Zügellose Kriminalität der Alliierten gegenüber Deutschen
Samstag, 17. Oktober 2026 von Adelinde
Carolyn Yeager
veröffentlichte auf ihrer Internetseite am 01.02.2018, später in der „Barnes Review“ 2/2018 den Teil der Verbrechen der Alliierten an den Deutschen nach der erzwungenen „bedingungslosen Kapitulation“ der Wehrmacht, der die Ausmordung der Führungselite des Deutschen Reiches betraf. Dazu benutzte sie den ekelhaften, von der US-Marine selbst diagnostizierten Psychopathen John C. Woods, der seine Opfer langsam und offensichtlich genüßlich erwürgte:
Dies ist eine grausame Geschichte – der Höhepunkt eines grausamen Krieges, auf den eine von Gräueltaten geprägte Nachkriegs-besetzung Deutschlands folgte. Verantwor-tlich für die zügellose Kriminalität waren die Alliierten – die Alles-Lügner [All-Lies] -, die sich erfolgreich mit einem Image als Weltretter schmücken konnten.
Am 16. Oktober 1946 wurden zehn politische und militärische Führer des Dritten Reichs in einer schaurigen Todesprozession, die kurz nach 1 Uhr nachts begann, von einem psy-chopathischen Marinedeserteur, der vorgab, Erfahrung als Henker zu haben, am Hals aufgehängt, bis sie tot waren.
Es handelte sich um Master Sergeant [ent-spricht einem Stabsfeldwebel] John C. Woods, der vom Gefreiten zu diesem Rang befördert wurde, nachdem er als Henker der Armee ausgewählt worden war. Die Beförderung war nicht auf seine eigenen Verdienste zurück-zuführen, sondern sollte ihn für seine besondere Aufgabe würdiger machen.
Sein Assistent war ein Militärpolizist namens Joseph Malta, im Privatleben ein 28-jähriger Bodenschleifer. Beide hatten sich freiwillig für die Aufgabe gemeldet, nachdem die Armee einen Scharfrichter angefordert hatte, und fragten, ob jemand über Erfahrung verfüge. Woods behauptete, er habe zwei Männer in Texas und zwei in Oklahoma gehängt.
Es gibt keine Aufzeichnungen, die dies belegen. Malta sagte über seine Arbeit, bei der er schließlich half, insgesamt 60 Regierungs- und Militärführer des Dritten Reichs zu hängen:
„Es war ein Vergnügen, das zu tun.“
Damit schloß er sich seinem Kollegen Woods an, der in Zeitungen und Magazinen mit den folgenden Worten zitiert wurde:
„Ich habe diese zehn Nazis gehängt … und ich bin stolz darauf … Ich war nicht nervös … In diesem Geschäft kann man es sich nicht leisten, nervös zu sein.“
Woods prahlte am 26. Oktober 1946 gegenüber dem Time Magazine:
„So wie ich diesen Job des Aufhängens betrachte, muß ihn jemand machen. Ich bin eher zufällig dazu gekommen, vor Jahren in den Staaten.“
Master Sgt. John C. Woods posiert für Foto-grafen in seiner Schiffskoje, nachdem er als Henker der Armee für die zehn angeblichen deutschen Kriegsverbrecher, die vom In-ternationalen Militärgerichtshof der Alliierten in Nürnberg im Oktober 1946 zum Tode verurteilt wurden, zu einer Berühmtheit geworden war.
Es gibt keine Belege dafür, daß er zuvor Er-fahrungen als Henker gesammelt hatte, und er hatte offensichtlich ein perverses Ver-gnügen daran, seine Opfer so viel leiden zu lassen wie möglich.
Das war gelogen. Das einzige Hängen, das Woods durchgeführt hatte, war in der US-Armee, wo man seine angebliche Erfahrung ohne jegliche Überprüfung akzeptierte. Der Gedanke, andere zu hängen, gefiel Woods, und die Armee war nicht wählerisch.
