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Kaiser Wilhelm II. in Jerusalem

Sicher nicht unwichtig zu wissen, was ein unbe-kannter Berichterstatter schreibt und was uns Deutsche bis heute betreffen könnte:

Die hebräische Geschichte vom Amalek

Als Kaiser Wilhelm II. 1898 seinen berühmten Besuch in Jerusalem abstattete, wurden alle führenden Geistlichen der Stadt eingeladen, an einem ausgiebigen Empfang teilzuneh-men.

Die ultra-orthodoxen Rabbiner jedoch ver-weigerten ihre Teilnahme. Einer von ihnen war der leidenschaftliche Anti-Zionist Joseph Hayyim Sonnenfeld. Als er Jahre später ge-fragt wurde, warum er abgesagt hatte, trotz der seltenen Gelegenheit nach einer Begeg-nung mit einer kaiserlichen Persönlichkeit seinen ritualen Segen zu geben, antwortete Rabbiner Sonnenfeld völlig unmißverständ-lich:

„Ich habe von meinem Lehrer Rabbiner Leib Fiskin über die Tradition erfahren, die dem Rabbiner Elija, dem Goan von Vilna, zugeschrieben wird, daß die deutsche Nation von Amalek abstammt … und wie sollte ich einen Monarchen, der ein Volk beherrscht, dessen Anden-ken uns befohlen wurde auszumerzen, mit dem heiligen Namen segnen?“

Wer oder was aber ist Amalek?

Das Leipniz-Institut für Europäische Geschichte schreibt:

Ein von Juden und Christen gemeinsam geteiltes Feindbild war das biblische Amalek. Dem von Esau abstammenden Volk der Amalekiter hatte „Gott“ ewige Feindschaft geschworen und dessen Auslöschung angeordnet.

Die Verwendungen dieses Feindbildes in der frühen Neuzeit waren jedoch unterschiedlich. Während Juden die Frage nach dem Gegen-wartsbezug von Amalek den Rabbinern über-ließen, verwendeten Christen das biblische Feindbild aktiv für die Legitimation von Gewalt, z.B. im Kontext frühzeitlicher Kolonisation. 

Die Juden erlangten schon unter Hardenberg 1813 etwa die Gleichstellung mit den Deutschen. Seitdem sind sie bei uns in allen geistigen, wissenschaft-lichen Disziplinen zu finden.

Als sie dem Deutschen Volk dann allerdings 1933 öffentlich den Krieg erklärten, wurden sie zum frei im wieder aufsteigenden Deutschland sich bewe-gender Kriegsgegner entweder des Landes verwiesen oder in Arbeitslagern festgehalten. Wer kann das nicht nachvollziehen!

Aber ihr Haß auf den von ihnen erklärten Feind blieb. Den Selbstschutz der Deutschen vor ihnen und ihrer Weltmacht nehmen sie uns bis heute übel und, ge-schäftstüchtig wie sie sind, lassen sich von uns ihr selbstverschuldetes Leiden reichhaltig vergüten. Klar, daß wir dann kurzerhand zum Amalek erklärt werden. Ihren Jahwe haben sie auf ihrer Seite, wenn er ihnen in Samuel 15,3 verkündet:

3. So zieh nun hin und schlag Amalek und vollstreck den Bann an allem, was er hat; verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel.

Die „Religion der Liebe“ eben!

 

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