handvoll Künstler und Kultur-schaffende waren vor 1990/91 auch in Königsberg (Kaliningrad).

Der von mir hochgeachtete DDR-Dokumen-tarfilmer Volker Koepp war sogar mehrmals im Oblast als auch im litauischen Teil Ost-preußens und verleugnete auch nie die deutsche Geschichte dieser Territorien und Landschaften.

Seine Filme stellen heute eindringliche Mahnmale an eine entschwundene Vergangenheit dar:

1995: Kalte Heimat    2013: In Sarmatien

Weshalb hole ich soweit aus? Das Nicht-Reisen-Können war neben dem Nicht-Lesen-Können die größte Einschränkung, die ich als junger DDR-Bürger erfuhr. Wie sich dem ent-winden? Es gab drei Möglichkeiten. Inneres Exil, Flucht oder auch der aktive Versuch, das System von innen her auszuhöhlen helfen, also gegen den Strom zu schwimmen.

Weg 1 und Weg 2 hatte ich gewählt und aus-probiert. Weg 3 endete in der Inhaftierung 1986.

Und nun komme ich zum eigtl. Zweck meiner Mitteilung und damit endlich auch zum Ende. Am 17. Mai 1988 klingelten morgens um 7.00 Uhr zwei Stasi-Beamte in Zivil (Offiziere des MfS) an meiner Wohnungstüre, überga-ben mir eine sog. Kennkarte (zu diesem Zeitpunkt war ich offiziell bereits ausgebür-gert, besaß weder Paß noch Personalausweis oder ein anderes Ausweisdokument) und sagten wörtlich:

„Engelhardt, du (sic.) hast bis heute 0.00 Uhr (sie sagten nicht 24.00 Uhr) das Ter-ritorium der Deutschen Demokratischen Republik zu verlassen“.

Innerhalb von 30 min war ich am Dresdner Hbf., kaufte eine Fahrkarte für den abend-lichen Interzonenzug Dresden-Leipzig-Frankfurt/Main bis nach Gießen (in Gießen befand sich das Zentrale Notaufnahmelager des Bundes für Zonenflüchtlinge und Übersiedler aus der DDR) und am Abend dieses für mich bedeutungsvollen Tages begleiteten mich mehr als dreißig Leute (Famillienangehörige, Freunde, Bekannte (darunter auch auf mich angesetzte Stasi-Spitzel, was sich aber erst nach der sog. „Wende“ herausstellen sollte) zum Bahnhof in Dresden-Neustadt. Der Zug fuhr pünktlich gegen 19.00 Uhr ab.

Was ich und meine Begleitung nicht wußten und nicht geahnt hatten: Auf dem gegen-überliegenden Bahnsteig hatte sich eine Gruppe Stasi-Leute postiert und bei Ausfahrt des Zuges die ganze Gruppe umfangreich fotographiert … Dabei war Engelhardt ein kleines Licht und wurde auch nicht bekannt wie andere (Freya Klier, Michael Krawczyk, Arnold Vaatz).

Gegen 0.30 erreichte der Interzonenzug dann die innerdeutsche Grenze bei Gerstungen (Grenzbahnhof war das thüringische Gerstungen). Wenn man als DDR-Bürger erstmalig diese festungsartig und militärisch hochgesicherte und ausgebaute Anlage in Gerstungen sah, überkam einen ein Schauer. Das war kein Bahnhof. Und es war unglaub-lich, auch für mich als sozusagen „gelernten“ DDR-Bürger.

Und tatsächlich, im Abteil verstummten alle Gespräche. Das Auftreten der Kontrolleure (Grenzpolizei, Zoll) war martialisch und bewußt unfreundlich. Ich selbst stach, weil keine Reisedokumente besitzend, aus der Schar der Reisenden heraus. Ausgestattet nur mit der Kennkarte (die den Kontrolleuren freilich nicht unbekannt war) unterlag ich aber keiner besonderen Kontrolle.

Klar war, daß ich entweder ein entlassener Strafgefangener, ein Asozialer, ein Ausrei-seantragsteller oder sonstwie unsicherer Kantonist sein müsse. Das Gesamtprocedere der Kontrollen in unserem vollbesetzten Abteil verlief aber schnell und unkompliziert. 

