“Vertreibung aus dem Paradies” – Adam und Eva, 2. Folge

Albrecht Dürer, Die Vertreibung aus dem Paradies

Albrecht Dürer

hat sich in seiner Darstellung der Vertreibung des Menschen aus dem Paradies von der biblischen Dar-stellung leiten lassen, wie sie seit Einführung des Christentums den Kindern Generation um Generation eingetrichtert wurde und wohl noch immer wird.

Die armen ersten Menschen wurden (laut „Wort Gottes“) aus ihrer Heimat, dem „Garten Eden“, ver-trieben, und den Baum der Erkenntnis ließ „Gott“ von den „Cherubim“ mit „loderndem Schwert“ bewachen.

Eva und Adam hatten im Garten Eden bis dahin mit allen Lebewesen in natürlichem Einklang gelebt, waren aber nun aus dem Zustand herausgewachsen, sich wie die Tiere allein vom Un- und Unterbewußt-sein – vom „Instinkt“ – leiten zu lassen.

Sie waren zum wahren Menschsein erwacht mit Bewußtsein und dem Wunsch nach Erkenntnis der Wahrheit, auch darüber, was gut und was böse sei.

Man spürt die Weisheit, die in diesem alten arischen Mythos ursprünglich steckt: Waren die Menschen bisher wie ihre Mitgeschöpfe amoralische Wesen gewesen, die von Moral nichts wußten, so war ihnen von nun an, als sie vom „Baum der Erkenntnis“ gegessen hatten, mit dem erwachten Bewußtsein ihrer selbst das Licht aufgegangen, was gut und was böse sei.

Sie hatten nun zwar etwas verloren, aber viel gewon-nen, vor allem, für sich die Wahl zu treffen, sich dem Guten zuzuwenden oder aber aus Selbstsucht dem Bösen zu verfallen.

Das Gute konnten sie ebenso wie wir Menschen noch heute sehr leicht erkennen, wenn wir der weisen Ge-setze der Schöpfung innewerden. Was hat Mutter Natur an göttlichen Wundern hervorgebracht! Der davon ergriffene Mensch will sich für ihren Erhalt einsetzen.

Böse ist es, die Natur und auch die Menschen, vor allem in ihrer wundervollen Völkervielfalt zu zerstö-ren und sie daran zu hindern, ihr in ihrem Unterbe-wußtsein lebendes völkisches Erbe in ihrer Kultur sprechen zu lassen und das „Gottlied der Völker“ zu singen, wie Mathilde Ludendorff das in ihrem herr-lichen Werk mit gleichlautendem Titel beschreibt.

Böse ist es, aus politischen Bestrebungen Totschlag-wörter zu erfinden und in die Menschenwelt hinaus-zuposaunen wie z.B. das diskriminieren sollende Wort „Rassismus“ für Menschen, die die Rassen und Völker erhalten wollen und sich der Zerstörungswut Weltmachtgieriger widersetzen, deren erdachter „Gott“ seine Auserwählten ermahnt, „die Völker zu fressen“.

Dieser moralische Abgrund ist nun eben mit der Menschwerdung auch erreichbar geworden. Das Tragische für die Völker ist dabei, daß die Zerstörer offenbar keine moralischen Zweifel überkommen, steht doch all die Zerstörung, die sie anrichten, im Einklang mit ihrem „Worte Gottes“, des Lügengeistes, wie er sich selbst nennt.

Gut aber ist, mit der Schöpfung im Einklang zu leben, ihre Gesetze zu achten und aus Liebe zu den Menschen ihnen gegenüber zu handeln.

Gut – d. h. göttlich – ist darüber hinaus, ohne Schielen auf Lohn bzw. Strafe „ursachlos wie Gott selbst“ (Mathilde Ludendorff) schöpfungsgerecht zu handeln.

Denn – so lernen wir bei der großen Philosophin – das Göttliche ist frei von Raum, Zeit und Ursächlich-keit. Erst die Erscheinungswelt mit all ihren „Dingen“ ist räumlich-zeitlich-zweck-gebunden.

