Zur Sonnen-Wende

Sonnenwende feiern wir – Weltenwende wollen wir. Erich Ludendorff

In seinem ToGü-Verlag veröffentlichte Werner von der Mühle sein Wissen und seine Gedanken über das Wort

Wenden

Die Sommer-Sonnenwende ist ein schöner Anlaß über die Bedeutung dieses Wortes nachzudenken, und die Geschichtsforschung ist inzwischen zu we-sentlichen und erfreulichen Ergebnissen gekommen.

Schon die Namen „Sommersonnenwende“ und „Wintersonnenwende“ (Weihnachten) weisen den Begriff auf.

Wir lesen bei Tobias:

Wenden in der Geschichte und im Leben fin-den immer wieder statt.

Die Wenden waren große Feierlichkeiten, an denen der ewige natürliche Kreislauf von Geburt, Leben und Tod gefeiert wurde.

Das ist vermutlich auch der Grund, warum die Germanen Angst vor dem Tod nicht kannten. Sie wußten, daß sie zu diesem ewigen Kreis-lauf dazu gehörten …

Wenn keine von außen kommenden Zerstörungen stattfinden, die das Leben in seinen Wurzeln treffen, bleiben die Arten erhalten. Die Einzelleben vergehen, aber DAS Leben besteht weiter, gerade im Auf und Ab von Werden und Vergehen.

Die in der Schöpfung wirkenden göttlichen Willen zum Wandel und zur Mannigfaltigkeit sind hieran sichtbar.

 

Mathilde Ludendorff

In der Philosophie Mathilde Ludendorffs ist das geschildert. So auch, daß diese Willenskräfte auch in uns selbst wirken. Wir wollen den Wandel und die Mannigfaltigkeit. Das immer Gleichbleibende ödet uns schließlich an. Und so versuchen wir, Wandel zu schaffen, eine Wende herbeizuführen.

Wie sehr wir z. B. in der Pharma-Medizin-Falle fest-stecken und hier – wenn auch noch nicht allgemein anerkannt und von den Medien begleitet – eine Wende stattgefunden hat durch den Arzt Ryke Geerd Hamer mit seiner Entdeckung der im Krankheits-geschehen wirksamen Naturgesetze, auch das spricht Tobias an:

… wie es mit den Sonnenwenden im na-turgesetzlich bestimmten Jahreskreislauf zwei große Wendepunkte gibt, gibt es auch zwei in den Naturgesetzen der Germanischen Heilkunde, nämlich das DHS und die Konfliktlösung.*

Auf der anderen Seite wirkt jedoch auch der göttliche Wille zur Beharrung. Das Zusammenspiel des Willens zum Wandel und des Beharrungswillens trägt zum Bestehen eines sich wandelnden und doch seinen Gesetzen treu bleibenden Lebens bei. Tobias:

Sie gelten einfach immer und für jedes Le-bewesen. Man kann sie auch nicht verändern. Man kann sich lediglich nach ihnen richten und ihre Gesetzmäßigkeiten durch Entdecken und Verstehen für sich verwenden.

Daß unsere Vorfahren astronomische Kennt-nisse und Einrichtungen für die … [Er-kenntnis] des Jahreskreislaufes und für die Bestimmung der Sonnenwenden gehabt haben, ist klar und auch belegt. Man denke nur an die Externsteine im Teutoburger Wald mit ihrer astronomisch ausgerichteten Höhlenkammer.

 

Die Externsteine (Bild: ToGü-Verlag)

Die Externsteine hießen übrigens ursprüng-lich „Eccestan“ – „Mutterstein“ im Herzen Deutschlands und galten im wörtlichen Sinne als Herz-Hauptstätte des Abendlandes.**

Tobias weiter:

Interessant ist, daß man in der Umgebung dieser alten Kultplätze oft Begriffe mit dem Stammwort „Wend“ antrifft. So findet man neben dem berühmten

– Hohenstein im Süntel mit seinem Grünen Altar den Wendgeberg.

– An den Johannessteinen bei Lemgo, die man als Kalenderanlage bezeich-nen kann, geht die Sonne zur Som-mersonnenwende über dem Berg Windelstein auf. Der Name Windel-stein hat natürlich nichts mit einer Windel zu tun, sondern leitet sich von Wende ab.

– Zwischen der Teufelsmauer und dem Hexentanzplatz bei Thale liegt das Kloster Wendhusen.

– Im Nordkopf des Iths, einer alten germanischen Kultstätte, liegt der Garwindelstein.

Die „Wend“-Bezeichnungen in Orten, Bergen und Steinen sind zahlreich, teilweise doppelt bis mehrfach und über ganz Deutschland verteilt:

– Wendhausen,

– Wendenborstel,

– Wehnde,

Wendenschloß,

– Wendfeld,

– Steinwenden,

Wenden,

– Wendeburg,

– Wendelsheim,

– Wendlingen,

– Wenddorf,

– Wendisch Baggendorf,

– Wendisch Evern,

– Wendisch Rietz,

– Wendtdorf,

– Wentorf

– Wendebrück,

– Wendebach,

– Wendelstein, usw.

