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Der Biograf Elsa Brändströms

Eduard Juhl

berichtet weiter:

In Srjetensk, einer kleinen Kosakenstadt von siebentausend Einwohnern östlich vom Baikalsee, war in jenem Herbst 1915 eine schwere Flecktyphusepidemie ausgebrochen. 

Dort waren in zwei großen Barackenlagern elftausend Gefangene untergebracht worden, ohne daß man die Baracken, in denen vorher Flecktyphuskranke gelegen hatten, desinfizert hätte.

Als Elsa Brändström und Ethel von Heiden-stam davon hörten, brachen sie unverzüglich auf und kamen Weihnachten 1915 in Srjetensk an.

Schon in der Stadt begegneten ihnen tolle Gerüchte. Von dem Lager selbst hatten sich die russischen Posten aus Angst vor An-steckung mehrere hundert Meter zurück-gezogen, so daß die Schwestern abends ohne Schwierigkeiten ins Lager gelangten. Die furchtbaren Zustände, die sie dort vorfanden, schildert Elsa Brändström selbst sachlich und nüchtern, wie es ihre Art ist:

„Der Boden war mit Menschen übersät, die einen halb nackt, andere in Unifor-men und Stiefeln. An einigen Plätzen standen eiserne Bettstellen ohne Stroh, auf jedem Bett lagen zwei Kranke und oft noch noch zwei darunter. Im ganzen Krankenhaus war nicht eine einzige Decke oder ein Kissen vorhanden.

Da und dort hatte einer ein Stück Holz als Kopfpolster. Es gab kaum so viel Wasser, daß jeder Gefangene einen Becher voll bekommen konnte, und doch sollte es zum Waschen, Trinken und Kochen ausreichen.“

Ein großer kräftiger Arzt fragte die Schwestern unter heftigem Weinen:

„Können Sie verstehen, was es bedeutet, hier Arzt zu sein und mit leeren Händen vor diesem Elend zu stehen? Ich habe keine Medikamente, keine Betten, keinen Topf, absolut nichts.“

Die Baracken waren im Winter schwer zu erwärmen. Das Wasser mußte von dem abgelegenen Fluß geholt und in Wasser-tonnen den steilen Berg heraufgeschleppt werden. Den Gefangenen erfroren dabei oft Glieder, die dann amputiert werden mußten. Kein Wunder, daß sich kaum Leute fanden, die die Arbeit freiwillig übernahmen.

Der Arzt hatte seit sechs Wochen täglich vergebens gebeten, eine in der Nähe stehende leere Baracke zur Verfügung zu bekommen, um Gesunde und Kranke zu trennen. Ebenso vergeblich beantragte eine für Kriegsgefangene entsandte amerikanische Ambulanz mit Ärzten, Schwestern und Material beim Stabe in Irkutsk, nach Srjetensk reisen zu dürfen, um der Seuche Einhalt gebieten zu können.

Die Gefangenen blieben ohne jegliches Hilfsmittel in den abgesperrten Räumen sich selbst überlassen. Schmutz und Gestank, beides nicht zum Aushalten, waren die bestialischen Begleiterscheinungen der Seuche, die sich ungehindert ausbreiten konnte.

Die beiden Schwestern stellten fest, daß die Stimmung im Lager einen derartigen Grad von Gereiztheit erreicht hatte, daß eine Meuterei auszubrechen drohte. Wut und Verzweiflung der Gefangenen wuchsen, weil sie wußten, daß man hilfsbereiten Menschen den Weg zu ihnen verwehrte.

Nach ihrem Besuch begaben sich die Schwestern sofort zum Lagerkommandanten und verlangten, daß er ihnen ins Lager folge. Er entgegnete, das Betreten des Lagers sei wegen der Flecktyphusepidemie verboten.

