Offener Brief an die Lehrer meines jüngsten Sohnes
Samstag, 31. Oktober 2026 von Adelinde
Klare Ansage an heutige Pädagogen, die ihren linken „woken“ Wahn ihren Schülern suggerieren wollen. Armes Deutschland, wohin bist du gekommen! Gut, daß der Vaters eines so bearbeiteten Jungen einmal „den Mund aufmacht“ und diesen Jugendverführern „Bescheid sagt“:
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Lehrer des Progymnasiums Arlesheim,Sie gestatten, daß ich diesen Brief an Sie gemeinsam richte.
Es geht in diesem Schreiben nicht um pädagogische Fragen im engeren Sinne, nicht um methodisch-didaktische Kritik oder um Notenprobleme.
Und ich bin überzeugt, daß Sie persönlich als Lehrer Ihr Bestes geben. Als ehemaliger Deutsch- und Geschichtslehrer bin ich ja gewissermassen Ihr Kollege.
Was mich, meine Frau und unseren Sohn Nordal beschäftigt, ist die politisch-weltanschauliche Ausrichtung der Schulen von heute: Die manchmal unbewußte, praktisch automatisierte, manchmal auch ganz bewußte und sogar aggressive Indoktrination der Schüler mit linken und woken Inhalten, mit „Political Correctness“.
Wenn beispielsweise in Nordals Klasse vier Mädchen im zarten Alter von 14 oder 15 Jahren eine Lektion über die seltsame LGBTQ-„Community“ gestalten und ihren gleichal-trigen Zuhörern allen Ernstes zumuten, den Unterschied zwischen „Drag-Queens“ und „Femboys“ auswendig lernen zu müssen – was an sich schon fragwürdig und lächerlich genug ist -, dann sollte wenigstens hinterher eine wirklich offene und zwanglose Diskussi-on stattfinden, bei der der Lehrer, nach meiner Ansicht, die Pflicht hätte, Kritik seitens anderer Schüler am Vorgebrachten zu schützen, Gegenargumente nicht nur zuzulassen, sondern selbst Warnungen auszusprechen bezüglich dieser für die psychische Gesundheit der Jugendlichen und für die ganze Gesellschaft dekadenten und gefährlichen Tendenzen.
… Man sollte auch bedenken, daß Jugendliche nicht abstrahieren, sondern in konkreten Bildern denken. Wenn also die Jungs in der Klasse es komisch finden, daß bei Homose-xuellen der Geschlechtsverkehr im Darm stattfindet, dann könnte doch der Lehrer, statt zu schimpfen, mit ihnen darüber lachen, denn es ist tatsächlich komisch. Man macht doch auch Witze über Appenzeller, Ostfriesen oder Blondinen – warum nicht über Schwule? …
Ich weiß, daß sich die Lehrer dank der „Frankfurter Schule“ seit der 68er-Revolution als Avantgarde des Sozialismus, als Bahn-brecher für linke Inhalte fühlen, weil sie „Links“ mit „Gut“ und „Rechts“ mit „Böse“ identifizieren.
Insofern ist das Problem nicht nur ziemlich alt, sondern auch überpersönlich. Interessant ist nur, daß sie nicht merken, dass sich ihr schrankenloser Liberalismus genau dann in Totalitarismus verwandelt, wenn er auf Wi-derspruch stößt. Tolerant ist man offenbar nur gegenüber Gleichgesinnten.
Die Liberalen und Linken merken auch nicht, daß sie sich selbst (und uns anderen) gerade das Grab schaufeln, indem sie Millionen von Moslems und anderen Farbigen nach Europa holen. Der Islam kennt keine Toleranz, wenn er Macht ausüben kann.
Die Linken mit ihrer Wokeneß sind die ersten, die das zu spüren bekommen werden. Der Wahlsieg der Partei „Die Linke“ in Berlin hat es gezeigt, daß die eigentlichen Wahlsieger die islamischen Clans und Gangs der Hauptstadt sind.
