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	<title>Kommentare zu: Neue Erkenntnisse zur Leib-Seele-Einheit</title>
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	<description>Was mich bewegt, bewegt vielleicht auch andere.</description>
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		<title>Von: Mithus</title>
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		<dc:creator>Mithus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 13:18:32 +0000</pubDate>
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		<description>Wieder ein sehr interessanter Beitrag, der zu weiterführenden Gedanken verleitet. Ausgehend von der inzwischen wohl nicht mehr zu bestreitenden Annahme, dass Mensch (wie Tier und Pflanze?) nur ganzheitlich, das heißt in der Summe der körperlichen, geistigen und seelischen (gefühlsmäßigen, spirituellen) Verfasstheit gesehen werden kann, bleibt natürlich die Frage, was(?) auf diese Verfasstheit von außen wie(?) einwirken kann, immer interessant. 

Dazu gibt der Aufsatz mit dem Hinweis auf neue Erkenntnisse über die aufgezeigten Genfunktionen und -aktivitäten und der Spiegelneuronen-Resonanz in vielen Bereichen guten Aufschluß. 

Nun bin ich leider in der Genetik und Genomic nicht bewandert und kann das hier aufgezeigte Fachwissen nicht hinterfragen. Es bleibt mir daher nur die Möglichkeit zu jenen Gedanken mich zu äußern, die Adelinde neben der Rezension des Buches interessanterweise aufwirft und die ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen kann: 

1. Außenwirkung auf Gen-Aktivität? Ganz sicher gibt es dies, aber nicht nur! Bauer spricht insoweit auch von interzellulären und organinternen Wirk-Substanzen. Doch gut herausgearbeitet und letztlich sehr wesentlich ist die Entdeckung der Außenwirksamkeit über das Gehirn oder unsere Sinneswahrnehmungen. Ob es dabei die Seele ist, die hier etwas verarbeitet, oder der Organismus in seiner Gesamtfunktionalität, stelle ich mal dahin. Lassen wir es bei der anschaulichen Seele und halten fest, dass damit unsere anima gemeint ist, die unser Verhalten und unsere körperlich-geistige Verfassung letztlich summarisch lenkt. Wer wie ich als Krebspatient erfahren hat, woher die Selbstheilungskräfte kommen, der gibt Adelinde in ziemlich allen Punkten recht. Die Einschränkung &quot;ziemlich&quot; füge ich hier ein, weil ich eine Verallgemeinerung dort vermeiden möchte, wo geistige, gegen-sätzliche Auseinandersetzung den Gleichklang erst noch finden muß. 

2. Die Folgen der Einflüsse der negativen Sinneswahrnehmungen sind, weil Prägungen kaum rückrufbar sind, wohl kaum therapierbar. Vorallem müssen in diesen Problemkreis auch einbezogen werden alle ausbleibenden Sinneswahrnehmungen, die entweder angeboren oder anerzogen erwartet werden dürfen, aber nicht eingelöst werden. Dies löst immer Enttäuschungen aus. Beispiel: Empathie oder Achtsamkeit wird verweigert, wie es unser Alltag zeigt (Mobbing). Es ist nicht nur das böse Tun hier anzusprechen, sondern auch das böse Unterlassen, insbesondere dann, wenn moralische oder ethische Pflichten dies einfordern. Denn dieses Verweigern hat das gleiche zerstörerisches Potential, wie sich an unserer derzeitigen Gesellschaftsverfassung ablesen läßt. Krassester Fall derzeit: Israelische Menschenrechtsverachtung gegenüber den Palästinensern, die keine Terroristen sind, und das Zusehenmüssen, dass unsere Politiker dazu mehr als schweigen. Das muß deutsche Seelen kaputtmachen.

Der Hinweis auf die Resonanzfähigkeit der Spiegelneuronen ist hier sehr wertvoll. So kann manches erklärt werden, was in der Hirnforschung wohl noch strittig ist und vorwiegend Männern schwerfällt, weil sie zu sehr auf die ratio fixiert sind. Weibliche Intuition und die Fähigkeit, unausgesprochene Gedanken blitzschnell zu erkennen, ist - neben den besondren Fähigkeiten unter Liebenden - Vorteil und Schutz zugleich und wohl Ausgleich für die evolutionär bedingte körperliche Unterlegenheit im Kampf. 

Wir müssen aber darauf achten, die Funktion der Spiegelneuronen nicht zu verallgemeinern. Nicht alles, was unter Menschen kommuniziert werden kann oder gar muß, kann nach dieser Methode funktionieren. Bei aller Sympathie und Empathie, der Wille zur Harmonie steht oft dem stärkeren Willen zur &quot;wahren&quot; Erkenntnis entgegen. Und das kann Streit bedeuten! Wieviele Geistesgrößen haben sich nach jahrzehntelanger Freundschaft der angeblichen eignen Wahrheit wegen zerstritten?  Vergl. Freud und Fromm.

