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	<title>Kommentare zu: Sinnsuche und uralte Weisheit</title>
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	<description>Was mich bewegt, bewegt vielleicht auch andere.</description>
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		<title>Von: Elke</title>
		<link>http://www.adelinde.net/594/sinnsuche-und-uralte-weisheit/comment-page-1/#comment-1462</link>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2009 08:41:08 +0000</pubDate>
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		<description>Und was sagt hingegen die Bibel, das immer noch Milliarden von Mitmenschen für ihre richtige Glaubensgrundlage und &quot;Gottes Wort&quot; halten, über die Weisheit:
Genesis 2: 16 - 17: &quot;Von allen Bäumen des Gartens (Eden) darfst du essen, nur vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen, denn am Tage, da du davon issest, mußt du sterben.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und was sagt hingegen die Bibel, das immer noch Milliarden von Mitmenschen für ihre richtige Glaubensgrundlage und &#8220;Gottes Wort&#8221; halten, über die Weisheit:<br />
Genesis 2: 16 &#8211; 17: &#8220;Von allen Bäumen des Gartens (Eden) darfst du essen, nur vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen, denn am Tage, da du davon issest, mußt du sterben.&#8221;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Anna</title>
		<link>http://www.adelinde.net/594/sinnsuche-und-uralte-weisheit/comment-page-1/#comment-1417</link>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 20:09:22 +0000</pubDate>
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		<description>wieder ein sehr schöner, weiser Beitrag!!
 
Aus-Sicht verbunden mit Ein-Sicht!! 
 
&quot;Sich selbst als Quelle der Weisheit erleben, den Urdbrunnen in sich tragen.......&quot; Ich muss das meiner aufgeweckten Klavierschülerin geben!
 
Diotima zum Eros: Herrlich, wie DU Weisheit zusammenführst!!!!!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wieder ein sehr schöner, weiser Beitrag!!</p>
<p>Aus-Sicht verbunden mit Ein-Sicht!! </p>
<p>&#8220;Sich selbst als Quelle der Weisheit erleben, den Urdbrunnen in sich tragen&#8230;&#8230;.&#8221; Ich muss das meiner aufgeweckten Klavierschülerin geben!</p>
<p>Diotima zum Eros: Herrlich, wie DU Weisheit zusammenführst!!!!!!!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut Wild</title>
		<link>http://www.adelinde.net/594/sinnsuche-und-uralte-weisheit/comment-page-1/#comment-1415</link>
		<dc:creator>Helmut Wild</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 19:13:57 +0000</pubDate>
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		<description>Ihre philosophischen Gedanken und Ihre Interpretation von totgesagten Mythologien sind mir immer sehr wertvoll.

Meine Tochter Alexandra hat vor mehreren Wochen in dem Caffee in Takoma Park, wo sie zur Zeit arbeitet, eine woechentliche Dichterlesung organisiert ... Ihre Dichterlesung hat mich angeregt, zum ersten mal ein Gedicht in englischer Sprache zu verfassen. Ich vermute, es wird Ihnen gefallen:

&lt;strong&gt;Exhuming Hypatia&lt;/strong&gt; 

Goddesses had already left the scene
long ago
when I started wandering through the streets
of Judaeo-Christian culture
on my way to libraries and museums. 

I had learned to search in hidden corners.
Every system leaves cracks
through which we catch a glimpse
sometimes
of concealed ideas and spirits
considered dangerous for those in power. 

That’s how I found Hypatia.
When she was murdered
a cultural tragedy started…
a drama unfolding until today. 

Hypatia was the president 
of the University of Alexandria
a famous philosopher, mathematician and astronomer.
Scholars from the entire world of Mediterranean countries
listened to her lectures.
Even from India they came
and admired her wisdom
and honored her thoughts and her intuition
and spread her fame. 
She stood for pagan freedom of thought and culture 
in the year 415 A.D. 

Cyril, the Christian bishop 
jealous of the powers of her spirit
hated the grace of her thoughts.
She was the reason 
why he couldn’t get enough sheeples
to follow the dark dogmas of his church. 

He ordered Peter to kill her
and to burn down the library.
And Peter went to ambush Hypatia
with a cadre of Christian fanatics.
They tore off her clothes, 
and in a sadistic rage
they cut her body in pieces
and threw her into the flames 
of the great pagan library 
of the University of Alexandria.

Science got cleaned  
of feminine traces.
Witches got burned
in the centuries ahead.

