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	<title>Kommentare zu: Atommüll-Endlager Gorleben: &#8220;Es wird wie ein Kartenhaus zusammenberechen&#8221;</title>
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	<description>Was mich bewegt, bewegt vielleicht auch andere.</description>
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		<title>Von: Marianne Fritzen</title>
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		<dc:creator>Marianne Fritzen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 17:55:10 +0000</pubDate>
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		<description>Karl Kassel (EJZ) würdigte die Verdienste von Hans Schmelke, der 1978 die geniale Idee der &quot;Salzrechte im Grundbuch&quot; hatte und für die verkaufswilligen Bauern den Vertrag für das Grundbuchamt notariell unterschrieb. 

Dann kamen 1989/90 die Verhandlungen der Betreiber mit den Bauern,  ihre Salzrechte abzutreten (Nießbrauch). Diese Verträge sind hoch interessant, bergen viel Sprengstoff u.a. auch die Auslauffrist. 

Klar kann nachverhandelt werden, müsste sogar, aber inzwischen sind so viele &quot;Schweinereien&quot; ans Tageslicht befördert worden, dass die Unglaubwürdigkeit der Betreiber und der damaligen Regierung ihren Teil beitragen. 

Z.B.: die Maulkorbaffäre für kritische Wissenschaftler, was jetzt offiziell bestätigt wird, Duphorn, der Teile seiner Erkenntnisse in Bezug auf Wasserwegsamkeiten seinerzeit widerrufen musste. Untersuchungen jenseits der Elbe waren ja nicht möglich. Er hat dies nach der Wende nachgeholt und meint, es sei noch schlimmer als befürchtet. Lüttig, der ebenfalls einen Maulkorb bekam.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Karl Kassel (EJZ) würdigte die Verdienste von Hans Schmelke, der 1978 die geniale Idee der &#8220;Salzrechte im Grundbuch&#8221; hatte und für die verkaufswilligen Bauern den Vertrag für das Grundbuchamt notariell unterschrieb. </p>
<p>Dann kamen 1989/90 die Verhandlungen der Betreiber mit den Bauern,  ihre Salzrechte abzutreten (Nießbrauch). Diese Verträge sind hoch interessant, bergen viel Sprengstoff u.a. auch die Auslauffrist. </p>
<p>Klar kann nachverhandelt werden, müsste sogar, aber inzwischen sind so viele &#8220;Schweinereien&#8221; ans Tageslicht befördert worden, dass die Unglaubwürdigkeit der Betreiber und der damaligen Regierung ihren Teil beitragen. </p>
<p>Z.B.: die Maulkorbaffäre für kritische Wissenschaftler, was jetzt offiziell bestätigt wird, Duphorn, der Teile seiner Erkenntnisse in Bezug auf Wasserwegsamkeiten seinerzeit widerrufen musste. Untersuchungen jenseits der Elbe waren ja nicht möglich. Er hat dies nach der Wende nachgeholt und meint, es sei noch schlimmer als befürchtet. Lüttig, der ebenfalls einen Maulkorb bekam.</p>
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		<title>Von: Hape</title>
		<link>http://www.adelinde.net/874/atommull-endlager-gorleben-es-wird-wie-ein-kartenhaus-zusammenberechen/comment-page-1/#comment-4007</link>
		<dc:creator>Hape</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 17:48:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ihre Aktivitäten gegen die Atommülllagerung ehren Sie. In einem geordneten Gemeinwesen, mit einer Volkswirtschaft, die diesen Ehrennamen verdient, in dem auch der Naturverbrauch und das Ausmaß der Schädigungen durch die Produktion und Abprodukte in das ökonomische Kalkül aufgenommen ist, wird man über die wahnsinnigen Kosten der Atomenergie staunen. 

Da in einem, dem eigenen Volk dienenden Gemeinwesen auch endlich der Zins abgeschafft wäre, der in jedem Produkt und auf jeder Produktions- und Zirkulationsstufe die Preise belastet, entfiele, würde die Zinsersparnis zwar gleich wieder von der Reproduktionabgabe teilweise, aufgefressen, dafür würden wir unseren Nachkommen und uns selbst eine intakte also zur Eigenreproduktion fähige Natur hinterlassen.

Der angeblich so preiswerte Atomstrom entpuppte sich als das Gegenteil. Jetzt werden sämtliche Folgekosten der Bevölkerung aufgedrückt (es kommt hinzu, daß es in das laufende Programm zur Bevölkerungsdezimierung hervorragend hineinpaßt).