„Wir kommen gerade von dort,“ lautete die Antwort, „und es ist wohl anzuneh-men, daß ein Kommandant das Recht hat, alle Räume eines ihm unterstehenden Lagers zu besuchen.“

Und im Namen des Roten Kreuzes verlangten die beiden Schwestern noch einmal mit allem Nachdruck:

„Kommen Sie sofort mit!“

Der Kommandant ging mit. Ein kräftiger Stoß von Schwester Elsas Hand beförderte ihn unsanft in eine der eiskalten, vom Pesthauch erfüllten Baracken mitten unter die Kranken, Sterbenden und Toten. Vor Schrecken bleich stürzte er wieder hinaus, faßte sich an den Kopf und rief:

„Das ist die Hölle! In meinen schlimmsten Träumen habe ich mir etwas Ähnliches nicht vorstellen können.“

Und es war doch sein ihm anvertrautes Lager! Sofort gab er den schwedischen Damen völlig freie Hand. Auch die leere Baracke stand nun zur Verfügung. Unverzüglich ging es an die Arbeit. Aus den mitgeführten Beständen wurde Material für Strohsäcke herbeige-schafft, die bei 40 Grad Kälte außerhalb der Baracken genäht wurden.

Die Kranken wurden isoliert, vom eigenen Schmutz, in dem sie lagen, gesäubert, ent-laust, gebadet, neu gekleidet und auf Strohsäcke gelegt. Dazu wurden ihnen Kissen und zwei Decken gegeben.

Das alles ging natürlich nicht von heute auf morgen, aber schon nach wenigen Wochen zeigte sich das Lager wie verwandelt. Es war alles so völlig anders geworden, daß einer, der es miterlebte, sagte, es sei, als ob sie aus dem Fegefeuer ins Himmelreich gekommen wären. Und ein junger Mediziner des Lagers schrieb später an Ethel von Heidenstam:

„So lebendig, als ob es gestern gesche-hen wäre, sehe ich Sie beide noch bei 40 Grad Kälte zwischen den beiden Baracken stehend, Strohsäcke nähend, lange Stun-den, ohne eine Stärkung zu sich zu neh-men – stehe mit Fräulein Brändström in der Infektionsbaracke und sehe sie weinen vor Mitleid über die Menschenbe-handlung im Kulturlande Rußland.

Gestatten Sie die Versicherung, daß das Heldentum, das Sie mit Ihrer Mission uns bewiesen haben, nicht ungerühmt bleiben wird.“

Nach zwei Monaten erlosch die Seuche in Srjetensk. Die Delegation hätte nicht später kommen dürfen, es wären sonst wohl noch mehrere tausend Menschen am Flecktyphus und auch durch eine, nun rechtzeitig ver-hinderte, Meuterei gestorben. Elsa Bränd-ström schrieb nach Deutschland:

„Was uns ganz besonders glücklich gemacht hat, waren die großen Summen, die wir zur Verfügung hatten, und dadurch konnten wir wirklich helfen. In Srjetensk verausgabten wir ungefähr 30.000 Rubel. Wir richteten ein voll-ständiges Krankenhaus für 550 Betten ein. Dafür beschafften wir Strohmatrat-zen, Kissen, Decken, Laken, Eßschalen usw., kauften vier Pferde, welche nun den Gefangenen gehören (und künftig auch das Wasser vom Fluß herbeischaffen), Wasserbehälter, Schlitten, Geschirre.

Dann verteilten wir per Soldat einige Rubel im ganzen Lager, um die furcht-bare Todesstimmung etwas zu mildern. Man hat das Gefühl der Dankbarkeit, daß man nicht unnütz gelebt hat, wenn man diese Soldaten verläßt an solch einer Stelle …

Wir haben unerhört viel furchtbar Schreckliches gesehen. Wenn man einmal dort gewesen ist und hat helfen können, soviel es in unserer Kraft war, hat man keine Ruhe in einem bequemen warmen Heim.“

Nein, sie konnte keine Ruhe haben, nachdem sie dies in Srjetensk erlebt hatte. Sie stand nun mitten in dem Kampf zwischen jungem Leben und vorzeitigem Tod. Es war ein ent-setzliches Sterben, das sie hier sah, und es waren Gräber des Grauens, in die sie hier blickte.