Nahm deswegen die Leib-Seele-Einheit der Betroffenen Schaden? Man müßte dies einmal untersuchen. Leib-Seele-Einheit kann m. E. nur etwas höchst Individuelles sein, das in mehr oder weniger großen Bereichen mit dieser Art von Einheit anderer Menschen übereinstimmt. Schön, wenn man auf solche Menschen trifft. Aber Vorsicht vor der Diktatur, die im Wollen zur Einheitlichkeit liegen kann. Auf das gefährliche Massenverhalten aus falsch verstandener Resonanz wird Gott sei Dank ausdrücklich von A. hingewiesen und macht den Aufsatz in seiner Gesamtheit sehr lesenswert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder ein sehr interessanter Beitrag, der zu weiterführenden Gedanken verleitet. Ausgehend von der inzwischen wohl nicht mehr zu bestreitenden Annahme, dass Mensch (wie Tier und Pflanze?) nur ganzheitlich, das heißt in der Summe der körperlichen, geistigen und seelischen (gefühlsmäßigen, spirituellen) Verfasstheit gesehen werden kann, bleibt natürlich die Frage, was(?) auf diese Verfasstheit von außen wie(?) einwirken kann, immer interessant. </p>
<p>Dazu gibt der Aufsatz mit dem Hinweis auf neue Erkenntnisse über die aufgezeigten Genfunktionen und -aktivitäten und der Spiegelneuronen-Resonanz in vielen Bereichen guten Aufschluß. </p>
<p>Nun bin ich leider in der Genetik und Genomic nicht bewandert und kann das hier aufgezeigte Fachwissen nicht hinterfragen. Es bleibt mir daher nur die Möglichkeit zu jenen Gedanken mich zu äußern, die Adelinde neben der Rezension des Buches interessanterweise aufwirft und die ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen kann: </p>
<p>1. Außenwirkung auf Gen-Aktivität? Ganz sicher gibt es dies, aber nicht nur! Bauer spricht insoweit auch von interzellulären und organinternen Wirk-Substanzen. Doch gut herausgearbeitet und letztlich sehr wesentlich ist die Entdeckung der Außenwirksamkeit über das Gehirn oder unsere Sinneswahrnehmungen. Ob es dabei die Seele ist, die hier etwas verarbeitet, oder der Organismus in seiner Gesamtfunktionalität, stelle ich mal dahin. Lassen wir es bei der anschaulichen Seele und halten fest, dass damit unsere anima gemeint ist, die unser Verhalten und unsere körperlich-geistige Verfassung letztlich summarisch lenkt. Wer wie ich als Krebspatient erfahren hat, woher die Selbstheilungskräfte kommen, der gibt Adelinde in ziemlich allen Punkten recht. Die Einschränkung &#8220;ziemlich&#8221; füge ich hier ein, weil ich eine Verallgemeinerung dort vermeiden möchte, wo geistige, gegen-sätzliche Auseinandersetzung den Gleichklang erst noch finden muß. </p>
<p>2. Die Folgen der Einflüsse der negativen Sinneswahrnehmungen sind, weil Prägungen kaum rückrufbar sind, wohl kaum therapierbar. Vorallem müssen in diesen Problemkreis auch einbezogen werden alle ausbleibenden Sinneswahrnehmungen, die entweder angeboren oder anerzogen erwartet werden dürfen, aber nicht eingelöst werden. Dies löst immer Enttäuschungen aus. Beispiel: Empathie oder Achtsamkeit wird verweigert, wie es unser Alltag zeigt (Mobbing). Es ist nicht nur das böse Tun hier anzusprechen, sondern auch das böse Unterlassen, insbesondere dann, wenn moralische oder ethische Pflichten dies einfordern. Denn dieses Verweigern hat das gleiche zerstörerisches Potential, wie sich an unserer derzeitigen Gesellschaftsverfassung ablesen läßt. Krassester Fall derzeit: Israelische Menschenrechtsverachtung gegenüber den Palästinensern, die keine Terroristen sind, und das Zusehenmüssen, dass unsere Politiker dazu mehr als schweigen. Das muß deutsche Seelen kaputtmachen.</p>
<p>Der Hinweis auf die Resonanzfähigkeit der Spiegelneuronen ist hier sehr wertvoll. So kann manches erklärt werden, was in der Hirnforschung wohl noch strittig ist und vorwiegend Männern schwerfällt, weil sie zu sehr auf die ratio fixiert sind. Weibliche Intuition und die Fähigkeit, unausgesprochene Gedanken blitzschnell zu erkennen, ist &#8211; neben den besondren Fähigkeiten unter Liebenden &#8211; Vorteil und Schutz zugleich und wohl Ausgleich für die evolutionär bedingte körperliche Unterlegenheit im Kampf. </p>
<p>Wir müssen aber darauf achten, die Funktion der Spiegelneuronen nicht zu verallgemeinern. Nicht alles, was unter Menschen kommuniziert werden kann oder gar muß, kann nach dieser Methode funktionieren. Bei aller Sympathie und Empathie, der Wille zur Harmonie steht oft dem stärkeren Willen zur &#8220;wahren&#8221; Erkenntnis entgegen. Und das kann Streit bedeuten! Wieviele Geistesgrößen haben sich nach jahrzehntelanger Freundschaft der angeblichen eignen Wahrheit wegen zerstritten?  Vergl. Freud und Fromm.</p>
<p>Nahm deswegen die Leib-Seele-Einheit der Betroffenen Schaden? Man müßte dies einmal untersuchen. Leib-Seele-Einheit kann m. E. nur etwas höchst Individuelles sein, das in mehr oder weniger großen Bereichen mit dieser Art von Einheit anderer Menschen übereinstimmt. Schön, wenn man auf solche Menschen trifft. Aber Vorsicht vor der Diktatur, die im Wollen zur Einheitlichkeit liegen kann. Auf das gefährliche Massenverhalten aus falsch verstandener Resonanz wird Gott sei Dank ausdrücklich von A. hingewiesen und macht den Aufsatz in seiner Gesamtheit sehr lesenswert.</p>
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