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	<title>Kommentare zu: Der Mensch &#8211; eine herdenbildende Art</title>
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	<description>Was mich bewegt, bewegt vielleicht auch andere.</description>
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		<title>Von: Mithus</title>
		<link>http://www.adelinde.net/2144/der-mensch-eine-herdenbildende-art/comment-page-1/#comment-5370</link>
		<dc:creator>Mithus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 12:01:52 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich von 70 % sprach, dann leitete ich das aus meiner Wohngemeinde her, wo es immerhin 68% waren. Und diese Fälle gab  es auf dem flachen Lande nicht nur bei uns.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich von 70 % sprach, dann leitete ich das aus meiner Wohngemeinde her, wo es immerhin 68% waren. Und diese Fälle gab  es auf dem flachen Lande nicht nur bei uns.</p>
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		<title>Von: Elke</title>
		<link>http://www.adelinde.net/2144/der-mensch-eine-herdenbildende-art/comment-page-1/#comment-5327</link>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 15:52:55 +0000</pubDate>
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		<description>Ein wunderbarer Beitrag!

Er zeigt dem Betroffenen nicht nur auf, in welcher Gefahr er ist, wenn er nicht selber wieder Gemeinschaft sucht, die ihn, weshalb auch immer, ausgegrenzt hat. Und er zeigt aber auch der Gemeinschaft auf, welche Verantwortung sie hat. -

Für viele geschrieben, ist er den Bedrückten ein Balsam.

Die schönen Fotos verstärken das zu Sagende.

Mich berührt am meisten der kleine Affe Merlin, dem vor lauter Trennung das Fell schon zum Teil ausgefallen ist: Wieder ein Beweis für das, was Dr. Hamer schreibt: 

Bei starkem Trennungskonflikt fallen Haare aus (oft ganz punktuell an einzelnen Körperstellen, die das z.B. verstorbene Familienmitglied immer gestreichelt hat), und es sterben Zellen der äußeren Haut ab, wodurch sie gefühllos wird. Der Körperkontakt ist wie abgerissen, die Oberhaut verletzt - so wie unsere Hauswand, nachdem wir das Efeu abgerissen hatten: der rote Putz hatte dann lauter weiße Abrissstellen wie Schürfwunden.

Was lernen wir aus diesen Beobachtungen, die Adelinde so schön zusammengetragen hat: Menschen, geht menschlich einfühlsam miteinander um!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wunderbarer Beitrag!</p>
<p>Er zeigt dem Betroffenen nicht nur auf, in welcher Gefahr er ist, wenn er nicht selber wieder Gemeinschaft sucht, die ihn, weshalb auch immer, ausgegrenzt hat. Und er zeigt aber auch der Gemeinschaft auf, welche Verantwortung sie hat. -</p>
<p>Für viele geschrieben, ist er den Bedrückten ein Balsam.</p>
<p>Die schönen Fotos verstärken das zu Sagende.</p>
<p>Mich berührt am meisten der kleine Affe Merlin, dem vor lauter Trennung das Fell schon zum Teil ausgefallen ist: Wieder ein Beweis für das, was Dr. Hamer schreibt: </p>
<p>Bei starkem Trennungskonflikt fallen Haare aus (oft ganz punktuell an einzelnen Körperstellen, die das z.B. verstorbene Familienmitglied immer gestreichelt hat), und es sterben Zellen der äußeren Haut ab, wodurch sie gefühllos wird. Der Körperkontakt ist wie abgerissen, die Oberhaut verletzt &#8211; so wie unsere Hauswand, nachdem wir das Efeu abgerissen hatten: der rote Putz hatte dann lauter weiße Abrissstellen wie Schürfwunden.</p>
<p>Was lernen wir aus diesen Beobachtungen, die Adelinde so schön zusammengetragen hat: Menschen, geht menschlich einfühlsam miteinander um!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gerhard Bracke</title>
		<link>http://www.adelinde.net/2144/der-mensch-eine-herdenbildende-art/comment-page-1/#comment-5308</link>
		<dc:creator>Gerhard Bracke</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 17:39:14 +0000</pubDate>
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		<description>Von 70% konnte die NSDAP nur träumen, die es bei der Reichstagswahl im März 1933 (trotz Kanzler-Bonus) nicht einmal auf 50% brachte und nur mit Hilfe der DNVP die Mehrheit errang.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Von 70% konnte die NSDAP nur träumen, die es bei der Reichstagswahl im März 1933 (trotz Kanzler-Bonus) nicht einmal auf 50% brachte und nur mit Hilfe der DNVP die Mehrheit errang.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Adelinde</title>
		<link>http://www.adelinde.net/2144/der-mensch-eine-herdenbildende-art/comment-page-1/#comment-5298</link>
		<dc:creator>Adelinde</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 08:50:41 +0000</pubDate>
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		<description>Es ging mir um das Wort &quot;leichtfertig&quot;.