Als jemand, der mit 18 Jahren in die Marine eintrat und bei dem eine konstitutionelle Psychopathie diagnostiziert wurde, nachdem er sich nur wenige Monate später unerlaubt von der Truppe entfernt hatte und unehren-haft als „dienstuntauglich“ entlassen wurde, konnte er 1943 im Alter von 32 Jahren in die Armee eintreten und einen bequemen Job annehmen, für den sich nur sehr wenige freiwillig gemeldet hätten.
Wie und warum die berühmteste Hinrichtung des 20. Jahrhunderts verpfuscht wurde, er-klärt sich aus der gefühllosen Mißachtung der US-Armee unter der Führung von General Dwight David Eisenhower (einem bekennen-den Deutschenhasser) gegenüber dem deutschen Volk und der deutschen Nation.
Der berühmte Satz, den „Ike“ im September 1944 an seine Frau Mamie schrieb, lautete:
„Gott, ich hasse die Deutschen“.
Wir beginnen mit der Auswahl von John C. Woods als Henker der Armee. Woods Geschichte lautet wie folgt:
Er wurde am 5. Juni 1911 in Wichita geboren und besuchte die Wichita High School. Nach zwei Jahren brach er die Schule ab und trat 1929 in die US-Marine ein. Nachdem er nur ein paar Monate gedient hatte, wurde er unerlaubt abwesend und unehrenhaft mit der Diagnose psychopathische Minderwertigkeit ohne Psychose entlassen, ein Begriff, der in den 1880er Jahren in Deutschland geprägt wurde, um unverbesserliche Kriminelle zu beschreiben, die eine Mischung aus gewalt-tätigen und antisozialen Eigenschaften hatten.
Woods kehrte nach Kansas zurück und arbeitete während der Großen Depression zeitweise als Bauarbeiter und in Teilzeit in einem Futtermittelgeschäft in den Bezirken Greenwood und Woodson. Er arbeitete eine Zeit lang für das Civilian Conservation Corps, wurde aber nach sechs Monaten unehrenhaft entlassen, wie sein Biograf, der Autor French MacLean, ein pensionierter Oberst der US-Armee, berichtet.
Woods arbeitete auch bei Boeing als Werk-zeugmacher. Als die Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg eintraten, sah Woods darin eine Chance, seine Situation zu ver-bessern. Er meldete sich zur US-Armee, was er eigentlich nicht hätte tun dürfen, da er bereits unehrenhaft aus der Marine entlassen worden war. Aber die Armee überprüfte seine Unterlagen nicht.
Vor seiner Einberufung hatte er Hazel Chilcott, eine Krankenschwester, geheiratet; glücklicherweise hatten sie keine Kinder. Bei seiner Einberufung in die Armee wurde er mit blauen Augen, braunen Haaren und rötlicher Hautfarbe, einer Größe von nur 1,64 m und einem Gewicht von nur 59 kg beschrieben.
1943 wurde er der Kompanie B des 37th Engineer Combat Battalion in der Fifth Engineer Special Brigade zugeteilt. Wahr-scheinlich nahm er an der D-Day-Landung am 6. Juni 1944 am Omaha Beach teil.
Kurze Zeit später suchte die Armee einen Henker und fragte, ob jemand Erfahrung habe. Die Armee hatte 96 US-Soldaten, die 1944 wegen Verbrechen wie Desertion, Mord und Vergewaltigung hingerichtet werden sollten, während sich die US-Streitkräfte in Afrika und Europa befanden. Der berühm-teste war der Soldat Eddie Slovik, dessen Geschichte 1974 in einem Fernsehfilm ver-filmt wurde. Einige dieser Soldaten wurden durch ein Erschießungskommando hinge-richtet, wie z. B. Slovik. Andere wurden gehängt.