Der ganze Zug stand aber mehr als 30 min in Gerstungen!!! Mitten in der Nacht. Gegen Ende wurde ein Mann mittleren Alters abge-führt, aus einem der vorderen Waggons, ohne Handschellen, ohne Gepäck, aber links und rechts begleitet.

Das war sozusagen mein letztes DDR-Erlebnis. Diese Abführung, dieses Erleben einer kranken, aber noch unumschränkten staatlichen Gewalt. Und ich selbst mußte bis zuletzt befürchten, auch aus dem Zug geholt zu werden. Denn mehrmals hatten die Stasi-Leute in den vergangenen Monaten mir ge-genüber gedroht, das gegen mich eröffnete Ermittlungsverfahren, das gegen Auflagen im Dezember 1986 eingestellt worden war (eine der Auflagen beinhaltete den Verzicht auf die DDR-Staatsbürgerschaft und die freiwillige Ausreise ins Bundesgebiet) könne jederzeit wieder aufgenommen und fortgeführt werden …

Vom Staatsanwaltschaft waren in der Anklageschrift 5 Jahre Freiheitsentzug gefordert worden … Drei § waren zur Anwendung gekommen:

(1)  staatsfeindliche Hetze im besonders schweren Fall

(2)  Untergrabung der gesellschaftlichen Ordnung im besonders schweren Fall

(3)  Verbindungsaufnahme mit dem Feind (ich unterhielt Kontakte zu westdeutschen Juri-sten und einem in Belgrad akkreditierten ARD-Journalisten, den ich im rumänischen Siebenbürgen kennengelernt hatte).

Deutlich machen wollte ich, daß wir als Deutsche vollkommen unterschiedliche Erfahrungen mit der Teilung und ihren Folgen machten. Und völlig offen bleibt, welche Entwicklung mir selbst persönlich und beruflich möglich gewesen wäre, wäre ich hier, im westlichen Teil des besetzten Deutschland, aufgewachsen.

Meine DDR-Erfahrung möchte ich nicht missen. Und heute, nach mehr als 38 Jahren real erlebter bundesdeutscher Wirklichkeit, komme ich immer öfter zum Schluß, daß diese DDR möglicherweise das kleinere Übel gewesen ist. Aber diese Bewertung ist grenzwertig und auch nur in Teilen gültig.

Politische Überwachung gibt es hier auch, aber VS und Staatsschutz ist mit der Stasi nicht vergleichbar.

Dort wurde man „zur Klärung eines Sach-verhalts“ „zugeführt“ (das ist ein DDR-Euphemismus für Verhaftung) und ver-schwand nach Verurteilung für Monate oder gar Jahre. Hier wird man angeklagt, verliert die berufliche Existenz und damit alle existentiellen Grundlagen. Die Systeme sind nicht vergleichbar, die Art und Weise des Vorgehens gegen Andersdenkende aber durchaus.

Jetzt bin ich weit vom Thema abgekommen, dafür bitte ich um Nachsicht. Jedioch fallen mir bei einem solchen Schlagwort wie Oblast Kaliningrad oder Ostreisen oder Bahnreisen oder Grenzerlebnisse

so viele Begebenheiten ein, daß ich diese gerne einmal zum Besten geben wollte. Nichts für ungut.

Viele Grüße aus dem niedersächsischen Ostfalen, Thomas Engelhardt

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7 Kommentare
Herbert
Herbert
2 Tage zuvor

…und wir sind wieder auf dem besten Weg dahin, mal abgesehen von den unterschiedlichen Erscheinungsformen dieses linksfaschistischen Systems! Wie schon Bärbel Bohley 1991 so treffend formulierte:

„Das ständige Denunzieren wird wiederkommen.
Das ständige Lügen wird wiederkommen.
Alle diese Untersuchungen, die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen.

Man wird sie in der Bundesrepublik ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir.

Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.”

Prophetische Worte, die damals viele für völlig überzogen hielten und die doch heute fast 1:1 eingetreten sind.

