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	<title>Kommentare zu: Kriegsbeginn: Stalins Rede vom 19. August 1939</title>
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	<description>Was mich bewegt, bewegt vielleicht auch andere.</description>
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		<title>Von: Preuße</title>
		<link>http://www.adelinde.net/2181/kriegsbeginn-stalins-rede-vom-19-august-1939/comment-page-1/#comment-10552</link>
		<dc:creator>Preuße</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 11:24:01 +0000</pubDate>
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		<description>Die angebliche Rede Stalins vom 19. August 1939 hat es tatsächlich nie gegeben. Das weist Sergej Slutsch minutiös in einem 39-Seitigen Aufsatz nach - nachzulesen im  Vierteljahresheft für Zeitgeschichte 4/2004 des IfZ München.

http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/2004_4_2_slutsch.pdf

Ich gebe mich jedoch nicht der Illusion hin, da Sie dies veranlassen könnte, Ihr Weltbild zu überdenken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die angebliche Rede Stalins vom 19. August 1939 hat es tatsächlich nie gegeben. Das weist Sergej Slutsch minutiös in einem 39-Seitigen Aufsatz nach &#8211; nachzulesen im  Vierteljahresheft für Zeitgeschichte 4/2004 des IfZ München.</p>
<p><a href="http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/2004_4_2_slutsch.pdf">http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/2004_4_2_slutsch.pdf</a></p>
<p>Ich gebe mich jedoch nicht der Illusion hin, da Sie dies veranlassen könnte, Ihr Weltbild zu überdenken.</p>
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	<item>
		<title>Von: Das Adelinde-Gespräch &#187; Blog Archive &#187; Angela Merkel &#8211; visionäre, illusionäre Politik oder Politik als Kunst des Möglichen?</title>
		<link>http://www.adelinde.net/2181/kriegsbeginn-stalins-rede-vom-19-august-1939/comment-page-1/#comment-5593</link>
		<dc:creator>Das Adelinde-Gespräch &#187; Blog Archive &#187; Angela Merkel &#8211; visionäre, illusionäre Politik oder Politik als Kunst des Möglichen?</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 10:08:56 +0000</pubDate>
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		<description>[...] erschreckend vieles befindet sich im Nachkriegs-Deutschland bis heute in nicht hinnehmbarer Unordnung. Eine Berserkerarbeit von hoher Brisanz müßte bewältigt werden, zu der &#8220;die Zeit&#8221; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] erschreckend vieles befindet sich im Nachkriegs-Deutschland bis heute in nicht hinnehmbarer Unordnung. Eine Berserkerarbeit von hoher Brisanz müßte bewältigt werden, zu der &#8220;die Zeit&#8221; [...]</p>
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		<title>Von: Mithus</title>
		<link>http://www.adelinde.net/2181/kriegsbeginn-stalins-rede-vom-19-august-1939/comment-page-1/#comment-5449</link>
		<dc:creator>Mithus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 05:01:24 +0000</pubDate>
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		<description>Nein, von einer Absage an die &quot;Leichtfertigkeit&quot; kann keine Rede sein. Was verständliche Kriegsbegeisterung - übrigens nicht nur in Deutschland seinerzeit - betrifft, so ersetzt sie nicht das Nachdenken über die Folgen, die man dann fast &quot;überraschenderweise&quot; im Stellungskrieg erfuhr. Nur weil man Gedanken nicht anstellte, die anzustellen waren, wird die historische Faktenlage nicht relativ schöner. Das Versagen sehe ich u. a. in der Bedenkenlosigkeit aller Kriegsbeteiligten. Dass die Nazis so blöd waren, den Alliierten die Ausrede zu liefern für die Bekämpfung des verhasstren dt. Reiches, ist eine schlimme historische Tatsache.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, von einer Absage an die &#8220;Leichtfertigkeit&#8221; kann keine Rede sein. Was verständliche Kriegsbegeisterung &#8211; übrigens nicht nur in Deutschland seinerzeit &#8211; betrifft, so ersetzt sie nicht das Nachdenken über die Folgen, die man dann fast &#8220;überraschenderweise&#8221; im Stellungskrieg erfuhr. Nur weil man Gedanken nicht anstellte, die anzustellen waren, wird die historische Faktenlage nicht relativ schöner. Das Versagen sehe ich u. a. in der Bedenkenlosigkeit aller Kriegsbeteiligten. Dass die Nazis so blöd waren, den Alliierten die Ausrede zu liefern für die Bekämpfung des verhasstren dt. Reiches, ist eine schlimme historische Tatsache.</p>
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		<title>Von: Adelinde</title>
		<link>http://www.adelinde.net/2181/kriegsbeginn-stalins-rede-vom-19-august-1939/comment-page-1/#comment-5442</link>
		<dc:creator>Adelinde</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 19:24:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.adelinde.net/?p=2181#comment-5442</guid>
		<description>Vielen Dank für Deine gedankenreiche Stellungnahme. Darin gehst Du jetzt also von Deiner vormals behaupteten &quot;Leichtfertigkeit&quot; ab, mit der das deutsche Volk in die beiden Weltkriege gezogen sei. Das ist erfreulich.

Hypothesen sind Hypothesen: Was wäre gewesen, wenn ...? Eine Frage, die niemand beantworten kann und die auch als unhistorisch gilt. Zählen kann allein die Gesamtlage der zu betrachtenden Zeit und das wirkliche, nicht das unterstellte Denken der Akteure.