Undisturbed,
male science tricked
eternal laws of nature 
into weapons of mass destruction. 

Remember Lawrence Summers
the President of Harvard University?
A few years ago he preached 
the inferiority of females in science. 

One more time 
someone tried to justify
and to celebrate 
the killers of Hypatia
in the twilight of  Judaeo-Christian Culture. 

But the students didn’t let him get away with it anymore.
They forced him out
and danced till the dawn
of a new cultural day…...
preparing heaven and earth
for the return of goddesses.
 
Devoted to Luce Irigaray



Eine freie Uebertragung ins Deutsche:

&lt;strong&gt;Ausgrabung von Hypatia&lt;/strong&gt; 

Die Göttinnen hatten mein Land verlassen
vor Jahrhunderten schon
als ich umherirrte
in den Straßen dieser judäo-christlichen Kultur
auf meinen Wegen zu Museen
und zu staubigen Bibliotheken.

Ich hatte gelernt in verborgenen Winkeln zu suchen
und in dunklen Burgen des Frevels
wo die Geister der Ermordeten
in vergilbten Seiten
fremde Herrscher verhöhnten. 

So fand ich Hypatias Spuren.
Sie lehrte Mathematik und Astronomie.
Sie war gepriesen als Philosophin
im vorchristlichen Alexandrien
der berühmten Universität einer heidnischen Kultur.

Von weither kamen die Gelehrten
aus allen Völkern um das Mittelmeer
von Mesopotamien und gar von Indien.
Sie kamen um der Worte
der großen Denkerin zu lauschen. 

Denn geachtet und selten zu finden
waren damals wie heute die Worte der Seherinnen.
Doch verhaßt war sie den Söhnen Abrahams
den wortereichen christlichen Priestern,
die nicht dulden mochten
wie die Ströme der Pilger ferner Lande
Hypatia ehrten
und nicht der Erlösung
durch christliche Priester bedurften. 

Kyril, der Dogmen speiende Bischof,
beschloß die Vernichtung jener hohen Schule des Geistes
der Universität von Alexandria.
Er befahl, sie, Hypatia, die heidnische Hexe, zu töten
und sie zu verbrennen
zusammen mit der kostbaren Sammlung 
aller heidnischen Schriften. 

Seine fanatischen Kader lauerten
um die edle Hypatia zu ergreifen.
Sie rissen ihr die Kleider vom Leibe
sie zerschnitten ihren Körper
und sie warfen sie in die Flammen
der großen Bibliothek von Alexandria.
So geschehen im Jahre 415 A.D. 

Gereinigte Wissenschaften
getilgte weibliche Eingebung.
Hexen - 
brennende Scheiterhaufen
Jahrhunderte lang. 

Ungesegnet
überlistete männliches Forschen
ewige Gesetze der Natur.
Lebenvernichtende Waffen.
Erdevernichtende Technologien. 

Erinnert ihr euch an Lawrence Summers,
Präsident der Harvard Universität?
Er predigte die Unterlegenheit
die Unfähigkeit weiblichen Geistes
in den Wissenschaften.

Noch einmal hat es einer versucht.
Es klang wie ein Preislied
auf Hypatias Mörder. 

Doch diesmal gewannen die Studentinnen.
Sie stürzten ihn vom Thron
und sie tanzten und sangen
bis zur Morgendämmerung
einer neuen Kultur.
Sie bereiteten Himmel und Erde
für die Wiederkehr der Göttinnen. 