Woods meldete sich freiwillig für diese Aufgabe und sagte, er habe zwei Männer in Texas und zwei in Oklahoma gehängt. Wie bereits erwähnt, gibt es keine Unterlagen, die dies belegen. Aber am 7. Mai 1945 wurde er dem Hauptquartier der Normandy Base Section zugewiesen, wurde aber wieder der 2913th für den Dienst zugeteilt.
Am 3. September 1945 wurde Woods aus dem Einsatz entlassen und dem Haupt-quartier der CHANOR Base Section zugewiesen.
Im Oktober 1946 erlangte er als offizieller Henker des Internationalen Militärgerichts-hofs in Nürnberg Weltruhm. Der Zeitschrift Stars and Stripes sagte er, Nürnberg sei
„genau das, was ich wollte. Ich wollte diesen Job so sehr, daß ich noch ein bißchen länger hier blieb, obwohl ich schon früher hätte nach Hause gehen können.“
Einer seiner Assistenten, der Jude Herman Obermayer, beschrieb Woods als schlampig, unrasiert, mit schiefen gelben Zähnen, schmutzigen, ungebügelten Hosen und einer aufmüpfigen Haltung. Er sagte, der Henker
„mißachtete alle Regeln, putzte seine Schuhe nicht und rasierte sich nicht. Seine Kleidung war immer schlampig.“
Obermayer fuhr fort:
„Seine schmutzigen Hosen waren immer ungebügelt, seine Jacke sah aus, als hätte er wochenlang darin geschlafen, seine M/Sgt.-Streifen waren an jeder Ecke mit einem einzigen gelben Faden am Ärmel befestigt, und sein zerknit-terter Hut wurde immer in einem unpassenden Winkel getragen.“
Dieser „alkoholkranke Ex-Penner“ mit „fau-ligem Atem und schmutzigem Hals“, wie Obermayer es ausdrückte, wußte, daß er sein schlampiges Äußeres zur Schau stellen konnte, da seine Vorgesetzten seine Dienste brauchten.
Die Hinrichtungen fanden in einer hell er-leuchteten Gefängnisturnhalle statt, in der drei schwarze Holzgalgen errichtet waren, zwei für die Hinrichtungen und ein Ersatzgalgen.
Der Plan sah vor, einen nach dem anderen hinzurichten, und nachdem der erste für tot erklärt und hingerichtet war, wurde der dritte auf dasselbe Schafott gebracht. Nachdem der Dritte durch die Falltür gefallen war, wurde der Zweite überprüft, für tot erklärt und abtransportiert, um den Weg für den Vierten freizumachen, den man nun hereinbrachte.
Wie man sich vorstellen kann, war es für die Zeugen eine grauenvolle Szene. Einer von ihnen war Kingsbury Smith, der für seine Zeitung einen ausführlichen, mit sarkasti-schen Verunglimpfungen des Hitler-Regimes gespickten Bericht schrieb, dem ich einen Großteil der folgenden Beschreibung entnommen habe:
Als Erster erschien Joachim von Ribbentrop, der Reichsaußenminister. Das Time Magazin beschrieb dies in seiner Ausgabe vom 28. Oktober 1946 wie folgt:
Um 1:11 Uhr betrat er die Turnhalle, und alle Offiziere, offiziellen Zeugen und Korrespon-denten standen stramm. Ribbentrops Hand-schellen wurden entfernt, und er stieg die 13 Stufen zum Galgen hinauf. Mit der Schlinge um den Hals sagte er:
„Mein letzter Wunsch … ist eine Ver-ständigung zwischen Ost und West. …“
Alle Anwesenden nahmen ihre Hüte ab. Der Henker zog die Schlinge fest. Ein neben ihm stehender Kaplan betete. Der Henkerassistent zog den Hebel, die Falltür öffnete sich mit einem dumpfen Geräusch, und Ribbentrops vermummte Gestalt verschwand. Das Seil war plötzlich straff und schwang hin und her, wobei es hörbar knarrte.