Neuerdings ist ein Buch herausgekommen von dem amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Patrick J. Buchanan, Redenschreiber und enger Berater der US‐Präsidenten Richard Nixon, Gerald Ford und Ronald Reagan: &quot;Churchill, Hitler und der unnötige Krieg&quot;. Es stehe bei der New York Times auf der Bestseller-Liste, wird berichtet. Auszüge daraus wird es demnächst bei Adelinde zu lesen geben und vielleicht manche brennende Frage beantworten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für Deine gedankenreiche Stellungnahme. Darin gehst Du jetzt also von Deiner vormals behaupteten &#8220;Leichtfertigkeit&#8221; ab, mit der das deutsche Volk in die beiden Weltkriege gezogen sei. Das ist erfreulich.</p>
<p>Hypothesen sind Hypothesen: Was wäre gewesen, wenn &#8230;? Eine Frage, die niemand beantworten kann und die auch als unhistorisch gilt. Zählen kann allein die Gesamtlage der zu betrachtenden Zeit und das wirkliche, nicht das unterstellte Denken der Akteure.</p>
<p>Neuerdings ist ein Buch herausgekommen von dem amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Patrick J. Buchanan, Redenschreiber und enger Berater der US‐Präsidenten Richard Nixon, Gerald Ford und Ronald Reagan: &#8220;Churchill, Hitler und der unnötige Krieg&#8221;. Es stehe bei der New York Times auf der Bestseller-Liste, wird berichtet. Auszüge daraus wird es demnächst bei Adelinde zu lesen geben und vielleicht manche brennende Frage beantworten.</p>
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	<item>
		<title>Von: Mithus</title>
		<link>http://www.adelinde.net/2181/kriegsbeginn-stalins-rede-vom-19-august-1939/comment-page-1/#comment-5441</link>
		<dc:creator>Mithus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 18:06:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.adelinde.net/?p=2181#comment-5441</guid>
		<description>Viel besser wäre es natürlich, im historischen  Kontext noch genauer zu fragen, ob es klug genug bedacht war, Russland überhaupt anzugreifen, nachdem Polen als Friedenstörer bezwungen war. Im Falle einer solcherart gestellten Frage erlebt man eine interessante Reise der Erkenntnis in mehrere Richtungen, wenn man nach Georg Christoph Lichtenbergs Motto vorgeht: „Was jedermann für ausgemacht hält, verdient am meisten untersucht zu werden.“

Und vielleicht deswegen - veranlasst durch die Sicht vom Ende her - auch zu untersuchen, ob man dieses Elend und millionenfache Leid und die jetzt beklagten Nachkriegsfolgen für uns Deutsche als Möglichkeit nicht hätte voraussehen müssen (im Sinne von &quot;für möglich halten müssen&quot;), wäre man nicht so ideologisch selbst total verblendet und siegessicher gewesen. 

Sollte wir nicht lieber mit Lichtenberg fragen, ob der angeblich so notwendige Präventionsschlag gegen Russland und Stalin, dessen Unmenschlichkeit und Kriminalität ganz sicher bekannt war, und von dem man wußte, dass er ganz Europa unterjochen wollte, der wirklich logisch richtige und einzig mögliche Schritt war, der Deutschland blieb? 

Man hätte sich m. E. ja durchaus auf einen Angriff Russlands vorbereiten und warten können, um gerade nicht überrascht zu sein. Und dafür hätte einerseits das besetzte Polen als Aufmarschgebiet dienen können, andererseits die Hochrüstung der Jahre seit 1933. Ich bin sicher, dass dann - bei einem Erstschlag Russlands - die westlichen Alliierten die Gefahr des Bolschwismus für Europa incl. Deutschland ganz anders eingeschätzt hätten und mit in den Kampf gegen jene - bei allem Neid auf das Deutsche Reich - eingetreten wären. 

Das ist zwar eine Hypothese, aber eine sehr, sehr wahrscheinliche, denn der westeuropäische und anglo-amerkinansiche Kapitalismus hätte es sich nicht leisten können, ganz Europa als Einflussbereich und Markt zu verlieren. Der Westen wäre dann, im Falle des Obsiegens der Russen, möglicherweise zwangsverstärkt durch die uns so liebenden Polen, zunächst auf England und Amerika reduziert worden, später dann nur noch auf Amerika. Und Amerika ist und war stets abhängig von europäischen Nachschub an Geisteskräften, die dann abgeschnitten gewesen wären. Konnte man das wollen und gleichwohl nicht vorausbefürchten, wenn man etwas verantwortlicher mit der Einschätzung des Risikos umgegangen wäre?

Nein, die Leute um Hitler und seine  Ideologen waren keine
(Geistes)heroen, sie waren hasardierende, gewissenlose Verräter am deutschen Volk. Wer die Zeit vor Ausbruch des 2. Weltkrieges, also vor dem Einmarsch in Russland, aus der Volksstimmung heraus bertrachtet(e), der weiß, dass es eine starke, allerdings zum Schweigen gebrachte innere Stimme im Volke gab, die nach den Erfahrungen aus dem 1. Weltkrieg gegen einen zweiten Weltkrieg waren, auch wenn jeder das grobe Unrecht des Versailler Vertrages sah.