</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ihre philosophischen Gedanken und Ihre Interpretation von totgesagten Mythologien sind mir immer sehr wertvoll.</p>
<p>Meine Tochter Alexandra hat vor mehreren Wochen in dem Caffee in Takoma Park, wo sie zur Zeit arbeitet, eine woechentliche Dichterlesung organisiert &#8230; Ihre Dichterlesung hat mich angeregt, zum ersten mal ein Gedicht in englischer Sprache zu verfassen. Ich vermute, es wird Ihnen gefallen:</p>
<p><strong>Exhuming Hypatia</strong> </p>
<p>Goddesses had already left the scene<br />
long ago<br />
when I started wandering through the streets<br />
of Judaeo-Christian culture<br />
on my way to libraries and museums. </p>
<p>I had learned to search in hidden corners.<br />
Every system leaves cracks<br />
through which we catch a glimpse<br />
sometimes<br />
of concealed ideas and spirits<br />
considered dangerous for those in power. </p>
<p>That’s how I found Hypatia.<br />
When she was murdered<br />
a cultural tragedy started…<br />
a drama unfolding until today. </p>
<p>Hypatia was the president<br />
of the University of Alexandria<br />
a famous philosopher, mathematician and astronomer.<br />
Scholars from the entire world of Mediterranean countries<br />
listened to her lectures.<br />
Even from India they came<br />
and admired her wisdom<br />
and honored her thoughts and her intuition<br />
and spread her fame.<br />
She stood for pagan freedom of thought and culture<br />
in the year 415 A.D. </p>
<p>Cyril, the Christian bishop<br />
jealous of the powers of her spirit<br />
hated the grace of her thoughts.<br />
She was the reason<br />
why he couldn’t get enough sheeples<br />
to follow the dark dogmas of his church. </p>
<p>He ordered Peter to kill her<br />
and to burn down the library.<br />
And Peter went to ambush Hypatia<br />
with a cadre of Christian fanatics.<br />
They tore off her clothes,<br />
and in a sadistic rage<br />
they cut her body in pieces<br />
and threw her into the flames<br />
of the great pagan library<br />
of the University of Alexandria.</p>
<p>Science got cleaned<br />
of feminine traces.<br />
Witches got burned<br />
in the centuries ahead.</p>
<p>Undisturbed,<br />
male science tricked<br />
eternal laws of nature<br />
into weapons of mass destruction. </p>
<p>Remember Lawrence Summers<br />
the President of Harvard University?<br />
A few years ago he preached<br />
the inferiority of females in science. </p>
<p>One more time<br />
someone tried to justify<br />
and to celebrate<br />
the killers of Hypatia<br />
in the twilight of  Judaeo-Christian Culture. </p>
<p>But the students didn’t let him get away with it anymore.<br />
They forced him out<br />
and danced till the dawn<br />
of a new cultural day…&#8230;<br />
preparing heaven and earth<br />
for the return of goddesses.</p>
<p>Devoted to Luce Irigaray</p>
<p>Eine freie Uebertragung ins Deutsche:</p>
<p><strong>Ausgrabung von Hypatia</strong> </p>
<p>Die Göttinnen hatten mein Land verlassen<br />
vor Jahrhunderten schon<br />
als ich umherirrte<br />
in den Straßen dieser judäo-christlichen Kultur<br />
auf meinen Wegen zu Museen<br />
und zu staubigen Bibliotheken.</p>
<p>Ich hatte gelernt in verborgenen Winkeln zu suchen<br />
und in dunklen Burgen des Frevels<br />
wo die Geister der Ermordeten<br />
in vergilbten Seiten<br />
fremde Herrscher verhöhnten. </p>
<p>So fand ich Hypatias Spuren.<br />
Sie lehrte Mathematik und Astronomie.<br />
Sie war gepriesen als Philosophin<br />
im vorchristlichen Alexandrien<br />
der berühmten Universität einer heidnischen Kultur.</p>
<p>Von weither kamen die Gelehrten<br />
aus allen Völkern um das Mittelmeer<br />
von Mesopotamien und gar von Indien.<br />
Sie kamen um der Worte<br />
der großen Denkerin zu lauschen. </p>
<p>Denn geachtet und selten zu finden<br />
waren damals wie heute die Worte der Seherinnen.<br />
Doch verhaßt war sie den Söhnen Abrahams<br />
den wortereichen christlichen Priestern,<br />
die nicht dulden mochten<br />
wie die Ströme der Pilger ferner Lande<br />
Hypatia ehrten<br />
und nicht der Erlösung<br />
durch christliche Priester bedurften. </p>
<p>Kyril, der Dogmen speiende Bischof,<br />
beschloß die Vernichtung jener hohen Schule des Geistes<br />
der Universität von Alexandria.<br />
Er befahl, sie, Hypatia, die heidnische Hexe, zu töten<br />
und sie zu verbrennen<br />
zusammen mit der kostbaren Sammlung<br />
aller heidnischen Schriften. </p>
<p>Seine fanatischen Kader lauerten<br />
um die edle Hypatia zu ergreifen.<br />
Sie rissen ihr die Kleider vom Leibe<br />
sie zerschnitten ihren Körper<br />
und sie warfen sie in die Flammen<br />
der großen Bibliothek von Alexandria.<br />
So geschehen im Jahre 415 A.D. </p>
<p>Gereinigte Wissenschaften<br />
getilgte weibliche Eingebung.<br />
Hexen &#8211;<br />