Nach dem Bericht von Kingsbury Smith, aus dem diese Zitate stammen, sagte Ribbentrop vollständig:
„Gott schütze Deutschland. Gott sei meiner Seele gnädig. Mein letzter Wunsch ist, daß Deutschland seine Einheit wiederfindet, daß eine Ver-ständigung zwischen Ost und West kommt für den Frieden der Welt.“
Es dauerte 18 Minuten, bis Ribbentrop für tot erklärt wurde. Aber zwei Minuten, nachdem sich die Falltür über dem Außenminister ge-schlossen hatte, wurde Feldmarschall und Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Wilhelm Keitel, der direkt unter Hitler diente, zum zweiten Schafott geführt. Seine letzten Worte, die er mit voller, klarer Stimme aussprach, wurden übersetzt mit:
„Ich rufe den allmächtigen Gott an und bitte ihn, Mitleid mit dem deutschen Volk zu haben. Mehr als zwei Millionen deut-scher Soldaten sind bereits vor mir für das Vaterland gefallen. Ich folge meinen Söhnen. Alles für Deutschland!“
In Keitels Fall öffnete sich die Falltür, die für seinen großen Körperbau zu klein war und seinen freien Fall behinderte, „mit einem lauten Knall“ und schlug ihm offenbar beim Fallen ins Gesicht, wodurch er schwere Verletzungen davontrug.
Er war nicht tot, sein Genick war nicht ge-brochen, aber er erstickte langsam, während er versteckt unter dem Galgen hing, stöhnte und sich wehrte. Nach 28 Minuten wurde er für tot erklärt. Wie konnte die US-Armee eine solche Farce zulassen?
Wilhelm Keitel war ein doppeltes Opfer der rachsüchtigen Vorgehensweise der Alliierten, denn nach dem während des Krieges gelten-den Völkerrecht hätte er niemals für schuldig befunden werden können.
Die Alliierten und ihre jüdischen Rechtsspe-zialisten nutzten eine NEUE NACHKRIEGS-ÄNDERUNG im Völkerrecht – daß Berufssol-daten sich nicht der Strafe entziehen können, indem sie behaupten, sie hätten pflichtbe-wußt die Befehle ihrer Vorgesetzten ausgeführt. Während des gesamten Krieges galt eine andere Rechtslage:
Soldaten und Offiziere wurden nicht zur Verantwortung gezogen, wenn sie Befehle befolgten. Und natürlich wissen wir, daß kein kommandierender Offizier der Alliierten vor Gericht gestellt wurde. Wäre dies der Fall gewesen, hätte sich der Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte in Europa, Eisen-hower selbst, vieler Kriegsverbrechen schuldig gemacht.
Nun wurde eine Pause eingelegt. Die rund 30 Beobachter durften eine Zigarette rauchen, aufstehen und umhergehen. Die Korrespon-denten kritzelten eifrig ihre Notizen. Schließlich betraten ein amerikanischer und ein russischer Arzt, beide mit ihren Stethoskopen, den mit einem Vorhang verschlossenen Bereich unter dem ersten Schafott.
Als sie herauskamen, sprachen sie mit einem amerikanischen Oberst, der die Aufmerksam-keit auf sich zog und dem Raum mitteilte:
„Der Mann ist tot.“
Der Henker Woods bestieg den Galgen und schnitt das Seil mit einem großen Komman-domesser durch. Ribbentrops schlaffer Körper, der noch immer die schwarze Kapuze über dem Kopf trug, wurde auf Bahren an das andere Ende des Raumes gebracht und hinter einen schwarzen Vorhang aus Segeltuch gelegt.
Der leitende Oberst sagte zu den Zeugen:
„Zigaretten aus, bitte, meine Herren“.
Der nächste Verurteilte wurde hereinge-bracht, während Keitel weiterhin versteckt unter dem Galgen hing. Es war Ernst Kaltenbrunner, der Chef des Sicherheits-dienstes.