Unter &lt;a http://www.nazis.de/nsdap.htm&lt;/a&gt; - wenn man auf den Link &quot;5. März 1933&quot; klickt - findet man die Stimmenanteile bei den Wahlen für die NSDAP 1930 bis 1933. 70 % sind nirgends zu finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ging mir um das Wort &#8220;leichtfertig&#8221;.</p>
<p>Unter <a <a href="http://www.nazis.de/nsdap.htm">http://www.nazis.de/nsdap.htm</a> &#8211; wenn man auf den Link &#8220;5. März 1933&#8243; klickt &#8211; findet man die Stimmenanteile bei den Wahlen für die NSDAP 1930 bis 1933. 70 % sind nirgends zu finden.</p>
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	<item>
		<title>Von: Mithus</title>
		<link>http://www.adelinde.net/2144/der-mensch-eine-herdenbildende-art/comment-page-1/#comment-5295</link>
		<dc:creator>Mithus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 07:21:05 +0000</pubDate>
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		<description>Zu Adelindes Antwort:
Wie dem auch sei - ich meine das mit der Ehre, die ich niemanden abspreche - so bleibt doch festzuhalten, dass hinter allem der Herdentrieb steckte. Und davon war doch wohl die Rede, oder? Bis zu 70% Stimmen für die NSDAP, das kann heute doch nicht mehr nachvollzogen werden und mein Vater, der seinen Widerstand mit dem Leben bezahlte, konnte es schon damals (1933) nicht begreifen. Es ist halt bequem, in der Masse zu wandeln und sich dem Opportunismus zu ergeben. Und gute Gründe dafür lassen sich unreflektiert auch immer finden: z.B. Vaterlandsliebe, Ungerechtigkeit des Versailler Vertrages, Kriegslust der Hochfinanz usw. Für mich zählt immer das voraussehbare oder vermutete Ende und grundsätzlich die christliche-jesuanische Grundeinstellung, dass das Göttliche in uns den Krieg verbietet. Auch wenn ich damit mal wieder allein und einsam bleibe.
    Wer ein hervorragendes Beispiel dafür sehen will, wie es mit dem &quot;per aspera ad astra&quot; zu einem guten Ende mit der Herde führt, der sehe sich unbedingt den Film &quot;Wie im Himmel&quot; an, dort ist die gesamte Theamatik des Adelindebeitrags in eindringlichster Weise mit gutem, wie tragischem Ende dargestellt. Der eindrucksvollste, beste Film, den ich in den letzten Jahren gesehen haben, ein Muß.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Adelindes Antwort:<br />
Wie dem auch sei &#8211; ich meine das mit der Ehre, die ich niemanden abspreche &#8211; so bleibt doch festzuhalten, dass hinter allem der Herdentrieb steckte. Und davon war doch wohl die Rede, oder? Bis zu 70% Stimmen für die NSDAP, das kann heute doch nicht mehr nachvollzogen werden und mein Vater, der seinen Widerstand mit dem Leben bezahlte, konnte es schon damals (1933) nicht begreifen. Es ist halt bequem, in der Masse zu wandeln und sich dem Opportunismus zu ergeben. Und gute Gründe dafür lassen sich unreflektiert auch immer finden: z.B. Vaterlandsliebe, Ungerechtigkeit des Versailler Vertrages, Kriegslust der Hochfinanz usw. Für mich zählt immer das voraussehbare oder vermutete Ende und grundsätzlich die christliche-jesuanische Grundeinstellung, dass das Göttliche in uns den Krieg verbietet. Auch wenn ich damit mal wieder allein und einsam bleibe.<br />
    Wer ein hervorragendes Beispiel dafür sehen will, wie es mit dem &#8220;per aspera ad astra&#8221; zu einem guten Ende mit der Herde führt, der sehe sich unbedingt den Film &#8220;Wie im Himmel&#8221; an, dort ist die gesamte Theamatik des Adelindebeitrags in eindringlichster Weise mit gutem, wie tragischem Ende dargestellt. Der eindrucksvollste, beste Film, den ich in den letzten Jahren gesehen haben, ein Muß.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Adelinde</title>
		<link>http://www.adelinde.net/2144/der-mensch-eine-herdenbildende-art/comment-page-1/#comment-5287</link>
		<dc:creator>Adelinde</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 19:57:25 +0000</pubDate>
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		<description>In Deinem Kommentar betonst Du mit Recht die Notwendigkeit, den einsamen Weg des Helden zu wählen, wenn die dem Zeitgeist, sprich dem &quot;Herdentrieb&quot;, dem &quot;Zug der Lemminge&quot; entgegenstehende Wahrheit es erfordert. Und es ist ja in der Tat die Lieblosigkeit, die einsetzt und in die Verlassenheit treibt.