In Frankreich und anderswo sind jetzt Aufstände im Gange, die sich ganz offen gegen die europäische Kultur und Tradition richten, aber selbstverständlich wird auch der Liberalismus unter die Räder kommen. Da erscheint es geradezu grotesk, wenn Linke in ihrem Gutmenschentum die „Islamophobie“ bekämpfen, nur weil es zu ihrer Weltan-schauung gehört, möglichst viele Kulturfrem-de in Europa anzusiedeln. Sie werden sich noch wundern.
Damit wären wir beim Thema „Rassismus und Antisemitismus“, das jetzt gerade im Unter-richt behandelt wird. Selbst bei einem so heiklen Thema müßte vom Lehrer eine aus-gewogene Darstellung erwartet werden, statt daß er einfach der leidigen Gewohnheit frönt, Weiße als Rassisten, Farbige und Juden aber als unschuldige Opfer zu bezeichnen.
Beim „Antisemitismus“ fragt man sich selt-samerweise nicht, warum der Araber, der einen Juden beschimpft, ein Antisemit sein soll, der Jude aber, der einen Araber beschimpft – oder einen Völkermord an Palästinensern begeht – dagegen nicht. Obwohl doch die Araber zweifellos die reineren Semiten sind als die Juden. Kommt noch dazu, daß der Antijudaismus (so müßte das nämlich heißen) nur eine Form des Rassismus ist und keine eigene Kategorie.
Wenn nun Nordals Klasse nächste Woche im Rahmen des Geschichtsunterrichtes ein deutsches KL besucht: Wird da auch die Frage gestellt oder zugelassen, wer eigentlich die Insassen waren und ob sie in manchen Fällen ihre Inhaftierung auch verdient haben? Oder behandelt man die Sache wie die Christen ihre Heiligenlegenden? Der Christ war immer gut, der Heide und die Hexe immer böse?
Wird der Lehrer darauf hinweisen, daß es stets der Sieger ist, der Geschichte schreibt, und daß der Unterlegene – in diesem Falle das Deutschland von damals – noch nie die Gelegenheit hatte, seine Sicht der Dinge darzustellen? Ja, daß die Verteidiger Deutschlands in allen westlichen Ländern wegen „Holocaustleugnung“ oder „Rassen-diskriminierung“ oder „Verherrlichung des Nationalsozialismus“ ins Gefängnis gesteckt werden?
Wie ist denn das mit dem Prinzip der Meinungsäußerungsfreiheit vereinbar? Natürlich ist es nicht vereinbar; und der UNO-Menschenrechtsrat hat auch aus-drücklich festgehalten, daß es nicht angeht, Meinungen zu historischen Fragen unter Strafe zu stellen. Genau das tut aber auch die „freie Schweiz“ mit ihrem verfassungswidri-gen „Antirassismusgesetz“.
Leider muss ich vermuten, daß der Geschichtslehrer bei der Schulreise ins KL Struthof ungefähr das erzählt, was auch Wikipedia darüber schreibt. Ich will gar nicht bestreiten, daß manche Einzelheiten durchaus der Wahrheit entsprechen. Aber jeder Historiker weiß, daß es bei der Geschichtsdarstellung immer auf die Auswahl, Gewichtung und Bewertung ankommt – und daß eine halbe Wahrheit immer eine ganze Lüge ist.
Wird der Lehrer erwähnen, daß viele Struthofer Insassen Rebellen und Partisanen waren, die – besonders im Kriegsfall – vom Völkerrecht nicht geschützt sind? Daß man sie also ohne weiteres hinrichten oder sonstwie als Kriminelle behandeln darf?
Vielleicht ist Ihnen bekannt, daß es sogar völkerrechtlich erlaubt ist, beim Tode von Besatzungssoldaten Zivilisten im Massstab 1:10 zu erschießen. Die US-Amerikaner haben im Vietnamkrieg 1:40-Erschießungen durchgeführt, ohne deswegen jemals zur Rechenschaft gezogen worden zu sein.