Aus den Augen und dem Mund der Leiche von Wilhelm Keitel fließt getrocknetes Blut, weil er lange mit Erstickungsanfällen zu kämpfen hatte. Die rechte Seite seines Gesichts sieht blutig oder stark verletzt aus, und sein Gesichtsausdruck läßt auf langes Leiden schließen. Selbst im Tod wirkt sein Körper angespannt.
Nachdem er sich im Saal umgesehen hatte, stieg er mit festem Schritt die Stufen hinauf, und seine letzten Worte waren:
„Ich habe meinem Volk mit heißem Herzen gedient. Ich habe nach den Gesetzen meines Vaterlandes meine Pflicht getan. Ich bedaure, daß mein Volk in dieser schweren Zeit nicht ausschließ-lich von soldatischen Menschen geführt worden ist. Ich bedaure, daß Verbrechen begangen worden sind. Ich hatte keinen Anteil an ihnen, ich kämpfte ehrenhaft. Deutschland, Glück auf!“
Es ist klar, daß Kaltenbrunner weder aus erster noch aus zweiter Hand Kenntnis von „Todeslagern“ oder anderen angeblichen Kriegsverbrechen hatte, obwohl er Leiter des Reichssicherheitshauptamtes war und unter Heinrich Himmler arbeitete.
Aber gerade weil er es nicht wußte, blieb ihm nach den Nürnberger Urteilen nichts anderes übrig, als die Realität anzuerkennen, aber zu beteuern, daß er nicht daran beteiligt war. Das ist es, was die illegalen „Regeln des Gerichts“ den Angeklagten aufzwangen, und sie hatten auch keine Möglichkeit, etwas anderes zu erfahren, während sie in Haft waren.
Seine Falltür öffnete sich um 1:39 Uhr. Da er außergewöhnlich groß war (1,90 m) und das Seil angeblich nicht die richtige Länge für seine Größe hatte, wurde er erst 13 Minuten später, um 1:52 Uhr, für tot erklärt.
Der sechste Mann war der 69-jährige Wilhelm Frick, Innenminister. Er betrat die Hinrich-tungskammer um 2:05 Uhr morgens, sechs Minuten nachdem Rosenberg für tot erklärt worden war. Er wirkte am wenigsten gefestigt und stolperte auf der dreizehnten Stufe des Galgens. Seine einzigen Worte waren:
„Es lebe das ewige Deutschland“,
bevor er mit einer Kapuze versehen wurde und durch die Klappe stürzte. Auch er war stark blutverschmiert, und sein Leichnam zeigt die Qualen der letzten 12 Minuten seines Lebens, also die Zeit zwischen dem Fall und der Todeserklärung.
Ermittler behaupten, daß die Falltür beim Öffnen die Gummipuffer nicht festhielt, so daß einige Männer von der zurückprallenden Falltür im Gesicht getroffen wurden. Andere sagen, Woods habe den Fall falsch ausgeführt … entweder aus Inkompetenz oder mit Absicht.
Albert Pierrepoint – der französische Henker-experte – schrieb, daß der richtige Fall absolut notwendig ist, um sicherzustellen, daß die Halswirbel beim „Ruck“ durchtrennt werden, um den sofortigen Tod zu gewähr-leisten.
Die US-Armee muß sich für nichts davon verantworten, denn wie wir alle wissen, haben diese Nazis verdient, was sie bekommen haben.