Ein junger Mann, der in seiner schmutzigen Sterbeecke elender starb als ein Haustier auf dem Hofe seines Vaters, gab ihr als letzte Bitte mit:

„Grüßen Sie meine Mutter, aber erzählen Sie ihr nie, in welchem Elend ich sterbe!“

… Unmittelbar nach der Tätigkeit in Srjetensk bewohnte die schwedische Delegation einen Eisenbahnwagen in Nertschinsk. Eines Abends bekam Elsa Brändström, nachdem sie vom Lager Nertschinsk zurückgekehrt war, heftigen Schüttelfrost und hohes Fieber:

Fleckfieber! Und das in DER Umgebung! Ein anderer Schwede erkrankte ebenfalls, und Ethel von Heiden-stam übernahm den schwierigen Transport der beiden Patienten nach Irkutsk. Ethel von Heidenstam erzählt:

„… aber auf der Station Irkutsk gab es weder Bahren noch Krankenwagen. Wir nahmen nun einige Rodelschlitten, und in meiner Verzweiflung holte ich Matratzen aus dem Zuge, um die Kranken darauf zu betten. Die Stadt Irkutsk liegt eine erhebliche Strecke entfernt von der Bahnstation, auf der anderen Seite des Flusses Angara.

Die amerikanischen jungen Männer zogen die Rodelschlitten, aber es war so kalt, daß man es immer nur zehn Minuten aushielt, da die Hände gefühllos wurden und unaufhör-lich warm gerieben werden mußten. Das war eine seltsame Fahrt. Das Wasser der Angara schimmerte smaragdgrün zwischen den Eisblöcken.

… Unsere Karawane warf lange, blaue, düstere Schatten über den glitzernden Schnee. Tiefe Einsamkeit breitete sich über die ringsum weiße Welt. In der Ferne hörte man Hundegebell und fragte sich, ob es nicht Wölfe seien, deren Geheul, wie der Volksglaube meint, von den Verbannten kommt, die nach Rache rufen …“

Nach einiger Zeit ist man unten am Fluß. Eine Pontonbrücke, die Verbindung zur Stadt hin-über, ist infolge der gewaltigen Eismassen eingezogen. In dem nun teilweise zugefrornen Fluß herrscht eine starke Strömung. Aber man muß hinüber.

Bald manovrieren die Amerikaner das kleine, zur Hilfe genommene Boot mühsam zwischen den mächtigen Eisschollen hindurch, bald nimmt man die Schlitten mit den Kranken heraus, trägt sie über das Eis und zieht das Boot nebenher.

Gegen zehn Uhr abends erreichen sie endlich die Stadt. Doch neue Schwierigkeiten türmen sich hier auf. Schon hat man von der gefürchteten Krankheit gehört, die mit den Rodelschlitten naht. Kein Hotel, kein Krankenhaus ist bereit, die Kranken aufzunehmen. Überall verschlosse-ne Türen! Schließlich findet sich für den er-krankten Schweden Zetterlöf ein Platz in einem Krigsgefangenenlazarett, aber die Frau kann man auch dort nicht unterbringen.

So irrt Ethel von Heidenstam mit der kranken Freundin auf der Bahre, die von den jungen Amerikanern getragen wird, bis zwei Uhr nachts in der Stadt umher. Es besteht kein Zweifel mehr an der Krankheit. 40 Grad Fieber schütteln Schwester Elsas Körper; ihre Gedanken sind weit weg, ihr Bewußtsein ist schon getrübt …

Einer der jungen Amerikaner ist erschrocken und fragt Elsa Brändström, sie werde doch wohl nicht jetzt sterben. Darauf bricht sie

in ein Lachen aus, das ansteckend wirkt und doch in dieser Lage unheimlich klingt.

Schließlich dringt Ethel von Heidenstam mit Gewalt in ein Lazarett ein, setzt die Bahre ab und erklärt energisch, man könne damit machen, was man wolle, freiwillig aber werde sie nicht mehr von der Stelle weichen.

Nun endlich gibt man ihr und ihrer Sterbens-kranken einen kleinen schmutzigen Raum, doch fast kein Bettzeug …

Schließlich findet sich ein deutscher Arzt, Dr. Rösler,

den Schwester Ethel dazu stets aus dem Kriegsgefangenenlager abholt, während sie selbst ihre Freundin mit rührender Hingabe pflegt. Dr. Rösler muß sich schließlich mehr um die Pflegerin sorgen als um die Kranke, die allmählich genesen darf.

Anderweitig wütete der Tod unter den Kriegsgefangenen und hielt reichlich Ernte.