Dazu tragen allerdings hauptsächlich die Medien bei, die die Massen beeinflussen und lenken, auch in dem, was zu hassen und was zu lieben sei.

Einzig Deinem Wort von der &quot;leichtfertigen Kriegsbereitschaft zu Beginn der beiden Weltkriege&quot; möchte ich widersprechen. Die Kriegstreiber waren Ideologen, böswillige Neider und Machtbesessene, die das Geld der &quot;Hochfinanz&quot; auf ihrer Seite hatten. Das bedrohte Volk, das von den Machenschaften hinter den Kulissen nichts ahnte, fühlte sich im Recht, sich zur Wehr zu setzen und seine Heimat zu verteidigen. Zu Beginn des 1. Weltkrieges muß das begleitet gewesen sein von einem ungeahnten Einheitserleben, das das Gemüt aller Deutschen tief ergriffen hatte. So haben Zeitzeugen erzählt, so lesen wir es z. B. in den Tagebüchern von Käthe Kollwitz.

Zu Beginn des 2. Weltkrieges war die Erinnerung an die schrecklichen Geschehnisse 20 Jahre zuvor noch allzu wach, als daß mit &quot;Leichtfertigkeit&quot; in den nächsten &quot;Durchgang&quot; gezogen wurde. 

Dies sei zu Ehren unserer Väter und Mütter gesagt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In Deinem Kommentar betonst Du mit Recht die Notwendigkeit, den einsamen Weg des Helden zu wählen, wenn die dem Zeitgeist, sprich dem &#8220;Herdentrieb&#8221;, dem &#8220;Zug der Lemminge&#8221; entgegenstehende Wahrheit es erfordert. Und es ist ja in der Tat die Lieblosigkeit, die einsetzt und in die Verlassenheit treibt.</p>
<p>Dazu tragen allerdings hauptsächlich die Medien bei, die die Massen beeinflussen und lenken, auch in dem, was zu hassen und was zu lieben sei.</p>
<p>Einzig Deinem Wort von der &#8220;leichtfertigen Kriegsbereitschaft zu Beginn der beiden Weltkriege&#8221; möchte ich widersprechen. Die Kriegstreiber waren Ideologen, böswillige Neider und Machtbesessene, die das Geld der &#8220;Hochfinanz&#8221; auf ihrer Seite hatten. Das bedrohte Volk, das von den Machenschaften hinter den Kulissen nichts ahnte, fühlte sich im Recht, sich zur Wehr zu setzen und seine Heimat zu verteidigen. Zu Beginn des 1. Weltkrieges muß das begleitet gewesen sein von einem ungeahnten Einheitserleben, das das Gemüt aller Deutschen tief ergriffen hatte. So haben Zeitzeugen erzählt, so lesen wir es z. B. in den Tagebüchern von Käthe Kollwitz.</p>
<p>Zu Beginn des 2. Weltkrieges war die Erinnerung an die schrecklichen Geschehnisse 20 Jahre zuvor noch allzu wach, als daß mit &#8220;Leichtfertigkeit&#8221; in den nächsten &#8220;Durchgang&#8221; gezogen wurde. </p>
<p>Dies sei zu Ehren unserer Väter und Mütter gesagt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Mithus</title>
		<link>http://www.adelinde.net/2144/der-mensch-eine-herdenbildende-art/comment-page-1/#comment-5286</link>
		<dc:creator>Mithus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 17:24:44 +0000</pubDate>
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		<description>In dem Beitrag steckt viel Wahres und bedrohlich Erschreckendes, das der eine oder die andere, mehr oder weniger ausgeprägt, schon mindestens einmal  erleben mußte. Es ist immer die Lieblosigkeit, ein anderes Wort für das &quot;Böse&quot;, von dem wir Menschen - siehe im &quot;Vater Unser&quot; - erlöst sein wollen. Das Böse gebiert nur Leid bei Mensch und Tier, aber es ruft doch auch gerade den &quot;vergeistigten Menschen&quot; zum Widerstand auf. Dieser verfällt  nicht dem Herdentrieb (vergl. die leichtfertige Kriegsbereitschaft zu Beginn der beiden Weltkriege). Der zeitweilige Lohn dieses Kampfes ist leider oft die Einsamkeit, aber die läßt sich nicht nur in neuer Umgebung beenden, sondern auch durch Abwendung, notfalls bis hin zum Weg der Märtyrer. Wo nicht, stimmt mit uns etwas nicht, es sei denn wir stehen unter Androhung der Todesstrafe. Soweit ist es ja noch nicht schon wieder! 