KWHugo
KWHugo
2 Tage zuvor

Die Ost- und West-Deutschlandserlebnisse zeigen doch nur eines: Wir sind fremdbestimmt seit vielen Jahrzehnten. Unterdrückt vom selben Feind. Rußland (befindet sich seit dem späten 19. Jh. in den Fängen vom freimaurerischen Frankreich und hat sich bewußt vom Deutschen Reich abgesetzt, wie ich aus der Biographie von Wilhelm II eindeutig lese und nicht umgekehrt, wie man uns einzureden versucht). Der Zar hat in den 80ern des 19. Jh. vorausgesagt, daß das Deutsche Reich nach einem Krieg zersplittert wird, baute sein Eisenbahnnetz im Westen aus und stationierte dort zum Ärger Wilhelms verstärkt seine Truppen. Nicht bekannt? Klar, „wir sind ja auch das einzige Volk der Welt, das seine Geschichte zu seinen Ungunsten fälscht,“ Michael Grandt.

Die Engländer schmieden seit der Einigung des Deutschen Reiches und dem Bau der Bagdadbahn Eroberungspläne. Punkt. England hat als Verbündeten von Anfang an die USA, gleiche Brüder, gleicher Schwindel. Das ist die unverrückbare Faktenlage.

Paar Fragen zum sogen. Abzug der Russen auf deutschem Gebiet nach 1989:

Warum gaben sie den ursprünglich enteigneten Eigentümern im gesamten Ostblock weder Grund noch Boden zurück? Der scheint den Russen immer noch zu gehören. Warum wird die Geschichte auch im Rußland der Glasnost und Perestroika nach sowjetischer Art immer noch verdreht? Wie konnte die russische Führung in den 90ern tatenlos zusehen, wie eingereiste Nichtrussen sogen. „Volkseigentum“ aufkauften und sich zu Milliardären aufschwangen, Putin übrigens auch? Der Adel in bestimmten Dynastien Europas wurde entmachtet, aber nicht wieder eingesetzt. Warum? Weil man dann heute noch sein altes Lügengebäude aufrechterhalten kann im Bund mit Rußlands Gönnern von der Ostküste der USA?

Zwischenfrage: Wird jetzt China aufgebaut? Auch dort gibt es keine Aufarbeitung von Maos Revolution und den Millionen Opfern. Warum nicht? Ist die chinesische Führung von jemandem abhängig? Scheint so.

Der Kalte Krieg war keiner, man teilte sich nur wie 2 Mafiosis die Welt bis heute. Es gab kleine Scharmützel, z.B. investierte die UdSSR in die Kommunistische Partei in Chile, bekam nach dem Umsturz aber sofort die Schelle mit Pinochet. Verhängnisvoll für Menschen, die Partei ergriffen. Hilfe von außen? Da wurde die kleine dDR vorgeschickt, die paar Funktionäre aufnahm und durchfütterte. Mein Schwerpunkt in der Erklärung liegt deshalb auf Rußland, weil einige naive Deutsche, auch in der AfD, den östlichen Feind nicht erkennen.

Und wo ist eigentlich der Unterschied des globalen Kapitalismus zum Weltsozialismus?

Warum wehren sich beide Freund-Feinde wie die Berserker gegen nationale Einheiten/Nationalstaaten und vermischen die Völker zu einer grauen Masse? Selbstbestimmt ist heute kein Volk der Erde. Das wäre auch das Ende der Kontrolle. Wo käme man da hin, wenn jede kleine Einheit machte, was sie wolle? „Kill them“-Thomas Barnett, es ist ihnen ernst.

Mit dem grenzenlosen geschaffenen Chaos des grenzfreien Kapital-, Waren- und Personenverkehrs schaffen sie im Schatten den unkontrollierten Börsen-, Organ-, Waffen- und Drogenhandel, ihr wirkliches Geschäft. Was wir sichtbar an Waren geboten bekommen, ist teurer Abfall. Was wir als Nachrichten bekommen, ist ausgedachter Quark, damit wir das Wesentliche nicht sehen, was ich geschildert habem, und uns mit Kleinkram beschäftigen. Tagesnachrichten interessieren mich schon lange nicht mehr. Ich glaube nur noch, was ich sehe.

Wer im Hintergrund herrscht, ist mir mittlerweile egal. Es ist eine leere und dumme Hülle. Zumindest wählen sie solche als Schausteller aus. Sie geben sich nicht einmal Mühe, ihren ganzen fabrizierten Dreck zu verschleiern. Man könnte lachen, wenn es uns selber nicht beträfe. Ich nehme ihnen übel, daß sie mich für dümmer halten als ich bin. Diese Zeit ist satanisch.

