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Das Oktoberfest

Reinhard Heuschneider

heurein.wordpress.com

24. 09. 2026

klärt über Geschichte und Gegenwart des Münchner Oktoberfestes auf:

1810 fand das erste Oktoberfest statt. Eigentlich war es ein Pferderennen, das anläßlich der Hochzeitsfeier des damaligen Kronprinzen Ludwig und späteren bayeri-schen Königs Ludwig I. mit der Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen vor den Toren von München stattfand. Doch weil es so guten Anklang fand, wurde es im nächsten Jahr wiederholt und schließlich zu einem traditionellen Volksfest gestaltet.

Sein Gründer war ein deutscher Patriot durch und durch. Unter anderem schuf er die Wal-halla in Regenstauf, die Befreiungshalle in Kehlheim, ließ in München Prachtstraßen und Baudenkmäler errichten, darunter die Feld-herrnhalle, die alte Pinakothek, das Siegestor und die Bavaria auf der Theresienhöhe; als Binnenschiffahrtsprojekt legte er, zur Donau-Main-Verbindung, den Ludwig-Kanal an.

Seit dieser Zeit hat sich unendlich viel geän-dert –  zum Nachteil. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand mit Hilfe der Sieger-Lakaien im ganzen Reich die Umerziehung des deut-schen Volkes statt, und der Geist der Vater-landsliebe wich dem Geist der masochistischen Knechtsgesinnung.

Aus der Stadt des Deutschtums und der Be-wegung wurde die bayerische Zentrale der fabulierenden Vergangenheit, bei der in der Regel Charlotte Knobloch die Hauptrolle und die Landtagspräsidentin Ilse Aigner (ihre Aussage, „Charlotte Knobloch ist die jüdische Bavaria!“, ist bereits in die politische Witzge-schichte eingegangen) sowie Oberstaatsan-walt Andreas Franck und Ludwig Spaenle als sogenannte „Antisemitismusbeauftragte“ die Nebenrolle spielen.

Aus der bayerischen Hauptstadt wurde die Metropole der Dekadenz, wo der vormalige Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) ob seiner Antifa-Politik sich brüstete und, nachdem er wegen selbstbereichernder Aktionen den Hut nehmen mußte, sein junger, bis dato leistungsloser Nachfolger Dominik Krause (Grüne) es als selbstver-ständlich befand, wenigstens seine homo-sexuelle Veranlagung der Öffentlichkeit exhibitionistisch zur Schau zu stellen.

Und die anti-deutschen, fremdgesteuerten Medien rechneten es ihm als hohes politi-sches Verdienst an, weil ihm bei der Eröff-nung der diesjährigen „Wiesn“ der Bierfaß-Anstich mit zwei Schlägen gelang.   

Zur Dekadenz gehört auch das Abzocken, wo dieses Jahr, beim 191. Oktoberfest, ein drei-viertel Liter Bier plus Schaum fast 16 Euro und ein halbes Hendl zwischen 16,40 und 25,50 Euro kostet.

Eine große kulturelle Bedeutung von Anfang an hatten die Trachtenzüge, begleitet von bayerischen  Musikkapellen, die Frauen mit Dirndln, die Männer mit Lederhosen beklei-det, eine Tradition, die mit zunehmender Dekadenz ins Negative abgleitete, da jeder Hans und Franz sowie BRD-Politiker mit fehlendem deutschem Kulturverständnis meinten, sie müßten sich beim Oktoberfest unbedingt in bayerischer Tracht zeigen.

Besonders lächerlich wird es, wenn z. B. Claudia Roth, die von türkischer Kultur schwärmt, von deutscher aber nicht die geringste Ahnung hat, sich auf der Wiesn in ein bayerischen Dirndl zwängt.

Auch weiß man sofort, aus welcher Ecke der verhunzte kulturelle Wind weht, wenn man sieht, wie die Kleiderwerbung auch asiatische oder negroide Frauen in bayerische Dirndl steckt; das reizt nicht minder zum Lachen, als wenn man eine Zulu-Frau in einen Kimono hüllte.

