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	<title>Kommentare zu: Käthe Kollwitz &#8211; Zeitzeugin des 1. Weltkrieges</title>
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	<description>Was mich bewegt, bewegt vielleicht auch andere.</description>
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		<title>Von: Mithus</title>
		<link>http://www.adelinde.net/913/kathe-kollwitz-zeitzeugin-des-1-weltkrieges/comment-page-1/#comment-4273</link>
		<dc:creator>Mithus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 10:08:03 +0000</pubDate>
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		<description>Der Aufsatz zeichnet sich  durch die Darstellung menschlicher Zerrissenheit aus. Sie wäre wohl bei besserer Kenntnis der jesuanischen Botschaft und ihrer Befolgung vermeidbar gewesen. Von der Selbstverständlichkeit eines damals in Fleisch und Blut anerzogenen Willens, seinem Volk zu dienen und es zu verteidigen ausgehend, also innerer Bewegtheit  folgend, kam man allmählich zu der (kognitiven) Einsicht in das äußere Geschehen und die unterschiedlichen Ideologien, die dann alles Schlimme noch potenzierten. Schließlich war man zum Vernichten und Töten auf allen Gebieten und Ebenen angetreten. Käthe Kollwitz ist insoweit ein Musterbeispiel für den ungelösten Konflikt zwischen National-Gefühl und jesuanischer Einsicht, zumal sie das tägliche Elend der Berliner Hinterhöfe stets vor Augen hatte und die Söhne aus jenen Schichten ebenso begeistert sich opferten und geopfert wurden.  Als Mutter dem Sohn zum Krieg zu raten, ist für mich als Christ völlig unverständlich, aber leider machte ja die Kirche diesen Unsinn auf beiden Seiten mit. 
Das ganze Thema ist aber so umfangreich, dass ich es bei diesem Stichwort (jesuanische Nachfolge, wo bleibst du?) bewenden lassen möchte. 
Mithus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Aufsatz zeichnet sich  durch die Darstellung menschlicher Zerrissenheit aus. Sie wäre wohl bei besserer Kenntnis der jesuanischen Botschaft und ihrer Befolgung vermeidbar gewesen. Von der Selbstverständlichkeit eines damals in Fleisch und Blut anerzogenen Willens, seinem Volk zu dienen und es zu verteidigen ausgehend, also innerer Bewegtheit  folgend, kam man allmählich zu der (kognitiven) Einsicht in das äußere Geschehen und die unterschiedlichen Ideologien, die dann alles Schlimme noch potenzierten. Schließlich war man zum Vernichten und Töten auf allen Gebieten und Ebenen angetreten. Käthe Kollwitz ist insoweit ein Musterbeispiel für den ungelösten Konflikt zwischen National-Gefühl und jesuanischer Einsicht, zumal sie das tägliche Elend der Berliner Hinterhöfe stets vor Augen hatte und die Söhne aus jenen Schichten ebenso begeistert sich opferten und geopfert wurden.  Als Mutter dem Sohn zum Krieg zu raten, ist für mich als Christ völlig unverständlich, aber leider machte ja die Kirche diesen Unsinn auf beiden Seiten mit.<br />
Das ganze Thema ist aber so umfangreich, dass ich es bei diesem Stichwort (jesuanische Nachfolge, wo bleibst du?) bewenden lassen möchte.<br />
Mithus</p>
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		<title>Von: manuel kliese</title>
		<link>http://www.adelinde.net/913/kathe-kollwitz-zeitzeugin-des-1-weltkrieges/comment-page-1/#comment-4268</link>
		<dc:creator>manuel kliese</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 22:29:27 +0000</pubDate>
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		<description>Lesen lohnt sich!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lesen lohnt sich!</p>
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