Nie wieder Krieg hieß das deutsche Glaubensbekenntnis! Dieser V.V. wäre mit der Zeit wohl billiger geworden als das, was dem Deutschen Volk heute noch qua Lissabon Vertrag bevorsteht. Vae victis!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Viel besser wäre es natürlich, im historischen  Kontext noch genauer zu fragen, ob es klug genug bedacht war, Russland überhaupt anzugreifen, nachdem Polen als Friedenstörer bezwungen war. Im Falle einer solcherart gestellten Frage erlebt man eine interessante Reise der Erkenntnis in mehrere Richtungen, wenn man nach Georg Christoph Lichtenbergs Motto vorgeht: „Was jedermann für ausgemacht hält, verdient am meisten untersucht zu werden.“</p>
<p>Und vielleicht deswegen &#8211; veranlasst durch die Sicht vom Ende her &#8211; auch zu untersuchen, ob man dieses Elend und millionenfache Leid und die jetzt beklagten Nachkriegsfolgen für uns Deutsche als Möglichkeit nicht hätte voraussehen müssen (im Sinne von &#8220;für möglich halten müssen&#8221;), wäre man nicht so ideologisch selbst total verblendet und siegessicher gewesen. </p>
<p>Sollte wir nicht lieber mit Lichtenberg fragen, ob der angeblich so notwendige Präventionsschlag gegen Russland und Stalin, dessen Unmenschlichkeit und Kriminalität ganz sicher bekannt war, und von dem man wußte, dass er ganz Europa unterjochen wollte, der wirklich logisch richtige und einzig mögliche Schritt war, der Deutschland blieb? </p>
<p>Man hätte sich m. E. ja durchaus auf einen Angriff Russlands vorbereiten und warten können, um gerade nicht überrascht zu sein. Und dafür hätte einerseits das besetzte Polen als Aufmarschgebiet dienen können, andererseits die Hochrüstung der Jahre seit 1933. Ich bin sicher, dass dann &#8211; bei einem Erstschlag Russlands &#8211; die westlichen Alliierten die Gefahr des Bolschwismus für Europa incl. Deutschland ganz anders eingeschätzt hätten und mit in den Kampf gegen jene &#8211; bei allem Neid auf das Deutsche Reich &#8211; eingetreten wären. </p>
<p>Das ist zwar eine Hypothese, aber eine sehr, sehr wahrscheinliche, denn der westeuropäische und anglo-amerkinansiche Kapitalismus hätte es sich nicht leisten können, ganz Europa als Einflussbereich und Markt zu verlieren. Der Westen wäre dann, im Falle des Obsiegens der Russen, möglicherweise zwangsverstärkt durch die uns so liebenden Polen, zunächst auf England und Amerika reduziert worden, später dann nur noch auf Amerika. Und Amerika ist und war stets abhängig von europäischen Nachschub an Geisteskräften, die dann abgeschnitten gewesen wären. Konnte man das wollen und gleichwohl nicht vorausbefürchten, wenn man etwas verantwortlicher mit der Einschätzung des Risikos umgegangen wäre?</p>
<p>Nein, die Leute um Hitler und seine  Ideologen waren keine<br />
(Geistes)heroen, sie waren hasardierende, gewissenlose Verräter am deutschen Volk. Wer die Zeit vor Ausbruch des 2. Weltkrieges, also vor dem Einmarsch in Russland, aus der Volksstimmung heraus bertrachtet(e), der weiß, dass es eine starke, allerdings zum Schweigen gebrachte innere Stimme im Volke gab, die nach den Erfahrungen aus dem 1. Weltkrieg gegen einen zweiten Weltkrieg waren, auch wenn jeder das grobe Unrecht des Versailler Vertrages sah.</p>
<p>Nie wieder Krieg hieß das deutsche Glaubensbekenntnis! Dieser V.V. wäre mit der Zeit wohl billiger geworden als das, was dem Deutschen Volk heute noch qua Lissabon Vertrag bevorsteht. Vae victis!</p>
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	<item>
		<title>Von: Adelinde</title>
		<link>http://www.adelinde.net/2181/kriegsbeginn-stalins-rede-vom-19-august-1939/comment-page-1/#comment-5406</link>
		<dc:creator>Adelinde</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 08:48:51 +0000</pubDate>
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		<description>Um Wandel schaffen zu können, ist eine Analyse der Gegebenheiten, sprich: die Erkenntnis der Wahrheit, der Anfang. Es kommt darauf an, die Wahrheit an die Stelle der Lüge zu setzen. Wissen um die Wahrheit ist Macht. Das Kartenhaus der Lügner bricht unter ihr zusammen. Davor zittern sie. 

&quot;Sieg der Wahrheit! Der Lüge Vernichtung!&quot; Dies Motto zweier großer Freiheitskämpfer des 20. Jahrhunderts sei auch das Unsere.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um Wandel schaffen zu können, ist eine Analyse der Gegebenheiten, sprich: die Erkenntnis der Wahrheit, der Anfang. Es kommt darauf an, die Wahrheit an die Stelle der Lüge zu setzen. Wissen um die Wahrheit ist Macht. Das Kartenhaus der Lügner bricht unter ihr zusammen. Davor zittern sie. </p>
<p>&#8220;Sieg der Wahrheit! Der Lüge Vernichtung!&#8221; Dies Motto zweier großer Freiheitskämpfer des 20. Jahrhunderts sei auch das Unsere.</p>
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	<item>
		<title>Von: Anna</title>
		<link>http://www.adelinde.net/2181/kriegsbeginn-stalins-rede-vom-19-august-1939/comment-page-1/#comment-5405</link>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 08:32:51 +0000</pubDate>
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		<description>Ein großartiger Kommentar! Aber zugleich macht er unsere Ohnmacht so deutlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein großartiger Kommentar! Aber zugleich macht er unsere Ohnmacht so deutlich.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: pvcm, pro veritate, contra mendacium</title>
		<link>http://www.adelinde.net/2181/kriegsbeginn-stalins-rede-vom-19-august-1939/comment-page-1/#comment-5386</link>
		<dc:creator>pvcm, pro veritate, contra mendacium</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 14:39:07 +0000</pubDate>
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		<description>Was die geschichtliche &quot;Wahrheit&quot; über ein besiegtes Land ist, die Jung und Alt glauben sollen, ist stets die &quot;Geschichte&quot;, welche sich die Siegermächte ausgedacht haben. 