Donald E. Wilkes, Jr., Rechtsprofessor an der University of Georgia Law School, stellte fest, daß viele der hingerichteten Nazis vom Galgen fielen, ohne daß die Kraft ausreichte, um ihnen das Genick zu brechen, was zu einem makabren, erstickenden Todeskampf führte, der in einigen Fällen viele, viele Minuten dauerte:
„Obwohl [Kingsbury] Smith es diskret verschwieg, verpfuschte der erfahrene Armeehenker, Master Sgt. John C. Woods, die Hinrichtungen. Einige der erhängten Nazis starben nicht, wie beabsichtigt, schnell an einem gebrochenen Genick, sondern qualvoll durch langsame Stran-gulierung. Ribbentrop und Sauckel brauchten jeweils 14 Minuten, um zu ersticken, während Keitel, dessen Tod am schmerzhaftesten war, 24 Minuten lang am Ende des Seils zappelte, bevor er starb.“
Im Axis History Forum schreibt ein Teilnehmer, Max Wilson, dazu:
Ich habe eine Recherche, in der Woods mit den Worten zitiert wird, er würde „diese Nazis“ wie gestochene Ochsen fallen lassen. Woods verwendete für alle seine Opfer die militärische Standardfallhöhe von sechs Fuß, nicht die variable Fallhöhe, die der meister-hafte britische Henker Pierrepont entwickelt hatte.
Pierreponts Technik paßte den Fall an das Gewicht, die Größe und die körperliche Verfassung des Opfers an, was in fast 100 % der Fälle den sofortigen Tod sicherte. Der Nürnberger Galgen war auch der britischen Konstruktion unterlegen, bei der die Dop-peltüren der Klappe arretiert und offen ge-halten wurden. Offenbar ließen die Nürnber-ger Galgen die Türen schwingen und erschlugen die Verurteilten.
Die Nürnberger Schlinge war ein typischer „Cowboy“-Henkersknoten, eine Konstruktion, die von den Briten vor langer Zeit verworfen und durch einen Schlupfknoten ersetzt wurde.
Selbst Reichhart, einer der besten Henker der Nazis, hielt Woods für einen groben Amateur, und die beiden mochten sich nicht beson-ders. Reichhart war weder an den Nürnberger Hinrichtungen noch an der Gestaltung des Galgens beteiligt, wie versichert wurde.
Und ein anderer, Markus, schrieb: Laut Stanley Tilles, der Woods in Nürnberg assi-stierte, hat er die Hinrichtungen absichtlich verpfuscht. Im Fall von Streicher.
„Woods setzte die Kapuze auf … justierte die Schlinge, platzierte aber die Windun-gen nicht in der Mitte, [so daß sie] Streichers Hals nicht brechen und er strangulieren würde. Ich erkannte sofort, daß dies Woods Absicht war, und ich sah ein kleines Lächeln auf seinen Lippen, als er den Griff des Henkers zog.“
Tilles erwähnt auch, daß Woods ein großer Deutschenhasser war. Wenn man bedenkt, daß es Tilles in seinen Memoiren nicht an Sympathie für Woods mangelt, gibt es keinen Grund, anzunehmen, daß er kein glaubwür-diger Zeuge ist. Der dritte Verantwortliche war Joseph Malta. In einem Interview (für die TV-Dokumentation „Hitlers Helfer“) bestä-tigte er mit kaum verhohlener Genugtuung, daß die Erhängungen schlimm verpfuscht und unnötig in die Länge gezogen wurden.
Der siebte Mann, der um 2.12 Uhr die Turn-halle betrat, war der Nürnberger Verleger Julius Streicher, der weder der Regierung noch dem Militär angehörte. Sein Blick fiel auf die drei hölzernen Gerüste, dann wanderte er durch den Raum und blieb auf der kleinen Gruppe von Zeugen stehen. Er ging zielstre-big auf den Galgen Nummer eins zu, blieb am Fuß der Treppe stehen und stieß ein lautes „Heil Hitler“ aus, das im Saal widerhallte. Ein amerikanischer Oberst, der an der Treppe stand, sagte scharf:
„Fragen Sie den Mann nach seinem Namen“.
Streicher rief:
„Sie kennen meinen Namen sehr gut“.
Oben auf dem Podium verkündete Streicher:
„Jetzt geht es zu Gott“.
