Was Ameisen und Menschen gemeinsam ist

„Chemnitz steckt im braunen Sumpf“

titelte das Systemblatt „Südkurier“ heute am 2.10.18.

Diese Art von Kennzeichnung einer deutschen Stadt und ihrer Menschen ist ein übler Angriff auf Teile des eigenen Volkes.

„Brauner Sumpf“ – ein in sich nebulöser Ausdruck – dient heutzutage zur Ausschaltung von andersdenkenden „System“-Gegnern. 

Wer seiner Natur und dem Willen der Schöpfung folgt und sein in Jahrtausenden gewachsenes Volk und dessen Kultur erhalten und schützen will, wird vom „System“ zum Feind erklärt.

Das „System“ will keine Völker, somit veranlaßt es mit lügenhaften Tricks beeinflußbare Angehörige des Volkes, sich an der Zerstörung des eigenen Volkes zu beteiligen.

Was ist mit diesen Leuten geschehen, die da mitmachen und selbstmörderisch nicht ihrem eigenen Volk, sondern einem aufgesetzten, dem Volk feindlichen „System“ dienen?

Einer der Führer des weltweit völkervernichtenden Systems orwellscher Art ist George Soros.

Der in Ungarn geborene George Soros ist mit Börsenspekulationen zum Milliardär geworden. (heute.at, Bild: picturedesk.com; dies ansprechende Gesicht zog er 2017, als er sich an der Börse verzockt hatte)

Und wie tönt der ihm dienende „Südkurier“ nach dpa heute:

Wohltäter wird beschimpft

George Soros, 87, US-Milliardär und Philanthrop, ist neuen Attacken der ungarischen Regierungspartei Fidesz ausgesetzt. „Er ist ein schwerer Psychopath mit Weltherrschaftsambitionen“, behauptet der Chef der Fidesz-Fraktion im Parlament, Mate Kocsis.

… Soros, ein aus Ungarn stammender Holocaust-Überlebender, unterstützt weltweit Zivilorganisationen, die sich für eine offene Gesellschaft einsetzen.

Der ungarische Regierungschef Viktor Orban hat Soros zum Staatsfeind Nummer 1 erklärt.

Also Fronten geklärt:

  • Soros & Co – die Guten

  • Orban und alle Volkstreuen – die Bösen

Die Lemminge werden weiter auf den eigenen Abgrund hin ausgerichtet. Sie wissen nun wieder, wer die Guten sind, zu denen sie ja als ebenfalls Gute gehören möchten.

Man glaubt es kaum: 

In der Tierwelt gibt es ähnliches Verhalten.

Es führt uns deutlich vor Augen: Eine ewige Sicherheit im Schutze der eigenen Gemeinschaft gibt es nicht, hat es nie gegeben und wird es nicht geben.

Der Insektenforscher Theodor K. von Escherich beschreibt in seinem Buch „Die Ameise“ sehr liebevoll das Zusammenwirken aller Einzelmitglieder des Ameisenstaates zu dessen Aufbau und Erhaltung.

Theodor K. von Escherich 1857-1911 (Foto: aeiou.at)

Im Ameisenstaat gilt der Grundsatz, der auch im „Dritten Reich“ verwirklicht wurde: Gemeinnutz geht vor Eigennutz.

Weil ein solcher Staat so gut gedeiht, ist er Anziehungspunkt für Eindringlinge, die an ihm teilhaben und ihn für sich nutzen wollen, ohne dazuzugehören und etwas für den Bestand des Staates beizutragen.

Als Fremdlinge wären sie beim ersten Versuch einzudringen des Todes. Die Ameisenwächter schützen und verteidigen die Grenzen.

Doch es gibt Tiere, die die List des Einlullens beherrschen und zu eigenem Vorteil anwenden.

Erich Wasmann, SJ, 1859-1931 (Bild: biologie-seite.de)

Das beschreibt der Jesuitenpater Erich Wasmann, ebenfalls Insektenforscher, in seinem Buch „Instinkt und Intelligenz im Tierreich – Ein kritischer Beitrag zur modernen Tierpsychologie“.

Georg Schott („Die beiden Welten“, München 1934) faßt die Darstellungen der beiden Forscher zusammen:

Es handelt sich da vornehmlich um einen schwarzen Käfer, der über eine besondere Geschicklichkeit verfügt, sich in den hochentwickelten Ameisenstaat einzuschleichen und dessen Vorteile zu eigenen Zwecken auszunützen.

Er schwitzt zu diesem Zweck aus seinen Drüsen eine Flüssigkeit aus, welche von den Ameisen gierig aufgesogen wird.

Dieser Saft übt auf sie einen angenehmen, betäubenden Reiz aus …

Um sie zu erhalten, füttern die Ameisen diese „Gäste“. Man kommt ihnen auf das bereitwilligste entgegen.

Ihre Brut wird aufgezogen und gepflegt, so daß sich die Schmarotzer selbst um gar nichts zu kümmern brauchen.

Zum Dank dafür saugen sie ihren Wirten das Blut aus. Zum Teil vernichten sie die Ameisenbrut, zum Teil legen sie ihre Eier in die Ameisenlarven, verderben also die heranwachsende Jugend …

Das Erstaunliche ist, daß der Jesuitenpater Wasmann in diesem Fall bereits 1905 von „internationalen Beziehungen“ der Ameisengäste spricht. Und Eschrich weist auf die ausgesuchten Mittel hin, durch welche die Eindringlinge sich zu behaupten wissen:

Das gelingt vornehmlich durch eine Irreführung des Instinktes, so zwar, daß die Ameisen den Eigengeruch mehr und mehr verlieren und einen stark mit dem Geruch der fremden Art durchsetzten Mischgeruch annehmen. (Schott a.a.O.)

Aber jetzt kommt es:

… auch in einem bereits stark degenerierten Ameisenstaat besitzen gewöhnlich einige wenige, deren Instinkt noch verhältnismäßig gesund ist, die Fähigkeit, den eingedrungenen Feind zu erkennen, und stürzen sich auf ihn, um ihn hinauszuwerfen.

Der also Angegriffene zieht sich zurück, bringt einige der Ameisen um und badet sich in ihrem Blut. Trotz alledem verbleiben unter den Ameisen immer noch ein paar, die den Betrug merken und dem Räuber und Mörder zu Leib rücken wollen.

Und nun geschieht das fast Unglaubliche:

in dem Augenblick, wo sie den Schädling erledigen wollen,

werfen sich die verblendeten Artgenossen auf den eigenen Kameraden und töten ihn.

Viktor Orban jedenfalls bleibt wie alle Volkstreuen instinktsicher.