Diese &quot;Geschichte&quot; ist die Fortsetzung der gegen das besiegte Land vor und während des Krieges gegen dieses Land verbreiteten Propaganda.

Kriegspropaganda ist IMMER ein Lügenkonstrukt, eine pure Wahrheitsverdrehung. Bei Wikipedia heißt es Zu Recht:

&quot;Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern, zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion.&quot;

Der Waffenstillstand ist nicht das Ende des Krieges, sondern die Fortsetzung des Krieges nicht mehr mit Kriegswaffen und Kriegspropaganda, sondern nur noch mit Kriegspropaganda - aber nicht mehr wechselseitig, sondern einseitig von den Siegermächten in Richtung der Besiegten.

Die Siegermächte versuchen dabei, den Zustand des Waffenstillstands so lange wie möglich hinauszuzögern, also einen Friedensvertrag so lange wie möglich zu verweigern. So steht das besiegte Land weiter unter Druck = Erpressung. 

Zwischen den Siegermächten und Deutschland besteht bis heute noch kein Friedensvertrag, Deutschland ist laut Charta der Vereinten Nationen immer noch &quot;Feindesland&quot;, das jederzeit bei mangelndem &quot;Gehorsam&quot; erneut mit Kriegswaffen zerstört werden darf.

Nach dem Krieg setzen die Siegermächte i. d. R. eigenes Polit- und Militärpersonal als oberste Regierungsinstanz ein. Das wurde verbunden mit dem obersten Auftrag, das besiegte Volk umzuerziehen und Schritt für Schritt glauben zu lassen, dass die Kriegspropaganda-Thesen der Siegermächte die einzig richtigen waren und sind. Wer trotzdem davon Abweichendes verbreitet, wird nach allen Regeln der Kunst an den öffentlichen Pranger gestellt und in seinem persönlichen und beruflichen Fortkommen behindert.

Die alte Regierung wird verhaftet (im deutschen Falle am 23.05.1945) und die Strukturen der herrschenden Partei zerstört. Der nächste Schritt ist die Korrumpierung von Politikern und Journalisten des besiegten Landes mit verlockenden Machtbefugnissen und der Aussicht auf ein finanziell besseres Leben. Es werden Vasallen der Siegermächte herangezogen, die das Propagandawerk der Siegermächte fortsetzen und mit von diesen Vasallen korrumpierten Personen weiter fortsetzen zu lassen. 

Typisch dafür war, dass das Grundgesetz am Jahrestag der „bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht“ (nicht des Deutschen Reiches und auch nicht der Waffen-SS), am 8. Mai 1949, beschlossen und am Jahrestag der Verhaftung der letzten Reichsregierung, am 23. Mai 1945, verkündet wurde, also an zwei Tagen, die den Westdeutschen als „Symboltage“ eingebläut werden sollten.

Die Vasallendienste werden durch Partei- und Medien-Lizenzen vertraglich geregelt. Die Vasallen reichen dieses Regelwerk des bedingungslosen Gehorsams an die Untervasallen weiter. Wer davon abweicht, wird unverzüglich aus dem Verkehr gezogen.

Zwischen Siegermächten und den eingesetzten Vasallen wird ein Gesetzeswerk zur Perpetuierung [dauernden Aufrechterhaltung] dieses Zustandes abgestimmt. Im Falle der sog. Bundesrepublik Deutschland (BRD) war dies das &quot;Grundgesetz FÜR die Bundesrepublik Deutschland&quot;. In diesem wurde in Art. 25 und Art. 139 geregelt, dass das &quot;Völkerrecht&quot;, das von den Siegermächten bestimmt wurde, sowie &quot;die zur &#039;Befreiung des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus und Militarismus&#039; erlassenen Rechtsvorschriften&quot; dem Grundgesetz und damit auch dem sonstigen bundesdeutschen Recht übergeordnet sind. 

Das ist heute noch so geregelt. Keiner der Vasallen stört sich daran, auch nicht daran, dass in Art. 133 immer noch steht: &quot;Der Bund tritt in die Rechte und Pflichten der Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebietes ein&quot;, also der West-Besatzungszonen, nicht mal daran, dass laut Art. 120 &quot;der Bund die Aufwendungen für die Besatzungskosten trägt&quot; (heute noch 65 Jahre nach Beginn des Waffenstillstands). 

Die Truppen der westalliierten Siegermächte sind immer noch auf deutschem Boden – mit eigenen Flugplätzen –, sogar deren Atomwaffen. Offiziell wird das als Freundschaftsdienst dargestellt. Man führt ja heute auch gemeinsam Angriffskriege in fernen Ländern, aktuell im Irak und in Afghanistan. Für den Fall eines Krieges von Israel und den USA gegen den Iran ist die BRD ebenfalls dabei, wie die Bundeskanzlerin dies Israel zugesagt hat.

Befragt man die Vasallen zu dem offensichtlichen Widerspruch der vorgenannten Grundgesetzartikel und der von den Vasallen behaupteten Erlangung der &quot;Souveränität&quot; der BRD mit Abschluss des sog. 2+4-Vertrages am 12.09.1990, antworten sie kühn: &quot;Ach, diese Artikel sind doch obsolet&quot;, also hinfällig, man habe sie halt nur noch nicht aus dem Grundgesetz entfernt.

Das ist natürlich &quot;erstunken und erlogen&quot;. Die tägliche politische Realität belegt dies. Die Volkssprache nennt das drastisch, aber zutreffend, &quot;Volksverarschung&quot;. Dem Volk wird auch verschwiegen, dass nach dem 2+-4-Vertrag, am 27./28.09.1990, ein Vertrag zur Einschränkung eben dieser Souveränität geschlossen wurde. Hiernach wurde vereinbart, dass wesentliche Teile des sog. Überleitungsvertrages von 1954 zur Souveränitätseinschränkung weiter Gültigkeit haben, insbesondere Art. 7 (1). 