brennende Scheiterhaufen<br />
Jahrhunderte lang. </p>
<p>Ungesegnet<br />
überlistete männliches Forschen<br />
ewige Gesetze der Natur.<br />
Lebenvernichtende Waffen.<br />
Erdevernichtende Technologien. </p>
<p>Erinnert ihr euch an Lawrence Summers,<br />
Präsident der Harvard Universität?<br />
Er predigte die Unterlegenheit<br />
die Unfähigkeit weiblichen Geistes<br />
in den Wissenschaften.</p>
<p>Noch einmal hat es einer versucht.<br />
Es klang wie ein Preislied<br />
auf Hypatias Mörder. </p>
<p>Doch diesmal gewannen die Studentinnen.<br />
Sie stürzten ihn vom Thron<br />
und sie tanzten und sangen<br />
bis zur Morgendämmerung<br />
einer neuen Kultur.<br />
Sie bereiteten Himmel und Erde<br />
für die Wiederkehr der Göttinnen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mithus</title>
		<link>http://www.adelinde.net/594/sinnsuche-und-uralte-weisheit/comment-page-1/#comment-1412</link>
		<dc:creator>Mithus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 17:13:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.adelinde.net/594/sinnsuche-und-uralte-weisheit/#comment-1412</guid>
		<description>Liebe Adelinde,
ich denke doch, dass ich in den vielen Diskussionsbeiträgen deutlich machen konnte, dass ich das, was Du unter  &quot;Zwiesicht&quot; und &quot;Ein-Sicht&quot; beschreibst, als Herzenslogik (Pascal), Innere Erfahrung, Spiritualität etc. hinreichend beschrieben habe und darin keinen Gegensatz oder nachweltlichen Absturz erkennen kann. Ich wies ja längst nach, dass meine Auffassung der Albert Schweitzers ähnelt, der immer nur davon spricht, dass man das Göttliche in uns, in den Menschen selbst suchen und achten muß. 
Sicher haben viele Generationen unter christlicher Umprägung die &quot;Zwiesichtigkeit&quot; als Lebenselement nicht unbedingt im alten Verständnis erkannt. Sie haben durch Missionierung diese innere Nähe zur Natur in und um uns verkannt oder verbannt, aber sie ist dennoch als Erkenntnis nie untergegangen oder gänzlich abgestürzt. 
Mein theol. Vorbild ist Prof. (ev. theol.) Klaus-Peter-Jörns, ein Kritiker der traditionellen christlichen Lehrzumutungen. Auf die Frage, was &quot;Gott so mächtig mache&quot; antwortete er: &quot;Nichts als die Liebe&quot;. Spüren wir die nicht im Herzen am nächsten? Und wenn nur die Liebe mächtig bewegen kann, dann kommt das doch aus unserer Innensicht, nicht aus dem Materialismus oder Rationalismus.
Nächstenliebe und Schöpfungsliebe des Menschen sind doch nur denkbar, wenn sie selisch reflektiert zum Ausdruck, zum Handeln kommen. Das setzt &quot;Einsicht&quot; im anderen Sinne voraus, ist aber aus &quot;Ein-Sicht&quot; geboren.
Mithus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Adelinde,<br />
ich denke doch, dass ich in den vielen Diskussionsbeiträgen deutlich machen konnte, dass ich das, was Du unter  &#8220;Zwiesicht&#8221; und &#8220;Ein-Sicht&#8221; beschreibst, als Herzenslogik (Pascal), Innere Erfahrung, Spiritualität etc. hinreichend beschrieben habe und darin keinen Gegensatz oder nachweltlichen Absturz erkennen kann. Ich wies ja längst nach, dass meine Auffassung der Albert Schweitzers ähnelt, der immer nur davon spricht, dass man das Göttliche in uns, in den Menschen selbst suchen und achten muß.<br />
Sicher haben viele Generationen unter christlicher Umprägung die &#8220;Zwiesichtigkeit&#8221; als Lebenselement nicht unbedingt im alten Verständnis erkannt. Sie haben durch Missionierung diese innere Nähe zur Natur in und um uns verkannt oder verbannt, aber sie ist dennoch als Erkenntnis nie untergegangen oder gänzlich abgestürzt.<br />
Mein theol. Vorbild ist Prof. (ev. theol.) Klaus-Peter-Jörns, ein Kritiker der traditionellen christlichen Lehrzumutungen. Auf die Frage, was &#8220;Gott so mächtig mache&#8221; antwortete er: &#8220;Nichts als die Liebe&#8221;. Spüren wir die nicht im Herzen am nächsten? Und wenn nur die Liebe mächtig bewegen kann, dann kommt das doch aus unserer Innensicht, nicht aus dem Materialismus oder Rationalismus.<br />
Nächstenliebe und Schöpfungsliebe des Menschen sind doch nur denkbar, wenn sie selisch reflektiert zum Ausdruck, zum Handeln kommen. Das setzt &#8220;Einsicht&#8221; im anderen Sinne voraus, ist aber aus &#8220;Ein-Sicht&#8221; geboren.<br />
Mithus</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Adelinde</title>
		<link>http://www.adelinde.net/594/sinnsuche-und-uralte-weisheit/comment-page-1/#comment-1400</link>
		<dc:creator>Adelinde</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 05:03:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.adelinde.net/594/sinnsuche-und-uralte-weisheit/#comment-1400</guid>
		<description>Von der Weisheit der Alten stürzte die Nachwelt ab, weil sie die Sinnbilder wörtlich nahm, wie es die Mythen und Märchen niemals beabsichtigten. Die einen landeten im Aberglauben, die andern im Materialismus.
 