Und deswegen dürfen wir nicht resignieren, sondern müssen - wenn wir denn stabil genug und von einer höheren Harmonieliebe durchdrungen sind - den Massentrieb überwinden. Wir dürfen von jenem von vornherein gar nichts erwarten. Die Menge hat nie die Wahrheit. Wir aber auch nicht. Wir müssen - ecce homo - uns vom eigenen, täglich neu streng geprüften  Geist beherrschen lassen, bevor es andere tun mit weitaus schlechteren Konzepten. Ich glaube, das Böse will, weil es ja jedermann spürbar ist, letztlich überwunden sein, nur fehlt dem Herdenvieh meist die Einsicht in das &quot;Wie&quot; und die Lust, den mühsamen Weg zu gehen. Es kann ja nicht sein, dass wir dem Bösen die Ehre geben, uns zu verletzen.  Auf die Probe gestellt muß der einsame Weg des Helden gegangen werden: per aspera ad astra! So anstrengend ist nun mal das Leben. Am Ende muß das Gute, die Liebe siegen, sagt mir Gott und schon auf diesem Gebiet sind wir leider, leider nicht gänzlich unfehlbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In dem Beitrag steckt viel Wahres und bedrohlich Erschreckendes, das der eine oder die andere, mehr oder weniger ausgeprägt, schon mindestens einmal  erleben mußte. Es ist immer die Lieblosigkeit, ein anderes Wort für das &#8220;Böse&#8221;, von dem wir Menschen &#8211; siehe im &#8220;Vater Unser&#8221; &#8211; erlöst sein wollen. Das Böse gebiert nur Leid bei Mensch und Tier, aber es ruft doch auch gerade den &#8220;vergeistigten Menschen&#8221; zum Widerstand auf. Dieser verfällt  nicht dem Herdentrieb (vergl. die leichtfertige Kriegsbereitschaft zu Beginn der beiden Weltkriege). Der zeitweilige Lohn dieses Kampfes ist leider oft die Einsamkeit, aber die läßt sich nicht nur in neuer Umgebung beenden, sondern auch durch Abwendung, notfalls bis hin zum Weg der Märtyrer. Wo nicht, stimmt mit uns etwas nicht, es sei denn wir stehen unter Androhung der Todesstrafe. Soweit ist es ja noch nicht schon wieder!<br />
Und deswegen dürfen wir nicht resignieren, sondern müssen &#8211; wenn wir denn stabil genug und von einer höheren Harmonieliebe durchdrungen sind &#8211; den Massentrieb überwinden. Wir dürfen von jenem von vornherein gar nichts erwarten. Die Menge hat nie die Wahrheit. Wir aber auch nicht. Wir müssen &#8211; ecce homo &#8211; uns vom eigenen, täglich neu streng geprüften  Geist beherrschen lassen, bevor es andere tun mit weitaus schlechteren Konzepten. Ich glaube, das Böse will, weil es ja jedermann spürbar ist, letztlich überwunden sein, nur fehlt dem Herdenvieh meist die Einsicht in das &#8220;Wie&#8221; und die Lust, den mühsamen Weg zu gehen. Es kann ja nicht sein, dass wir dem Bösen die Ehre geben, uns zu verletzen.  Auf die Probe gestellt muß der einsame Weg des Helden gegangen werden: per aspera ad astra! So anstrengend ist nun mal das Leben. Am Ende muß das Gute, die Liebe siegen, sagt mir Gott und schon auf diesem Gebiet sind wir leider, leider nicht gänzlich unfehlbar.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gerhard Bracke</title>
		<link>http://www.adelinde.net/2144/der-mensch-eine-herdenbildende-art/comment-page-1/#comment-5249</link>
		<dc:creator>Gerhard Bracke</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 18:03:21 +0000</pubDate>
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		<description>Wertvolle Gedanken und eindrucksvolle Bilder veranlassen zu vertiefenden Reflexionen. 