Dort steht z. B., dass &quot;deutsche Gerichte und Behörden ... alle Urteile und Entscheidungen&quot; aus den Nürnberger Prozessen &quot;in jeder Hinsicht als rechtskräftig und rechtswirksam ... zu behandeln haben.&quot; Dazu gehört auch die Feststellung der &quot;deutschen Alleinschuld am II. Weltkrieg&quot;, obwohl gemäß Art. 19 + 20 der Statuten des Nürnberger Militätgerichts der Siegermächte Urteile auch ohne Beweiserhebung und entgegen den von der Verteidigung vorgelegten Beweisen gefällt werden durften. 

Entsprechend erwarten die Vasallen der Siegermächte noch heute von den staatlich lizensierten Historikern, von den Kultusministerien sowie von den Lizenzmedien, vorneweg den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten, die weitere Bestätigung der Siegerpropaganda. Wer anderes verbreitet, gibt sich selbst zum Abschuss frei, obwohl im Grundgesetz feierlich die Freiheit der Meinungsäußerung, der Berichterstattung in Presse, Rundfunk, Fernsehen und Film, ebenso die Freiheit der Wissenschaft, der Lehre und Forschung verkündet wird und es dort auch wörtlich heißt: 

&quot;Eine Zensur findet nicht statt.&quot; (Art. 5 Abs. 1). Aber in Abs. 3 steht: &quot;Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung&quot;, also auch der Treue zu Art. 139 GG mit Bestätigung des von 1945 bis 1949 von den westalliierten Siegermächten erlassenen Entnazifizierungsrechtes, unter Einschluss der obersten Nürnberger Rechtsprechung als Verfassungsrecht, das dem Grundgesetz übergeordnet ist. 

Die Berliner Vasallen haben es nicht einmal fertiggebracht, von den Siegermächten die Freigabe sämtlicher immer noch unter Verschluss gehaltener Akten zur Kriegsschuld - einschließlich der den Deutschen geklauten Akten - zu verlangen. Da könnten ja viele Dinge drin stehen, die der bisherigen Geschichtspropaganda widersprechen. So wie man sich nicht traut, vom Vatikan die Einsichtnahme in die von diesem verschlossenen Akten über die Berichte ihrer Priester über deren Arbeit in den Konzentrationslagern zu erbitten. Diese Gefängnisseelsorge war ja im Reichskonkordat vom 20. Juli 1933 vereinbart worden.

Nochmals zurück zum Kriegsbeginn 1939: Großbritannien und Frankreich hatten Polen militärische Hilfe für den Fall eines Krieges gegen Polen zugesagt. Es erfolgte jedoch keine solche Hilfe, weder beim Einmarsch der Deutschen am 01.09.1939 noch beim Einmarsch der Sowjets in Polen am 17.09.1939. Man nutzte den deutschen Einmarsch lediglich für eine Kriegserklärung gegen Deutschland. 

Die Sowjets bekamen sogar ausdrücklich freie Hand zu ihrem Einmarsch in Polen. Das war im Beistandspakt mit Polen in einer &quot;geheimen&quot;, den Sowjets natürlich bekannt gewordenen, Zusatzerklärung ausdrücklich so bestätigt worden. Die Sowjets durften einen Monat später auch Finnland mit Krieg überziehen. Der Beistandspakt mit Polen war also nur ein Vorwand, gegen das unter der Führung Hitlers immer stärker gewordene Deusche Reich endlich Krieg führen zu können. 

Frankreich und insbesondere Großbritannien mit seinem damaligen weltumspannenden Commonwealth fühlten sich in ihrer bisherigen Übermacht gestört. Sie wollten die &quot;balance of power&quot; (&quot;das Gleichgewicht der Kräfte&quot;) wieder zu ihren Gunsten verschieben. Grundlage dazu war die seit ca. 1900 betriebene Politik „Germaniam esse delendam“ = „Germany must perish“ = „German(n)ien / das Deutsche Reich und die deutsche / german(n)ische Seele müssen vernichtet werden“

Bei der Beurteilung der Frage &quot;schuldig oder nicht schuldig?&quot; ist auch zu beachten, dass Deutschland 41 Mal ernsthaft und intensiv versucht hatte, mit Großbritannien Frieden zu schließen - mit dem Angebot, Polen wieder zu befreien (mit Ausnahme eines Straßen- und Schienenkorridors zwischen Deutschland und dem im Versailler &quot;Vertrag&quot; abgetrennten Ostpreußen. Außerdem sollte Danzig entsprechend dem Selbstbestimmungswillen der zu 98 % ohnehin deutschen Danziger eine deutsche Stadt bleiben. Aber Danzig war ohnehin vorher nicht Polen unterstellt, sondern dem &quot;Völkerbund&quot;.

Alle 41 Friedensversuche wurden rigoros abgeblockt, sogar der letzte vezweifelte Versuch um Frieden beim Schottlandflug des &quot;Stellvertreters des Führers&quot;, Rudolf Heß, dem sog. Friedensflug nach Großbritannien am 10.05.1941. Heß wurde sofort gefangen genommen. Seine Bitte um ein Friedensgespräch mit Churchill wurde missachtet. Im Nürnberger Prozess wurde Hess wegen &quot;Planung eines Angriffskrieges und Verschwörung gegen den Weltfrieden&quot; zu lebenslanger Haft verurteilt.  