Der Flecktyphus hatte ja nicht nur in Srjetensk gewütet. Schon im Herbst 1914 war er in Krasnojarsk in einem Lager von acht-tausend Gefangenen ausgebrochen. Dort herrschten chaotische Zustände. Strohsäcke und Decken, Kissen und Wäsche, Gefäße, Medikamente und Instrumente – alles fehlte. Darüber berichtet Elsa Brändström:

„Die Ärzte arbeiteten, solange es ging, mit Taschenmessern. Von den Kranken starben im Winter 1914/15 54 Prozent, das heißt 1300 Gefangene, davon 1000 an Flecktyphus. Schlitten brachten die Leichen zum Massengrab, wo man sie in die Grube umkippte, die solange offen-blieb, bis sie bis an den Rand gefüllt war.“

… Alle paar Tage kamen russische Soldaten und holten die Toten … Derselbe Wagen, der die Leichen zum Massengrab brachte, holte das Fleisch für die Gefangenenküche.

… Anfangs trugen die Kranken die Leichen hinaus und legten sie rings um die Baracken in den Schnee. Aber die Zahl der Toten stieg täglich, und die Kräfte der übrigen Kranken ließen immer mehr nach. Schließlich konnte man selbst diesen Kameradendienst nicht mehr tun und mußte die Leichen in den Gän-gen der Baracken aufstapeln. Der Anblick der draußen und drinnen angehäuften 2500 Leichen, an denen die Ratten nagten und von denen selbst die Hunde fraßen, ließ manchen Kriegsgefangenen wahnsinnig werden.

Wahnsinn und Selbstmord entwickelten sich geradezu zu einer neuen Seuche … Schließ-lich brachte man die Toten zu je dreißig auf einen Schlitten, schlang ein Seil um die Last, und die Totengräber, gefangene Kameraden, setzten sich beim Abtransport darauf. Elsa Brändström, die dies selbst berichtet, ant-wortet auf die Frage, wie die eigenen Kameraden so etwas tun könnten:

„Nur der Außenstehende stellt eine sol-che Frage. Im Lager ist Denken, Gefühl und Vernunft völlig abgestorben. Nur der eine Wunsch lebt noch, so schnell wie möglich zu sterben.“

… Elsa Brändström und ihre Mitarbeiter konnten angesichts des Elendes, das sich vor ihnen aufgetan hatte, als sie mit ihren Lie-besgaben nach Sibirien gekommen waren, gar nicht anders, als sich mit allen Kräften gegen diese fortschreitenden Entwürdi-gungen des Menschen stemmen.

So wurde ihr Kampf gegen das Sterben zugleich ein Ringen um die Bewahrung der Menschenwürde. Es ging um nicht weniger als um die Rettung des Menschen, eine Aufgabe, an die Elsa Brändström nun völlig hingegeben war, von der sie geradezu besessen war, besessen wie ein Künstler von seiner Berufung zu malen, zu dichten, zu musizieren.

Sie hatte den Pesthauch des Todes unter Tausenden von Menschen am eigenen Leibe verspürt – und lebte. Nun gehörte ihr Leben der Aufgabe, und sie setzte alle ihre Gaben und Fähigkeiten, ihre Erfahrungen und Ent-täuschungen für diese Arbeit ein als den Gewinn, den sie vor dem „Katheder des Todes“ und unter seinen Augen eingebracht hatte.

… Die Kraft ihrer Persönlichkeit, ihrer Her-zensgüte und ermunternden Heiterkeit vermochten sich auch die Russen nicht zu entziehen, mit denen sie verhandelte oder zusammenarbeitete.

Elsa Brändström half, wo sie konnte, machte unmöglich Scheinendes möglich, um Hunger und Durst zu stillen.

Aber sie wußte von dem anderen Hunger, der die Gefangenen quälte und der nur in der Begegnung mit dem Mitmenschen gestillt werden konnte. Darum setzte sie sich mit ihrer ganzen Persönlichkeit ein.

Ungezählte Gefangene, denen sie als Mit-mensch begegnete, ließ sie so des eigenen Menschseins wieder bewußt werden. … sie stellte sich auf die Seite der Bedrängten und litt ihre Not mit.