Was über die gemeinsame Empfindung beim Chorsingen gesagt wird, kann gut nachempfinden, wer selbst in einer solchen Gemeinschaft einst mitgewirkt hat. 

Gegen Melancholie gilt es allerdings Gegenkräfte zu entwickeln. 

Besonders berührt aber hat mich das Bild von den Waisenkindern aus dem 19. Jh., besonders wegen des seelenvollen Ausdrucks der Gesichter der in Trauer vereinten Geschwister.

Danke!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wertvolle Gedanken und eindrucksvolle Bilder veranlassen zu vertiefenden Reflexionen. </p>
<p>Was über die gemeinsame Empfindung beim Chorsingen gesagt wird, kann gut nachempfinden, wer selbst in einer solchen Gemeinschaft einst mitgewirkt hat. </p>
<p>Gegen Melancholie gilt es allerdings Gegenkräfte zu entwickeln. </p>
<p>Besonders berührt aber hat mich das Bild von den Waisenkindern aus dem 19. Jh., besonders wegen des seelenvollen Ausdrucks der Gesichter der in Trauer vereinten Geschwister.</p>
<p>Danke!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: G.O.</title>
		<link>http://www.adelinde.net/2144/der-mensch-eine-herdenbildende-art/comment-page-1/#comment-5247</link>
		<dc:creator>G.O.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 14:42:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.adelinde.net/?p=2144#comment-5247</guid>
		<description>Sehr wichtige und wesentliche Themen sind in diesem Beitrag angesprochen.

&quot;Ein Herz für Schimpansen&quot; (&quot;Through a Window&quot;) ist eines der schönsten und persönlich ergreifendsten Bücher, die man jemals zu lesen bekommen kann. Vieles darin ist einfach &quot;zu menschlich&quot;.

Die Zusammenhänge, die auch sonst in diesem Beitrag umsonnen werden, werden übrigens auch von Elisabeth Noelle-Neumann &quot;Die Schweigespirale&quot; umsonnen. Im Mittelpunkt dieses Buches steht die &quot;Isolationsfurcht&quot;. Und Noelle-Neumann sagt: Die Gesellschaft und &quot;die öffentliche Meinung kann derjenige verändern, der Isolationsfurcht nicht kennt - oder sie überwindet&quot;.

Das ist Altruismus in Reinkultur. Denn wir wissen, daß (soziale) Einsamkeit schon ganz allgemein (etwa nach einer Scheidung) das Leben klar - statistisch gesehen - verkürzt.

Also nicht nur der Soldat, der sein Leben für sein Land gibt - oder das Schimpansenmännchen für die Gruppe -, sondern auch derjenige, der durch Nonkonformität seiner Zeit voraus ist, &quot;opfert&quot; - oft - Lebensjahre.

Aber - wie ja schon der hier auf dem Blog behandelte Schiller wußte: &quot;Das Leben ist der Güter höchstes nicht.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr wichtige und wesentliche Themen sind in diesem Beitrag angesprochen.</p>
<p>&#8220;Ein Herz für Schimpansen&#8221; (&#8220;Through a Window&#8221;) ist eines der schönsten und persönlich ergreifendsten Bücher, die man jemals zu lesen bekommen kann. Vieles darin ist einfach &#8220;zu menschlich&#8221;.</p>
<p>Die Zusammenhänge, die auch sonst in diesem Beitrag umsonnen werden, werden übrigens auch von Elisabeth Noelle-Neumann &#8220;Die Schweigespirale&#8221; umsonnen. Im Mittelpunkt dieses Buches steht die &#8220;Isolationsfurcht&#8221;. Und Noelle-Neumann sagt: Die Gesellschaft und &#8220;die öffentliche Meinung kann derjenige verändern, der Isolationsfurcht nicht kennt &#8211; oder sie überwindet&#8221;.</p>
<p>Das ist Altruismus in Reinkultur. Denn wir wissen, daß (soziale) Einsamkeit schon ganz allgemein (etwa nach einer Scheidung) das Leben klar &#8211; statistisch gesehen &#8211; verkürzt.</p>
<p>Also nicht nur der Soldat, der sein Leben für sein Land gibt &#8211; oder das Schimpansenmännchen für die Gruppe -, sondern auch derjenige, der durch Nonkonformität seiner Zeit voraus ist, &#8220;opfert&#8221; &#8211; oft &#8211; Lebensjahre.</p>
<p>Aber &#8211; wie ja schon der hier auf dem Blog behandelte Schiller wußte: &#8220;Das Leben ist der Güter höchstes nicht.&#8221;</p>
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	</item>
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