46 Jahre lang war er inhaftiert und wurde am Ende, als man sich international für seine &quot;vorzeitige&quot; Freilassung einsetzte, gemäß Aussage seines Krankenpflegers ermordet, siehe Abdallah Melaouhi: „Ich sah seinen Mördern in die Augen, die letzten Jahre und der Tod von Rudolf Hess“. Weiteres dazu bei Google unter „Mord an Rudolf Hess“! Durch die Ermordung wurde verhindert, dass Hess die Wahrheit über die Kriegsursachen und die verzweifelten Friedensversuche der deutschen Reichsregierung bis hin zu seinem Alleinflug in Feindesland &quot;ausplaudern&quot; könnte. Auch die Akten zu seiner Mission sind noch unter Verschluss, offiziell noch bis 2017. Warum wohl? 

Typisch für Geschichtsgeschichten aus Sieger- und Vasallenfeder ist, dass sogar der an Heß nach 46 Jahren Haft verübte Mord in Abrede gestellt wird. Heß, der wegen schlimmer Arthritis gar nicht mehr in der Lage war, seine Arme über den Kopf zu heben, soll sich selber erhängt haben. Das erscheint völlig ausgeschlossen. Untersuchungen dazu gab es nie, obwohl Mord nie verjährt. Einen Tag nach seiner Ermordung wurde das Kriegsverbrechergefängnis in Berlin-Spandau abgerissen und so jedwede Spurensuche verhindert.

FAZIT: Schenke keiner „offiziellen“ / „politisch korrekten“ Geschichtslehre blindes Vertrauen. Glaube keinem Historiker, der im Auftrag der Siegermächte oder / und ihrer Vasallen forscht und immer das schreibt, was man in seiner Kernbotschaft von ihm hören will. Hinterfrage stets zusätzlich, was die NICHT korrumpierten, zu &quot;politischer Inkorrektheit“ bereiten, weil nur wahrheitsorientierten, Forscher zum Ausdruck bringen. Auf Dauer wird immer die Wahrheit siegen. Diese kann aber nie bei den „corrupt political correkt people“ (copocopeap) gefunden werden, sondern nur bei den „non-corrupt polical incorrekt people“ (nocopoINcopeop“) gefunden werden.