 

Mathilde Ludendorff

Daher taugen auch die 10 Gebote vom Sinai mit ihrem „Du-Sollst“ nicht als Moral-Vorschriften. Moral, also wahres Gutsein, kennt Vorschriften ohnehin nicht. Der Mensch will in göttlicher Freiheit das Gute tun um seiner selbst willen.

Das alles kann der Mensch nun, nachdem er vom „Baum der Erkenntnis“ gegessen hat, klar sehen. Und er kann auch dem Bösen gegenüber klarsehen. So sehen wir heute den Zorn „Gottes“ in der biblisch-verzerrten Form des alten Mythos gegen die Wahr-heitsucher Eva und Adam als denkbar unmoralisch an.

Das erinnert uns an die Zustände der Zeiten unter christlich-jüdischer Herrschaft wie z.B. auch der heutigen, in der Gutes eher im stillen Kämmerlein gelebt wird. Dieses Böse hat es im Laufe von Jahr-tausenden geschafft, im Leben der Völker die Oberhand zu bekommen. Es kennt keine Freiheit. Welches Heldentums, welcher Gottgeeintheit, welcher Selbstüberwindung bedurfte es, gegen die herrschende, so gewalttätige Fremdideologie, wie sie vor allem von der Romkirche vertreten wurde, standzuhalten und die eigene Überzeugung nicht zu verraten!

In welch gewalttätiger Form wurden Naturwissen-schaftler, Naturheilkundige, weise Frauen und Männer verfolgt, gequält, zu Tode gebracht. Vornehmlich die nordische Rasse mit den hoch-gewachsenen goldhaarigen und blonden Menschen, vor allem Frauen, waren das Ziel der Vernichtungs-politik – bis heute.

Denn welch anderer Wille steckt dahinter, den blonden Adel bei der französchen Revolution mit dem Fallbeil umzubringen und Deutschland – mit „Bismarck als Schlange im Paradiese der Menschheit“ (Papst Gregor IX.) – zu vernichten (s. die Absichtser-klärung auf der Freimaurerkonferenz in Paris 1889)!

Der von einigen aufrechten Zeitgenossen immer noch hochverehrte Adolf Hitler erkannte dieses Verbrechertum nicht vollumfänglich. Er biederte sich „Rom“ an und nahm von der Wallstreet Geld, um „an die Macht“ zu kommen.

Die Geldmittel des Feindes zu dem möglicherweise edlen Zweck anzunehmen, das Deutsche Volk von Ausbeutung und Zermalmung zu retten, sieht auf den ersten Blick vielleicht klug und gut aus, ist aber ein Zweckdenken, das mit wahrem Gutsein nichts zu tun hat und auch wirklich die aufgestellte Falle für uns Deutsche war.

Er verriet das deutsche Volk – auch mit dem Konkor-dat, das Rom weitgehende Rechte in unserem Lande einräumte. Erich Ludendorff hat denn auch bereits Anfang des Jahres 1931 seine Schrift herausge-bracht:

Hitlers Verrat der Deutschen an den römischen Papst

Ludendorff zeigt in jenem Spiel des Vatikans, daß Hitler ebenso wie die Zentrumspartei für Rom nichts war als eine Trumpfkarte: Sticht die eine nicht, sticht die andere. Scheinheilig, aber eiskalt verfolgte Rom seine Pläne. Diesem bösen Falschspiel war der aufsteigende Stern am deutschen Himmel nicht gewachsen.

Erich Ludendorff sagte Hitler, als der aus der Festung Landsberg entlassen war:

Zum Gutsein gehört eben auch Wissen um die Wahrheit, gerade in der Politik!

So wurde das deutsche Volk unter Vorspiegelung falscher Tatsachen dahin geführt, wo es sich heute befindet: in die Unfreiheit und Rechtlosigkeit.

Das war mit der „Vertreibung“ aus dem Paradies und dem „lustversklavten, leidscheuen Selbsterhaltungs-willen“ (Mathilde Ludendorff) des Menschen möglich geworden.

Die Menschen haben die Wahl, gut oder schlecht zu sein, und sie wählen – an und für sich eine stolze Gabe Gottes an sie.