Ein selbständiges Gemeinwesen könnte heute wohl nicht auf eine entsprechende Forschungstätigkeit verzichten und müßte sich eine neue Behandlung der Abprodukte überlegen. Eine wirkungsvolle Methode, den Abfall loszuwerden, bestünde heute einzig in einer &quot;Endlagerung&quot; auf der Sonne. Ein Vorschlag, der nicht von mir stammt, sondern auf den Vorsitzenden des Forschungsrates in der DDR Prof. Steenbeck zurückgeht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ihre Aktivitäten gegen die Atommülllagerung ehren Sie. In einem geordneten Gemeinwesen, mit einer Volkswirtschaft, die diesen Ehrennamen verdient, in dem auch der Naturverbrauch und das Ausmaß der Schädigungen durch die Produktion und Abprodukte in das ökonomische Kalkül aufgenommen ist, wird man über die wahnsinnigen Kosten der Atomenergie staunen. </p>
<p>Da in einem, dem eigenen Volk dienenden Gemeinwesen auch endlich der Zins abgeschafft wäre, der in jedem Produkt und auf jeder Produktions- und Zirkulationsstufe die Preise belastet, entfiele, würde die Zinsersparnis zwar gleich wieder von der Reproduktionabgabe teilweise, aufgefressen, dafür würden wir unseren Nachkommen und uns selbst eine intakte also zur Eigenreproduktion fähige Natur hinterlassen.</p>
<p>Der angeblich so preiswerte Atomstrom entpuppte sich als das Gegenteil. Jetzt werden sämtliche Folgekosten der Bevölkerung aufgedrückt (es kommt hinzu, daß es in das laufende Programm zur Bevölkerungsdezimierung hervorragend hineinpaßt).</p>
<p>Ein selbständiges Gemeinwesen könnte heute wohl nicht auf eine entsprechende Forschungstätigkeit verzichten und müßte sich eine neue Behandlung der Abprodukte überlegen. Eine wirkungsvolle Methode, den Abfall loszuwerden, bestünde heute einzig in einer &#8220;Endlagerung&#8221; auf der Sonne. Ein Vorschlag, der nicht von mir stammt, sondern auf den Vorsitzenden des Forschungsrates in der DDR Prof. Steenbeck zurückgeht.</p>
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		<title>Von: Mithus</title>
		<link>http://www.adelinde.net/874/atommull-endlager-gorleben-es-wird-wie-ein-kartenhaus-zusammenberechen/comment-page-1/#comment-3992</link>
		<dc:creator>Mithus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 14:31:11 +0000</pubDate>
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		<description>Für mich steht leider fest, wie die Sache nach der Wahl weiterläuft:
1. Änderung des Atomgesetzes mit Zulassung der Enteignung;
2. sofortiger Ausstieg aus dem Ausstieg;
3. Fertigstellung als Endlager bis 2015 unter dem Deckmantel der weiteren Erkundung;
4. falls Verzögerungen auftreten sollten - z. B. durch Anrufung der Gerichte - Einleitung des Enteignungsverfahrens mit Anordnung des sofortigen Vollzuges.
 
Dass man sich inzwischen rücksichtslos gegen den Volkswillen auf allen Gebieten durchsetzt, ist ja wohl jedem bekannt. Spätestens seit der Dienstwagenaffäre und dem Geburtstagsdinner für Ackermann sollte jeder Bürger wissen, dass die so genannte Legalität die Moral und Feinfühligkeit für Angemesenheit ersatzlos ersetzt. Kurz: man bedient sich schamlos selbst, wobei die Kanzlerin sich nicht scheut, jene offen zu ihren Kumpanen (Lobbyistencrew) zu machen, von denen ihre Macht letztlich abhängt. 

Das Ganze hat mit Demokratie und Anstand nichts mehr zu tun, das wird schon daraus deutlich, dass der Altkanzler Schröder zugunsten seiner Feindin Merkel die Ackermanngeschichte verteidigt. Die haben selbst derartige Leichen im Keller. Schröder hatte noch nie ein Gespür für die Regierten, er war immer Schranze der Wirtschaftsoligarchen.
Leider!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich steht leider fest, wie die Sache nach der Wahl weiterläuft:<br />
1. Änderung des Atomgesetzes mit Zulassung der Enteignung;<br />
2. sofortiger Ausstieg aus dem Ausstieg;<br />
3. Fertigstellung als Endlager bis 2015 unter dem Deckmantel der weiteren Erkundung;<br />
4. falls Verzögerungen auftreten sollten &#8211; z. B. durch Anrufung der Gerichte &#8211; Einleitung des Enteignungsverfahrens mit Anordnung des sofortigen Vollzuges.</p>
<p>Dass man sich inzwischen rücksichtslos gegen den Volkswillen auf allen Gebieten durchsetzt, ist ja wohl jedem bekannt. Spätestens seit der Dienstwagenaffäre und dem Geburtstagsdinner für Ackermann sollte jeder Bürger wissen, dass die so genannte Legalität die Moral und Feinfühligkeit für Angemesenheit ersatzlos ersetzt. Kurz: man bedient sich schamlos selbst, wobei die Kanzlerin sich nicht scheut, jene offen zu ihren Kumpanen (Lobbyistencrew) zu machen, von denen ihre Macht letztlich abhängt. </p>
<p>Das Ganze hat mit Demokratie und Anstand nichts mehr zu tun, das wird schon daraus deutlich, dass der Altkanzler Schröder zugunsten seiner Feindin Merkel die Ackermanngeschichte verteidigt. Die haben selbst derartige Leichen im Keller. Schröder hatte noch nie ein Gespür für die Regierten, er war immer Schranze der Wirtschaftsoligarchen.<br />
Leider!</p>
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