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	<title>Kommentare zu: Gush Shalom: Rettet uns vor uns selber!!</title>
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	<description>Was mich bewegt, bewegt vielleicht auch andere.</description>
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		<title>Von: Helmut Wild</title>
		<link>http://www.adelinde.net/729/gush-shalom-rettet-uns-vor-uns-selber/comment-page-1/#comment-1938</link>
		<dc:creator>Helmut Wild</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 01:22:44 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe gestern die Pressekonferenz von Praesident Obama und Ministerpraesident Netanyahu am TV verfolgt. Obama sprach zuerst, ziemlich lange und ausfuehrlich, nicht ueber den Israel-Palestina Konflikt, sondern ueber Iran. Es schien, als  koennte er garnicht oft genug betonen, wie sehr er mit Netanyahu darin uebereinstimmte, dass die iranische Atomwaffe verhindert werden muss. Kein Wort, versteht sich, ueber Israels Atomwaffen. 

In seiner Antwort hierauf betonte Netanyahu ebenfalls, wie gross die Uebereinstimmung zwischen ihm und Obama ist, vor allem in dem Punkt, dass Obama alle Optionen auf dem Tisch behaelt. &quot;Alle Optionen bleiben auf dem Tisch&quot; bedeutet, dass Obama Krieg nicht ausschliesst. Das kam zwar aus Netanyahus Mund, aber Obama hat dem nicht widersprochen. 

Spaeter hat eine Journalistin gefragt, ob Obama einen Zeitplan haette, wann er Zugestaendnisse von Iran erwartet. Er legte sich auf Ende dieses Jahres fest, wann er erwartet, dass Iran die angebotene Gespraechsbereitschaft der USA nutzt, um Zugestaendnisse zu machen. Ansonsten muessten die Sanktionen verschaerft werden. 

In einer darauffolgenden Diskussion von &quot;Nahost-Experten&quot; sagte ein juedischer Teilnehmer, er waere ueberzeugt, dass Israel den Iran angreifen wuerde, wenn Iran das Anreicherungsprogramm fuer Uran nicht einstellt. Ein klares Zeichen dafuer, dass die amerikanische Oeffentlichkeit vom Medien- sprich Propaganda-Apparat mit der Moeglichkeit eines neuen Nahostkrieges vertraut gemacht wird.

Soviel zum Hauptpunkt dieser Pressekonferenz.
Die darauffolgende Nebensache war das Palaestina-Problem. Aus meiner Sicht ist es nicht wert ueber dieses uebliche Blah-blah zu berichten. Vielleicht mit einer Ausnahme: Netanyahu hat mit keinem Wort von zwei Staaten als anzustrebendes Friedensziel gesprochen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gestern die Pressekonferenz von Praesident Obama und Ministerpraesident Netanyahu am TV verfolgt. Obama sprach zuerst, ziemlich lange und ausfuehrlich, nicht ueber den Israel-Palestina Konflikt, sondern ueber Iran. Es schien, als  koennte er garnicht oft genug betonen, wie sehr er mit Netanyahu darin uebereinstimmte, dass die iranische Atomwaffe verhindert werden muss. Kein Wort, versteht sich, ueber Israels Atomwaffen. </p>
<p>In seiner Antwort hierauf betonte Netanyahu ebenfalls, wie gross die Uebereinstimmung zwischen ihm und Obama ist, vor allem in dem Punkt, dass Obama alle Optionen auf dem Tisch behaelt. &#8220;Alle Optionen bleiben auf dem Tisch&#8221; bedeutet, dass Obama Krieg nicht ausschliesst. Das kam zwar aus Netanyahus Mund, aber Obama hat dem nicht widersprochen. </p>
<p>Spaeter hat eine Journalistin gefragt, ob Obama einen Zeitplan haette, wann er Zugestaendnisse von Iran erwartet. Er legte sich auf Ende dieses Jahres fest, wann er erwartet, dass Iran die angebotene Gespraechsbereitschaft der USA nutzt, um Zugestaendnisse zu machen. Ansonsten muessten die Sanktionen verschaerft werden. </p>
<p>In einer darauffolgenden Diskussion von &#8220;Nahost-Experten&#8221; sagte ein juedischer Teilnehmer, er waere ueberzeugt, dass Israel den Iran angreifen wuerde, wenn Iran das Anreicherungsprogramm fuer Uran nicht einstellt. Ein klares Zeichen dafuer, dass die amerikanische Oeffentlichkeit vom Medien- sprich Propaganda-Apparat mit der Moeglichkeit eines neuen Nahostkrieges vertraut gemacht wird.</p>
<p>Soviel zum Hauptpunkt dieser Pressekonferenz.<br />
Die darauffolgende Nebensache war das Palaestina-Problem. Aus meiner Sicht ist es nicht wert ueber dieses uebliche Blah-blah zu berichten. Vielleicht mit einer Ausnahme: Netanyahu hat mit keinem Wort von zwei Staaten als anzustrebendes Friedensziel gesprochen.</p>
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