Drusius
Drusius
2 Tage zuvor

Ich bin selbst ausgebürgert worden, und meine kleinere Tochter hing an meinem Bein und meinte: „Mamma soll gehen und Du sollst bleiben“, als die Stasi unten auf der Straße wartete. Man kann nur zu trösten versuchen und zeigen, daß man weiter für die Kinder da ist. Den blauen Schein der Staatenlosen hatten die mir gegen alle Papiere ausgehändigt. Die Zollkontrolle war noch widerlich, die Zugkontrolle mit strafenden Blicken gewürzt.

Was wir sehen können aus diesen Geschichten, daß Deutschland über das Steuerungszentrum gespalten wurde. Das Schema „teile und herrsche“ wurde angewendet. Das Steuerungszentrum befand sich damals in England. Zwei sich ausschließende Ideologien wurden implementiert. Danach wurden die Ideologien fallen gelassen, es wurde wiedervereinigt, und das größere Spiel mit neuen Ideologien konnte beginnen, die Neubesiedelung des Landes durch andere Völker und die Zerstörung der Wirtschaft durch die Beseitigung der stabilen eigenen Energieerzeugung und durch den Aufbau Chinas zu einem neuen Steuerungszentrum (euro-atlantisches Steuerungszentrum), daß das bißchen Industrie mitmachen kann.

Der nächste Schritt soll das Kalifat für Europa sein, wenn alles herunterfährt, wie geplant, und wir uns steuern lassen. Eine Alternative „für Deutschland“ stammt, schon aus der Wortbildung heraus, daher, daß jemand das für Deutschland in seinem Konzept entwickelt hat und das von außen kommt. Das wird keine eigene Steuerung sein, darf man vermuten, wie ein Parteiensystem nichts mit Demokratie zu tun hat. Es ist lediglich eine Herrschaftsform der artgerechten Menschenhaltung, hinter der sich die eigentliche Macht versteckt. Wie sagte ein Politiker treffend: „Die, die gewählt sind, haben nichts zu sagen, und die etwas zu sagen haben, sind nicht gewählt.“

„Wohin wird wohl die Reise gehen, wohin, ja wohin“, ist in einem Lied zu hören. Dahin, wo die Konzeptionisten für die Erde steuern?

Thüringer
Thüringer
2 Tage zuvor

Sehr geehrter Herr Engelhardt,

eigentlich schreibe ich ja, im Gegensatz zu früher, keine Beiträge mehr, aber hier möchte ich sehr gerne einmal noch eine Ausnahme machen.

Alles was Sie geschrieben haben, stimmt auf dem Punkt! Als wir die DDR verließen mittels eines gestellten Ausreiseantrages, nannten sich die Karten, die wir zur einmaligen Ausreise erhielten, nur Identitätskarten, so steht es auch drauf.

Werde mich aber heute noch ausführlicher hier zu meinem bzw. unserem Erlebten äußern.

Bis dann Ihr Thüringer

Hans-Ulrich Ohagen
Hans-Ulrich Ohagen
23 Stunden zuvor

…das war eine recht interessante Beschreibung aus der Zeit in der „Zone“. Vieles kommt mir mehr als Selbsterlebtes vor im besten Deu… aller Zeiten.

Und heute sitzen(?) die „Volksbeherrscher“ aus der ehem. Zonenpartei im Bundestag. Das nenne ich Demokratie!

Dann will ich mal sehen, wie meine Kommentardaten verarbeitet werden.

Drusius
Drusius
6 Stunden zuvor

Jeder, der Energie in eine Ideologie steckt, dafür oder dagegen, stärkt die Ideologie. Die richtigen Fragen sind, wohin führt die jeweilige Ideologie?

Wozu wurde Deutschland teilweise wiedervereinigt, könnte man fragen. Die Antwort lautet, damit gleichartige Ideologien (Steuerungsprozesse) in ehemals ideologisch getrennt Bereiche zu bringen. Für Deutsch bedeutet das, die Beseitigung der stabilen Energieproduktion, der Abschwung in Richtung der Deindustrialisierung, die alternativlose Zuwanderung. Von der Elite werden dazu Alternativen entworfen, die eine weitere Steuerung entsprechend der Ziele ermöglicht.

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