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		<content:encoded><![CDATA[<p>Was die geschichtliche &#8220;Wahrheit&#8221; über ein besiegtes Land ist, die Jung und Alt glauben sollen, ist stets die &#8220;Geschichte&#8221;, welche sich die Siegermächte ausgedacht haben. </p>
<p>Diese &#8220;Geschichte&#8221; ist die Fortsetzung der gegen das besiegte Land vor und während des Krieges gegen dieses Land verbreiteten Propaganda.</p>
<p>Kriegspropaganda ist IMMER ein Lügenkonstrukt, eine pure Wahrheitsverdrehung. Bei Wikipedia heißt es Zu Recht:</p>
<p>&#8220;Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern, zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion.&#8221;</p>
<p>Der Waffenstillstand ist nicht das Ende des Krieges, sondern die Fortsetzung des Krieges nicht mehr mit Kriegswaffen und Kriegspropaganda, sondern nur noch mit Kriegspropaganda &#8211; aber nicht mehr wechselseitig, sondern einseitig von den Siegermächten in Richtung der Besiegten.</p>
<p>Die Siegermächte versuchen dabei, den Zustand des Waffenstillstands so lange wie möglich hinauszuzögern, also einen Friedensvertrag so lange wie möglich zu verweigern. So steht das besiegte Land weiter unter Druck = Erpressung. </p>
<p>Zwischen den Siegermächten und Deutschland besteht bis heute noch kein Friedensvertrag, Deutschland ist laut Charta der Vereinten Nationen immer noch &#8220;Feindesland&#8221;, das jederzeit bei mangelndem &#8220;Gehorsam&#8221; erneut mit Kriegswaffen zerstört werden darf.</p>
<p>Nach dem Krieg setzen die Siegermächte i. d. R. eigenes Polit- und Militärpersonal als oberste Regierungsinstanz ein. Das wurde verbunden mit dem obersten Auftrag, das besiegte Volk umzuerziehen und Schritt für Schritt glauben zu lassen, dass die Kriegspropaganda-Thesen der Siegermächte die einzig richtigen waren und sind. Wer trotzdem davon Abweichendes verbreitet, wird nach allen Regeln der Kunst an den öffentlichen Pranger gestellt und in seinem persönlichen und beruflichen Fortkommen behindert.</p>
<p>Die alte Regierung wird verhaftet (im deutschen Falle am 23.05.1945) und die Strukturen der herrschenden Partei zerstört. Der nächste Schritt ist die Korrumpierung von Politikern und Journalisten des besiegten Landes mit verlockenden Machtbefugnissen und der Aussicht auf ein finanziell besseres Leben. Es werden Vasallen der Siegermächte herangezogen, die das Propagandawerk der Siegermächte fortsetzen und mit von diesen Vasallen korrumpierten Personen weiter fortsetzen zu lassen. </p>
<p>Typisch dafür war, dass das Grundgesetz am Jahrestag der „bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht“ (nicht des Deutschen Reiches und auch nicht der Waffen-SS), am 8. Mai 1949, beschlossen und am Jahrestag der Verhaftung der letzten Reichsregierung, am 23. Mai 1945, verkündet wurde, also an zwei Tagen, die den Westdeutschen als „Symboltage“ eingebläut werden sollten.</p>
<p>Die Vasallendienste werden durch Partei- und Medien-Lizenzen vertraglich geregelt. Die Vasallen reichen dieses Regelwerk des bedingungslosen Gehorsams an die Untervasallen weiter. Wer davon abweicht, wird unverzüglich aus dem Verkehr gezogen.</p>
<p>Zwischen Siegermächten und den eingesetzten Vasallen wird ein Gesetzeswerk zur Perpetuierung [dauernden Aufrechterhaltung] dieses Zustandes abgestimmt. Im Falle der sog. Bundesrepublik Deutschland (BRD) war dies das &#8220;Grundgesetz FÜR die Bundesrepublik Deutschland&#8221;. In diesem wurde in Art. 25 und Art. 139 geregelt, dass das &#8220;Völkerrecht&#8221;, das von den Siegermächten bestimmt wurde, sowie &#8220;die zur &#8216;Befreiung des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus und Militarismus&#8217; erlassenen Rechtsvorschriften&#8221; dem Grundgesetz und damit auch dem sonstigen bundesdeutschen Recht übergeordnet sind. </p>
<p>Das ist heute noch so geregelt. Keiner der Vasallen stört sich daran, auch nicht daran, dass in Art. 133 immer noch steht: &#8220;Der Bund tritt in die Rechte und Pflichten der Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebietes ein&#8221;, also der West-Besatzungszonen, nicht mal daran, dass laut Art. 120 &#8220;der Bund die Aufwendungen für die Besatzungskosten trägt&#8221; (heute noch 65 Jahre nach Beginn des Waffenstillstands). </p>
<p>Die Truppen der westalliierten Siegermächte sind immer noch auf deutschem Boden – mit eigenen Flugplätzen –, sogar deren Atomwaffen. Offiziell wird das als Freundschaftsdienst dargestellt. Man führt ja heute auch gemeinsam Angriffskriege in fernen Ländern, aktuell im Irak und in Afghanistan. Für den Fall eines Krieges von Israel und den USA gegen den Iran ist die BRD ebenfalls dabei, wie die Bundeskanzlerin dies Israel zugesagt hat.</p>
<p>Befragt man die Vasallen zu dem offensichtlichen Widerspruch der vorgenannten Grundgesetzartikel und der von den Vasallen behaupteten Erlangung der &#8220;Souveränität&#8221; der BRD mit Abschluss des sog. 2+4-Vertrages am 12.09.1990, antworten sie kühn: &#8220;Ach, diese Artikel sind doch obsolet&#8221;, also hinfällig, man habe sie halt nur noch nicht aus dem Grundgesetz entfernt.</p>
<p>Das ist natürlich &#8220;erstunken und erlogen&#8221;. Die tägliche politische Realität belegt dies. Die Volkssprache nennt das drastisch, aber zutreffend, &#8220;Volksverarschung&#8221;. Dem Volk wird auch verschwiegen, dass nach dem 2+-4-Vertrag, am 27./28.09.1990, ein Vertrag zur Einschränkung eben dieser Souveränität geschlossen wurde. Hiernach wurde vereinbart, dass wesentliche Teile des sog. Überleitungsvertrages von 1954 zur Souveränitätseinschränkung weiter Gültigkeit haben, insbesondere Art. 7 (1). </p>
<p>Dort steht z. B., dass &#8220;deutsche Gerichte und Behörden &#8230; alle Urteile und Entscheidungen&#8221; aus den Nürnberger Prozessen &#8220;in jeder Hinsicht als rechtskräftig und rechtswirksam &#8230; zu behandeln haben.&#8221; Dazu gehört auch die Feststellung der &#8220;deutschen Alleinschuld am II. Weltkrieg&#8221;, obwohl gemäß Art. 19 + 20 der Statuten des Nürnberger Militätgerichts der Siegermächte Urteile auch ohne Beweiserhebung und entgegen den von der Verteidigung vorgelegten Beweisen gefällt werden durften. </p>