Und nicht zu vergessen, das durch die Anti-AKW-Bewegung berühmt gewor-dene Wendland in der östlichen Lüne-burger Heide, das seinen Namen von dem Stamm der Wenden bekommen hat.

 

Rundlingsdorf im Wendland (Bild: ToGü-Verlag)

Auffällig ist die Namensähnlichkeit zwischen Wende/Wenden und Wandel/Wandalen.

Die Wandalen waren Germanen.

Ein Teil ihres Stammes unter König Geiserich setzte 429 von Gibraltar aus nach Afrika über.

Es gibt Stimmen, die behaupten, daß die spanische Provinz Andalusien [Wandalusien] ihren Namen von die-sen Wandalen bekommen hat. Sie entrissen Westrom ihre reichste Provinz „Africa“, in etwa das heutige Tunesien mit der Hauptstadt Tunis, das antike Carthago. Von dieser Wunde erholte sich Westrom nicht mehr und wurde vom Winde verweht.

 

Die Wandalen hatten einen großen Wandel, eine Wende herbeigeführt und maßgeblich dazu beigetragen, die Menschen vom römischen Ausbeutungssystem vorübergehend zu befreien.

Wissen tun die meisten Menschen davon nichts. Sie bringen mit den Wandalen nur noch den Begriff des „Vandalismus“ in Verbindung. 1794 führte die römische Kirche durch den Bischof von Blois, Henri-Baptiste Grégoire, den Begriff des Vandalismus für mutwillige, blinde Zerstörungswut ein.

Für Leute, die sich mit dem ge-schichtlichen Wendekreis der Kirche und ihren spaltenden Wendehälsen befassen, ist diese Verunglimpfung nicht verwunderlich.

Der Stamm der Wandalen wurde von mehreren Geschichtsschreibern des Mittelalters mit dem Stamm der Wen-den gleichgesetzt.

So schreibt Helmold von Bosau (1120-1177) in der Chronica Slavorum, daß die in jener Zeit genannten Wandalen jetzt Wenden heißen.

Der Chronist der Mark Brandenburg, Andreas Engel (1561-98), beschreibt einen großen Vorfahren der Wenden. Es war der oben erwähnte Geiserich, der König der Wandalen, der das römische Carthago (heutiges Tunis) erobert hat.

Als Friedrich Wilhelm im Jahre 1640 seine Herrschaft antrat, führte er u.a. den Titel: Herzog in Cassuben und Vandalen.

Man findet bei Beschreibungen der Wenden unterschiedliche Begriffe wie Wandali, Vandali, Vandalorum, Vandi-li,  Wendili. Das Lateinische „Vandali“ wurde von mehreren Geschichts-schreibern als „Wenden“ ins Deutsche übersetzt.

Es scheint wieder mal so, daß die Ge-schichte verändert und benutzt wur-de, um Menschen zu spalten und gegeneinander auszuspielen:

– „Slawen“ gegen Germanen,

– katholisch gegen evangelisch,

– national gegen international,

– links gegen rechts, usw.

Teile und herrsche, das alte römische Prinzip. Und es funktioniert wieder und wieder! Bestes Beispiel ist im Augenblick die Spaltung von Familien, Freunden, Arbeitskollegen mit Hilfe eines „Killervirus‘“ in Geimpfte und Impfstofffreie. Und wenn Zwei sich streiten, freut sich bekanntlich der Dritte.

Eine interessante Parallele zu den Wandalen bietet Dr. Hamers Biogra-phie.

 

Dr. Hamer (1935-2017)

Dr. Hamer wandelte auf den Spuren der Wandalen.

– Wie die Wandalen lebte auch er in Andalusien, in Malaga.

– Wie die Wandalen wurde und wird auch er verunglimpft und falsch dargestellt.

– Wie die Wandalen hat auch er einen befreienden Wandel eingeleitet.

– Und wie bei dem Begriff Wandalen versuchen auch heute spaltende Wendehälse, die von Dr. Hamer gewählten Begriffe zu ändern und zu vertauschen. Lassen Sie sich nicht täuschen!

Der Wandler Dr. Hamer hat einen Wendepunkt gesetzt, gleichsam das DHS des Lebens gelöst und die Hei-lungsphase, eine Wendezeit, eingelei-tet, die die Welt verwandeln wird.

Die religiösen, politischen, der Spal-tung dienenden Ideologien vergehen und das biologische, natürliche, menschliche Miteinander der Germa-nischen Heilkunde setzt sich durch.

Allerdings wissen wir, daß die Hei-lungsphase nicht ohne Epi-Krise ver-läuft und Wunden verursachen kann. Kommen Sie daher gut durch die Wendezeit!

Vielleicht haben Sie ja Lust, wenn die Sonne sich wendet, in Gedanken mit dem (w)andalusischen Wandler im Wind zu wandeln und ihm für die Wende zu danken. Es würde ihn sicher freuen.

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Anmerkungen

*) Näheres zu diesen Fachausdrücken bei Ryke Geerd Hamer, Krebs und alle sog. Krankheiten, Camino Urique 2005

**) Dr. Joachim Weizsäcker, Europäische Sammlung für Urgemeinschaftskunde in der Schrift von Herman Wirth „Der neue Externstein-Führer“, Wien 1969