Wird der Lehrer erwähnen, daß die Struthofer Insassen arbeiten mußten und deswegen in der Regel auch Essen bekamen, damit die arbeiten konnten? Alles andere wäre Schwachsinn.
Die Deutschen brauchten dringend Arbeitskräfte, weil ihre Männer an der Front standen, und deswegen müßte man sich fragen, ob es Sinn macht zu denken, sie hätten Gefangene absichtlich in Massen verhungern lassen oder sonstwie umgebracht.
Dieses Verbrechen haben umgekehrt die Alliierten begangen, als sie 1945 in den Rheinwiesenlagern gegen eine Million deutscher Kriegsgefangener absichtlich sterben ließen. Wird der Lehrer auch erzählen, daß die Rote Armee beim Einmarsch 1945 eine Million deutscher Frauen geschändet und viele von ihnen zu Tode gebracht hat?
Ist es einem Linken vielleicht überhaupt peinlich, daß das „Schwarzbuch Kommu-nismus“ rund 100 Millionen Todesopfer der sozialistischen und kommunistischen Systeme des 20. Jahrhunderts aufzählt? Daß also der Kommunismus auch dann um ein Mehrfaches schlimmer wäre, wenn alles stimmen würde, was man über den Faschis-mus erzählt? Von den Verbrechen des Kapitalismus ganz zu schweigen.
Was das Lager Struthof betrifft, so wurde mir bei meinem Besuch vor gut dreißig Jahren sogar noch eine Gaskammer gezeigt. Sie soll sich im zugehörigen Weiler, eine ganze Strecke unterhalb des Lagers, befunden haben, und zwar direkt neben der Komman-dantur. Die Entlüftung der hochgiftigen Gase habe, so wurde erzählt, durch einen Blechschornstein in der Wand stattgefunden, der auf die Straße hinausging. Das alleine wäre schon ein Wahnsinn.
Noch absurder ist die Vorstellung, daß die Häftlinge zu Fuß vom Lager zur Vergasung marschierten und dann wohl als Leichen im Gänsemarsch wieder hoch ins Lager, um dort im Krematorium verbrannt zu werden. Nicht einmal orthodoxe Historiker haben diesen Unsinn je erwähnt, aber den Touristen wollte man offenbar etwas bieten. Was ist schon ein ordentliches KZ ohne Gaskammer?
Aber das Thema übersteigt natürlich die Befriedigung der Sensationsgier des dummen Publikums. Es ist letztlich in religiösen Sphären anzusiedeln. Die Logik dabei ist: Wer den Holocaust und die abgründige Bosheit der Faschisten hinterfragt und das Thema historisieren will, der muß selbst ein Böswicht sein.
Die zwölf Jahre von 1933 – 45 werden aus der Geschichte wie ausgeschnitten und dürfen nicht kontrovers diskutiert werden. Die Sache befindet sich seit Jahrzehnten im Bereich einer zivilreligiösen Dogmatik, die das Gegenteil von Wissenschaft ist.
Nordals Geschichtslehrer hat in seinem Brief an uns Eltern erwähnt, daß die Schüler sich „angemessen“ kleiden und „respektvoll“ verhalten sollen. Vielleicht hätte er das nicht einmal bei einem Besuch des Großmünsters in Zürich oder des Petersdoms in Rom erwähnt. Daran kann man erkennen, wo die Prioritäten liegen und wem die wirkliche quasireligiöse Verehrung gilt.
Liebe Lehrer: ich will Ihnen zugute halten, daß Sie über die ganze Problematik der ewigen Kriegspropaganda, dieser „Unend-lichen Geschichte“, einfach zuwenig Bescheid wissen. Ich kann auch verstehen, daß Sie sich von mir nicht belehren lassen möchten.
…
Zum Schluß möchte ich meiner festen Erwartung Ausdruck geben, daß Sie meinen Sohn nicht entgelten lassen, was ich Ihnen hier geschrieben habe.
Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Schaub