Nicht mit großen Worten, die ihr ohnehin fremd waren, auch nicht mit sensationellen Taten, sondern zuerst einmal durch ihr Dasein, und dann dadurch, daß sie den selbstverständlichen Dienst, den kleinen Handgriff tat und Auswege zeigte. 

So wurde sie den Gefangenen nicht nur der gute Bote, der Engel, sondern auch der gute, der „beste Kamerad“.

Und so kam sie dann auch irgendwann einmal wieder nach Hause.

 

Elsa Brändströms Heimkehr aus Rußland 10.7.1920 in Stettin (Juhl)

Elsa Brändström mit Tochter Brita (Juhl)

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12 Kommentare
Drusius
Drusius
1 Monat zuvor

Und alles wurde beherrscht vom 11.11. um 11:00 Uhr, als für den Kaiser und den 1. Weltkrieg kapituliert wurde oder vom 06.06. um 06:00 Uhr, als die Invasion in Frankreich stattfand. Welche historischen Gesetzmäßigkeiten stehen dahinter, wer spielt das „Spiel“.

Wer kann den Russen für 400 Jahre die Fahne ihres Verräters Wlassow als Staatsflagge vorschreiben, und wer schrieb die Fahne Wlassow vor? Das sind Fragen, für die es sich lohnt, Antworten zu suchen.

Wenn ein Leerräumen von Land geplant ist, das zu entsiedeln ist, um Platz zu machen, dann werden Menschen deportiert und gehen verloren und ganze Städte werden in Schutt und Asche gelegt und mit Leichen geplastert.

Das passiert allerdings auf allen Seiten – von denen organisiert, die die Ideologien ausgeben, meinen manche, und von denen getan, die sich der Ideologie unterwerfen oder davon unterworfen werden.

Wozu wird am Rad von Erschaffen und Zerstören gedreht und von wem?

Drusius
Drusius
1 Monat zuvor

A.S.
Ein Menschengehirn ist zu allem fähig. Wozu ist dann die KI fähig. Ein Mensch ist zur Erleuchtung fähig, eine KI bestenfalls zur Beleuchtung.
Wonach streben Sie?

Der Wolf
Der Wolf
1 Monat zuvor

Nun ja, Drusius, es ist immer dieselbe Botschaft: Sie haben die Kontrolle. Aber wer sind „sie“? Und stimmt das überhaupt, daß sie alles kontrollieren?

Wenn man die Welt oberflächlich betrachtet, könnte es so scheinen. Aber es ist wirklich nur der Schein; denn im Hintergrund walten unerbittliche Gesetze. Der Mensch ist nämlich durchaus mehr als er scheint, und ohne es zu wissen, hält er die Schicksalsfäden in den eigenen Händen. Und eines Tages wird er erwachen und das Schicksal wieder in die eigenen Hände nehmen. Das ist sein angeborenes, göttliches Recht. Das, worauf sich die negativen Puppenspieler meinen stützen zu können, wird ihnen am Ende nicht weiter helfen, sondern sich – im Gegenteil – gegen sie wenden. Sie sind schon gerichtet, und sie selbst werden es sein, die ihr Urteil vollstrecken, denn sie schaffen – als Opfer ihrer eigenen Anmaßung und Ignoranz – selbst die Ursachen, die sie vernichten werden.

Alles Blödsinn? Nein! Denn dem Gesetz von Ursache und Wirkung kann niemand entgehen. Manche nennen es das Karma. Und wer darüber lacht, darf das tun. Doch wer zuletzt lacht, lacht am besten.

Ein kleiner Vorgeschmack davon ist der Bewußtseinswandel, den wir gerade in unserem Lande täglich erleben. Ja, ihm fehlt noch Vieles, stimmt! Aber er kommt in Gang. Selbst wenn es wahr wäre bzw. ist, daß alles nur eine Theateraufführung ist, um die Menschen weiter in der Täuschung zu halten, gilt trotzdem der Satz: „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will, und stets das Gute schafft.“ Entscheidend ist, daß wir in diesem Transformationsprozeß die eigene Richtung nicht verlieren und uns selbst treu bleiben.