Er wurde auf den Platz direkt unter dem Seil geschoben, während der Henker, unser Freund John Woods, hinter ihm stand und die Schlinge zurückhielt. Streicher wurde her-umgeschleudert, um sich den Zeugen zuzu-wenden, und starrte sie an. Dann schrie er:
„Dies ist mein Purimfest 1946.“
[Purim ist ein jüdischer Feiertag zum Ge-denken an die Hinrichtung des Persers Haman und seiner zehn Söhne, von denen die Juden glaubten, sie hätten sich gegen sie verschworen. Die Geschichte ist eine Fiktion aus dem Buch Esther im Alten Testament. Streicher machte die Juden für seine Hinrichtung verantwortlich].
Auf die Frage, ob er noch letzte Worte habe, rief Streicher:
„Die Bolschewisten werden eines Tageseuch auch hängen.“
Dann hörte man ihn sagen:
„Adele, meine liebe Frau“,
als ihm die schwarze Kapuze über den Kopf gezogen wurde. Die Falle öffnete sich mit einem lauten Knall, und er stürzte mit einem Ruck zu Boden. Als sich das Seil spannte, schwingt er wild weiter, und aus dem unteren Innenteil des Gerüsts ist ein Stöhnen zu hören.
Als sie nicht aufhörten, stieg der Henker Woodsvon der Galgenplattform herab, ging durch den schwarzen Segeltuchvorhang ins Innere und tat etwas, das dem Stöhnen ein Ende setzte und das schwingende Seil zum Stillstand brachte. Es dauerte 14 Minuten, bis Julius Streicher für tot erklärt wurde. Kings-bury Smith sagte, daß alle Anwesenden der Meinung waren, Streicher sei erdrosselt worden.
Fritz Sauckel, Reichsarbeitsführer, folgte Streicher. Auf der Plattform des Galgens Nr. 2 angekommen, rief er:
„Ich sterbe unschuldig, mein Urteil ist falsch. Gott beschütze Deutschland und mache es wieder groß. Es lebe Deutsch-land. Gott beschütze meine Familie.“
Wie im Fall von Streicher gab es ein lautes Stöhnen unter dem Galgen, als die Schlinge unter dem Gewicht seines Körpers fest zuschnappte.
Generaloberst Alfred Jodl, der Chef des Wehrmachtführungsstabes im OKW, war der neunte inder Folter- und Todesprozession. Er sah nervös aus, aber seine Stimme war ruhig, als er seine letzten Worte sagte:
„Ich grüße dich, o du mein Deutschland.“
Ein Gruß oder ein Salut. Was über die Straffreiheit von Generalfeldmarschall Keitel gesagt wurde, gilt auch für Jodl. Tatsächlich erklärte ein westdeutsches Entnazifizie-rungsgericht am 28. Februar 1953 Jodl für nicht schuldig, gegen das Völkerrecht verstoßen zu haben, und stellte fest, daß er zu Unrecht zum Tode verurteilt worden war.
Diese Erklärung wurde später auf Druck der Vereinigten Staaten von einem politischen Minister in Bayern widerrufen. Arthur Seyß-Inquart, der in der Tschechoslowakei ge-borene Reichsstatthalter von Österreich und Reichskommissar von den Niederlanden, war der Letzte. Er hinkte auf seinem linken Klumpfußund, die Wachen halfen ihm die Treppe hinauf. Mit leiser, aber eindringlicher Stimme sagte er:
„Ich hoffe, daß diese Hinrichtung der letzte Akt der Tragödie des Zweiten Weltkrieges und eine Lehre sein wird, so daß Frieden und Verständnis zwischen den Völkern herrschen werden. Ich glaube anDeutschland!“
Er fiel um 2:45 Uhr in den Tod. Keine der Leichen wurde der Familie oder Freunden übergeben. Alle wurden eingeäschert (in Öfen verbrannt!!) und die Asche soll in die Isar geworfen worden sein.