Daß aber Wirte der Münchner Gastronomie die bayerische Kultur in den Schmutz ziehen, ohne strafrechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen, ist ein weiterer Beleg für den Niedergang deutscher Identität. T-online vom 19. 9 2026 schrieb:

„Wirt schließt bestimmte Gruppe zur Wiesn aus.“

Danach hatte der Chef der Münchner Bar „Gebrüder Keller und Erben“, Florian Keller, auf Instagram geschrieben:

„Keine Trachten. Mainstream gibt es woanders. (…) Wir sind ein Subkultur-Laden mit Kunst und Verschiedenar-tigkeit und haben mit Tracht-Trägern nichts zu tun.“ (…)

Wenn jemand eine Tracht während der Wiesn trage, sei das für ihn ein klares Warnsignal für:

„Ist betrunken, konsumiert nichts, belästigt andere Gäste und kotzt mir am Ende schlimmstenfalls den Laden voll.“

Solche hanebüchenen Begründungen kann man natürlich auch anführen, wenn man deutsche Kultur haßt. Es wäre interessant, zu wissen, welcher Religionsgemeinschaft dieser Barbesitzer angehört bzw. sich zugehörig fühlt. Denn sicherlich weiß er, wie jedermann hierzulande, was geschähe, würde er etwa verkünden:

„Wir sind ein Subkultur-Laden mit Kunst und Verschiedenartigkeit und haben mit Kippa-Trägern nichts zu tun.“

Wenn jemand eine Kippa während der Wiesn trage, sei das für ihn, den Gastwirt, ein klares Warnsignal:

„Ist koscher und konsumiert nichts, belästigt andere Gäste und kotzt mir am Ende schlimmstenfalls den Laden voll“.

Er würde wegen „Volksverhetzung“ gem. § 130 StGB strafrechtlich verfolgt werden.

So geschah es im September 2025 einem Ladenbesitzer in Flensburg, als er mittels eines Plakats Juden Hausverbot erteilte. Sofort trat die Justiz in Aktion, und die „Jüdische Allgemeine“ vom 22. September 2026 zitierte schadenfroh die Flensburger Staatsanwaltschaft, es bestehe der Verdacht, daß durch das Plakat

„die Menschenwürde der in Deutschland lebenden Juden dadurch angegriffen wurde, daß diese wegen Zugehörigkeit zum Judentum böswillig verächtlich gemacht wurde.“

Im September dieses Jahres teilte ein Restaurantbesitzer in Fürth, angewidert durch den jüdischen Völkermord an den Palästinensern, in einem Aushang mit, israelische Bürger seien in seinem Lokal nicht willkommen. Sofort ermittelte die Staatsan-waltschaft wegen „Diskriminierung“ und „Volksverhetzung“.

Das Verfahren wurde erst eingestellt, nach-dem der Wirt den Aushang nach wenigen Stunden entfernt und sich entschuldigt hatte. Vor drei Monaten gab ein Hotelier im Land-kreis Cham, Oberpfalz, bekannt, in seinem Hotel „seien keine Juden erlaubt.“ Auch hier sofort strafrechtliche Ermittlungen.

Bei deutscher Kultur ist das anders. Das interessiert die Staatsanwaltschaft offenbar nicht.

Der Barbetreiber Florian Keller nennt zwar völlig zurecht die Wiesn eine

„überkommerzialisierte und überteuerte Veranstaltung“ (Merkur.de, 15. 09. 2026),

wofür aber wahrhaftig nicht die Tracht ver-antwortlich ist, sondern der seit 1945 in Deutschland eingesetzte Gott Mammon mit seinem Gehilfen Kulturzerstörung. Wer der Importeur dieses Goldenen Kalbes ist, scheint dem Barbetreiber entgangen zu sein.

Wie man sieht, hat so mancher merkwürdige Charakter erkannt, wie gut das Oktoberfest für die eigenen Zwecke zu mißbrauchen ist. Auch Friedrich Merz hat es versucht. Am 6. Mai 2025 war er mit Müh’ und Not zum Bundeskanzler gewählt worden, zehn Tage später gab er seine erste Regierungserklä-rung ab, die ihn verbal weit in einen Kör-perteil Netanjahus führte; doch da dies selbst in den eigenen Reihen Verlegenheit verur-sachte, suchte er schließlich im Oktoberfest sein Heil.

Seit Bestehen der BRD hat noch kein Re-gierungschef die Wiesn besucht, Merz wollte es wissen. Also begab er sich, zusammen mit der Spitze der Regierungskoalition: Bärbel Bas, Lars Klingbeil und Markus Söder, am 21. September 2025 ins Schottenhamel-Festzelt, wo sie sich mit anstoßenden Bier-krügen und bayerische Brotzeit kauend volkstümlich gaben. Um Gespött zu vermeiden, verzichtete Merz klugerweise auf eine Lederwix.

Doch zum Gram der neuen jungen Ver-suchsregierung fand ihr Bemühen keine Beachtung in der Öffentlichkeit, so daß der ratlose Kanzler keinen anderen Weg mehr sah, als in Sachen Politik weiterzulügen, damit er wenigstens mit seinem Beinamen „Lügenkanzler“ glaubhaft bleibe. Es gibt zu denken, daß er außer Blackrock-Agent auch noch Volljurist ist.

 

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