Last edited 1 Monat zuvor by Der Wolf
Drusius
Drusius
1 Monat zuvor

Der Wolf

Ich würde mir anschauen, wer die Ideologien erschafft und ausbreitet, dann könnten Sie finden, wenn Sie wollten.

Sie könnten auch anschauen, wer Fahnen den Ländern ausgibt.

Sie könnten auch danach schauen, wem das Grundbuch gehört und wer daraus versorgt wird.

Wer hat z.B. ein Zinseszinssystem einer Geldschöpfung aus dem Nichts auf der einen Seite und andererseits bestenfalls linear wachsender Warenproduktion und Löhne erschaffen? Verreichung erfolgt damit nach einer Exponentialfunktion und die Verarmung in einer Linearfunktion. Sehen Sie dort einen Zufall?

Sie könnten fragen, wer hat es erlaubt, daß die USA etwa vierzigmal so viele Dollar in Umlauf bringen durfte, wie das Weltbruttosozialprodukt beträgt?

Dieses System sichert, daß die Reichen reich bleiben und die Armen arm, könnte man erkennen, wie in den Oxfam-Studien zu sehen ist. Dort findet man, daß etwa 10 Leute soviel besitzen, wie die Hälfte der Menschheit. Was dort nicht steht, daß das durch Verdummung und Beherrschung der Menschheit erreicht wird.

Glauben Sie ernsthaft, daß das ohne Steuerung geht?

Der Wolf
Der Wolf
1 Monat zuvor

@ Drusius

„Glauben Sie ernsthaft, daß das ohne Steuerung geht?“

Nein, lieber Drusius, Selbstverständlich nicht. Andererseits ist es nett, daß Sie uns ständig damit auf die Folter spannen, wer genau es denn nun sein könnte, der hinter all diesen Dingen steckt.

Doch kann ich Sie beruhigen, die meisten Mitleser auf diesem Blog haben durchaus eine Vorstellung davon, um wen bzw. welche Hintergrundmächte es sich dabei handelt. Einzelne, persönliche Namen spielen dabei nicht einmal die entscheidende Rolle, denn das wirkliche Machtzentrum hält sich natürlich bedeckt und läßt stattdessen nur seine Marionetten tanzen. So gesehen sind wir leider genauso schlau wie vorher, und vielleicht haben wir dabei nicht einmal alle entscheidenden Mächte im Blick.

Doch das war ja gar nicht mein Anliegen; daß es sich nicht mit dem Ihrigen deckt, war mir freilich schon klar.

Ihnen geht es darum zu beweisen, daß die „Steuerung“ weltweit alle Bereiche unseres menschlichen Daseins erfaßt bzw. infiltriert, und von daher natürlich eine Macht darstellt, die sich nicht so einfach überwinden läßt. Und das ist auch absolut richtig. Aber Sie übersehen dabei zweierlei:

Erstens, daß auch noch Mächte existieren, die durchaus ein ernsthaftes Gegengewicht gegen das internationale Diversantentum bilden, zweitens, daß man die menschlichen Lebensgrundlagen nicht einfach zerstören kann, ohne sich selbst zu zerstören. Und das gilt keineswegs nur in materieller Hinsicht.

Außerdem kommt noch eine spezifische Blindheit der negativen Mächte hinzu: Sie übersehen nämlich, daß der gesamte multidimensionale Kosmos ein intelligenter Organismus ist, der durchaus in der Lage ist, auf das Agieren der zerstörerischen Kräfte entsprechend zu reagieren, d.h. die lebensfeindlichen, antischöpferischen Mächte zu isolieren und zu zerstören. Sie können also noch so sehr den Teufel spielen, es nützt ihnen nichts. Wenn man mal davon absieht, daß in einer endlichen Welt auch die abbauenden Kräfte eine wichtige Rolle spielen, damit sich neues Leben entfalten kann. Doch müssen auch die destruktiven Kräfte die notwendige Balance einhalten, sonst fallen sie sich selbst zum Opfer. Insofern steht alles unter Kontrolle – unter der Kontrolle des bewußten Kosmos oder Gottes oder wie auch immer Sie es nennen möchten.