Woods wurde augenblicklich zu einer internationalen Berühmtheit. Nach den Hinrichtungen prahlte er:
„10 Männer in 106 Minuten, das ist schnelle Arbeit.“
Und obwohl er damit prahlte, bis zu 347 Männer hingerichtet zu haben, waren es in Wirklichkeit, so French MacLean, eher 90 Männer. Die Nachricht von Woods Beteiligung an den Hinrichtungen kam für seine Frau Hazel, die am 17. Oktober 1946 in der Kansas Emporia Gazette zitiert wurde, sehr überraschend:
„Er hat mir nie gesagt, daß er diese Art von Arbeit macht. Er erwähnte keine Erhängungen, und ich erfuhr erst davon, als ich sein Bild in der Zeitung sah.“
Dennoch befürchtete er, daß die Deutschen Vergeltung üben würden. Die Art und Weise, wie die Deutschen ihn ansahen, beunruhigte ihn so sehr, daß er laut GetRuralKansas.com begann, zwei 45er-Pistolen zu tragen.
Woods diente weiter in der U.S. Army. Am 21. Juli 1950 wurde er auf dem Eniwetok-Atoll im Pazifik stationiert, einem Testgelände für Atomwaffen. Die Insel war mit deutschen und amerikanischen Wissenschaftlern und Ingenieuren bewohnt, die im Rahmen der Operation Paperclip an der Entwicklung der amerikanischen Luft- und Raumfahrt-, Atomwaffen- und Militärflugzeugindustrie arbeiteten.
Er stand in einem Wasserbecken und wechselte Glühbirnen, als plötzlich ein elektrischer Strom durch das Wasser floß. Woods schrie auf und fiel tot ins Wasser zurück.
Sein Tod war ein „langweiliges Ende“, sagt MacLean, für einen Mann, der einst die Weltbühne beherrschte. Woods „starb schneller als jeder der Männer, die er hinrichtete“.
Aber sein Tod könnte kein Unfall gewesen sein, meint MacLean.
„Im Internet gibt es unzählige Diskus-sionen über seinen Tod. Die Armee stufte ihn als Unfall ein, aber das letzte Kapitel meines Buches handelt von Woods‘ Tod. Es wird zeigen, daß der offizielle Unter-suchungsbericht der Armee fehlerhaft war. Er war falsch.“
Wenn ein deutscher Wissenschaftler oder Ingenieur, der für die US-Regierung arbeitet, die göttliche Gerechtigkeit an John Woods vollstreckt hat, ist das für mich in Ordnung, denn er hatte mehr Gelegenheiten, seinen psychopathischen Impulsen zu frönen, als er verdiente. Der Henker der Armee ist auf einem kleinen Friedhof im winzigen Toronto, Kansas, neben seiner Frau begraben, die im Jahr 2000 starb.
Quelle: Der Henker von Nürnberg von Carolyn Yaeger
Kleine Ergänzung: Auf der Archivseite der NYT fand ich dies in den Kommentaren:
Matthew Greenwood 17. Januar 2007 – 8:18 Uhr: Vor vielen Jahren traf ich auf meinen Reisen durch die Welt einen gestandenen Oberst der US-Armee, natürlich in einer Bar, der, nachdem wir viel getrunken hatten, erzählte, daß er bei einigen Hinrichtungen von Nazi-Kriegsverbrechern dabei war. Er sagte, daß der Fall manchmal absichtlich zu kurz war, um das Genick zu brechen, und daß der Tod durch Strangulation bis zu zwanzig Minuten dauern konnte –
„aber was haben sie denn erwartet, nachdem sie bei der Öffnung der Konzentrationslager dabei waren“.
Nicht gut, aber verständlich – die Art von Erinnerung, die in der Nacht zurückkommt und diejenigen von uns heimsucht, die das Schlimmste gesehen haben, was der Mensch dem Menschen antun kann.