<p>Entsprechend erwarten die Vasallen der Siegermächte noch heute von den staatlich lizensierten Historikern, von den Kultusministerien sowie von den Lizenzmedien, vorneweg den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten, die weitere Bestätigung der Siegerpropaganda. Wer anderes verbreitet, gibt sich selbst zum Abschuss frei, obwohl im Grundgesetz feierlich die Freiheit der Meinungsäußerung, der Berichterstattung in Presse, Rundfunk, Fernsehen und Film, ebenso die Freiheit der Wissenschaft, der Lehre und Forschung verkündet wird und es dort auch wörtlich heißt: </p>
<p>&#8220;Eine Zensur findet nicht statt.&#8221; (Art. 5 Abs. 1). Aber in Abs. 3 steht: &#8220;Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung&#8221;, also auch der Treue zu Art. 139 GG mit Bestätigung des von 1945 bis 1949 von den westalliierten Siegermächten erlassenen Entnazifizierungsrechtes, unter Einschluss der obersten Nürnberger Rechtsprechung als Verfassungsrecht, das dem Grundgesetz übergeordnet ist. </p>
<p>Die Berliner Vasallen haben es nicht einmal fertiggebracht, von den Siegermächten die Freigabe sämtlicher immer noch unter Verschluss gehaltener Akten zur Kriegsschuld &#8211; einschließlich der den Deutschen geklauten Akten &#8211; zu verlangen. Da könnten ja viele Dinge drin stehen, die der bisherigen Geschichtspropaganda widersprechen. So wie man sich nicht traut, vom Vatikan die Einsichtnahme in die von diesem verschlossenen Akten über die Berichte ihrer Priester über deren Arbeit in den Konzentrationslagern zu erbitten. Diese Gefängnisseelsorge war ja im Reichskonkordat vom 20. Juli 1933 vereinbart worden.</p>
<p>Nochmals zurück zum Kriegsbeginn 1939: Großbritannien und Frankreich hatten Polen militärische Hilfe für den Fall eines Krieges gegen Polen zugesagt. Es erfolgte jedoch keine solche Hilfe, weder beim Einmarsch der Deutschen am 01.09.1939 noch beim Einmarsch der Sowjets in Polen am 17.09.1939. Man nutzte den deutschen Einmarsch lediglich für eine Kriegserklärung gegen Deutschland. </p>
<p>Die Sowjets bekamen sogar ausdrücklich freie Hand zu ihrem Einmarsch in Polen. Das war im Beistandspakt mit Polen in einer &#8220;geheimen&#8221;, den Sowjets natürlich bekannt gewordenen, Zusatzerklärung ausdrücklich so bestätigt worden. Die Sowjets durften einen Monat später auch Finnland mit Krieg überziehen. Der Beistandspakt mit Polen war also nur ein Vorwand, gegen das unter der Führung Hitlers immer stärker gewordene Deusche Reich endlich Krieg führen zu können. </p>
<p>Frankreich und insbesondere Großbritannien mit seinem damaligen weltumspannenden Commonwealth fühlten sich in ihrer bisherigen Übermacht gestört. Sie wollten die &#8220;balance of power&#8221; (&#8220;das Gleichgewicht der Kräfte&#8221;) wieder zu ihren Gunsten verschieben. Grundlage dazu war die seit ca. 1900 betriebene Politik „Germaniam esse delendam“ = „Germany must perish“ = „German(n)ien / das Deutsche Reich und die deutsche / german(n)ische Seele müssen vernichtet werden“</p>
<p>Bei der Beurteilung der Frage &#8220;schuldig oder nicht schuldig?&#8221; ist auch zu beachten, dass Deutschland 41 Mal ernsthaft und intensiv versucht hatte, mit Großbritannien Frieden zu schließen &#8211; mit dem Angebot, Polen wieder zu befreien (mit Ausnahme eines Straßen- und Schienenkorridors zwischen Deutschland und dem im Versailler &#8220;Vertrag&#8221; abgetrennten Ostpreußen. Außerdem sollte Danzig entsprechend dem Selbstbestimmungswillen der zu 98 % ohnehin deutschen Danziger eine deutsche Stadt bleiben. Aber Danzig war ohnehin vorher nicht Polen unterstellt, sondern dem &#8220;Völkerbund&#8221;.</p>
<p>Alle 41 Friedensversuche wurden rigoros abgeblockt, sogar der letzte vezweifelte Versuch um Frieden beim Schottlandflug des &#8220;Stellvertreters des Führers&#8221;, Rudolf Heß, dem sog. Friedensflug nach Großbritannien am 10.05.1941. Heß wurde sofort gefangen genommen. Seine Bitte um ein Friedensgespräch mit Churchill wurde missachtet. Im Nürnberger Prozess wurde Hess wegen &#8220;Planung eines Angriffskrieges und Verschwörung gegen den Weltfrieden&#8221; zu lebenslanger Haft verurteilt.  </p>
<p>46 Jahre lang war er inhaftiert und wurde am Ende, als man sich international für seine &#8220;vorzeitige&#8221; Freilassung einsetzte, gemäß Aussage seines Krankenpflegers ermordet, siehe Abdallah Melaouhi: „Ich sah seinen Mördern in die Augen, die letzten Jahre und der Tod von Rudolf Hess“. Weiteres dazu bei Google unter „Mord an Rudolf Hess“! Durch die Ermordung wurde verhindert, dass Hess die Wahrheit über die Kriegsursachen und die verzweifelten Friedensversuche der deutschen Reichsregierung bis hin zu seinem Alleinflug in Feindesland &#8220;ausplaudern&#8221; könnte. Auch die Akten zu seiner Mission sind noch unter Verschluss, offiziell noch bis 2017. Warum wohl? </p>
<p>Typisch für Geschichtsgeschichten aus Sieger- und Vasallenfeder ist, dass sogar der an Heß nach 46 Jahren Haft verübte Mord in Abrede gestellt wird. Heß, der wegen schlimmer Arthritis gar nicht mehr in der Lage war, seine Arme über den Kopf zu heben, soll sich selber erhängt haben. Das erscheint völlig ausgeschlossen. Untersuchungen dazu gab es nie, obwohl Mord nie verjährt. Einen Tag nach seiner Ermordung wurde das Kriegsverbrechergefängnis in Berlin-Spandau abgerissen und so jedwede Spurensuche verhindert.</p>
<p>FAZIT: Schenke keiner „offiziellen“ / „politisch korrekten“ Geschichtslehre blindes Vertrauen. Glaube keinem Historiker, der im Auftrag der Siegermächte oder / und ihrer Vasallen forscht und immer das schreibt, was man in seiner Kernbotschaft von ihm hören will. Hinterfrage stets zusätzlich, was die NICHT korrumpierten, zu &#8220;politischer Inkorrektheit“ bereiten, weil nur wahrheitsorientierten, Forscher zum Ausdruck bringen. Auf Dauer wird immer die Wahrheit siegen. Diese kann aber nie bei den „corrupt political correkt people“ (copocopeap) gefunden werden, sondern nur bei den „non-corrupt polical incorrekt people“ (nocopoINcopeop“) gefunden werden.</p>
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		<title>Von: Gerhard Bracke</title>
		<link>http://www.adelinde.net/2181/kriegsbeginn-stalins-rede-vom-19-august-1939/comment-page-1/#comment-5364</link>
		<dc:creator>Gerhard Bracke</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 22:05:42 +0000</pubDate>
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		<description>Ein wertvoller Beitrag im Dienste der historischen Wahrheit, die nur über das Bewußtsein von Komplexität und Kontext erschlossen werden kann, niemals erfaßt wird durch Denkverbote und eindimensionale Betrachtungsweisen.</description>
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