Soweit es um die Gegenmächte geht, liegt die wichtigste Macht in den Menschen selbst, und sie beginnt mit der Selbsterkenntnis. Bei den Deutschen liegt das Problem vor, daß sie lernen müssen, sich in Liebe wieder selbst anzunehmen. Hierzu gehört nicht zuletzt, daß sie lernen müssen, selbst dann die Wahrheit anzunehmen, wenn sie zu ihren Gunsten spricht. Ein spezifisch deutsches Problem. Aber Gottseidank nicht unlösbar, und vor allen Dingen eines, das im Begriff steht, sich zu wandeln – wie man ja mit Leichtigkeit erkennen kann, wenn man nicht gerade mit geschlossenen Augen durch die Welt wandelt. Trotzdem bleibt dies eines der schwierigsten Probleme, mit der wir als Aufklärer ständig zu tun haben, nämlich die vorsätzliche Ignoranz, die leider immer noch allzu viele unserer werten Zeitgenossen zu ihrer bevorzugten Erkenntnismethode erwählt haben, da sie ihnen ein – allerdings nur trügerisches – Gefühl der Sicherheit verschafft.

All dies – das Agieren der Negativen, die Reaktionen ihrer Opfer, aber auch das Wirken der positiven Kräfte – all dies erfolgt nicht einfach zufällig und chaotisch, sondern gehorcht zwingenden Gesetzen, die nicht gebeugt werden können. Von niemandem. Sie erlegt uns freilich auch eine Verpflichtung auf: Die Verpflichtung zu erkennen und zu handeln.

Drusius
Drusius
1 Monat zuvor

Der Wolf

Eine Aussage, die es zum Thema Steuerung gibt, ist die, daß es 147 Familien sind, die zur Herrschaftsschicht zu rechnen sind. Von denen gibt es Steuerungsgremien, Forschungsinstitute, die besitzen die Medien, die notwendig sind, um den erforderlichen Verdummungsgrad zu erreichen. Die Namen würden den Meisten nichts sagen. Die tauchen in den Medien nicht auf. Einige sind Familien, die weit gewandert sind, von Venedig bis nach Deutschland oder England. Dort, wo Pyramiden in den Städten gebaut werden oder Obelisken errichtet werden, können Sie von einem alten Bewußtsein ausgehen, daß mehr weiß als Otto-Normalverbraucher.

Souveräne Staaten in diesem System gibt es übrigens nur 2, und die haben quadratische Fahnen. Das sind der Vatikan und die Schweiz, das noch das finanzielle Steuerungszentrum der Welt ist. Nicht umsonst kam Lenin von dort und durfte dort eine von den 36 Ur-Logen gründen. Breshinsky durfte übrigens zwei Ur-Logen gründen, eine zur Steuerung der UNO.

Aber das sind alles Werkzeuge und nicht das Gehirn.Das ist wohl die materielle Ebene, die Sie suchen. Aber wenn Sie suchen, werden Sie mehr finden.

Der Wolf
Der Wolf
1 Monat zuvor

Werter Drusius,

zweifellos berühren Sie in Ihrer Antwort Aspekte, die wichtig sind, sozusagen Erkenntnismarken auf dem Weg, als eine Art Schnitzeljagd durch den Dschungel der Globallügen. Trotzdem seien Sie versichert, daß es hier keineswegs (nur) um die 147 reichsten Familien der Welt geht. Denn dies ist seinerseits wieder nur eine Form der Ablenkung, eine Art bewußter Unscharfstellung, damit die treibenden Kräfte nicht allzu sehr in den Focus geraten. Denn wer oder was steht hinter diesen Familien, wer oder was hat ihnen überhaupt diese Macht gegeben? Im Klartext: Es sind eben nicht nur diese 147 Familien. Es geht um die Spinne im Netz.

Leute, die mit ihrer Hilfe erst reich und mächtig geworden sind, wie z.B. ein gewisser Herr Soros, ist seinerseits nur eine vorgeschobene Figur und keineswegs die Spinne selbst. Freilich hat dieser Reichtum und diese Macht auch ihren Preis, und seien Sie sicher, daß dieser Preis von den sog. Mächtigen auch bezahlt werden muß (vgl. hierzu u.a. das Rakowski-Protokoll). Ich denke, daß auf diesem Forum schon eine Menge Puzzleteile zusammengetragen wurden, wenn diese Puzzleteile z. Zt. auch noch keineswegs vollständig sind.