Die Alten machten mit dem Mythos der Zwiesicht keine Erklärungsversuche, sondern empfahlen neben der &quot;Aus-Sicht&quot; auch die &quot;Ein-Sicht&quot;. 

Das empfiehlt Schiller, das empfiehlt die moderne Psychotherapeutik - zu Recht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Von der Weisheit der Alten stürzte die Nachwelt ab, weil sie die Sinnbilder wörtlich nahm, wie es die Mythen und Märchen niemals beabsichtigten. Die einen landeten im Aberglauben, die andern im Materialismus.</p>
<p>Die Alten machten mit dem Mythos der Zwiesicht keine Erklärungsversuche, sondern empfahlen neben der &#8220;Aus-Sicht&#8221; auch die &#8220;Ein-Sicht&#8221;. </p>
<p>Das empfiehlt Schiller, das empfiehlt die moderne Psychotherapeutik &#8211; zu Recht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mithus</title>
		<link>http://www.adelinde.net/594/sinnsuche-und-uralte-weisheit/comment-page-1/#comment-1399</link>
		<dc:creator>Mithus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 03:57:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.adelinde.net/594/sinnsuche-und-uralte-weisheit/#comment-1399</guid>
		<description>Den Schillerworten ist, weil er den Schleier gerade nicht zu lüften versucht, durchaus auch heute noch Recht zu geben. Es wäre Wahn, verbal das Geheimnis des Numinosen zu vermitteln.
Meines Erachtens gilt das auch dann für alle anderen Mythenerklärungen, so anschaulich sie sein mögen. Die Weisheit der &quot;Alten&quot; ist ja auch keine Weisheit per se, sondern sie muß den heutigen Erkenntnissen standhalten können. Das sehe ich mit der Begründung Schillers aber nicht, weil es auch für die &quot;Alten&quot; unmöglich war, über Erklärungsversuche hinauszukommen. 
Mithus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den Schillerworten ist, weil er den Schleier gerade nicht zu lüften versucht, durchaus auch heute noch Recht zu geben. Es wäre Wahn, verbal das Geheimnis des Numinosen zu vermitteln.<br />
Meines Erachtens gilt das auch dann für alle anderen Mythenerklärungen, so anschaulich sie sein mögen. Die Weisheit der &#8220;Alten&#8221; ist ja auch keine Weisheit per se, sondern sie muß den heutigen Erkenntnissen standhalten können. Das sehe ich mit der Begründung Schillers aber nicht, weil es auch für die &#8220;Alten&#8221; unmöglich war, über Erklärungsversuche hinauszukommen.<br />
Mithus</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut Wild</title>
		<link>http://www.adelinde.net/594/sinnsuche-und-uralte-weisheit/comment-page-1/#comment-1394</link>
		<dc:creator>Helmut Wild</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 00:02:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.adelinde.net/594/sinnsuche-und-uralte-weisheit/#comment-1394</guid>
		<description>Vielen Dank fuer diese hervorragende Darstellung und Deutung des Odin Mythos.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank fuer diese hervorragende Darstellung und Deutung des Odin Mythos.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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