Bei der anfangs genannten „Schnitzeljagd“ ist ein wichtiger Aspekt die Unterscheidung zwischen Historie und Pseudohistorie, Wissenschaft und Pseudowissenschaft sowie Religion und Pseudoreligion. Eng mit der Pseudoreligion verknüpft ist eine Pseudoesoterik, die ihrerseits – unter Berufung auf esoterische Allgemeinplätze – die Menschen wieder handlungsunfähig macht, bzw. in die Ohnmacht treibt. Daran kann man sie meist sofort erkennen. Also: Wir dürfen uns nicht wehren, müssen alles Böse sanft erdulden und glauben, daß man mit Liebe den Satan heilen könnte. Obwohl Liebe zwischen den Menschen tatsächlich ein Heilmittel ist, das zerrüttete Beziehungen wieder heilen kann. Das Heilmittel gegen die böse Absicht, die selbst den Frömmsten nicht in Frieden leben läßt, ist dagegen entschlossener Widerstand. In diesem Widerstand nicht das eigene Ich zu verlieren und selbst zum Satan zu werden, ist freilich die hohe Kunst und nur dem Archetypus des höheren Kriegers möglich.

Materielle wie immaterielle Faktoren spielen hier gleichermaßen eine Rolle. Gerade letztere sind sogar ein besonders wichtiger Faktor. Für uns Deutsche bedeutet das, daß wir endlich Klarheit über uns selbst als Volk gewinnen müssen. Dies stellt durchaus eine wichtige spirituelle Aufgabe bzw. Herausforderung dar. Wenn wir diese gemeistert haben, können wir auch auf der materiellen Ebene erfolgreich operieren.

Nun, allmählich findet unser Volk in seine Kraft zurück. Die Behexung durch die Scheinwelt der Übelmeiner verliert deutlich an Kraft, wenn sie im Augenblick auch noch übermächtig erscheint. Aber es ist ein Koloß auf tönernen Füßen, und er beginnt zur Zeit deutlich zu wanken. Zu unserm Glück! Wir können an diesem Orte und in diesem Rahmen nur unseren kleinen, bescheidenen Beitrag dazu leisten.

Drusius
Drusius
1 Monat zuvor

Werter Wolf,

meine Mutter war Krankenschwester an der Ostfront des zweiten Weltkrieges und hat uns viel erzählt, auch, daß sie kaum zählen könnte, wieviele starben, während sie denen die Hand hielt, weil es nichts mehr zu tun gab.

Sie war in Tilsit im Erholungsurlaub, als die rote Armee in den Ort mit Artillerie hineinschoß, und durfte erst dann mit Schwestern, einem Baby und der Mutter fliehen. Sie kamen wohl als einige wenige ungeschoren zu den deutschen Linien, zu Fuß mit einem kleinen Holzwägelchen. Sie sahen niedergewalzte Flüchtlingskolonnen, hörten jeden Tag das Geschrei vergewaltigter und dann ermordeter Frauen. Aber auf dieser Ebene zu schreiben, fällt mir schwer.

Deshalb versuche ich die Ebene der Erkenntnis zu beschreiben.

Drusius
Drusius
1 Monat zuvor

Werter Wolf,
warum ich analytisch schreibe? Ich suche die Wahrheit und nicht das Leid, so scheint mir.

Drusius
Drusius
29 Tage zuvor

Werter Wolf.

wenn Sie wissen wollen, wer die Welt steuert, kann ich die Gruppen zwar mit dem Namen nennen, die Ihnen und mir auch nichts sagen (werden).

Wenn in einen Steuerungsergebnis, wie der Abdankung des Kaisers eine bestimmte Zahl auftaucht, sagen wir die 11, dann könnte man nach einem Modell den Schluß ziehen, daß es die 11 Hierophanten befohlen haben. Es sollen 11 Hierophanten die Nordhalbkugel der Erde steuern und 11 die Südhalbkugel, so kann man es z.B. bei Pjakin finden. Man kann diese Zahl, wie auch die 11.9. oder 9.11. auch spöttisch als „Order die Mufti“ bezeichnen. In anderen Modellen könnte man andere Zusammenhänge finden.

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